Räder, Reifen, Radeinstellung
Notlaufreifen, Allgemeine Informationen
In diesem Handbuch: Räder, Reifen, Radeinstellung
~1Min. Lesezeit
| Notlaufreifen haben im Vergleich zu Standardreifen eine verstärkte Seitenwand. Dadurch wird das Einrollen der Seitenwand bei Druckverlust verringert und ein Einklemmen der Reifenflanken verhindert. So kann das Fahrzeug weitergefahren werden, wobei das Fahrverhalten annähernd normal bleibt. Außerdem entfällt die Montage des Reserverads in gefährlichen Situationen, etwa auf der Autobahn oder bei schlechtem Wetter. Bei einem Reifenschaden kann das Fahrzeug bis zur nächsten Werkstatt (ca. 50 km) weitergefahren werden, sofern die Geschwindigkeit (maximal 80 km/h) und der Fahrstil entsprechend angepasst werden, siehe Betriebsanleitung. Bei einem Reifenschaden liegt die Verantwortung beim Fahrer, den betroffenen Reifen zu prüfen und zu entscheiden, ob die Weiterfahrt möglich ist. |
-I- Reifen mit normalem Luftdruck
-II- Reifen ohne LuftdruckVerliert der Standardreifen -2- an Druck, drückt die Felge die Seitenwand zusammen. Bei einem Reifen mit Druckverlust wird die Seitenwand durch die Walkbewegung extrem heiß und/oder wird eingeklemmt. Dadurch wird der Reifen zerstört. Bei Notlaufreifen -1- stützt die verstärkte Seitenwand (-rot-) den Reifen. Durch eine spezielle Gummimischung und die geringere Walkbewegung der verstärkten Seitenwand werden die Reifen nicht so heiß, und das Fahrzeug bleibt lenkbar. Hinweis Beachten Sie die besonderen Anforderungen für die Verwendung von Notlaufreifen. Siehe → Kapitel „Notlaufreifen, Nachrüstung/Voraussetzungen für die Verwendung von Notlaufreifen“. |
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Hinweis Beachten Sie die besonderen Anforderungen für die Verwendung von Notlaufreifen. Siehe → Kapitel „Notlaufreifen, Nachrüstung/Voraussetzungen für die Verwendung von Notlaufreifen“.