Funktionsweise der Seitenairbags
Die Seitenairbags sollen Kopf, Hals, Arme und Schultern vor dem Aufprall auf die vordere Tür oder das Türfenster bei einem Seitenaufprall schützen.
Die Seitenairbags werden ausgelöst, wenn der Sensor einen Seitenaufprall mit einer ausreichenden Verzögerung erkennt, die zum Auslösen der Seitenairbags führt.
Die Seitenairbags sind so ausgelegt, dass sie bei Seitenaufprallen auslösen, deren Verzögerung der eines Aufpralls auf eine verformbare Barriere entspricht oder diese übersteigt, die mit einer Geschwindigkeit von 15 bis 25 km/h auf das Fahrzeug trifft.
Wenn die Seitenairbags bei einem Unfall Ihres Fahrzeugs nicht ausgelöst haben, ist dies nicht zwingend ein Zeichen einer Störung. Die Seitenairbags sind für die Auslösung bei einem Seitenaufprall vorgesehen und lösen bei einem Frontalaufprall, einem Heckaufprall und einem Überschlag nicht aus, sofern dabei kein seitlicher Aufprall auftritt, der ein Auslösen der Seitenairbags erfordert.
Kinder, die sich in unmittelbarer Nähe eines Seitenairbags befinden, sind im Falle des Auslösens einem Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen ausgesetzt, insbesondere wenn sich Kopf, Hals oder Brust des Kindes beim Auslösen in der Nähe des Seitenairbags befinden.
• Erlauben Sie Kindern nicht, sich an die Tür zu lehnen oder sich in der Nähe des Seitenairbag-Moduls aufzuhalten.
• Der sicherste Platz im Fahrzeug für ein Kind, das richtig sitzt und entsprechend angeschnallt ist, ist der Rücksitz.
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