Lebensdauer der Reifen
Reifen erreichen eine größere Lebensdauer, wenn Sie sie mit dem richtigen Druck füllen und einen moderaten Fahrstil pflegen.

Abb. 227 Reifendrucktabelle auf dem Türholm
- Kontrollieren Sie den Reifenfülldruck mindestens einmal im Monat.
- Kontrollieren Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Lassen Sie bei warmen Reifen mit erhöhtem Druck keine Luft ab.
- Wenn das Fahrzeug stark beladen ist, passen Sie den Fülldruck entsprechend an.
- Vermeiden Sie zu schnelles Durchfahren von Kurven und abruptes Beschleunigen.
- Prüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob die Reifen ungleichmäßig abgefahren sind.
Reifendruck, Fahrzeugbeladung und Reifendruck-Kontrollsystem*
Passen Sie den Reifenfülldruck der Fahrzeugbeladung an.
Wir empfehlen, den Reifendruck für die maximale Zuladung des Fahrzeugs einzuhalten. Die Fülldrücke sind auf dem Aufkleber am Türholm angegeben => Abb. 227.
Wenn Sie jedoch komfortabel fahren möchten, können Sie bei normaler Beladung (2 bis 3 Personen) den für normale Beladung vorgeschriebenen Fülldruck einhalten. Wenn Sie mit maximaler Beladung fahren möchten, müssen Sie den Reifendruck auf den vorgeschriebenen Maximalwert erhöhen.
Ein zu niedriger oder zu hoher Fülldruck verringert die Lebensdauer der Reifen und wirkt sich negativ auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs aus.
Der Reifendruck spielt vor allem bei hohen Geschwindigkeiten eine wichtige Rolle. Kontrollieren Sie den Reifendruck mindestens einmal im Monat und vor jeder längeren Fahrt.
Kontrollieren Sie dabei auch den Fülldruck des Ersatzrads*:
- Ersatzrad: Füllen Sie es immer auf den höchsten für die Fahrzeugräder vorgesehenen Druck.
- Notrad*: Der vorgeschriebene Fülldruck ist auf der Reifenflanke angegeben.
Das System überwacht nur die Reifendrücke, die Sie gespeichert haben. Das System kann die Fahrzeugbeladung nicht erkennen.
Das Reifendrucksystem* kann seine Funktion nicht erfüllen, wenn Sie die Reifendrücke für eine normale Fahrzeugbeladung speichern, während Sie mit der maximal zulässigen Beladung fahren. Der Reifendruck muss im Reifendruck-Kontrollsystem je nach Beladung gespeichert werden.
Bei Fahrzeugen mit geschlossenen Radzierblenden werden die Staubkappen durch Ventilverlängerungen ersetzt. Zur Kontrolle und Korrektur des Reifenfülldrucks müssen die Ventilverlängerungen nicht abgeschraubt werden.
Fahrstil
Schnelles Durchfahren von Kurven, starkes Beschleunigen und abruptes Bremsen (Reifenquietschen) führen zu einem schnelleren Reifenverschleiß.
Radauswuchtung
Die Räder eines Neufahrzeugs sind ausgewuchtet. Im Laufe der Fahrzeugnutzung kann durch verschiedene Einflüsse eine Unwucht entstehen, die sich in einer unruhigen Lenkung äußert.
Da eine Unwucht auch einen erhöhten Verschleiß von Lenkung, Radaufhängung und Reifen verursacht, wird empfohlen, die Räder erneut auszuwuchten. Außerdem muss ein Rad nach dem Aufziehen eines neuen Reifens und nach jeder Reifenreparatur erneut ausgewuchtet werden.
Falsche Radstellung
Eine fehlerhafte Fahrwerkseinstellung führt nicht nur zu erhöhtem Reifenverschleiß, sondern beeinträchtigt auch die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs. Lassen Sie bei ungewöhnlichem Reifenverschleiß die Radstellung von einer Audi Werkstatt überprüfen.
ACHTUNG!
- Passen Sie den Reifendruck stets an die aktuelle Beladung des Fahrzeugs an.
- Bei hoher Fahrgeschwindigkeit ist ein Reifen mit zu niedrigem Druck einer stärkeren Walkarbeit ausgesetzt. Er erwärmt sich daher zu stark. Dies kann zur Ablösung der Lauffläche und sogar zum Platzen des Reifens führen - Unfallgefahr!
Umwelt
Ein zu niedriger Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch.
Hinweis
Ein zu niedriger oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer der Reifen erheblich und beeinträchtigt das Fahrverhalten des Fahrzeugs.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Audi A4: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.