Allgemeine Informationen

Geräusche, Vibrationen und Fahrkomfort (NVH) – Diagnose und Prüfung

13Schritte
~83Min.
4/5Schwierigkeit
1Spezialwerkzeuge
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Spezialwerkzeug(e)

Ford Taurus. Noise, Vibration and Harshness

Diagnosetheorie

Der kürzeste Weg zu einer genauen Diagnose ergibt sich aus:

  • Systemkenntnis, einschließlich Vergleich mit einem bekanntermaßen intakten System.
  • Systemhistorie, einschließlich Reparaturhistorie und Nutzungsmuster.
  • Zustandshistorie, insbesondere jeglicher Zusammenhang mit Reparaturen oder plötzlicher Veränderung.
  • Kenntnis möglicher Ursachen.
  • Anwendung eines systematischen Diagnoseverfahrens, das das System in zusammenhängende Bereiche unterteilt.

Die Diagnose und Behebung von NVH-Symptomen erfordert:

  • eine Straßen- oder Systemprüfung, um die genaue Art des Symptoms zu ermitteln.
  • eine Analyse der möglichen Ursachen.
  • eine Prüfung zur Bestätigung der Ursache.
  • die Reparatur aller festgestellten Symptome.
  • eine Straßen- oder Systemprüfung, um sicherzustellen, dass die Ursache behoben oder wieder im akzeptablen Bereich ist.

Übersicht Diagnoseverfahren

Die Eingrenzung des Symptoms anhand der wahrgenommenen Empfindung hilft, die Ursache einzugrenzen. Immer die Diagnosemethode „Symptom“ → „System“ → „Bauteil“ → „Ursache“ anwenden. Diese Methode unterteilt das Problem in zusammenhängende Bereiche, um das Kundenanliegen zu beheben.

  • „Symptom“ überprüfen.
  • Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Diagnosewerkzeugen ermitteln, welche „System(e)“ das „Symptom“ verursachen können.
  • Nach der Bestimmung des/der möglichen „Systems/Systeme“ den entsprechenden Abschnitt in diesem Handbuch heranziehen, um die verschlissenen oder beschädigten „Bauteile“ zu ermitteln.
  • Nach Ermittlung der „Bauteile“ die „Ursache“ des Ausfalls feststellen.

Werkzeuge und Methoden

Die Diagnosewerkzeuge ermöglichen eine systematische Erfassung der Informationen, die für die genaue Diagnose und Reparatur von NVH-Problemen (Geräusch, Vibration, Rauheit) notwendig sind. Zu beachten ist, dass das schwingende Bauteil (Erreger) nur eine geringe Schwingung erzeugen kann. Diese geringe Schwingung kann wiederum durch Kontakt mit anderen Bauteilen (Übertragungsweg) an einem anderen Bauteil (Empfänger) eine größere Schwingung/ein größeres Geräusch hervorrufen. Für beste Ergebnisse die Prüfung wie folgt durchführen:

  1. Probefahrt mit dem Schwingungssensor im Fahrzeuginneren durchführen.
  2. Den Sensor nach Gefühl im Fahrzeug platzieren.
    • Wenn die Störung am Lenkrad spürbar ist, liegt die Ursache meist im vorderen Fahrzeugbereich.
    • Eine Schwingung, die nur im Sitz oder im Boden spürbar ist, liegt meist im Antriebsstrang, an der Antriebsachse oder an den Hinterrädern bzw. Reifen.
  3. Die Messwerte aufzeichnen. Außerdem notieren, wann der Zustand beginnt, wann er seine maximale Intensität erreicht und ob er oberhalb/unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit tendenziell abnimmt.
    • Wenn ein Schwingungssymptom von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängt, sollten die Drehzahl/Frequenz von Reifen und Rad sowie die Frequenz der Antriebswelle berechnet werden.
    • Wenn ein Schwingungssymptom von der Motordrehzahl abhängt, sollten die Frequenzen von Motor, Motornebenaggregaten und Zündfolge berechnet werden.
    • Frequenzen mit einem Amplitudenwert von 0,06 g oder weniger liegen auf einem kaum wahrnehmbaren NVH-Niveau. Es sind keine Korrekturmaßnahmen erforderlich.
  4. Den Schwingungssensor außerhalb des Fahrzeugs auf oder nahe dem verdächtigen Bereich anbringen.
  5. Die Probefahrt fortsetzen, das Fahrzeug mit der Geschwindigkeit fahren, bei der das Symptom auftritt, und eine weitere Messung durchführen.
  6. Die Messwerte vergleichen.
    • Eine übereinstimmende Frequenz zeigt das fehlerhafte Bauteil bzw. den fehlerhaften Bereich an.
    • Ein nicht übereinstimmender Test könnte darauf hindeuten, dass das Symptom durch den Motor, den Drehmomentwandler oder ein Motornebenaggregat verursacht wird. Die Diagnosewerkzeuge im Drehzahlmodus verwenden und prüfen, ob das Symptom drehzahlabhängig ist.

Die folgenden Diagnosewerkzeuge und -verfahren können einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden, um die Diagnose von NVH-Symptomen zu unterstützen. Sie sind in der Reihenfolge ihrer Eignung für die Lokalisierung dieser Symptome aufgeführt.

NVH-Analysator (Vetronix)

Der Driveline-Balance- und NVH-Analysator Mastertech Series MTS 4000 (Vetronix) sowie die NVH-Analysatoren MTS 4100 sind Werkzeuge zur Unterstützung bei der Erkennung und Eingrenzung eines Geräusch-, Vibrations- oder Rauheitssymptoms an einem Fahrzeug. Sie messen Geräusch- und Schwingungsdaten und vergleichen sie mit Daten aus dem PCM des Fahrzeugs sowie mit vom Anwender eingegebenen Fahrzeugvarianten, wie Riemenscheibengröße, Achsübersetzung und Reifengröße, um mögliche Ursachen anzugeben. Der Driveline-Balance- und NVH-Analysator Mastertech Series MTS 4000 (Vetronix) und der MTS 4100 haben folgende Eigenschaften:

  • Schnittstelle zum Bordcomputersystem des Fahrzeugs
  • Unterstützung und Speicherung von Schwingungsdaten von 1 oder 2 Beschleunigungssensoren
  • Unterstützung und Speicherung von Geräuschdaten von 2 Mikrofonen
  • Fotoelektrischer Drehzahlmesser für die Funktion des Wuchtens der Antriebswelle
  • Stroboskopausgang, der eine handelsübliche Zündlichtpistole ansteuern kann
  • Echtzeituhr-Schaltung, die Zeit- und Datumsangaben liefert, die zur Kennzeichnung der Prüfdaten verwendet werden
  • Ausgabe auf einen externen Drucker und Schnittstelle zu einem PC möglich
  • Stromversorgung aus verschiedenen Quellen möglich: Netzwechselstrom oder interner Akkupack

