Allgemeines

Vorsichtsmaßnahmen

19Schritte
~114Min.
4/5Schwierigkeit
Erledigt 0 von 19
VORSICHTSMASSNAHMEN

1. GRUNDLEGENDE REPARATURHINWEISE

(a) HINWEISE ZUR ARBEITSAUSFÜHRUNG


1

Kleidung

  • Immer saubere Arbeitskleidung tragen.
  • Kappe und Sicherheitsschuhe müssen getragen werden.

2

Fahrzeugschutz

Vor Arbeitsbeginn Kühlergrillabdeckung, Kotflügelabdeckung, Sitzbezug und Fußmatte vorbereiten.

3

Sicherer Betrieb

  • Bei Arbeiten zu zweit oder zu mehreren unbedingt auf die gegenseitige Sicherheit achten.
  • Bei laufendem Motor für ausreichende Belüftung der Abgase in der Werkstatt sorgen.
  • Bei Arbeiten an heißen, unter Hochdruck stehenden, rotierenden, beweglichen oder vibrierenden Teilen geeignete Schutzausrüstung tragen und besonders darauf achten, sich selbst oder andere nicht zu verletzen.
  • Beim Anheben des Fahrzeugs unbedingt an der vorgeschriebenen Stelle mit einem Unterstellbock abstützen.
  • Beim Anheben des Fahrzeugs geeignete Sicherheitsausrüstung verwenden.

4

Vorbereitung von Werkzeugen und Messgeräten

Vor Arbeitsbeginn Werkzeugständer, SST, Messgerät, Öl und Ersatzteile bereitlegen.

5

Aus- und Einbau, Zerlegen und Zusammenbau

  • Die Diagnose nur mit gründlichem Verständnis der korrekten Verfahren und des gemeldeten Problems durchführen.
  • Vor dem Ausbau der Teile den allgemeinen Zustand der Baugruppe sowie Verformungen und Beschädigungen prüfen.
  • Bei komplizierten Baugruppen Notizen anfertigen. Zum Beispiel die Anzahl der abgezogenen elektrischen Steckverbinder, Schrauben oder Schläuche notieren. Markierungen anbringen, damit Bauteile in der ursprünglichen Position wieder eingebaut werden. Schläuche und deren Anschlüsse bei Bedarf vorübergehend kennzeichnen.
  • Ausgebaute Teile bei Bedarf reinigen und waschen und nach gründlicher Prüfung wieder montieren.

6

Ausgebaute Teile

  • Ausgebaute Teile in einem separaten Behälter aufbewahren, damit sie nicht mit neuen Teilen verwechselt werden oder neue Teile verunreinigen.
  • Nicht wiederverwendbare Teile wie Dichtungen, O-Ringe und selbstsichernde Muttern durch neue Teile ersetzen, wie in diesem Handbuch angegeben.
  • Ausgebaute Teile auf Wunsch des Kunden zur Prüfung aufbewahren.

7*

Prüfungen nach Abschluss der Arbeiten

  • Sicherstellen, dass ausgebaute und eingebaute Teile (Öleinfüllverschluss, Ölmessstab, Fußmatte usw.) ordnungsgemäß montiert und festgezogen sind.
  • Sicherstellen, dass keine Tücher oder Werkzeuge im Motorraum oder im Fahrzeuginneren zurückgelassen wurden.
  • Prüfen, dass keine Ölleckagen vorhanden sind.

HINWEIS:

*: Diese Prüfungen unbedingt korrekt durchführen. Werden sie nach Abschluss der Arbeiten nicht korrekt durchgeführt, kann dies zu schweren Unfällen oder Verletzungen führen.

(b) FAHRZEUG ANHEBEN UND ABSTÜTZEN

(1) Beim Anheben und Abstützen des Fahrzeugs ist Sorgfalt geboten. Das Fahrzeug unbedingt an den vorgesehenen Stellen anheben und abstützen.

(c) VORBESCHICHTETE TEILE

Text in der Abbildung

*a

Seal-Lock-Klebstoff

(1) Vorbeschichtete Teile sind Schrauben und Muttern, die werkseitig mit einem Schraubensicherungsklebstoff beschichtet sind.

(2) Wird ein vorbeschichtetes Teil nachgezogen, gelöst oder anderweitig bewegt, muss es mit dem vorgeschriebenen Klebstoff neu beschichtet werden.

(3) Beim Wiederverwenden eines vorbeschichteten Teils den alten Klebstoff entfernen und das Teil mit Druckluft trocknen. Anschließend neuen, für das Teil geeigneten Schraubensicherungsklebstoff auftragen.

(4) Einige Schraubensicherungsmittel härten langsam aus. Möglicherweise muss man warten, bis der Schraubensicherungsklebstoff ausgehärtet ist.

