Kraftstoffeinspritzsystem

Allgemeine Informationen und Sicherheitshinweise

~8Min. Lesezeit

элементов системы управления двигателем Simos. Двигатели 1.6 л 1 - разъем ДляAnordnung der Elemente des Motorsteuersystems Simos. Motoren 1.6 L 1 - Stecker für Hall-Geber (schwarz) 2 - Hall-Geber Unter der oberen Zahnriemenabdeckung 3 - Lambdasonde, 50 N Position bei AT: im Abgaskrümmer 4 - Stecker für Lambdasonde, unterhalb der Fahrzeugunterseite rechts 5 - Umschaltventil Saugrohr 6 - Steuergerät Simos 7 - Steuergerät Drosselklappe 8 - Kühlmitteltemperatursensor 9 - Luftmassenmesser Mit Ansauglufttemperatursensor 10 - Masseanschluss am Automatikgetriebe 11 - Zündspulen Mit Leistungsendstufe 12 - Stecker für Klopfsensor 13 - Drehzahlsensor des Motors 14 - Stecker für Drehzahlsensor des Motors (schwarz) 15 - Klopfsensor 16 - Einspritzventile 17 - Kraftstoffdruckregler 18 - Aktivkohlebehälter 19 - Magnetventil des Aktivkohlebehälters

элементов системы управления двигателем Motronic. Двигатель 1.8 л (125 л.с.)Anordnung der Bauteile des Motronic-Motormanagementsystems. Motor 1.8 L 1 - Magnetventil für Aktivkohlebehälter 2 - Steckverbindung für Lambdasonde (schwarz) 3 - Ansauglufttemperatursensor 4 - Drosselklappensteuergerät 5 - Motronic-Steuergerät 6 - Magnetventil für Nockenwellenverstellung 7 - Luftmassenmesser 8 - Kühlmitteltemperatursensor 9 - Kraftstoffdruckregler 10 - Einspritzventile 11 - Zündspulen, Endstufe 12 - Motordrehzahlsensor 13 - Klopfsensor 2 14 - Steckverbindung für Klopfsensor

2. 15 - Klopfsensor 1 16 - Steckverbindung für Motordrehzahlsensor 17 - Steckverbindung für Klopfsensor

1. 18 - Hall-Sensor Hinweis: Ab Fertigungsstand 8/97 wird zusätzlich ein verstellbares Saugrohr mit Umschaltventil eingebaut.

Das elektronische Motormanagementsystem regelt die Kraftstoffmenge, die in die Zylinder eingespritzt wird, und steuert den Zündvorgang. Bei den Ottomotoren des AUDI A3 kommen verschiedene Motorsteuerungssysteme zum Einsatz.

Das elektronische Motormanagementsystem bietet folgende Funktionen:

– Präzise Kraftstoffdosierung in allen Betriebsbereichen, dadurch geringer Kraftstoffverbrauch bei hoher Leistung. – Verringerung der Schadstoffemissionen im Abgas durch präzise Kraftstoffdosierung und Einsatz eines Katalysators. – Eigendiagnose des Motormanagementsystems, dadurch schnelle Fehlersuche. Das Motormanagementsystem verfügt über einen Fehlerspeicher. Wird im Betrieb ein Fehler erkannt, wird er im Steuergerät gespeichert. Liegen Störungen am Motor vor, kann die Fehlerliste ausgedruckt werden, sodass der Fehler gezielt erkannt und selbstständig behoben werden kann.

Das Motorsteuergerät ist ein leistungsstarker Mikroprozessor. Er bestimmt den optimalen Einspritzzeitpunkt und die einzuspritzende Kraftstoffmenge. Dabei wird die Arbeit des Steuergeräts mit anderen Fahrzeugsystemen abgestimmt, zum Beispiel mit dem Steuergerät des Automatikgetriebes oder der Wegfahrsperre.

Die Bauteile des Motormanagementsystems behalten über lange Zeit ihre hohe Funktionsfähigkeit und erfordern praktisch keine Wartung. Bei der Wartung müssen nur der Luftfilter und die Zündkerzen ersetzt werden. Umfangreiche Einstell- und Reparaturarbeiten erfordern den Einsatz komplexer Diagnosegeräte. Diese Arbeiten dürfen nur in einer Fachwerkstatt ausgeführt werden.

Eine Einstellung der Leerlaufdrehzahl und des CO-Gehalts ist im Rahmen der Wartung nicht erforderlich.