Der Driveline-Balance- und NVH-Analysator Mastertech Series MTS 4000 (Vetronix) sowie die NVH-Analysatoren MTS 4100 verfügen über 4 Hauptbetriebsarten. Die erste dient der Schwingungsdiagnose. Diese Betriebsart misst gleichzeitig Daten von 1 oder 2 Beschleunigungssensoren und erfasst Daten vom Fahrzeug. Anschließend wird eine Frequenzanalyse der Beschleunigungssensor-Informationen durchgeführt und die Schwingungsfrequenzen werden mit den Frequenzen verschiedener rotierender Bauteile im Fahrzeug verglichen. Die Daten können in 4 verschiedenen Anzeigemodi dargestellt werden: Hauptkomponente, Balkendiagramm, Frequenzspektrum oder Wasserfalldiagramm. Alle Anzeigeformate enthalten dieselben gemeinsamen Elemente, z. B. die Amplitude.

Die zweite dient der Geräuschdiagnose. Diese Betriebsart misst gleichzeitig Geräusche von 1 oder 2 Mikrofonen. Alle Geräuschmessungen erfolgen in Dezibel (dB). Alle für die Geräuschmessungen verwendeten Frequenzbänder sind bis 1.000 Hz dieselben wie bei den Schwingungsmessungen.

Die dritte ist das Wuchten der Antriebswelle. Das Wuchten der Antriebswelle erfolgt mit 1 oder 2 Beschleunigungssensoren und einem fotoelektrischen Drehzahlmesser. Die Beschleunigungssensoren messen die Schwingung an beiden Enden der Antriebswelle, während der fotoelektrische Drehzahlmesser die Drehzahl und die Positionsreferenz misst. Siehe Abschnitt 205-00.

Die vierte ist das Stroboskop. Eine Zündlichtpistole oder eine handelsübliche Zündlichtpistole kann an einen Analysator angeschlossen werden, um die Drehzahl zu messen. Die Stroboskopfunktion dient zur Eingrenzung der Schwingungsquelle.

Elektronischer Schwingungsanalysator (EVA)

Der elektronische Schwingungsanalysator (EVA) ist ein elektronisches Handgerät zur Fehlersuche, das bei der Lokalisierung der Quelle unzulässiger Schwingungen hilft. Der Schwingungssensor kann für Prüfzwecke an beliebiger Stelle im Fahrzeug montiert werden. Das Gerät zeigt gleichzeitig die 3 häufigsten Schwingungsfrequenzen und deren zugehörige Amplituden an. Ein Balkendiagramm dient als optische Referenz für die relative Signalstärke (Amplitude) jeder angezeigten Schwingung und ihre relative G-Kraft. Die Tastatur ist so angeordnet, dass der EVA einfach zu programmieren und zu bedienen ist. Zu den Funktionen gehören unter anderem die Mittelwertbildung der Messwerte sowie das Aufzeichnen, Wiedergeben und Einfrieren von Messwerten. Der EVA verfügt über eine Stroboskop-Wuchtfunktion, mit der Unwucht an rotierenden Bauteilen wie einer Antriebswelle oder Motornebenaggregaten erkannt werden kann.

Ford Taurus. Noise, Vibration and Harshness
  1. Display des elektronischen Schwingungsanalysators (EVA)
  2. Frequenzmodus, angezeigt in U/min oder Hz
  3. Aktiver Sensoreingang (A oder B)
  4. Aktuell aktiver Modus
  5. G-Kraft-Anzeigen bzw. die stärksten Frequenzen in absteigender Stärke jeder Schwingung
  6. Stärke der jeweiligen Schwingung
  7. Frequenz der jeweiligen Schwingung in U/min bzw. Hz

Die mit dem Diagnosewerkzeug aufgenommenen Messwerte aufzeichnen.

  • Frequenzen sollten im Modus „Mittelwert“ abgelesen werden.
  • Frequenzen haben einen Toleranzbereich von plus/minus 2 Hz. Ein Messwert von 10 Hz kann als 8 Hz bis 12 Hz angezeigt werden.

Vibrate-Software

Die Vibrate Software (Rotunda-Werkzeugnummer 215-00003) ist ein Diagnosehilfsmittel, das bei der Eingrenzung der Ursache unzulässiger Vibrationen hilft. Die Kurbelwelle des Motors ist der Bezugspunkt für die Schwingungsdiagnose. Jedes rotierende Bauteil hat eine Winkelgeschwindigkeit, die größer, kleiner oder gleich der Winkelgeschwindigkeit der Kurbelwelle ist. Die Vibrate Software berechnet die Winkelgeschwindigkeit jedes Bauteils und stellt diese Geschwindigkeiten grafisch auf einem Computerbildschirm und auf einem gedruckten Schwingungsarbeitsblatt dar. Die folgenden Schritte beschreiben, wie die Vibrate Software bei der Diagnose eines Schwingungssymptoms hilft:

  • Fahrzeugdaten eingeben. Vibrate führt alle Berechnungen durch und zeigt ein Diagramm mit Reifen-, Antriebswellen- und Motorschwingungen an.
  • Diagramm des Schwingungsarbeitsblatts ausdrucken. Das gedruckte Diagramm wird während der Probefahrt verwendet.
  • Das Fahrzeug bei der Geschwindigkeit probefahren, bei der die Vibration am deutlichsten spürbar ist. Die Schwingungsfrequenz in U/min und die Motordrehzahl in U/min im Diagramm des Arbeitsblatts eintragen. Der Punkt im Diagramm, an dem sich der Messwert der Schwingungsfrequenz in U/min und der Messwert der Motordrehzahl in U/min schneiden, zeigt die Bauteilgruppe an, die das Symptom verursacht.
    • Ein Frequenzmessgerät, das Schwingungsfrequenz und Motordrehzahl messen kann, wird benötigt.
  • Stellt Grafiken der Diagnoseverfahren zur Unterstützung bei der Prüfung von Bauteilen bereit.

Reed-Tachometer

Das Reed-Tachometer ist ein handgehaltener Schwingungssensor, der bei der Ortung der Ursache unzulässiger Vibrationen hilft. Der Schwingungssensor kann für Prüfzwecke an beliebiger Stelle im Fahrzeug angesetzt werden. Das Reed-Tachometer enthält mehrere Zungen, die auf unterschiedliche Frequenzen im Bereich von 10 bis 80 Hz bzw. 600 bis 4,800 U/min abgestimmt sind und in Schwingung geraten bzw. mitschwingen. Obwohl das Reed-Tachometer mehrere Frequenzen messen kann, misst es keine Amplitude.

