Während der Fahrt

Berganfahrassistent

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Der Berganfahrassistent hilft, das Fahrzeug beim Anfahren am Hang, z. B. nach einem Halt an einer Ampel, am Zurückrollen zu hindern. Sie müssen dabei die Feststellbremse nicht betätigen und lösen, während Sie das Fahrpedal betätigen. Damit der Berganfahrassistent funktioniert, muss der Motor laufen und das Fahrzeug muss im 1. Gang oder Rückwärtsgang (Schaltgetriebe) bzw. in Fahrstufe (D), Sportprogramm (S) oder Rückwärtsgang (R) (Automatikgetriebe) eingelegt sein. Außerdem müssen Sie vor dem Anfahren mit der Fußbremse halten.

Der Berganfahrassistent hält die Bremse für knapp 2 Sekunden mit der gleichen Kraft, mit der Sie das Fahrzeug am Wegrollen gehindert haben. So haben Sie Zeit, den Fuß von der Bremse zu nehmen, bei einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe die Kupplung langsam kommen zu lassen und das Fahrpedal behutsam zu betätigen, um wieder anzufahren. Betätigen Sie das Fahrpedal nicht und fahren Sie innerhalb dieser Zeit nicht wieder an, werden die Bremsen gelöst und das Fahrzeug rollt den Hang hinab. Wenn während des Stillstands eine Voraussetzung für die Aktivierung des Berganfahrassistenten nicht mehr erfüllt ist, wird der Berganfahrassistent deaktiviert. Die Bremsen werden dann automatisch gelöst und halten das Fahrzeug nicht mehr.

Der Berganfahrassistent wird automatisch aktiviert, wenn die folgenden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind.

Die Punkte 1 bis 3 müssen alle gleichzeitig erfüllt sein:
Schaltgetriebe Automatikgetriebe
1. Halten Sie das stehende Fahrzeug am Hang mit der Fußbremse oder der Feststellbremse.
2. Der Motor muss ruhig laufen.
3. Ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe muss bei Bergauffahrt im 1. Gang (1) oder bei Rückwärtsfahrt bergauf im Rückwärtsgang (R) eingelegt sein. Die Kupplung muss getreten und die Fußbremse betätigt sein, damit sich das Fahrzeug nicht bewegt. Ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe muss in Fahrstufe Rückwärtsgang (R), Fahrstufe (D) oder Sportprogramm (S) eingelegt sein, und die Fußbremse muss betätigt sein, damit sich das Fahrzeug nicht bewegt.
Lösen Sie die Bremse, während Sie die Kupplung langsam kommen lassen und das Fahrpedal behutsam betätigen. Lösen Sie die Bremse, während Sie das Fahrpedal behutsam betätigen.

Der Berganfahrassistent wird sofort deaktiviert:

  • Wenn eine der in der obigen Tabelle aufgeführten Voraussetzungen nicht mehr erfüllt ist (siehe ⇒ Der Berganfahrassistent wird automatisch aktiviert, wenn die folgenden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind. ).
  • Wenn der Motor nicht ruhig läuft oder eine Motorstörung vorliegt.
  • Wenn der Motor abgewürgt wird oder ausgeschaltet ist.
  • Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Wenn sich das Getriebe in Neutral (N) befindet.
  • Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Wenn ein Reifen nicht genügend Fahrbahnkontakt hat (z. B. wenn das Fahrzeug schräg steht oder gekippt ist).
Die intelligente Technik des Berganfahrassistenten kann die physikalischen Gesetze nicht außer Kraft setzen. Lassen Sie sich durch den zusätzlichen Komfort des Berganfahrassistenten niemals dazu verleiten, Risiken einzugehen.
  • Der Berganfahrassistent kann das Fahrzeug nicht in allen Anfahrsituationen am Hang halten (z. B. wenn die Fahrbahn vereist oder rutschig ist).
  • Der Berganfahrassistent kann das Fahrzeug nur für weniger als 2 Sekunden am Wegrollen hindern. Danach werden die Bremsen gelöst, und das Fahrzeug kann den Hang hinabrollen.

Testen Sie sich

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