Bedienung des Becken-/Schultergurts
1. Steigen Sie in das Fahrzeug ein und schließen Sie die Tür. Lehnen Sie sich zurück und stellen Sie den Sitz ein.
2. Die Gurtzunge befindet sich seitlich an der Säule nahe der Rückseite Ihres Sitzes. Greifen Sie die Gurtzunge und ziehen Sie den Gurt heraus. Schieben Sie die Gurtzunge am Gurtband so weit nach oben, wie es nötig ist, damit der Gurt um Ihr Becken geführt werden kann.

Herausziehen der Gurtzunge
3. Wenn der Gurt lang genug ist, stecken Sie die Gurtzunge in das Gurtschloss, bis Sie ein „Klicken“ hören.

Einstecken der Gurtzunge in das Gurtschloss
• Ein Gurt, der im falschen Gurtschloss eingerastet ist, schützt Sie nicht richtig. Der Beckenteil könnte zu hoch über Ihrem Körper verlaufen und möglicherweise innere Verletzungen verursachen. Rasten Sie den Gurt immer in das Gurtschloss auf Ihrer Seite ein.
• Ein zu lockerer Gurt schützt Sie nicht richtig. Bei einer plötzlichen Bremsung könnten Sie sich zu weit nach vorne bewegen, was das Verletzungsrisiko erhöht. Legen Sie den Sicherheitsgurt straff an.
• Ein Gurt, der unter dem Arm verläuft, ist gefährlich.
Ihr Körper könnte bei einer Kollision an die Innenflächen des Fahrzeugs stoßen, wodurch das Risiko von Kopf- und Halsverletzungen steigt. Ein unter dem Arm verlaufender Gurt kann innere Verletzungen verursachen. Rippen sind nicht so stabil wie Schulterknochen. Legen Sie den Gurt über die Schulter, damit Ihre stabilsten Knochen die Kräfte bei einer Kollision aufnehmen.
• Ein Schultergurt, der hinter Ihrem Rücken verläuft, schützt Sie bei einer Kollision nicht vor Verletzungen. Wenn Sie den Schultergurt nicht anlegen, schlagen Sie bei einer Kollision eher mit dem Kopf auf. Becken- und Schultergurt sind dafür gedacht, zusammen verwendet zu werden.
4. Legen Sie den Beckengurt über Ihre Oberschenkel, unterhalb des Bauches. Um die Gurtlose im Beckenteil zu beseitigen, ziehen Sie am Schultergurt nach oben. Um den Beckengurt zu lockern, falls er zu straff sitzt, kippen Sie die Gurtzunge und ziehen Sie am Beckengurt. Ein straff anliegender Gurt verringert das Risiko, bei einer Kollision unter dem Gurt durchzurutschen.

Positionieren des Beckengurts
• Ein zu hoch angelegter Beckengurt kann bei einer Kollision das Risiko innerer Verletzungen erhöhen. Die Gurtkräfte wirken dann nicht auf die stabilen Hüft- und Beckenknochen, sondern über Ihren Bauch. Legen Sie den Beckengurt immer so tief wie möglich und straff an.
• Ein verdrehter Gurt schützt Sie möglicherweise nicht richtig. Bei einer Kollision könnte er sich sogar in Ihren Körper schneiden. Achten Sie darauf, dass der Gurt gerade verläuft. Wenn sich ein Gurt in Ihrem Fahrzeug nicht gerade richten lässt, lassen Sie ihn umgehend von Ihrem autorisierten Händler überprüfen und instand setzen.
5. Legen Sie den Schultergurt so über Ihre Brust, dass er bequem sitzt und nicht am Hals anliegt. Der Aufroller nimmt jede Gurtlose auf.
6. Zum Lösen des Gurts drücken Sie die rote Taste am Gurtschloss.
Der Gurt wird automatisch in seine Ruheposition zurückgezogen.
Schieben Sie die Gurtzunge bei Bedarf am Gurtband nach unten, damit der Gurt vollständig aufgerollt werden kann.
Ein ausgefranster oder eingerissener Gurt kann bei einer Kollision reißen und Sie ohne Schutz zurücklassen. Prüfen Sie das Gurtsystem regelmäßig auf Schnitte, Ausfransungen oder lose Teile.
Beschädigte Teile müssen sofort ersetzt werden. Zerlegen oder verändern Sie das System nicht. Gurtbaugruppen müssen nach einer Kollision ersetzt werden, wenn sie beschädigt wurden (verbogener Aufroller, eingerissenes Gurtband usw.).
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