Fahrzeugspezifikationen

Reifeninformationen

~4Min. Lesezeit
Typische Reifensymbole

1. Reifengröße

2. Sommerreifen oder Ganzjahresreifen Ein Ganzjahresreifen ist mit „M+S“ auf der Seitenwand gekennzeichnet. Ein Reifen ohne Kennzeichnung „M+S“ ist ein Sommerreifen.

3. Einheitliche Reifenqualitätskennzeichnung. Einzelheiten siehe „Einheitliche Reifenqualitätskennzeichnung“ weiter unten.

4. DOT- und Reifenidentifikationsnummer (TIN)

5. Lagenaufbau und Materialien des Reifens. Lagen sind gummierte, parallel verlaufende Korde. Korde sind die Fäden, aus denen die Lagen im Reifen bestehen.

6. Position der Verschleißindikatoren

7. Tragfähigkeitsgrenze bei maximalem Reifenkaltfülldruck

8. Maximaler Reifenfülldruck im kalten Zustand. Dies ist der Druck, auf den der Reifen maximal aufgepumpt werden darf.

9. SCHLAUCHLOS oder MIT SCHLAUCH. Ein schlauchloser Reifen besitzt keinen Schlauch, die Luft wird direkt in den Reifen gefüllt. Ein Reifen mit Schlauch enthält einen Schlauch, der den Luftdruck hält.

10. Radialreifen oder Diagonalreifen. Ein Radialreifen trägt die Aufschrift „RADIAL“ auf der Seitenwand. Ein Reifen ohne Kennzeichnung „RADIAL“ ist ein Diagonalreifen.

Typische DOT- und Reifenidentifikationsnummer (TIN)

1. DOT-Symbol*

2. Reifenidentifikationsnummer (TIN)

3. Kennzeichen des Reifenherstellers

4. Reifengrößencode

5. Optionaler Reifentypcode des Herstellers (3 oder 4 Buchstaben)

6. Herstellungswoche

7. Herstellungsjahr *: Das DOT-Symbol bestätigt, dass der Reifen den geltenden Federal Motor Vehicle Safety Standards (US-Bundesnormen für Kraftfahrzeugsicherheit) entspricht.

Reifengröße Typische Angaben zur Reifengröße

Die Abbildung zeigt eine typische Reifengröße.


1. Reifenverwendung (P = Pkw, T = Notrad)

2. Querschnittsbreite (Millimeter)

3. Querschnittsverhältnis (Reifenhöhe zu Reifenbreite)

4. Bauart des Reifens (R = Radial, D = Diagonal)

5. Felgendurchmesser (Zoll)

6. Tragfähigkeitsindex (2-stellig oder 3-stellig)

7. Geschwindigkeitssymbol (ein Buchstabe aus dem Alphabet)

Reifenabmessungen

1. Querschnittsbreite

2. Reifenhöhe

3. Felgendurchmesser

Bezeichnungen der Reifenabschnitte

1. Wulst

2. Seitenwand

3. Schulter

4. Lauffläche

5. Gürtel

6. Innenseele

7. Verstärkungsgummi

8. Karkasse

9. Felgenhornlinien

10. Wulstdrähte

11. Scheuerleiste

Einheitliche Reifenqualitätsbewertung

Diese Angaben wurden gemäß den Vorschriften der National Highway Traffic Safety Administration des US-Verkehrsministeriums erstellt.

Sie informieren Käufer und/oder Interessenten von Toyota-Fahrzeugen über die einheitliche Reifenqualitätseinstufung.

Ihr Toyota-Händler beantwortet gern alle Fragen, die beim Lesen dieser Informationen auftreten.

DOT-Qualitätsklassen

Alle Pkw-Reifen müssen zusätzlich zu diesen Einstufungen die bundesrechtlichen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Qualitätseinstufungen finden sich, sofern zutreffend, auf der Reifenseitenwand zwischen Laufflächenschulter und maximaler Querschnittsbreite.

Beispiel: Treadwear 200 Traction AA Temperature A

Verschleißfestigkeit

Der Verschleißgrad ist eine vergleichende Bewertung auf Basis der Abnutzungsrate des Reifens, die unter kontrollierten Bedingungen auf einer festgelegten staatlichen Teststrecke ermittelt wurde.

Ein Reifen mit der Klasse 150 würde auf der staatlichen Teststrecke eineinhalb (1 1/2) Mal so lange halten wie ein Reifen mit der Klasse 100.

Die tatsächliche Leistung von Reifen hängt von den konkreten Einsatzbedingungen ab. Die Leistung kann aufgrund unterschiedlicher Fahrgewohnheiten, Wartungspraktiken sowie Unterschieden bei Straßenbeschaffenheit und Klima erheblich von der Norm abweichen. Traktion AA, A, B, C

Die Nasshaftungsklassen lauten von der höchsten zur niedrigsten AA, A, B und C. Sie geben die Fähigkeit des Reifens an, auf nasser Fahrbahn zu bremsen, gemessen unter kontrollierten Bedingungen auf vorgeschriebenen staatlichen Prüfflächen aus Asphalt und Beton.

Ein Reifen mit der Kennzeichnung C kann eine schlechte Traktion aufweisen.

Warnung: Die Traktionsklasse dieses Reifens basiert auf Bremstests (geradeaus) und berücksichtigt keine Traktion in Kurven. Temperatur A, B, C

Die Temperaturklassen sind A (die höchste), B und C. Sie beschreiben den Widerstand des Reifens gegen Wärmeentwicklung und seine Fähigkeit, Wärme abzuleiten. Geprüft wird unter kontrollierten Bedingungen auf einem vorgeschriebenen Labor-Prüfrad in Innenräumen.

Anhaltend hohe Temperaturen können das Reifenmaterial zersetzen und die Lebensdauer des Reifens verkürzen. Übermäßige Temperaturen können zu plötzlichem Reifenversagen führen.

Stufe C entspricht einem Leistungsniveau, das alle Pkw-Reifen gemäß dem Federal Motor Vehicle Safety Standard Nr. 109 erfüllen müssen.

Die Klassen B und A stehen für höhere Leistungsstufen auf dem Labor-Prüfrad als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestanforderung.

Warnung: Die Temperaturklassen eines Reifens setzen voraus, dass er ordnungsgemäß gefüllt und nicht überladen ist.

Überhöhte Geschwindigkeit, zu niedriger Fülldruck oder Überlastung, einzeln oder in Kombination, können zu Wärmestau und möglichem Reifenversagen führen.

Glossar der Reifenbegriffe






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