Variantencodierung MFC
Die Variantencodierung MFC ermöglicht die Steuerung der Funktionen für jedes Fahrzeug. Typ. Wenn der Variantencode von der Fahrzeugspezifikation abweicht, wird der DTC „Fehler bei der Variantencodierung“ angezeigt.
Ablauf der Variantencodierung
Vor dem Austausch der MFC müssen die Spezifikationsdaten der im Fahrzeug verbauten MFC ausgelesen werden.
Die Spezifikationsdaten über die Zusatzfunktion auswählen.
Den in Schritt (2) ausgelesenen Spezifikationswert in die neue MFC eingeben.
Automatische Kalibrierung am Serviceziel (SPTAC)
Wann ist eine Kalibrierung erforderlich:
Aus- und Einbau der MFC
Die MFC durch eine neue ersetzen.
Windschutzscheibe ersetzt
Halterung der MFC an der Windschutzscheibe verformt
Automatische Kalibrierung am Serviceziel (SPTAC) der MFC
SPTAC ermöglicht dem Servicetechniker die Kalibrierung der Kamera, indem das Kalibrierziel (SST: 09890-3V100) auf ebener Fläche am Fahrzeug ausgerichtet wird. Wenn die Kalibrierung nicht innerhalb der angegebenen Toleranz erfolgt, wird der DTC „System außerhalb der Kalibrierung“ der MFC angezeigt.
Verfahren zur korrekten Ausrichtung des Kalibrierziels
Für eine erfolgreiche Kalibrierung der MFC das Kalibrierziel wie folgt ausrichten:
Das Ziel (SST: 09890-3V100) senkrecht zum Boden aufstellen und so ausrichten, dass es zur Kamera zeigt. Auf die untere Toleranzgrenze achten.
Ablauf der automatischen Kalibrierung am Serviceziel (SPTAC)
Vor Beginn der Kalibrierung wird empfohlen, Spur und Reifendruck zu prüfen, um die korrekte Ausrichtung der Kamera zur Welt sicherzustellen. Das Fahrzeug muss für den Kalibrierungsvorgang mit der Nennzuladung beladen sein.
Die Windschutzscheibe muss sauber und im Kamerabereich ohne Siebdruck sein, damit die Kamera nicht blockiert wird.
Der Servicetechniker schließt den Diagnosestecker an und startet das Fahrzeug. Die MFC darf nicht über den Schalter aktiviert werden.
Der Kalibrierungsvorgang kann fehlerhaft ablaufen, wenn ein Fehler auf Systemebene aktiv ist.
Beim Arbeiten mit einem Austausch-Steuergerät: Der Servicetechniker startet die SPTAC-Rücksetzung.
Der Servicetechniker richtet entweder das Fahrzeug zum Ziel oder das Ziel zum Fahrzeug aus.
a. Die Unterkante des Ziels in 90 cm Höhe über dem Boden positionieren (max. Toleranz: 1 cm).
b. Ausrichten, sodass die Mittelachse des Ziels und die Mittelachse des Fahrzeugs übereinstimmen (max. Toleranz: 3 cm).
c. Das nahe Ziel (A) so positionieren, dass es 0 cm (B) vor der Stoßstange liegt (max. Toleranz: 5 cm).
d. Das ferne Ziel (C) in 100 cm (D) Abstand vor der Stoßstange positionieren (max. Toleranz: 5 cm).
„Kamerakalibrierung“ im Global Diagnostic System (GDS) auswählen.
Der Servicetechniker muss die Kurzstrecken-Kalibrierung durchführen, nachdem die Zielposition geprüft und die Meldung „OK“ im GDS angezeigt wurde.
Der Servicetechniker muss die Fernbereichs-Kalibrierung durchführen, nachdem die Zielposition geprüft und die Meldung „OK“ im GDS angezeigt wurde (Kalibrierung zweimal durchführen: Kurz- und Fernbereich).
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