Kindersicherung

Lassen Sie Kinder nicht mit den Sicherheitsgurten spielen. Die meisten Sitzplätze sind mit Sicherheitsgurten mit automatischer Verriegelung (Automatic Locking Retractor, ALR) ausgestattet. Wenn sich der Sicherheitsgurt bei aktiviertem ALR-Modus um den Hals eines Kindes wickelt, kann das Kind schwer verletzt oder getötet werden, falls sich der Gurt einzieht und straff wird. Dies kann auch dann geschehen, wenn das Fahrzeug geparkt ist. Lösen Sie den Sicherheitsgurt, um das Kind zu befreien. Bei dem mittleren Platz der Rücksitzbank kann auch die Verbindungszunge gelöst werden. Lösen Sie die Verbindungszunge, indem Sie ein geeignetes Werkzeug (z. B. einen Schlüssel) in das Verbindungsschloss A einführen. Wenn sich der Sicherheitsgurt nicht lösen lässt oder bereits gelöst ist, befreien Sie das Kind, indem Sie den Gurt mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. einem Messer oder einer Schere) durchtrennen.
Kinder benötigen Erwachsene, die sie schützen.
Sie müssen ordnungsgemäß gesichert werden.
Neben den allgemeinen Informationen in diesem Handbuch sind Informationen zur Kindersicherheit auch bei vielen anderen Stellen erhältlich, unter anderem bei Ärzten, Lehrern, staatlichen Verkehrssicherheitsbehörden und Organisationen vor Ort. Jedes Kind ist anders. Informieren Sie sich daher unbedingt über die beste Art, Ihr Kind zu befördern.
Es gibt drei grundlegende Arten von Kinderrückhaltesystemen:
- Kinderrückhaltesystem entgegen der Fahrtrichtung
- Kinderrückhaltesystem in Fahrtrichtung
- Kindersitzerhöhung
Das passende Rückhaltesystem hängt von der Größe des Kindes ab.
Säuglinge bis etwa 1 Jahr und unter 9 kg sollten grundsätzlich in Kinderrückhaltesystemen entgegen der Fahrtrichtung gesichert werden. Kinderrückhaltesysteme in Fahrtrichtung sind für Kinder erhältlich, die aus Kinderrückhaltesystemen entgegen der Fahrtrichtung herausgewachsen sind und mindestens 1 Jahr alt sind. Kindersitzerhöhungen dienen dazu, den Becken-Schulter-Gurt bei Kindern richtig zu positionieren, die kein Kinderrückhaltesystem in Fahrtrichtung mehr verwenden können.

Säuglinge und Kinder benötigen besonderen Schutz.
Die Sicherheitsgurte des Fahrzeugs passen möglicherweise nicht richtig. Der Schultergurt kann zu nah an Gesicht oder Hals verlaufen. Der Beckengurt sitzt unter Umständen nicht über den kleinen Beckenknochen. Bei einem Unfall kann ein falsch sitzender Sicherheitsgurt schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Verwenden Sie stets geeignete Kinderrückhaltesysteme.
In allen US-Bundesstaaten und kanadischen Provinzen bzw. Territorien ist die Verwendung zugelassener Kinderrückhaltesysteme für Säuglinge und kleine Kinder vorgeschrieben. Siehe „Kinderrückhaltesysteme“ weiter hinten in diesem Abschnitt.
Ein Kinderrückhaltesystem kann im Fahrzeug entweder mit dem LATCH-System (Lower Anchor and Tethers for CHildren) oder mit dem Fahrzeugsicherheitsgurt befestigt werden. Weitere Informationen finden Sie weiter hinten in diesem Abschnitt unter „Kinderrückhaltesysteme“.
NISSAN empfiehlt, dass alle Vorschulkinder und Kinder im Fond gesichert werden.
Studien zeigen, dass Kinder im Fond bei ordnungsgemäßer Sicherung sicherer sind als auf dem Vordersitz.
Dies ist besonders wichtig, da Ihr Fahrzeug für den Beifahrer ein zusätzliches Rückhaltesystem (Airbag-System) besitzt.
Siehe „Zusätzliches Rückhaltesystem (SRS)“ weiter hinten in diesem Abschnitt.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Nissan Rogue: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.