Wenn und falls

Einleitung

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Dieses Kapitel enthält Informationen zu folgenden Themen:

→ Starthilfe mit Starthilfekabeln

Wenn der Motor wegen einer entladenen Fahrzeugbatterie nicht gestartet werden kann, kann die Batterie zum Starten des Motors mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs verbunden werden. Vor Verwendung der Starthilfekabel die Ladezustandsanzeige der Fahrzeugbatterie prüfen .

Starthilfekabel müssen der Norm DIN 72553 entsprechen (siehe Herstellerunterlagen). Der Leitungsquerschnitt muss bei Benzinmotoren mindestens 25 mm2 (0,038 in2) und bei Dieselmotoren mindestens 35 mm2 (0,054 in2) betragen.

Zusätzliche Informationen und Warnhinweise:

  • Anfahrassistent (Start-Stopp-System)
  • Vorbereitung für Arbeiten im Motorraum
  • Batterie
Bei unsachgemäßer Verwendung der Starthilfekabel oder fehlerhafter Durchführung des Startvorgangs kann die Batterie explodieren, was zu schweren Verletzungen führen kann. Beachten Sie folgende Punkte, um das Explosionsrisiko der Batterie zu verringern:
  • Alle Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und am Bordnetz können zu schweren Verätzungen, Bränden und elektrischen Schlägen führen. Lesen Sie stets die Warnhinweise und Sicherheitsinformationen, bevor Sie Arbeiten an der Fahrzeugbatterie ausführen.
  • Die Batterie des Helferfahrzeugs muss dieselbe Spannung wie die entladene Fahrzeugbatterie (12 V) und ungefähr die gleiche Kapazität haben (siehe Aufdruck auf der Batterie).
  • Niemals eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeugbatterie laden. Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperaturen um 0 °C einfrieren.
  • Batterie ersetzen lassen, wenn sie eingefroren oder wieder aufgetaut ist.
  • Beim Starten mit Fremdstrom entsteht ein hochexplosives Gasgemisch! Feuer, Funken, offene Flammen und brennende Zigaretten immer von der Fahrzeugbatterie fernhalten. Beim Anschließen oder Abklemmen der Starthilfekabel niemals ein Mobiltelefon verwenden.
  • Batterie nur in einem gut belüfteten Raum laden, da die Batterie beim Starten mit Fremdstrom ein hochexplosives Gasgemisch abgibt.
  • Starthilfekabel so verlegen, dass sie niemals mit beweglichen Teilen im Motorraum in Berührung kommen.
  • Minuspol und Pluspol niemals verwechseln und die Starthilfekabel nicht falsch anschließen.
  • Die Anweisungen des Herstellers der Starthilfekabel beachten.

HINWEIS

Beachten Sie Folgendes, um erhebliche Schäden an der Elektrik des Fahrzeugs zu vermeiden:
  • Bei falsch angeschlossenen Starthilfekabeln kann ein Kurzschluss entstehen.
  • Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren, da sonst beim Anschluss der Pluspole Strom fließen könnte.

Testen Sie sich

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