(d) DICHTUNGEN

(1) Bei Bedarf Dichtmittel auf Dichtungen auftragen, um Undichtigkeiten zu vermeiden.

(e) SCHRAUBEN, MUTTERN UND BOLZEN

(1) Die Anzugsdrehmomente gemäß den Vorgaben genau einhalten. Immer einen Drehmomentschlüssel verwenden.

(f) SICHERUNGEN


(1) Beim Prüfen einer Sicherung kontrollieren, ob der Draht der Sicherung nicht gebrochen ist.

(2) Ist der Draht einer Sicherung gebrochen, sicherstellen, dass im zugehörigen Stromkreis kein Kurzschluss vorliegt.

(3) Beim Austausch einer Sicherung muss eine Sicherung mit demselben Nennstrom verwendet werden.











Abbildung

Symbol

Bauteilname

Abkürzung

SICHERUNG

SICHERUNG

MITTELSTROMSICHERUNG

M-FUSE

HOCHSTROMSICHERUNG

H-FUSE

SCHMELZSICHERUNG

FL

SCHUTZSCHALTER

CB

(g) CLIPS

(1) Die Ausbau- und Einbauverfahren für typische Clips an Karosserieteilen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

HINWEIS:

Werden Clips während eines Arbeitsschritts beschädigt, sind sie immer durch neue Clips zu ersetzen.













Form (Beispiel)

Abbildung

Vorgehensweise

Clips mit einem Clip-Entferner oder einer Zange entfernen.

Clips mit einem Clip-Entferner oder einem Schraubendreher entfernen.

Clips mit einem breiten Schaber entfernen, um Beschädigungen an der Verkleidung zu vermeiden.

Clips entfernen, indem der Mittelstift hindurchgedrückt und das Gehäuse herausgehebelt wird.

Clips entfernen, indem der Mittelstift herausgedreht und das Gehäuse herausgehebelt wird.

Clips entfernen, indem der Stift herausgehebelt und anschließend das Gehäuse herausgehebelt wird.

(h) HAKEN

(1) Die Ausbau- und Einbauverfahren für typische Haken an Karosserieteilen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

HINWEIS:

Werden Haken von Abdeckungen oder Verkleidungen während eines Arbeitsschritts beschädigt, sind die Abdeckungen oder Verkleidungen immer durch neue zu ersetzen.







Form (Beispiel)

Abbildung

Vorgehensweise

Mit einem Schraubendreher die Haken lösen und die Abdeckungen oder Verkleidungen abnehmen.

Mit einem Schraubendreher die Haken lösen und die Abdeckungen oder Verkleidungen abnehmen.

Mit einem Schraubendreher die Haken lösen und die Abdeckungen oder Verkleidungen abnehmen.

(i) SCHARNIERE, FÜHRUNGEN, KLEMMEN, STIFTE USW.

(1) Die Ausbau- und Einbauverfahren für typische Scharniere, Führungen, Klemmen und Stifte an Karosserieteilen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

HINWEIS:

Werden Klemmen während eines Arbeitsschritts beschädigt, ist die Abdeckung oder Verkleidung mit den beschädigten Klemmen immer durch eine neue zu ersetzen.









Form (Beispiel)

Abbildung

Vorgehensweise

Stifte durch Ziehen lösen.

Stifte durch Ziehen lösen.

Die Klemmen mit einer Zange entfernen.

Stifte durch Ziehen lösen.

(j) AUS- UND EINBAU VON UNTERDRUCKSCHLÄUCHEN

(1) Zum Trennen eines Unterdruckschlauchs am Schlauchende ziehen und drehen. Nicht in der Mitte des Schlauchs ziehen, da dies zu Beschädigungen führen kann.

Text in der Abbildung

*a

Falsch

*b

Richtig

(2) Beim Trennen von Unterdruckschläuchen Markierungen anbringen, um die richtigen Anschlussstellen zu kennzeichnen.


(3) Nach Abschluss von Reparaturen an Schläuchen prüfen, ob die Unterdruckschläuche richtig angeschlossen sind. Das Etikett unter der Motorhaube zeigt die korrekte Verlegung.

(4) Bei Verwendung eines Unterdruckmessgeräts den Schlauch niemals gewaltsam auf einen zu großen Anschluss ziehen. Ein gedehnter Schlauch kann Luft undicht lassen. Bei Bedarf einen Reduzierstutzen verwenden.

(k) DREHMOMENT BEI VERWENDUNG EINES DREHMOMENTSCHLÜSSELS MIT VERLÄNGERUNGSWERKZEUG


(1) Mit der folgenden Formel die besonderen Anzugsdrehmomente berechnen, wenn ein SST oder ein Verlängerungswerkzeug mit einem Drehmomentschlüssel kombiniert wird.