Sirometer

Das Sirometer misst die Frequenz in Hertz und U/min. Zur Anwendung das Sirometer auf ein schwingendes Bauteil setzen und den Draht durch Drehen des Drehknopfs langsam herausziehen. Mit der Änderung der Drahtlänge ändert sich auch seine Eigenfrequenz. Die Drahtlänge suchen, bei der die höchste Amplitude schwingt. Diese Frequenz entspricht der des schwingenden Bauteils. Die Frequenz für diese Drahtlänge ablesen.

Kombiniertes EngineEAR/ChassisEAR

Ein elektronisches Hörgerät, mit dem Geräusche und deren Ort unter dem Fahrzeugunterboden während der Probefahrt schnell identifiziert werden können. Die ChassisEARs können Geräusch und Ort beschädigter bzw. verschlissener Radlager, Gleichlaufgelenke, Bremsen, Federn, Achslager oder Mittellager der Antriebswelle erkennen.

EngineEAR-Grundgerät

Ein elektronisches Abhörgerät, mit dem selbst die leisesten Geräusche erfasst werden. Die EngineEARs können Geräusche von beschädigten bzw. verschlissenen Lagern in Generatoren, Kühlmittelpumpen, Klimakompressoren und Servolenkungspumpen erkennen. Sie dienen außerdem zur Erkennung von klappernden Ventilstößeln, Undichtigkeiten am Abgaskrümmer, ausgebrochenen Zahnradzähnen und zur Erkennung von Windgeräuschen. Das EngineEAR besteht aus einer Sensorspitze, einem Verstärker und Kopfhörern. Die gerichtete Sensorspitze dient zum Abhören der verschiedenen Bauteile. Die Sensorspitze auf das verdächtige Bauteil richten und die Lautstärke am Verstärker einstellen. Wird die Spitze direkt an ein Bauteil gesetzt, werden die von diesem Bauteil erzeugten oder durch dieses Bauteil übertragenen Körperschall- und Schwingungsgeräusche wahrnehmbar. Bei unterschiedlichen Lautstärken können unterschiedliche Geräusche hörbar werden.

Mechaniker-Stethoskop

Ein Mechaniker-Stethoskop ist ein preiswertes Werkzeug zum Auffinden von Geräuschen in Motoren und anderen beweglichen Teilen. Es kann zur Diagnose von Kolbenslap, verschlissenen Zahnrädern, fehlerhaften Ventilen, Ausfall der Kühlmittelpumpe, beschädigten Dichtungen, defekten Lagern und Karosseriequietschen eingesetzt werden.

Knarz- und Klapper-Reparatursatz

Der Knarz- und Klapper-Reparatursatz (Rotunda-Werkzeugnummer 164-R4900) enthält Schmiermittel und selbstklebende Materialien, mit denen Knarz- und Klappergeräusche im Innen- und Außenbereich beseitigt werden können. Der Satz besteht aus folgenden Materialien:

  • PVC-Klebeband (Weichschaum)
  • Urethan-Klebeband (Hartschaum)
  • Beflocktes Klebeband (schwarz, flauschig)
  • UHMW-Klebeband (matt)
  • Tube Knarz- und Klapperschutzöl
  • Tube Knarz- und Klapperschutzfett
Ultraschall-Lecksucher

Der Ultraschall-Lecksucher dient zur Erkennung von Windgeräuschen, die durch Undichtigkeiten und Spalte an Stellen mit Dichtgummi oder anderem Dichtmaterial entstehen. Er dient außerdem zur Erkennung von Undichtigkeiten der Klimaanlage (A/C), von Unterdruckleckagen und von Geräuschen des Kraftstoffverdunstungssystems. Der Ultraschall-Lecksucher besteht aus einem multidirektionalen Sender (der im Ultraschallbereich arbeitet) und einem handgehaltenen Detektor. Der Sender wird im Fahrzeuginneren platziert. Außerhalb des Fahrzeugs wird der handgehaltene Detektor eingesetzt, um den Bereich der vermuteten Leckage abzusuchen. Je näher man der Leckstelle kommt, desto mehr nehmen Geschwindigkeit und Frequenz eines Pieptons zu.

Aufnahmebogen (Write-Up Job Aid)

Zur Unterstützung von Serviceberater und Techniker ist dieser Unterlage ein Aufnahmebogen beigefügt, der während der Kundenbefragung verwendet wird. Der Aufnahmebogen dient dazu, alle wichtigen Informationen zum Symptom festzuhalten.

Ford Taurus. Noise, Vibration and Harshness

1: Kundenbefragung

Der Diagnoseprozess beginnt mit der Kundenbefragung. Der Serviceberater muss so viele Informationen wie möglich über das Symptom einholen und eine Probefahrt mit dem Kunden durchführen. Kunden beschreiben NVH-Symptome auf viele verschiedene Arten. Dies hilft, Verwechslungen aufgrund unterschiedlicher Beschreibungen zu vermeiden. Es ist wichtig, dass das Symptom richtig interpretiert und die Beschreibung des Kunden festgehalten wird. Während der Befragung den Aufnahmebogen ausfüllen und folgende Fragen stellen:

  • Wann wurde es das erste Mal bemerkt?
  • Trat es plötzlich oder allmählich auf?
  • Ist ein ungewöhnliches Ereignis zeitgleich mit dem Auftreten oder unmittelbar davor aufgetreten?

Nutzen Sie die vom Kunden erhaltenen Informationen, um die Diagnose gezielt zu beginnen.

2: Prüfung vor der Probefahrt

Vor der Probefahrt ist eine Prüfung vor der Fahrt wichtig. Sie stellt sicher, dass das Fahrzeug einigermaßen sicher zu fahren ist, und erkennt offensichtliche Fehler am Fahrzeug.

Die Prüfung vor der Fahrt besteht aus einer kurzen Sichtprüfung. Notieren Sie dabei alles, was die Sicherheit während der Probefahrt beeinträchtigen könnte, und führen Sie diese Reparaturen bzw. Einstellungen vor der Fahrt durch.