Sicherheitshinweise für Arbeiten am Motormanagementsystem/Ottomotor

Das Kraftstoffsystem steht unter Druck! Beim Öffnen des Systems kann Kraftstoff austreten. Austretenden Kraftstoff daher mit einem Lappen aufwischen. Benzindämpfe sind giftig und brennbar. Schutzbrille tragen. Für gute Belüftung des Arbeitsplatzes sorgen. Einen Feuerlöscher bereithalten.

Zur Vermeidung von Verletzungen und/oder Beschädigungen des Einspritz- und Zündsystems ist Folgendes zu beachten:

– Zündkabel bei laufendem Motor oder eingeschaltetem Anlasser nicht berühren und nicht abziehen. – Kraftstoffleitungen und Zündkabel sowie elektrische Leitungen von Messgeräten nur bei ausgeschalteter Zündung abziehen und anschließen. – Personen mit Herzschrittmacher dürfen nicht an der elektronischen Zündanlage arbeiten. – Bei der Kompressionsprüfung darf kein Kraftstoff eingespritzt werden.

ACHTUNG

Bei Arbeiten am Einspritzsystem sind die allgemeinen Sicherheits- und Sauberkeitsregeln zu beachten.

Hinweise zur Prüfung des Motormanagementsystems

– Zur Fehlersuche ist zunächst der Fehlerspeicher auszulesen und die Unterdruckverbindungen auf Dichtheit zu prüfen. – Für die einwandfreie Funktion aller elektrischen Bauteile des Systems ist eine Spannung von mindestens 11,5 V erforderlich. – Springt der Motor nach der Fehlersuche, Reparatur oder Prüfung von Bauteilen nur kurz an und geht dann wieder aus, kann die Wegfahrsperre blockiert sein. Dazu den Fehlerspeicher auslesen und bei Bedarf das Steuergerät anpassen.

Funktion des Einspritzsystems des Ottomotors

Der Kraftstoff wird aus dem Kraftstofftank von der elektrischen Kraftstoffpumpe angesaugt und über den Kraftstofffilter, der im Fahrzeugboden angeordnet ist, zu den Einspritzventilen gefördert. Der Kraftstoffdruckregler hält den Druck im Kraftstoffsystem konstant. Über elektrisch gesteuerte Einspritzventile wird der Kraftstoff portionsweise unmittelbar vor den Einlassventilen in das jeweilige Saugrohr eingespritzt. Das Motorsteuergerät steuert die Einspritzdauer und damit die eingespritzte Kraftstoffmenge.

Die angesaugte Luft strömt durch den Luftfilter, durch die Drosselklappe und das Saugrohr zu den Einlassventilen.

Die Masse der angesaugten Luft bestimmt die eingespritzte Kraftstoffmenge. Die Luftmasse wird von einem speziellen Luftmassenmesser gemessen. Im Gehäuse des Messers befindet sich eine dünne, elektrisch beheizte Messplatte –1–, die vom durchströmenden Luftstrom gekühlt wird. Zur Konstanthaltung der Temperatur der Messplatte wird der Strom entsprechend der angesaugten Luftmasse verändert. Die Stromstärke teilt dem Steuergerät den Motorlastzustand mit und regelt dadurch die eingespritzte Kraftstoffmenge.

Расположение пленочного проводника 1 в измерителе массы воздуха

Anordnung des Schichtwiderstands-Messelements 1 im Luftmassenmesser

Die Informationen der verschiedenen Sensoren und die Steuerbefehle an die Stellglieder sorgen für optimalen Motorbetrieb unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen. Fallen Sensoren aus, schaltet das Steuergerät auf ein Notlaufprogramm um, um Motorschäden zu vermeiden und die Weiterfahrt zu ermöglichen. Der Ausfall von Sensoren muss sich nicht zwingend negativ auf den Motorbetrieb auswirken. Bei einer späteren Abgasprüfung ist jedoch der Fehlerspeicher des Motormanagementsystems auszulesen.

Motormanagement-Sensoren und Stellglieder

– Die Drosselklappe befindet sich im zentralen Steuergerät, in dem Informationen von verschiedenen Sensoren zusammenlaufen. Die Hauptaufgabe des Steuergeräts ist die Stabilisierung der Leerlaufdrehzahl bei allen Betriebszuständen des Motors und bei allen Lastbedingungen. Der Leerlaufschalter übermittelt dem Steuergerät die Information über die Leerlaufstellung der Drosselklappe. Das Steuergerät öffnet oder schließt die Drosselklappe über den Elektromotor und regelt so die Leerlaufdrehzahl.