Formel:

T' = L2 / (L1 + L2) * T

T'

Anzeige des Drehmomentschlüssels {N·m (kgf·cm, ft.·lbf)}

T

Drehmoment {N·m (kgf·cm, ft.·lbf)}

L1

Länge des SST oder Verlängerungswerkzeugs {cm (in.)}

L2

Länge des Drehmomentschlüssels {cm (in.)}

HINWEIS:

Wird ein Verlängerungswerkzeug oder SST mit einem Drehmomentschlüssel kombiniert und der Schlüssel zum Anziehen auf ein in diesem Handbuch angegebenes Drehmoment verwendet, ist das tatsächliche Drehmoment zu hoch und Teile werden beschädigt.

2. FÜR FAHRZEUGE MIT SUPPLEMENTÄREM RÜCKHALTESYSTEM

Der 4RUNNER ist mit einem supplementären Rückhaltesystem (SRS) ausgestattet. Das SRS dieses Fahrzeugs besteht aus folgenden Komponenten:

  1. Lenkradairbag
  2. Knieairbag-Baugruppe (Fahrerseite)
  3. Knieairbag-Baugruppe (Beifahrerseite)
  4. Beifahrer-Airbagmodul
  5. Kopfairbag-Modul
  6. Seitenairbag-Baugruppe vorne
  7. Zentraler Airbag-Sensor (Baugruppe)
  8. Frontairbag-Sensor
  9. Seitenairbag-Sensor
  10. Airbag-Sensor hinten
  11. Seitenairbag-Sensor am Fahrzeugboden hinten

VORSICHT:

  • Die Nichteinhaltung der Arbeitsfolge bei Wartungsarbeiten kann dazu führen, dass SRS-Bauteile unbeabsichtigt auslösen und möglicherweise zu schweren Verletzungen führen. Außerdem können SRS-Bauteile bei einem Fehler während der Wartung im Bedarfsfall nicht richtig funktionieren. Vor allen Wartungsarbeiten (einschließlich Aus- und Einbau, Prüfung und Austausch von Teilen) unbedingt die folgenden Warnhinweise lesen.
  • Vor Arbeitsbeginn mindestens 90 Sekunden warten, nachdem die Zündung ausgeschaltet und das Kabel vom Minuspol (-) der Batterie abgeklemmt wurde. (SRS-Bauteile verfügen über eine Notstromversorgung. Wird innerhalb von 90 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung und dem Abklemmen des Kabels vom Minuspol (-) der Batterie mit der Arbeit begonnen, können SRS-Bauteile auslösen).
  • SRS-Bauteile nicht direkt heißer Luft oder offenen Flammen aussetzen.

HINWEIS:

  • Fehlfunktionen von SRS-Bauteilen sind schwer zu bestätigen. DTCs sind bei der Fehlersuche die wichtigste Informationsquelle. Bei der Fehlersuche immer die DTCs prüfen, bevor das Kabel vom Minuspol (-) der Batterie abgeklemmt wird.
  • Bei leichten Unfällen, bei denen SRS-Bauteile nicht ausgelöst haben, die SRS-Bauteile immer prüfen.
  • Vor Reparaturarbeiten die Airbag-Sensoren bei Bedarf ausbauen, wenn während der Reparatur eine Stoßeinwirkung auf einen Airbag-Sensor wahrscheinlich ist.
  • Niemals SRS-Bauteile aus einem anderen Fahrzeug verwenden. Beim Austausch von SRS-Bauteilen immer neue Teile einbauen.
  • SRS-Bauteile niemals zerlegen oder zu reparieren versuchen.
  • Wurde ein SRS-Bauteil fallen gelassen oder weist das Gehäuse, die Halterung oder der Stecker Risse, Dellen oder andere Schäden auf, das SRS-Bauteil durch ein neues ersetzen.
  • Zur Fehlersuche in den elektrischen Stromkreisen ein Ohmmeter/Voltmeter mit hoher Eingangsimpedanz (mindestens 10 kΩ/V) verwenden.
  • An den SRS-Bauteilen sind Hinweisetiketten angebracht. Die Warnhinweise und Anweisungen auf den Etiketten beachten.
  • Nach Abschluss der Arbeiten an SRS-Bauteilen die Funktionsprüfung der SRS-Warnleuchte durchführen.
  • Beim Abklemmen des Kabels vom Minuspol (-) der Batterie werden die gespeicherten Einstellungen aller Systeme gelöscht. Daher vor Arbeitsbeginn die Einstellungen aller Systeme unbedingt notieren. Nach Abschluss der Arbeiten die Einstellungen aller Systeme wie zuvor wieder einstellen. Zum Schutz des Speichers eines Systems niemals eine externe Stromversorgung von außerhalb des Fahrzeugs verwenden.
  • Ein Airbag oder Gurtstraffer kann durch statische Elektrizität ausgelöst werden. Um dies zu verhindern, berühren Sie vor diesem Arbeitsschritt unbedingt mit bloßen Händen eine Metallfläche, um die statische Elektrizität abzuleiten.