3: Vorbereitung der Probefahrt

Beachten Sie bei der Vorbereitung der Probefahrt Folgendes:

  • Die auf dem Aufnahmebogen festgehaltenen Informationen durchsehen. Es ist wichtig, das konkrete Symptom zu kennen, das der Kunde am Fahrzeug feststellt.
  • Lassen Sie sich nicht durch den gemeldeten Ort des Geräusches bzw. der Vibration täuschen. Die Ursache kann tatsächlich weit entfernt liegen.
  • Führen Sie die Probefahrt auf einer ruhigen Straße durch, auf der sich die Vibration bzw. das Geräusch sicher nachstellen lässt. Ideal ist eine offene, wenig befahrene Strecke, auf der das Fahrzeug mit der Geschwindigkeit betrieben werden kann, bei der der Fehler auftritt.
  • Folgende Ursachen ausschließen, sofern sie nicht mit dem Symptom zusammenhängen:
    • Falls möglich, die Radioantenne absenken, um Verwirbelungen zu verringern.
    • Alle Teile ermitteln, die Geräusche verursachen oder Windgeräusche erzeugen können.
    • Das Fahrzeug auf nachgerüstete Teile untersuchen, die Vibrationen bzw. Geräusche verursachen.
    • Radio sowie Gebläse der Heizungs- bzw. Klimaanlage ausschalten.
  • Die Motordrehzahl ist ein wichtiger Faktor für das endgültige Ergebnis. Daher ein Diagnosegerät, Vetronix oder einen genauen Drehzahlmesser an den Motor anschließen, auch wenn das Fahrzeug einen Drehzahlmesser besitzt. So wird sichergestellt, dass die Motordrehzahl exakt angezeigt wird.

4: Kundenbeanstandung überprüfen

Die Kundenbeanstandung durch eine Probefahrt, einen Motorlauftest oder beides überprüfen.

Ob eine Probefahrt, ein Motorlauf-Test oder beides durchgeführt wird, hängt von der Art des NVH-Symptoms ab. Eine Probefahrt kann erforderlich sein, wenn das Symptom das Fahrwerk betrifft oder drehmomentabhängig ist. Ein Drive Engine Run-Up (DERU)- bzw. ein Neutral Engine Run-Up (NERU)-Test ermittelt Geräusche und Schwingungen, die mit der Motor- und Antriebsstrangdrehzahl zusammenhängen. Beachten Sie, dass sich ein Fehler nicht immer durch diese Tests eingrenzen lässt. Bei korrekter Durchführung schließen sie jedoch viele Möglichkeiten aus.

5: Probefahrt

HINWEIS: Es kann erforderlich sein, dass der Kunde mitfährt oder das Fahrzeug fährt, um das Symptom zu zeigen. Berücksichtigen Sie bei der Probefahrt das Fahrverhalten des Kunden und die Fahrbedingungen. Das Problem, das der Kunde meldet, kann durchaus ein für dieses Fahrzeug normaler Betriebszustand sein.

Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über jeden Test in der Reihenfolge, in der er erscheint. Anhand dieser Informationen lässt sich schnell das geeignetste Verfahren für eine erfolgreiche Diagnose ermitteln. Wählen Sie nach dem Lesen dieser Informationen den/die passenden Test(s) aus, führen Sie ihn/sie durch und fahren Sie mit dem nächsten Schritt dieses Verfahrens fort.

  • Der Test bei langsamer Beschleunigung ist in der Regel der erste Test bei der Eingrenzung eines NVH-Symptoms, insbesondere wenn keine Probefahrt mit dem Kunden möglich ist.
  • Der Test bei starker Beschleunigung hilft festzustellen, ob das Symptom drehmomentabhängig ist.
  • Der Test der Ausrollgeschwindigkeit im Leerlauf (Neutral Coast Down) hilft festzustellen, ob das Symptom geschwindigkeitsabhängig ist.
  • Der Test der Schaltgeschwindigkeit beim Herunterschalten (Downshift Speed) hilft festzustellen, ob das Symptom motordrehzahlabhängig ist.
  • Der Lenkeinschlag-Test hilft festzustellen, inwieweit Radlager und andere Fahrwerkskomponenten zu einem geschwindigkeitsabhängigen Symptom beitragen.
  • Der Bremstest hilft, Schwingungen oder Geräusche zu identifizieren, die mit den Bremsen zusammenhängen.
  • Die Probefahrt über Bodenwellen hilft, ein Geräusch zu isolieren, das beim Fahren über eine raue oder holprige Fahrbahn auftritt.
  • Die Motorlauf-Tests bestehen aus dem Neutral Engine Run-Up (NERU)-Test und dem Drive Engine Run-Up (DERU)-Lasttest. Diese Tests helfen festzustellen, ob das Symptom motordrehzahlabhängig ist.
  • Der Neutral Engine Run-Up (NERU)-Test dient als Folgetest zum Test der Schaltgeschwindigkeit beim Herunterschalten, wenn das Symptom im Leerlauf auftritt.
  • Der Drive Engine Run-Up (DERU)-Lasttest hilft, Schwingungen/Geräusche zu identifizieren, die von der Motorlast oder dem Drehmoment abhängen. Er hilft außerdem, motordrehzahlabhängige Symptome nachzustellen, die sich beim NERU-Test oder beim Neutral Coast Down-Test nicht reproduzieren lassen.
  • Der Test der Motorzusatzaggregate hilft, fehlerhafte Riemen und Zusatzaggregate zu finden, die motordrehzahlabhängige Symptome verursachen.
  • Das Verfahren bei kaltem Fahrzeug (Vehicle Cold Soak) hilft, Symptome zu identifizieren, die beim ersten Start und nach längeren Standzeiten des Fahrzeugs auftreten.

Test mit langsamer Beschleunigung

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Beschleunigen Sie langsam bis zu der Geschwindigkeit, bei der das gemeldete Symptom auftritt. Notieren Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Motordrehzahl und, falls möglich, die Schwingungsfrequenz.
  • Versuchen Sie zu ermitteln, von welchem Bauteil des Fahrzeugs das Symptom ausgeht.
  • Versuchen Sie, die Ursache des Symptoms zu ermitteln.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Test mit starker Beschleunigung

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Stark beschleunigen von 0–64 km/h (0–40 mph).
  • In einem niedrigeren Gang verzögern.
  • Das Symptom ist drehmomentabhängig, wenn es bei diesem Test reproduziert wird.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Test Ausrollen im Leerlauf (Neutral)

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Fahren Sie mit einer höheren Geschwindigkeit als der, bei der das Symptom beim Test der langsamen Beschleunigung aufgetreten ist.
  • Legen Sie das Getriebe in NEUTRAL und rollen Sie über die Geschwindigkeit hinaus aus, bei der das Symptom auftritt.
  • Das Symptom ist geschwindigkeitsabhängig, wenn es bei diesem Test reproduziert wird. Damit scheiden Motor und Drehmomentwandler als Ursache aus.
  • Wenn das Symptom bei diesem Test nicht reproduziert wurde, führen Sie den Test der Schaltgeschwindigkeit beim Herunterschalten durch, um zu prüfen, ob das Symptom motordrehzahlabhängig ist.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Test Schaltvorgang bei Geschwindigkeitsreduzierung

