Fahrgestell

Bremsflüssigkeit

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WECHSELINTERVALL DER BREMSFLÜSSIGKEIT

Die Technik unserer Bremsen, insbesondere unserer Scheibenbremsen (Hohlkolben, die wenig Wärme weiterleiten, geringe Flüssigkeitsmenge im Zylinder, Gleitsättel, die vermeiden, dass im am wenigsten gekühlten Bereich des Rades eine Flüssigkeitsreserve steht), verringert das Risiko der Dampfblasenbildung („Vapor-Lock“) weitestgehend, selbst bei intensiver Bremsbeanspruchung (Gebirgsfahrt). Aktuelle Bremsflüssigkeiten verschlechtern sich jedoch in den ersten Betriebsmonaten durch leichte Feuchtigkeitsaufnahme. Daher wird ein Wechsel der Bremsflüssigkeit empfohlen: siehe Serviceheft.

1 - Nachfüllen des Füllstands

Der Verschleiß der Bremsbeläge führt zu einem allmählichen Absinken des Bremsflüssigkeitsstands im Behälter.

Dieses Absinken nicht ausgleichen; der Füllstand wird beim nächsten Belagwechsel wieder hergestellt. Der Bremsflüssigkeitsstand darf jedoch nicht unter die Mindestmarkierung sinken.

2 - Zugelassene Bremsflüssigkeit

Das Vermischen zweier nicht kompatibler Bremsflüssigkeiten im Bremskreislauf kann zu erheblichen Undichtigkeiten führen, hauptsächlich durch Beschädigung der Manschetten.

Um solche Risiken zu vermeiden, ausschließlich Bremsflüssigkeiten verwenden, die von unseren Laboren geprüft und freigegeben sind und der Norm SAE J 1703 - DOT4 entsprechen.

Für eine optimale Bremswirkung empfiehlt RENAULT eine Bremsflüssigkeit mit niedriger Viskosität bei Kälte (maximal 750 mm²/s bei -40 °C).

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