Hinweise für den Geländeeinsatz
- Aufgrund der konstruktiven Merkmale liegt der Schwerpunkt dieses Fahrzeugs höher als bei gewöhnlichen Personenkraftwagen. Dadurch besteht bei diesem Fahrzeugtyp eine höhere Kippgefahr. Geländewagen weisen zudem eine deutlich höhere Überschlagsrate auf als andere Fahrzeugtypen.
- Ein Vorteil der größeren Bodenfreiheit ist die bessere Sicht auf die Straße, sodass Sie Probleme frühzeitig erkennen können.
- Das Fahrzeug ist nicht für die gleichen Kurvengeschwindigkeiten wie gewöhnliche Personenkraftwagen ausgelegt, so wie auch tief liegende Sportwagen nicht für den Geländeeinsatz ausgelegt sind. Scharfe Kurven bei überhöhter Geschwindigkeit können daher zum Überschlag führen.
- Vorsichtsmaßnahmen beim Geländefahren
Beachten Sie stets die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko schwerer Verletzungen oder von Schäden am Fahrzeug möglichst gering zu halten:
- Bei einem Überschlag ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem nicht angeschnallten Insassen tödlich verletzt zu werden, deutlich höher als bei einer Person mit angelegtem Sicherheitsgurt. Daher sollten Fahrer und alle Insassen während der Fahrt stets den Sicherheitsgurt anlegen.
- Vermeiden Sie nach Möglichkeit scharfe Kurven und abrupte Fahrmanöver.
Wird dieses Fahrzeug nicht korrekt bedient, kann dies zum Verlust der Kontrolle oder zu einem Überschlag führen, der den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann.
- Eine Beladung des Dachgepäckträgers erhöht den Schwerpunkt des Fahrzeugs. Vermeiden Sie hohe Geschwindigkeiten, plötzliches Anfahren, scharfes Kurvenfahren, starkes Bremsen und abrupte Fahrmanöver, da sonst Kontrollverlust oder ein Überschlag des Fahrzeugs infolge falscher Fahrweise drohen.
- Verringern Sie bei böigem Seitenwind stets die Geschwindigkeit. Aufgrund seiner Form und des höheren Schwerpunkts reagiert Ihr Fahrzeug empfindlicher auf Seitenwind als ein normaler Pkw. Durch langsameres Fahren behalten Sie das Fahrzeug besser unter Kontrolle.
- Fahren Sie nicht quer zum Hang über steile Abhänge. Vorzuziehen ist das Befahren geradeaus bergauf oder bergab. Ihr Fahrzeug (wie jedes vergleichbare Geländefahrzeug) kann seitlich weit leichter umkippen als vorwärts oder rückwärts.
Beachten Sie beim Fahren abseits befestigter Straßen die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um Ihren Fahrspaß zu sichern und zu verhindern, dass Gebiete für Geländefahrzeuge gesperrt werden.
- Fahren Sie Ihr Fahrzeug nur in Gebieten, in denen das Befahren mit Geländefahrzeugen erlaubt ist.
- Respektieren Sie Privateigentum. Holen Sie die Erlaubnis des Eigentümers ein, bevor Sie privates Gelände befahren.
- Betreten Sie keine gesperrten Bereiche. Beachten Sie Tore, Absperrungen und Schilder, die die Befahrbarkeit einschränken.
- Bleiben Sie auf den vorhandenen Straßen und Wegen. Bei Nässe sollten Sie Ihre Fahrweise anpassen oder die Fahrt verschieben, um Schäden an den Wegen zu vermeiden.
- Zusätzliche Informationen zum Geländefahren
- Für Halter in den USA (Festland), Hawaii und Puerto Rico:
Weitere Informationen zum Fahren abseits befestigter Straßen erhalten Sie bei folgenden Organisationen.
- Landes- und Kommunalbehörden für Parks und Erholungsgebiete
- Landeskraftfahrt-Behörde (Kfz-Zulassungsstelle)
- Freizeitfahrzeug-Clubs
- U.S. Forest Service und Bureau of Land Management
- Vorsichtsmaßnahmen beim Geländefahren
Beachten Sie stets die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko schwerer Verletzungen oder von Schäden am Fahrzeug möglichst gering zu halten:
- Fahren Sie abseits der Straße vorsichtig. Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein, indem Sie gefährliche Stellen befahren.
- Greifen Sie beim Geländefahren nicht in die Speichen des Lenkrads. Ein starker Schlag könnte das Lenkrad ruckartig drehen und Ihre Hände verletzen. Halten Sie beide Hände und besonders die Daumen außen am Lenkradkranz.
- Prüfen Sie die Bremswirkung unmittelbar nach dem Fahren durch Sand, Schlamm, Wasser oder Schnee stets auf ihre Wirksamkeit.
- Kontrollieren Sie nach der Fahrt durch hohes Gras, Schlamm, Felsen, Sand, Flüsse usw., ob sich Gras, Gebüsch, Papier, Lappen, Steine, Sand usw. am Unterboden festgesetzt haben oder eingeklemmt sind. Entfernen Sie solche Materialien vollständig vom Unterboden. Wird das Fahrzeug mit solchen Materialien am Unterboden weitergefahren, können eine Panne oder ein Brand entstehen.
- Fahren Sie im Gelände oder auf unwegsamem Gelände nicht zu schnell, springen Sie nicht, nehmen Sie keine scharfen Kurven und stoßen Sie nicht gegen Hindernisse usw. Dies kann zu Kontrollverlust oder einem Überschlag des Fahrzeugs führen, mit Todes- oder schweren Verletzungsfolgen. Außerdem riskieren Sie teure Schäden an Fahrwerk und Fahrzeugchassis.
- Zur Vermeidung von Wasserschäden
Treffen Sie alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, damit es nicht zu Wasserschäden am Motor oder an anderen Bauteilen kommt.
- Wasser, das in den Motorluftansaugtrakt gelangt, verursacht schwere Motorschäden.
- Wasser, das in das Automatikgetriebe gelangt, führt zu schlechterer Schaltqualität, zum Blockieren des Getriebes mit Vibrationen und letztlich zu Schäden.
- Wasser kann das Fett aus den Radlagern auswaschen, was zu Rost und vorzeitigem Ausfall führen kann. Außerdem kann Wasser in Differentiale, Getriebe und Verteilergetriebe eindringen und die Schmierwirkung des Getriebeöls verringern.
- Beim Durchfahren von Wasser
Wenn Sie durch Wasser fahren, etwa beim Überqueren flacher Bäche, prüfen Sie zuerst die Wassertiefe und ob der Flussgrund fest ist. Fahren Sie langsam und meiden Sie tiefes Wasser.
- Inspektion nach dem Geländefahren
- Sand und Schlamm, die sich in den Bremstrommeln und um die Bremsscheiben angesammelt haben, können die Bremswirkung beeinträchtigen und Bauteile der Bremsanlage beschädigen.
- Führen Sie nach jedem Fahrtag im Gelände, auf dem Sie unwegsames Gelände, Sand, Schlamm oder Wasser durchfahren haben, stets eine Wartungsinspektion durch. Informationen zu den planmäßigen Wartungsarbeiten finden Sie im „Wartungsheft“ oder im „Nachtrag zur Betriebsanleitung“.
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