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Schalten Sie in einen niedrigeren Gang als den, der beim Test mit langsamer Beschleunigung verwendet wurde.
  • Fahren Sie mit der Motordrehzahl, bei der das Symptom auftritt.
  • Das Symptom ist motordrehzahlabhängig, wenn es bei diesem Test reproduziert wird. Damit scheiden Reifen, Räder, Bremsen und Fahrwerkskomponenten als Ursache aus.
  • Wiederholen Sie diesen Test bei Bedarf mit anderen Gängen und NEUTRAL (Leerlauf), um die Ergebnisse zu überprüfen.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Test mit Lenkbewegungen

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Fahren Sie mit der Geschwindigkeit, bei der das Symptom auftritt, und fahren Sie dabei abwechselnd lange Kurven in beide Richtungen.
  • Wenn das Symptom verschwindet oder sich verschlimmert, kommen Radlager, Radnaben, Gelenkwellen (in den Antriebswellen von Allradanwendungen, 4WD) und Reifenlaufflächenverschleiß als Ursache in Betracht.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Bremstest

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Lösen Sie die Bremse und beschleunigen Sie das Fahrzeug. Rollen Sie im Leerlauf (Bremspedal losgelassen) bis zum Stillstand aus und achten Sie dabei auf eine ungewöhnliche Verzögerung. Eine ungewöhnliche Verzögerung kann darauf hinweisen, dass sich die Feststellbremse oder die Betriebsbremse nicht vollständig löst.
  • Erwärmen Sie die Bremsen, indem Sie das Fahrzeug mehrmals von 80 auf 32 km/h (50 auf 20 mph) mit leichten Bremsungen verzögern.
  • Beschleunigen Sie auf 89–97 km/h (55–60 mph). Bremsen Sie mäßig und verzögern Sie das Fahrzeug bis zum Stillstand.
  • Eine Bremsvibration ist im Lenkrad, im Sitz oder am Bremspedal spürbar. Ein Bremsgeräusch ist bei Betätigung der Bremse hörbar und sollte beim Lösen der Bremse nachlassen. Bei Fahrzeugen mit separaten Feststellbremsbacken werden Geräusche oder Vibrationen des Feststellbremssystems durch Betätigung der hydraulischen Bremsen nicht beeinflusst. Bei diesen Systemen ist das Feststellbremssystem zu prüfen, wenn ein Problem mit der Feststellbremse vermutet wird.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt Bremsen zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Probefahrt über Bodenwellen

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Fahren Sie das Fahrzeug jeweils mit einem Rad über eine Bodenwelle oder unebene Fläche, um festzustellen, ob das Geräusch von vorne oder hinten sowie von der linken oder rechten Fahrzeugseite kommt.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Neutral-Motorlauf-Test (NERU-Test)

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

  • Drehzahlmesser anschließen.
  • Erhöhen Sie die Motordrehzahl vom Leerlauf auf etwa 4.000 U/min, bei Fahrzeugen mit Frontantrieb (FWD) und Automatikgetriebe in PARK, bei allen anderen Fahrzeugen in NEUTRAL. Notieren Sie die Motordrehzahl und, falls möglich, die Schwingungsfrequenz.
  • Versuchen Sie zu ermitteln, von welchem Bauteil des Fahrzeugs das Symptom ausgeht.
  • Versuchen Sie, die Ursache des Symptoms zu ermitteln.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Motorlauf unter Last (DERU) – Lasttest

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

WARNUNG: Blockieren Sie alle Räder, betätigen Sie die Feststellbremse und treten Sie das Betriebsbremspedal fest durch, um die Gefahr einer Fahrzeugbewegung während dieses Verfahrens zu verringern. Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu schweren Verletzungen führen.

HINWEIS: Führen Sie den Motorlasttest nicht länger als 5 Sekunden durch, da sonst das Getriebe oder die Transaxle beschädigt werden kann.

  • Blockieren Sie die Vorder- und Hinterräder.
  • Feststellbremse und Betriebsbremse betätigen.
  • Drehzahlmesser anschließen.
  • Legen Sie das Getriebe in DRIVE und erhöhen und verringern Sie die Motordrehzahl zwischen Leerlauf und etwa 2.000 U/min. Notieren Sie die Motordrehzahl und, falls möglich, die Schwingungsfrequenz.
  • Test in Stellung R wiederholen.
  • Wenn Vibration/Geräusch bei diesem Test reproduziert wird, Motor- und Getriebe- bzw. Getriebeaggregatelager prüfen.
  • Wenn das Symptom eindeutig motordrehzahlabhängig ist, führen Sie den Test der Motorzusatzaggregate durch, um die Ursache weiter einzugrenzen.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Motornebenaggregate-Test

Gehen Sie zur Durchführung dieses Tests wie folgt vor:

WARNUNG: Blockieren Sie alle Räder, betätigen Sie die Feststellbremse und treten Sie das Betriebsbremspedal fest durch, um die Gefahr einer Fahrzeugbewegung während dieses Verfahrens zu verringern. Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu schweren Verletzungen führen.

HINWEIS: Motorlaufzeit ohne Riemen auf maximal eine Minute begrenzen, da sonst schwere Motorschäden entstehen.

HINWEIS: Ein Frequenzmessgerät verwenden, um Schwingungen der Nebenaggregate genau zu lokalisieren. Ein Hörgerät wie das EngineEAR hilft ebenfalls, Geräusche bestimmter Nebenaggregate zu identifizieren.

  • Antriebsriemen der Nebenaggregate ausbauen.
  • Motordrehzahl bis zu dem Punkt erhöhen, an dem das Symptom auftritt.
  • Tritt die Schwingung/das Geräusch bei diesem Test auf, sind die Riemen und Nebenaggregate nicht die Ursache.
  • Tritt die Schwingung/das Geräusch bei diesem Test nicht auf, die Riemen der Nebenaggregate einzeln wieder einbauen, um die Ursache zu finden.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

Fahrzeug-Abkühlverfahren (Cold Soak)

Zur Durchführung dieses Verfahrens wie folgt vorgehen:

  • Zur Testvorbereitung die Kundenbedingungen nachstellen (falls bekannt). Ist dies nicht bekannt, die Testbedingungen dokumentieren: Gangwahl und Motordrehzahl. Die Dauer der Schwingung/des Geräuschs mit einer Uhr für bis zu 3 Minuten überwachen.
  • Das Fahrzeug am Testort abstellen. Das Fahrzeug muss 6-8 Stunden lang auf oder unter der Temperatur bleiben, bei der das Symptom auftritt (falls bekannt).
  • Vor dem Starten des Motors eine Sichtprüfung unter der Motorhaube durchführen.
  • Zündung einschalten, Motor aber nicht starten. Auf Geräusche von Kraftstoffpumpe, ABS und Luftfederung achten.
  • Motor starten.
  • Schwingung/Geräusch durch genaues Hinhören eingrenzen. Um das Fahrzeug herumgehen und dabei hinhören, um den ungefähren Ort der Schwingung/des Geräuschs zu finden. Dann mit einem Stethoskop oder dem EngineEAR nach dem genauen Ort suchen.
  • Wenn die Ursache des Symptoms durch diesen Test ermittelt wurde, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt zur weiteren Diagnose und Reparatur fort. Wenn die Ursache nicht ermittelt wurde, setzen Sie die Probefahrt fort.

