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Reifenfülldrücke

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Der vorgeschriebene Reifenfülldruck bei kaltem Reifen ist auf der fahrerseitigen B-Säule oder an der hinteren Kante der Fahrertür angegeben.

Der Reifendruck sollte mindestens einmal im Monat geprüft und eingestellt sowie auf Verschleiß oder sichtbare Schäden kontrolliert werden. Verwenden Sie ein hochwertiges Taschenmanometer, um den Reifendruck zu prüfen. Beurteilen Sie den Reifendruck nicht optisch. Radialreifen können auch dann korrekt aufgepumpt aussehen, wenn sie zu wenig Druck haben.

Die auf dem Typenschild angegebenen Fülldrücke gelten immer für kalte Reifen. Als Reifenfülldruck bei kaltem Reifen gilt der Reifendruck, nachdem das Fahrzeug mindestens drei Stunden nicht gefahren wurde, oder weniger als 1 Meile (1,6 km) nach einer dreistündigen Standzeit gefahren wurde. Der Reifenfülldruck bei kaltem Reifen darf den auf der Reifenflanke eingeprägten maximalen Fülldruck nicht überschreiten.

Kontrollieren Sie den Reifendruck häufiger, wenn Sie großen Außentemperaturschwankungen ausgesetzt sind, da der Reifendruck mit der Temperatur schwankt.

Der Reifendruck ändert sich um etwa 1 psi (7 kPa) pro 12 °F (7 °C) Lufttemperaturänderung. Berücksichtigen Sie dies, wenn Sie den Reifendruck in einer Garage prüfen, besonders im Winter.

Beispiel: Bei einer Garagentemperatur von 68 °F (20 °C) und einer Außentemperatur von 32 °F (0 °C) sollte der Reifenfülldruck bei kaltem Reifen um 3 psi (21 kPa) erhöht werden. Das entspricht 1 psi (7 kPa) pro 12 °F (7 °C) für diese Außentemperatur.

Während des Betriebs kann der Reifendruck um 2 bis 6 psi (13 bis 40 kPa) steigen. Bauen Sie diesen normalen Druckanstieg NICHT ab, da sonst der Reifendruck zu niedrig wird.

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