(a) SPIRALKABEL

(1) Das Lenkrad muss korrekt auf der Lenksäule montiert sein, wobei sich das Spiralkabel in Mittelstellung befinden muss, da sonst Kabelbrüche und andere Probleme auftreten können. Siehe Informationen zur korrekten Montage des Lenkrads.

(b) AIRBAGMODUL

(1) Airbagmodul mit Abdeckung:

Ein ausgebautes oder neues Airbagmodul immer mit der Abdeckfläche nach oben ablegen. Wird das Airbagmodul mit der Auslöserichtung des Airbags nach unten abgelegt, kann es bei einer Auslösung des Airbags zu einem schweren Unfall kommen. Legen Sie außerdem nichts auf das Airbagmodul.

(2) Den Widerstand der Zündpille des Airbags niemals messen. Dadurch kann sich der Airbag auslösen, was zu schweren Verletzungen führen kann.

(3) Auf das Airbagmodul dürfen keinerlei Fette oder Reinigungsmittel aufgetragen werden.

(4) Das Airbagmodul in einem Bereich lagern, in dem die Umgebungstemperatur unter 93 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrischen Störungen auftreten.

(5) Bei Elektroschweißarbeiten an einer beliebigen Stelle des Fahrzeugs die Steckverbinder des zentralen Airbagsensors trennen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr, dass der Airbag durch Ströme in der Zündkreisverdrahtung ausgelöst wird.

(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Airbagmoduls allein muss der Airbag vor der Entsorgung mit dem SST ausgelöst werden. Den Airbag an einem sicheren Ort fernab von elektrischen Störungen auslösen.

(c) AUSSENGURT AUF DER SITZSEITE MIT GURTSTRAFFER

(1) Den Widerstand des Außengurts auf der Sitzseite niemals messen. Dadurch kann sich der Gurtstraffer des Außengurts auf der Sitzseite auslösen, was zu schweren Verletzungen führen kann.

(2) Den Außengurt auf der Sitzseite niemals an einem anderen Fahrzeug montieren.

(3) Den Außengurt auf der Sitzseite in einem Bereich lagern, in dem die Umgebungstemperatur unter 80 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrischen Störungen auftreten.

(4) Bei Elektroschweißarbeiten an einer beliebigen Stelle des Fahrzeugs die Steckverbinder des zentralen Airbagsensors (2-polig) trennen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr, dass der Gurtstraffer durch Ströme in der Zündkreisverdrahtung ausgelöst wird.

(5) Bei der Entsorgung eines Fahrzeugs oder des Außengurts auf der Sitzseite allein muss der Gurtstraffer vor der Entsorgung ausgelöst werden. Den Gurtstraffer an einem sicheren Ort fernab von elektrischen Störungen auslösen.

(6) Da der Außengurt auf der Sitzseite nach dem Auslösen des Gurtstraffers heiß ist, vor der Entsorgung ausreichend Zeit zum Abkühlen geben. Niemals Wasser zum Abkühlen des Außengurts auf der Sitzseite verwenden.

(7) Auf den Außengurt auf der Sitzseite dürfen keine Fette, Reinigungsmittel, Öle oder Wasser aufgetragen werden.

(d) AIRBAGSENSOR

(1) Einen Airbagsensor, der an einer Kollision beteiligt war, bei der das SRS ausgelöst wurde, niemals wiederverwenden.

(2) Die Steckverbinder am Airbagsensor nur verbinden oder trennen, wenn der Sensor auf dem Boden abgelegt ist. Werden die Steckverbinder verbunden oder getrennt, während der Airbagsensor nicht auf dem Boden liegt, kann sich das SRS auslösen.

(3) Die Arbeiten müssen mindestens 90 Sekunden nachdem die Zündung ausgeschaltet und das Kabel vom Minuspol (-) der Batterie getrennt wurde beginnen, auch wenn nur die Befestigungsschrauben des Airbagsensors gelöst werden.

(e) KABELBAUM UND STECKVERBINDER

(1) Der SRS-Kabelbaum ist in den Kabelbaum der Armaturentafel integriert. Alle Steckverbinder im System sind gelb. Ist der SRS-Kabelbaum getrennt oder der Steckverbinder beschädigt, muss er repariert oder ersetzt werden.

3. ELEKTRONISCHE STEUERUNG

(a) AUS- UND EINBAU DES BATTERIEKABELS

Text in der Abbildung

*1

Kabel

*2

Minuspol (-) der Batterie

(1) Vor Arbeiten an elektronischen Bauteilen das Kabel vom Minuspol (-) der Batterie trennen, um Schäden an Bauteilen und Leitungen durch versehentliche Kurzschlüsse zu vermeiden.