NVH-Symptom klassifizieren

Bei NVH-Problemen muss das Kundenproblem einer von drei Kategorien zugeordnet werden: Geräusch, Vibration oder Harshness (Rauigkeit). Der Grund dafür ist, dass ein Kundenproblem aus einer Kombination von Geräusch- und Vibrationssymptomen oder aus Vibration und Harshness bestehen kann. Bei kombinierten Symptomen ist festzulegen, welchem Diagnosepfad gefolgt wird: Geräusch, Vibration oder Harshness. Hat ein Kunde zum Beispiel ein Problem mit einem Geräusch und einer Vibration und wird festgestellt, dass es geschwindigkeitsabhängig ist, dem Diagnosepfad für Vibration folgen.

Geräuschsymptome

Sobald ein Symptom als Geräusch eingestuft ist, müssen die besonderen Bedingungen ermittelt werden, unter denen das Geräusch auftritt. Diese Bedingungen werden während der Probefahrt ermittelt und überprüft. Beispielsweise kann ein Geräusch nur beim Lenken auftreten. Der nächste Schritt besteht darin, zu bestimmen, welche Systeme des Fahrzeugs mit dieser Bedingung zusammenhängen. In diesem Fall können die Lenkung und das Rad-/Reifensystem verdächtig sein. Nach der Ermittlung möglicher Systeme sollte eine vorläufige Prüfung dieser Systeme erfolgen. Ist die Geräuschquelle weiterhin nicht identifiziert, ein Hörgerät (z. B. ChassisEAR) verwenden, um die Quelle einzugrenzen. Sobald die Quelle identifiziert ist, feststellen, ob diese Quelle mit dem zuvor ermittelten System zusammenhängt. Wenn ja, die Reparatur durchführen, um das Kundenproblem zu beheben. Wenn nein, ist es möglich, dass die Geräuschquelle ein Reaktor für ein Geräusch ist, das über einen Übertragungsweg übertragen wird. In diesem Fall behebt die Reparatur des Reaktors das Kundenproblem nicht. Der Übertragungsweg muss identifiziert und festgestellt werden, ob das Geräusch normal ist, aber durch den Übertragungsweg (Leiter) verstärkt wird, oder ob der Erreger ein übermäßiges Geräusch verursacht, das über einen Leiter auf eine andere Komponente übertragen wird. Zwischen den Systemen, die den Bedingungen zugeordnet wurden, und dem Geräusch-Übertragungsweg besteht ein Zusammenhang. In manchen Fällen hat die Bedingung, unter der das Geräusch auftritt, nichts mit der ermittelten Quelle zu tun. Dieser Zusammenhang ist bei der Diagnose von Geräuschproblemen wichtig. Er ist der erste Hinweis darauf, dass die ermittelte Geräuschquelle ein Reaktor sein könnte und dass weitere Untersuchungen zur Diagnose eines möglichen Geräusch-Übertragungswegs erforderlich sind. Anhand der Ergebnisse der Probefahrt die Maßnahme im Symptomdiagramm bestimmen, die zuerst durchzuführen ist.

Vibrationssymptome

Die meisten Schwingungen bestehen aus sich wiederholenden Hin- und Herbewegungen oder Auf- und Abbewegungen. Jedes Mal, wenn die schwingende Komponente ihren gesamten Bewegungsbereich durchläuft und zum Ausgangspunkt zurückkehrt, spricht man von einem Zyklus. Die Häufigkeit, mit der diese Zyklen innerhalb einer bestimmten Zeit auftreten, heißt Frequenz. Die Frequenz wird in Zyklen pro Sekunde bzw. Hertz (Hz) gemessen. Ein Zyklus pro Sekunde entspricht 1 Hz. Ist die Frequenz einer Schwingung bekannt, lassen sich Berechnungen durchführen, um das System zu bestimmen, das die Ursache des Problems ist.

Ordnung der Schwingung

Die Ordnung einer Schwingung gibt an, wie oft die Schwingung bei einer Umdrehung der Komponente auftritt. Eine Schwingung, die bei jeder Umdrehung der Komponente einmal auftritt, ist beispielsweise eine Schwingung 1. Ordnung. Eine Schwingung, die bei jeder Umdrehung zweimal auftritt, ist eine Schwingung 2. Ordnung. Die Ordnungen von Schwingungen müssen keine ganzen Zahlen sein; sie können auch Dezimalwerte haben, etwa eine Schwingung 1.5. Ordnung oder 3.08. Ordnung.

Das Konzept der Schwingungsordnung ist wichtig, wenn die gemessene Frequenz einer Schwingung nicht zu den berechneten Frequenzen der infrage kommenden Systeme oder Komponenten passt. Mit steigender Ordnung steigt auch die Frequenz der Schwingung um ein Vielfaches dieser Zahl.

Beispiel: Eine Schwingung wird bei einer gemessenen Frequenz von 14 Hz wahrgenommen. Nach den erforderlichen Berechnungen beträgt die Reifen-/Radfrequenz 1. Ordnung 7 Hz und die Antriebswellenfrequenz 1. Ordnung 22 Hz. Daraus lässt sich schließen, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Reifen-/Rad-Schwingung 2. Ordnung handelt: 7 Hz (Reifen-/Radfrequenz 1. Ordnung) multipliziert mit 2 (2. Ordnung) ergibt 14 Hz (Reifen-/Radfrequenz 2. Ordnung).

Zusammenhang zwischen Schwingungsfrequenz und Schwingungsordnung

Nach der Probefahrt gemäß diesem Abschnitt wurde festgestellt, dass die Schwingung entweder geschwindigkeitsabhängig oder motordrehzahlabhängig ist. Diese Feststellung bestimmt, welche Frequenzberechnungen durchzuführen sind.

