Frontalkollisionen und physikalische Gesetze

Abb. 56 Ein Fahrzeug mit Insassen, die nicht angeschnallt sind, nähert sich einer Wand.

Abb. 57 Ein Fahrzeug mit Insassen, die nicht angeschnallt sind, prallt gegen eine Wand.
Lesen und beachten Sie zuerst die einführenden Informationen und Sicherheitshinweise⇒
Einführung in das ThemaDie physikalischen Grundlagen einer Frontalkollision sind einfach. Sowohl das bewegte Fahrzeug als auch der Insasse besitzen Energie ⇒ Abb. 56 , die von der Fahrzeuggeschwindigkeit und dem Fahrzeuggewicht abhängt. Physiker bezeichnen diese Energie als kinetische Energie.
Je höher die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und je größer sein Gewicht, desto mehr Energie muss beim Aufprall abgebaut werden.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist der bedeutendste Faktor. Verdoppelt sich Ihre Geschwindigkeit (zum Beispiel von 15 mph auf 30 mph oder von 25 km/h auf 50 km/h), vervierfacht sich die Energie!
Da die Insassen des Fahrzeugs im obigen Beispiel nicht angeschnallt sind, sind sie nicht mit dem Fahrzeug verbunden. Bei einer Frontalkollision bewegen sie sich mit der Geschwindigkeit weiter, die das Fahrzeug unmittelbar vor dem Aufprall hatte, bis sie von etwas gestoppt werden, hier vom Innenraum des Fahrgastraums. Da die Insassen im Beispiel nicht angeschnallt sind, wird ihre gesamte kinetische Energie beim Aufprall auf die Wand abgebaut ⇒ Abb. 57 .
Dieselben Prinzipien gelten für Personen in einem Fahrzeug, das auf der Landstraße oder Autobahn frontal kollidiert. Schon bei Stadtgeschwindigkeiten von 20 bis 50 km/h können die auf den Körper wirkenden Kräfte ein Gewicht von einer Tonne (2000 lb bzw. 1000 kg) oder mehr erreichen. Bei höheren Geschwindigkeiten sind diese Kräfte noch größer.
Die physikalischen Gesetze gelten natürlich nicht nur für Frontalkollisionen; sie bestimmen den Ablauf aller Arten von Unfällen und Kollisionen.
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