(2) Beim Trennen des Kabels die Zündung und den Lichtschalter ausschalten und die Kabelmutter vollständig lösen. Diese Arbeitsschritte ohne Verdrehen oder Hebeln am Kabel durchführen. Danach das Kabel abziehen.

(3) Uhrzeiteinstellungen*, Radioeinstellungen, Speicher des Audiosystems, DTCs und andere Daten werden gelöscht, wenn das Kabel vom Minuspol (-) der Batterie getrennt wird. Notwendige Daten vor dem Trennen des Kabels notieren.

HINWEIS:

*: ohne Navigationssystem

(4) Bestimmte Systeme müssen nach dem Trennen und Wiederanschließen des Kabels am Minuspol (-) der Batterie initialisiert werden.

(b) UMGANG MIT ELEKTRONISCHEN BAUTEILEN

(1) Die Abdeckung oder das Gehäuse eines Steuergeräts nur öffnen, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Werden die IC-Anschlüsse berührt, kann der IC durch statische Elektrizität funktionsunfähig werden.

Text in der Abbildung

*a

FALSCH

(2) Beim Trennen elektronischer Steckverbinder nicht an den Leitungen ziehen. Am Steckverbinder ziehen.

(3) Elektronische Bauteile wie Sensoren oder Relais nicht fallen lassen. Fallen sie auf eine harte Oberfläche, müssen sie ersetzt werden.

(4) Beim Reinigen des Motors mit Dampf die elektronischen Bauteile, den Luftfilter und die emissionsrelevanten Bauteile vor Wasser schützen.

(5) Temperaturschalter oder Temperatursensoren niemals mit einem Schlagschrauber aus- oder einbauen.

(6) Beim Messen des Widerstands an einem Leitungssteckverbinder die Messspitze vorsichtig einführen, damit sich die Anschlüsse nicht verbiegen.

4. AUS- UND EINBAU VON KRAFTSTOFFREGELTEILEN

(a) ORT FÜR AUS- UND EINBAU VON KRAFTSTOFFANLAGENTEILEN

(1) Arbeiten an einem Ort mit guter Belüftung durchführen, an dem sich keine Schweißgeräte, Schleifmaschinen, Bohrmaschinen, Elektromotoren, Öfen oder andere Zündquellen befinden.

(2) Niemals in einer Grube oder in deren Nähe arbeiten, da sich verdampfter Kraftstoff dort sammelt.

(b) AUS- UND EINBAU VON KRAFTSTOFFANLAGENTEILEN

(1) Vor Beginn der Arbeiten einen Feuerlöscher bereitstellen.

(2) Zur Vermeidung statischer Elektrizität ein Massekabel an das Betankungsgerät, das Fahrzeug und den Kraftstofftank anschließen. Die Umgebung nicht mit Wasser besprühen. Bei Arbeiten in diesem Bereich vorsichtig sein, da die Arbeitsfläche rutschig wird.

(3) Keine Elektromotoren, Arbeitsleuchten oder andere elektrische Geräte verwenden, die Funken oder hohe Temperaturen erzeugen können.

(4) Keine Eisenhämmer verwenden, da sie Funken erzeugen können.

(5) Mit Kraftstoff verunreinigte Tücher getrennt in einem feuerfesten Behälter entsorgen.

5. AUS- UND EINBAU DER MOTORANSAUGTEILE

(a) Gelangen Metallpartikel in Teile des Ansaugsystems, kann der Motor beschädigt werden.


(b) Beim Aus- und Einbau von Teilen des Ansaugsystems die Öffnungen der ausgebauten Teile und die Motoröffnungen abdecken. Klebeband oder andere geeignete Materialien verwenden.

(c) Beim Einbau von Teilen des Ansaugsystems prüfen, dass keine Metallpartikel in den Motor oder die eingebauten Teile gelangt sind.

6. HANDHABUNG VON SCHLAUCHSCHELLEN

Text in der Abbildung

*1

Schellenauflage

*2

Federschelle

(a) Vor dem Abnehmen des Schlauchs die Position der Schelle prüfen, damit sie in gleicher Position wieder montiert werden kann.

(b) Verformte oder beschädigte Schellen durch neue ersetzen.

(c) Beim Wiederverwenden eines Schlauchs die Schelle auf dem Bereich der Schellenauflage des Schlauchs anbringen.

(d) Bei einer Federschelle können die Laschen nach der Montage leicht aufgespreizt werden, indem man sie in Pfeilrichtung gemäß Abbildung drückt.

7. FÜR FAHRZEUGE MIT MOBILFUNKSYSTEMEN

(a) Die Antenne so weit wie möglich vom Steuergerät (ECU) und den Sensoren der elektronischen Fahrzeugsysteme entfernt montieren.


(b) Die Antennenzuleitung mindestens 20 cm (7.87 in.) vom Steuergerät (ECU) und den Sensoren der elektronischen Fahrzeugsysteme entfernt verlegen. Angaben zu Position von Steuergerät und Sensoren siehe Abschnitt des jeweiligen Bauteils.

