Motorelektrik

Reparaturverfahren für Zündkerzen

13Schritte
~78Min.
3/5Schwierigkeit
0102030405024.518N·mlb·ft
Anzugsdrehmoment auf dieser Seite
Erledigt 0 von 13

Inspektion

[Bei der Fahrzeuginspektion]
  1. Motor 3 oder mehrmals auf etwa 3000 U/min hochdrehen lassen.
  2. Zündkerze ausbauen.
  3. Zündkerze optisch prüfen. Ist die Elektrode trocken, ist die Zündkerze in Ordnung. Ist die Elektrode feucht, Beschädigung und Elektrodenabstand wie unten gezeigt prüfen.
  4. Gewinde und Isolator der Zündkerze auf Beschädigungen prüfen. Bei Beschädigung Zündkerze ersetzen.
  5. Elektrode prüfen. Isolationswiderstand mit einem Ohmmeter messen. Liegt der Widerstand unter dem Sollwert, den Elektrodenabstand einstellen.

    Sollwert: 10 MΩ oder mehr

  6. Elektrodenabstand der Zündkerze prüfen. Liegt der Abstand über dem Maximalwert, Zündkerze ersetzen.

    Spezifikation: 0,7–0,8 mm (0,0275–0,0314 Zoll)

[Komponentenprüfung]

Reinigung

Die Verbrennung wird vorübergehend instabil durch gealterten Kraftstoff und Kohlenstoffablagerungen an der/den Zündkerze(n) nach längerer Lagerung. [1. Methode]
  1. Motor starten und 2 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
  2. Fahrpedal drücken und bei 4500 U/min halten, Schalthebel in Stellung N bringen, um den Motor aufzuwärmen, bis die Motorkühlmitteltemperatur 80 °C erreicht.
  3. Motor in Stellung N 15 Minuten lang bei 2500–3000 U/min laufen lassen.
[Verfahren 2]
  1. Motor starten und 2 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
  2. Mehr als 20 Minuten fahren und dabei die Motordrehzahl über 3500 U/min halten.

Ausbau

  1. Zündspule ausbauen. (Siehe Zündanlage – „Zündspule“)
  2. Zündkerze (A) mit dem Zündkerzenschlüssel ausbauen.

Einbau

  1. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.

    Anzugsmoment: 14,7–24 N·m

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