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Bei der Berechnung und Verwendung von Frequenzwerten ist der direkte Zusammenhang zwischen Hz und U/min zu beachten. 1 Hz entspricht 60 U/min. Das lässt sich leicht merken: Hz bedeutet Schwingungen pro Sekunde. Eine Minute hat 60 Sekunden. Daher wird der Hz-Wert mit 60 multipliziert, um die U/min zu erhalten. Umgekehrt wird die Drehzahl in U/min durch 60 geteilt, um die Frequenz in Hz zu erhalten.

Verwenden Sie das Arbeitsblatt zur Berechnung von Frequenz und Drehzahl, um die Frequenzen von Systemen/Bauteilen zu berechnen. Das Arbeitsblatt enthält die notwendigen Schritte, um die Frequenz jeder Systemgruppe bzw. Bauteilgruppe zu ermitteln.

Frequenzberechnungen

Berechnung der Reifen- und Radfrequenz

Bei einer Schwingungsproblematik die Fahrzeuggeschwindigkeit verwenden, um die Reifen-/Radfrequenz und die Drehzahl zu bestimmen. Berechnen Sie die Reifen- und Raddrehzahl und -frequenz wie folgt:

  • Messen Sie den Durchmesser des Reifens.
  • Notieren Sie die Geschwindigkeit, bei der die Schwingung auftritt.
  • Entnehmen Sie die zugehörige Reifen- und Raddrehzahl sowie Frequenz aus der Reifengeschwindigkeits- und Frequenztabelle.
  • Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht angegeben ist, berechnen Sie die Reifen- und Radfrequenz wie folgt:
    • Teilen Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit, bei der die Schwingung auftritt, durch 16 km/h. Multiplizieren Sie diesen Wert mit der 16 km/h-Reifendrehzahl, die in der Tabelle für den jeweiligen Reifendurchmesser angegeben ist. Teilen Sie anschließend diesen Wert durch 60.
    • Wenn die Frequenz anhand der Fahrzeuggeschwindigkeit in km/h für eine 64 km/h-Schwingung mit 835-mm-Reifen berechnet wird, teilen Sie 64 km/h durch 16 km/h = 4. Multiplizieren Sie 4 mit 105 U/min = 420. Teilen Sie 420 durch 60 Sekunden = 7 Hz bei 64 km/h.
    • Wenn die Frequenz anhand der Fahrzeuggeschwindigkeit in mph für eine 40 mph-Schwingung mit 33-Zoll-Reifen berechnet wird, teilen Sie 40 mph durch 10 mph = 4. Multiplizieren Sie 4 mit 105 U/min = 420. Teilen Sie 420 durch 60 Sekunden = 7 Hz bei 40 mph.
    • Die berechnete Frequenz von 7 Hz ist die Schwingung von Reifen und Rad erster Ordnung. Die Schwingung von Reifen und Rad zweiter Ordnung beträgt das Doppelte, also 14 Hz. Die Schwingung von Reifen und Rad dritter Ordnung beträgt 21 Hz usw.

Reifengeschwindigkeits- und Frequenztabelle

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Berechnung der Antriebswellenfrequenz

Wenn die Reifen- und Radfrequenz bekannt ist, lässt sich die Antriebswellenfrequenz einfach berechnen. Die Antriebswelle treibt über die Hinterachse die Reifen an. Um die Antriebswellenfrequenz zu bestimmen, multiplizieren Sie daher die Reifen- und Radfrequenz mit dem Übersetzungsverhältnis der Hinterachse. Berechnen Sie die Antriebswellenfrequenz anhand der folgenden Schritte:

  • Ermitteln Sie die Achsübersetzung des Fahrzeugs. Angenommen, das Fahrzeug weist bei 64 km/h ein Schwingungsproblem auf und eine Hinterachsübersetzung von 2,93:1.
  • Multiplizieren Sie die zuvor berechnete Reifen- und Radfrequenz von 7 Hz mit der Hinterachsübersetzung von 2,93:1. Daraus ergibt sich eine Antriebswellenfrequenz von 21 Hz bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 64 km/h.

Die berechnete Frequenz von 21 Hz ist die Antriebswellenfrequenz erster Ordnung. Die Frequenz der Antriebswelle zweiter Ordnung beträgt das Doppelte, also 42 Hz usw.

Berechnung der Motorfrequenz

Verwenden Sie die Motordrehzahl, bei der das Schwingungssymptom auftritt, um die Motorfrequenz zu bestimmen. Berechnen Sie die Motorfrequenz, indem Sie die Motordrehzahl durch 60 (die Anzahl der Sekunden in einer Minute) teilen. Wenn beispielsweise die zugehörige Motordrehzahl bei einem Schwingungsproblem am Fahrzeug 2.400 U/min beträgt, ergibt sich eine Motorfrequenz von 40 Hz. Eine Schwingung mit 40 Hz ist daher eine Motorschwingung erster Ordnung. Zum Zweck der Schwingungsdiagnose gehören zum Motor auch der Drehmomentwandler und die Abgasanlage.

Berechnung der Frequenz von Motornebenaggregaten

Riemengetriebene Motornebenaggregate erzeugen häufig Schwingungen mit anderen Frequenzen als der Motor selbst. Das liegt daran, dass das Übersetzungsverhältnis der unterschiedlich großen Riemenscheiben dazu führt, dass sie sich mit unterschiedlichen Drehzahlen drehen. Die Ermittlung der Frequenz von Motornebenaggregaten ist mit der Berechnung der Antriebswellenfrequenz vergleichbar.

Berechnen Sie die Frequenz des Motornebenaggregats anhand der folgenden Schritte:

  • Ermitteln Sie das Größenverhältnis zwischen der Riemenscheibe des Nebenaggregats und der Riemenscheibe der Kurbelwelle. Wenn beispielsweise der Durchmesser der Kurbelwellen-Riemenscheibe 6 Zoll und der Durchmesser der Riemenscheibe des Nebenaggregats 2 Zoll beträgt, dreht sich die Riemenscheibe des Nebenaggregats bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle 3-mal (6 geteilt durch 2).
  • Multiplizieren Sie die Motordrehzahl, bei der die Schwingungsproblematik auftritt, mit der Anzahl der Umdrehungen der Riemenscheibe des Nebenaggregats je Kurbelwellenumdrehung. Wenn die Motordrehzahl beispielsweise 2.400 U/min beträgt, dreht sich das Nebenaggregat mit 7.200 U/min (2.400 U/min multipliziert mit 3).
  • Teilen Sie die Drehzahl des Nebenaggregats durch 60 (die Anzahl der Sekunden in einer Minute). In diesem Beispiel beträgt die Frequenz des Motornebenaggregats 120 Hz (7.200 geteilt durch 60).