(c) Antenne und Zuleitung möglichst getrennt von anderer Verkabelung verlegen. So wird verhindert, dass Signale des Kommunikationsgeräts Fahrzeugkomponenten beeinflussen und umgekehrt.

(d) Prüfen, dass Antenne und Zuleitung korrekt eingestellt sind.

(e) Kein leistungsstarkes Mobilfunksystem einbauen.

8. BEIM PRÜFEN DES SCHEINWERFERS

(a) Bei eingeschaltetem Scheinwerfer die Scheinwerfer nicht 3 Minuten oder länger abdecken.


HINWEIS:

  • Bei Lichtschalter in Stellung HEAD den Hochspannungsanschlussbereich des Gasentladungsscheinwerfers nicht berühren.
  • Da das äußere Glas des Scheinwerfers aus Kunstharz besteht, kann die durch längeres Abdecken entstehende Wärme den Scheinwerfer verformen.
Text in der Abbildung

*a

Beleuchtung für 3 Minuten oder länger abgedeckt verboten

9. FÜR FAHRZEUGE MIT TRACTION CONTROL (TRAC) UND VEHICLE STABILITY CONTROL (VSC)

Bei Prüfungen auf einem Zweirollen-Trommelprüfstand, wie einem Tachometerprüfstand, einem kombinierten Tachometer- und Bremsprüfstand oder einem Fahrwerksprüfstand, oder beim Anheben der Vorderräder und Drehen der Räder, folgendes Verfahren durchführen, um den Prüfmodus einzuschalten und die Systeme TRAC und VSC zu deaktivieren.

  • für hydraulischen Bremskraftverstärker: (Siehe Seite
    ).
  • für Unterdruck-Bremskraftverstärker: (Siehe Seite ).

HINWEIS:

  • Das Fahrzeug kann durch den Betrieb von TRAC und VSC unerwartet vom Prüfstand rutschen.
  • Das Drücken der Taste VSC OFF deaktiviert den Betrieb von TRAC und VSC nicht vollständig.

HINWEIS:

  • Sicherstellen, dass die VSC-Warnleuchte blinkt.
  • Das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen mit Ketten sichern.

10. BEI WARTUNGSARBEITEN AN ALLRAD-FAHRZEUGEN MIT ACTIVE TORQUE CONTROL

(a) BEI VERWENDUNG EINES TACHOMETERPRÜFSTANDS


HINWEIS:

  • Die Prüfung sollte mit den Vorderrädern durchgeführt werden.
  • Nicht plötzlich bremsen oder beschleunigen.
  • Die maximale Fahrzeuggeschwindigkeit muss unter 60 km/h liegen (bei Verwendung freilaufender Rollen zur Abstützung der Hinterräder muss die Fahrzeuggeschwindigkeit unter 50 km/h liegen).
  • Die Fahrzeit sollte weniger als 1 Minute betragen.
  • Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung des Tachometerprüfstands befolgen.

(1) Die Vorderräder auf die Rollen stellen.

(2) Prüfmodus aufrufen, um die Steuerung von TRAC und VSC zu deaktivieren.

(3) Die Hinterräder auf freilaufende Rollen stellen oder Stützböcke verwenden, damit sich die Hinterräder frei drehen können.

(4) Das Fahrzeug mit geeigneten Ketten oder Gurten sichern.

(5) Motor starten und dann die Fahrzeuggeschwindigkeit messen, während die Geschwindigkeit bei Wählhebel in Stellung D allmählich erhöht wird.

(6) Nach Abschluss der Prüfung die Geschwindigkeit allmählich verringern und das Fahrzeug anhalten.

(b) BEI VERWENDUNG EINES BREMSPRÜFSTANDS

HINWEIS:

  • Ein Hochgeschwindigkeits-Bremsprüfstand darf nicht verwendet werden.
  • Die Fahrzeuggeschwindigkeit sollte unter 0.5 km/h liegen.
  • Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung des Bremsprüfstands befolgen.

(1) Die zu prüfenden Räder (vorne oder hinten) auf die Rollen stellen.

(2) Wählhebel auf N stellen.

(3) Motor starten, damit der Bremskraftverstärker normal arbeiten kann.

(4) Bremse betätigen, um die Prüfung durchzuführen.

(c) BEI VERWENDUNG EINES FAHRWERKSPRÜFSTANDS

(1) Prüfmodus aufrufen, um die Steuerung von TRAC und VSC zu deaktivieren.

(2) Die Anweisungen in der Abbildung befolgen.