– Der Kühlmitteltemperatursensor und der Ansauglufttemperatursensor übermitteln dem Steuergerät den aktuellen Temperaturwert anhand der Änderung ihres elektrischen Widerstands. Mit steigender Temperatur sinkt der Widerstand.

– Das Tankentlüftungssystem besteht aus einem Aktivkohlebehälter und einem elektromagnetischen Ventil. Im Aktivkohlebehälter werden Kraftstoffdämpfe gespeichert, die im Tank infolge der Erwärmung des Kraftstoffs entstehen. Bei laufendem Motor werden die Kraftstoffdämpfe aus dem Aktivkohlebehälter abgesaugt und dem Motor zugeführt.

– Die Lambdasonde misst den Sauerstoffgehalt im Abgas und übermittelt ein entsprechendes Signal an das Motorsteuergerät.

– Der Klopfsensor dient zur Ermittlung des optimalen Zündzeitpunkts. Bei Zündungsstörungen wird die Kraftstoffzufuhr zum betreffenden Zylinder unterbrochen.

– Motoren 1.8 L/125 L PS ab 8/97, Motoren 1.6 L haben ein verstellbares Saugrohr, das je nach Motordrehzahl die Strömungseigenschaften des Ansaugtrakts verändert. Dazu ist im Saugrohr eine Klappe mit Unterdruckantrieb eingebaut. Das lange Saugrohr sorgt bei niedriger Drehzahl durch den Resonanzeffekt für eine gute Zylinderfüllung und damit ein hohes Drehmoment. Bei hoher Motordrehzahl wird das Saugrohr verkürzt, wodurch das Leistungspotenzial des Motors besser ausgenutzt wird.

– Motoren 1.8 L/125 L PS: Für optimale Motorleistung und optimales Drehmoment im breiten Drehzahlbereich ist eine drehzahlabhängige Verstellung der Öffnungs- und Schließzeitpunkte der Einlassventile vorhanden. Normalerweise werden die Öffnungs- und Schließzeiten durch die Nockenwellenkontur bestimmt. Um eine variable Nockenverstellung zu ermöglichen, sind die Nockenwellen der Einlass- und Auslassventile durch eine Kette miteinander verbunden. Der hydraulische Verstellmechanismus verschiebt drehzahlabhängig den Drehpunkt der Kette im Kettenzweig des Nockenwellenrads. Dadurch verschieben sich die Steuerzeiten der Einlassventile gegenüber den Auslassventilen. Zur Steigerung des Drehmoments im Bereich von niedriger bis mittlerer Drehzahl wird der Verstellmechanismus aktiviert, und die Einlassnockenwelle öffnet und schließt die Ventile früher.

Prüfungen des Kraftstoffeinspritzsystems – Allgemeines

Am Kraftstoffeinspritzsystem können selbst nur die grundlegenden elektrischen Stromkreise geprüft werden.

Wenn der normale Motorbetrieb gestört ist, prüfen Sie zuerst den Zustand der elektrischen Leitungen und Steckverbindungen. Prüfen Sie den Zustand des Luftfilterelements sowie den Zustand und den Elektrodenabstand der Zündkerzen. Prüfen Sie die Durchgängigkeit der Kurbelgehäuseentlüftungsschläuche und die Einstellung des Gaszugs. Wenn der Motor weiterhin unrund läuft, prüfen Sie die Verdichtung in den Motorzylindern.

Bei Verdacht auf eine fehlerhafte Einspritzdüse reinigen Sie diese.

Wenn der Motor weiterhin unrund läuft, prüfen Sie die Bauteile der Zündanlage.

Wenn der Fehler noch nicht behoben ist, prüfen Sie die Schmelzsicherungen auf Unversehrtheit sowie den Zustand der elektrischen Steckverbindungen und der Leitungen. An den elektrischen Steckverbindungen dürfen keine verschmorten Kontakte, keine Feuchtigkeit, keine Korrosionsspuren, keine Verschmutzungen und keine anderen Beschädigungen vorhanden sein.

Wenden Sie sich nach der Eigenprüfung zur Diagnose des Kraftstoffeinspritzsystems mit Spezialgeräten an eine Fachwerkstatt der Marke AUDI.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Audi A3: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.