Berechnung der Zündfrequenz des Motors

Die Zündfrequenz des Motors beschreibt die Impulse, die ein Motor durch die Zündung der Zylinder erzeugt. Die Zündfrequenz hängt von der Zylinderanzahl des Motors ab. Die Anzahl der Zündungen eines Zylinders pro Kurbelwellenumdrehung entspricht der Hälfte der Zylinderanzahl. Ein 4-Zylinder-Motor zündet bei jeder Kurbelwellenumdrehung 2 Zylinder. Zwei Umdrehungen der Kurbelwelle zünden alle 4 Zylinder. Ein 6-Zylinder-Motor zündet bei jeder Kurbelwellenumdrehung 3 Zylinder. Ein 8-Zylinder-Motor zündet bei jeder Kurbelwellenumdrehung 4 Zylinder.

Berechnen Sie die Zündfrequenz des Motors anhand der folgenden Schritte:

  • Multiplizieren Sie die Motordrehzahl, bei der das Schwingungssymptom auftritt, mit der Anzahl der Zylinder, die bei jeder Kurbelwellenumdrehung gezündet werden. Beispiel: Ein Fahrzeug mit 6-Zylinder-Motor hat eine Schwingungsproblematik bei 2.400 U/min. Der Motor zündet die Zylinder 7.200-mal pro Minute (3 multipliziert mit 2.400).
  • Teilen Sie diese Zahl durch 60 (die Anzahl der Sekunden in einer Minute), um die Zündfrequenz des Motors zu erhalten. In diesem Beispiel beträgt die Zündfrequenz des Motors 120 Hz (7.200 geteilt durch 60) bei 2.400 U/min.

Arbeitsblatt zur Berechnung von Frequenz und Drehzahl

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Harshness-Symptome

Harshness ist die subjektive Wahrnehmung des Kunden, dass Reifen/Rad und Fahrwerk nicht ausreichend isoliert sind. Harshness kann durch Fahrbahnzustände, Temperaturänderungen, Bauteilschäden und/oder unsachgemäße Kundenmodifikationen an Originalteilen bzw. Originalspezifikationen verursacht werden. Kunden bemerken Harshness meist beim Überfahren von Bodenwellen oder Schlaglöchern und bei kalter Witterung. Harshness kann auch bei zu hohem Reifendruck, Sportreifen, Hochleistungsfedern und -stoßdämpfern oder anderen Fahrzeugmodifikationen auftreten. Einige Aftermarket-Reifen können das Fahrverhalten verändern und Kundenbeanstandungen verursachen, selbst wenn sie die richtige Größe haben. Der erste Schritt bei der Diagnose einer Harshness-Beanstandung ist die Feststellung, ob die Beanstandung nur unter bestimmten Betriebsbedingungen auftritt, etwa bei großen Schlaglöchern oder extrem kaltem Wetter. In diesen Fällen ist Harshness als normal anzusehen. Ein bekannt einwandfreies Fahrzeug kann unter denselben Bedingungen gefahren und die Fahrkomfort-Eindrücke können verglichen werden, um festzustellen, ob die Beanstandung normal oder fahrzeugspezifisch ist. Der zweite Schritt ist die Prüfung des Reifendrucks; er muss den Fahrzeugvorgaben entsprechen. Der dritte Schritt ist die Prüfung auf Aftermarket- oder modifizierte Bauteile und die Feststellung, ob diese die Ursache der Harshness-Beanstandung sind. Besteht die Harshness-Beanstandung nach den oben genannten Schritten weiterhin, ist ein Schaden an einzelnen Bauteilen möglich. Legen Sie anhand der Ergebnisse der Probefahrt fest, welche Maßnahme im Symptomdiagramm zuerst durchzuführen ist.

NVH-Symptomdiagramm-Kategorien

Ein gutes Diagnoseverfahren ist eine logische Abfolge von Schritten, die zur Ermittlung des verursachenden Systems führen. Verwenden Sie die Symptom- und Systemkategorien wie folgt:

  • Ermitteln Sie den Betriebszustand, in dem sich das Fahrzeug befindet.
  • Ordnen Sie den Betriebszustand dem Symptom zu.
  • Überprüfen Sie das Symptom.
  • Berechnen Sie Frequenz und Ordnung des Symptoms.
  • Ermitteln Sie, welche Kategorie bzw. welche(s) System(e) das Symptom verursachen können.
  • Lesen Sie im angegebenen Abschnitt nach, um das Symptom zu identifizieren und zu diagnostizieren, oder um zu bestätigen, dass das System nicht die Ursache ist.

Verwenden Sie die Diagnoseanweisungen in diesem Abschnitt zusammen mit den aufgeführten erforderlichen Werkzeugen, um die Schwingungsordnung zu ermitteln und das Symptom sowie die möglichen, mit diesem Symptom verbundenen Systeme einzugrenzen. Legen Sie dann anhand der Ergebnisse der Probefahrt fest, welche Maßnahme im Symptomdiagramm zuerst durchzuführen ist. Da grundsätzlich mehrere Systeme die Ursache des Symptoms sein können, kann es notwendig sein, die Fehlerursache durch schrittweises Ausschließen einzugrenzen. Lesen Sie die angegebenen Abschnitte nach, um die Ursache zu ermitteln oder das System als verursachendes System für das Symptom auszuschließen.

Geschwindigkeitsabhängige Schwingungen

HINWEIS: Jede unwuchtige Baugruppe verursacht nur eine Schwingung 1. Ordnung, nicht jedoch eine Schwingung höherer Ordnung.

Bei einer geschwindigkeitsabhängigen Schwingung sind sowohl Berechnungen der reifendrehzahlabhängigen als auch der antriebswellendrehzahlabhängigen Schwingung durchzuführen.

Symptomdiagramm – Reifendrehzahlabhängige Schwingungen

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Symptomdiagramm – Antriebswellendrehzahlabhängige Schwingungen

HINWEIS: Jede unwuchtige Baugruppe verursacht nur eine Schwingung 1. Ordnung, nicht jedoch eine Schwingung höherer Ordnung.

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Symptomdiagramm – Motordrehzahlabhängige Schwingungen

HINWEIS: Bei einer motordrehzahlabhängigen Schwingung sind Berechnungen für Motor, Motornebenaggregate und Zündfolge durchzuführen.

HINWEIS: Jede unwuchtige Baugruppe verursacht nur eine Schwingung 1. Ordnung, nicht jedoch eine Schwingung höherer Ordnung.

HINWEIS: Einige motordrehzahlabhängige Schwingungen sind normal, dürfen im Fahrgastraum jedoch nicht spürbar sein.

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Symptomdiagramm – Geräusche, Undichtigkeiten (Luft oder Wasser)

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Symptomdiagramm – Harshness

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Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Ford Taurus: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.