HINWEIS:

  • Nicht plötzlich bremsen oder beschleunigen.
  • Sicherstellen, dass das Fahrzeug sicher festgesetzt ist.
  • Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung des Fahrwerksprüfstands befolgen.
  • Die in der Abbildung angegebenen Anweisungen unbedingt befolgen. Andernfalls kann die Funktion des Allradsystems beeinträchtigt werden, Antriebsstrangkomponenten können Fehlfunktionen zeigen und das Fahrzeug kann vom Prüfstand springen.

(d) BEI VERWENDUNG EINES FAHRZEUGEIGENEN AUSWUCHTGERÄTS

(1) Das Fahrzeug anheben, bis alle 4 Räder den Boden nicht mehr berühren.

(2) Das Fahrzeug in geeigneter Höhe auf Stützböcken abstützen. Sicherstellen, dass das Fahrzeug nicht in eine Richtung geneigt ist und die Reifen den Boden vollständig frei haben.

(3) Den Schwingungsaufnehmer für das zu messende Rad in Position bringen*1.

(4) Feststellbremse lösen.

(5) Prüfen, dass beim Drehen jedes Rades von Hand kein Schleifwiderstand vorhanden ist.

(6) Das Auswuchtgerät in Position bringen.

(7) Die Auswuchtmessung sollte durchgeführt werden, indem sowohl der Motor als auch die Antriebsrolle des Auswuchtgeräts die Räder drehen.

HINWEIS:

*1: Fahrzeugeigene Auswuchtgeräte haben unterschiedliche Anforderungen an die Montage der Schwingungsaufnehmer. Anforderungen für die Verwendung in der Bedienungsanleitung des Auswuchtgeräts prüfen.

HINWEIS:

  • Motor starten und dann die Fahrzeuggeschwindigkeit bei Wählhebel in Stellung D allmählich erhöhen.
  • Nicht plötzlich beschleunigen oder verzögern.
  • Die Verzögerung sollte durch allmähliches Bremsen erfolgen.
  • Sicherstellen, dass sich niemand in der Flucht der drehenden Räder aufhält.
  • Die Messung sollte zügig durchgeführt werden.
  • Sicherstellen, dass das Fahrzeug sicher festgesetzt ist.
  • Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung der Radwuchtmaschine befolgen.

11. VORSICHTSMASSNAHMEN BEIM ABSCHLEPPEN VON FAHRZEUGEN MIT HECKANTRIEB

(a) Eine der folgenden Methoden zum Abschleppen des Fahrzeugs verwenden.

(b) Bei Problemen mit Fahrgestell oder Antriebsstrang Methode 1 (Tieflader) verwenden.


HINWEIS:

Keine anderen als die oben gezeigten Abschleppmethoden verwenden.

(c) Steht kein Abschleppwagen zur Verfügung, kann das Fahrzeug im Notfall vorübergehend mit einem Seil oder einer Kette abgeschleppt werden, die an der/den Notabschleppöse(n) befestigt sind.

Dies darf nur auf befestigten Straßen über Strecken von weniger als 80 km und mit Geschwindigkeiten unter 30 km/h erfolgen.

Im Fahrzeug muss ein Fahrer sitzen, der lenkt und die Bremse betätigt. Räder, Antriebsstrang, Achsen, Lenkung und Bremsen des Fahrzeugs müssen in gutem Zustand sein.

HINWEIS:

Werden die oben genannten Grenzwerte für Geschwindigkeit oder Strecke überschritten oder wird das Fahrzeug mit auf dem Boden stehenden Rädern rückwärts geschleppt, können Antriebsstrang oder Fahrzeug beschädigt werden.

(1) Notabschleppverfahren

  1. Drehen Sie den Zündschalter auf ON.
  2. Bremspedal treten und Schalthebel des Getriebes in Stellung N bringen.
  3. Feststellbremse lösen.
  4. Bremspedal langsam lösen.

HINWEIS:

  • Beim Abschleppen des Fahrzeugs äußerste Vorsicht walten lassen. Plötzliches Anfahren oder unregelmäßige Fahrmanöver vermeiden, da sie die Notabschleppöse sowie die Seile oder Ketten übermäßig belasten.
  • Zündschalter nicht ausschalten. Ein Ausschalten des Zündschalters kann die Lenkradsperre aktivieren und dadurch eine gefährliche Situation oder einen Unfall verursachen.

(d) Die folgenden Abschleppmethoden sind gefährlich und können das Fahrzeug beschädigen. Sie dürfen nicht angewendet werden.


(1) Das Fahrzeug nicht mit nur 2 Rädern auf dem Boden abschleppen.

VORSICHT:

Wird das Fahrzeug nur mit den Vorderrädern auf dem Boden abgeschleppt, kann sich die Lenkung bewegen, wodurch das Fahrzeug instabil werden kann.

HINWEIS:

Wird das Fahrzeug nur mit den Hinterrädern auf dem Boden abgeschleppt, kann der Antriebsstrang überhitzen und beschädigt werden.

(2) Keine Schlingenabschleppmethode von vorne oder hinten verwenden.

HINWEIS:

Bei Verwendung eines Abschleppwagens mit Schlinge kann die Fahrzeugkarosserie beschädigt werden.

12. VORSICHTSMASSNAHMEN BEIM ABSCHLEPPEN VON ALLRADFAHRZEUGEN

(a) Eine der folgenden Methoden zum Abschleppen des Fahrzeugs verwenden.

(b) Bei Problemen mit Fahrgestell oder Antriebsstrang Methode 1 (Tieflader) verwenden.


HINWEIS:

Keine anderen als die oben gezeigten Abschleppmethoden verwenden.

(c) Steht kein Abschleppwagen zur Verfügung, kann das Fahrzeug im Notfall vorübergehend mit einem Seil oder einer Kette abgeschleppt werden, die an der/den Notabschleppöse(n) befestigt sind.

Dies darf nur auf befestigten Straßen über Strecken von weniger als 80 km und mit Geschwindigkeiten unter 30 km/h erfolgen.

Im Fahrzeug muss ein Fahrer sitzen, der lenkt und die Bremse betätigt. Räder, Antriebsstrang, Achsen, Lenkung und Bremsen des Fahrzeugs müssen in gutem Zustand sein.

HINWEIS:

Werden die oben genannten Grenzwerte für Geschwindigkeit oder Strecke überschritten oder wird das Fahrzeug mit auf dem Boden stehenden Rädern rückwärts geschleppt, können Antriebsstrang oder Fahrzeug beschädigt werden.

(1) Notabschleppverfahren

  1. Drehen Sie den Zündschalter auf ON.
  2. Bremspedal treten und Schalthebel des Getriebes in Stellung N bringen.
  3. Feststellbremse lösen.
  4. Bremspedal langsam lösen.

HINWEIS:

  • Beim Abschleppen des Fahrzeugs äußerste Vorsicht walten lassen. Plötzliches Anfahren oder unregelmäßige Fahrmanöver vermeiden, da sie die Notabschleppöse sowie die Seile oder Ketten übermäßig belasten.
  • Zündschalter nicht ausschalten. Ein Ausschalten des Zündschalters kann die Lenkradsperre aktivieren und dadurch eine gefährliche Situation oder einen Unfall verursachen.

(d) Die folgenden Abschleppmethoden sind gefährlich und können das Fahrzeug beschädigen. Sie dürfen nicht angewendet werden.


(1) Das Fahrzeug nicht mit nur 2 Rädern auf dem Boden abschleppen.

VORSICHT:

Wird das Fahrzeug nur mit den Vorderrädern auf dem Boden abgeschleppt, kann sich die Lenkung bewegen, wodurch das Fahrzeug instabil werden kann.

HINWEIS:

Wird das Fahrzeug nur mit den Hinterrädern auf dem Boden abgeschleppt, kann der Antriebsstrang überhitzen und beschädigt werden.

(2) Keine Schlingenabschleppmethode von vorne oder hinten verwenden.

HINWEIS:

Bei Verwendung eines Abschleppwagens mit Schlinge kann die Fahrzeugkarosserie beschädigt werden.

13. FÜR FAHRZEUGE MIT KATALYSATOR

VORSICHT:

Gelangt eine große Menge unverbrannten Benzins oder Benzindampfs in den Katalysator, kann er überhitzen und Brandgefahr entstehen. Um dies zu verhindern, folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

(a) Nur bleifreies Benzin verwenden.

(b) Den Motor nicht länger als 20 Minuten im Leerlauf laufen lassen.

(c) Unnötige Zündfunkenprüfungen vermeiden.

(1) Zündfunkenprüfung nur durchführen, wenn unbedingt notwendig. Diese Prüfung so schnell wie möglich durchführen.

(2) Während der Prüfung den Motor nie hochdrehen, sofern nicht anders angewiesen.

(d) Eine längere Verdichtungsmessung am Motor vermeiden. Verdichtungsmessungen am Motor müssen so schnell wie möglich durchgeführt werden.

(e) Den Motor nicht laufen lassen, wenn der Kraftstofftank nahezu leer ist. Dies kann zu Zündaussetzern des Motors und zusätzlicher Belastung des Katalysators führen.

14. BEZEICHNUNGEN DES ZÜNDSCHALTERS

HINWEIS:

Der in diesem Modell verwendete Zündschaltertyp unterscheidet sich je nach Fahrzeugausstattung.

In diesem Abschnitt werden die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Bezeichnungen verwendet.

Bezeichnung

Zündschalter (Stellung)

Motorschalter (Zustand)

Zündschalter aus

LOCK

Aus (Lock)

Zündschalter ACC

ACC

Ein (ACC)

Zündschalter EIN

EIN

Ein (IG)

Motor starten

START

Ein (Start)

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Ein kurzes Quiz zum Toyota 4Runner: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.