Allgemeine Informationen und Sicherheitshinweise
Heizung und Klimaanlage 1 – Stellmotor Heizung 2 – Schalter für Frischluft-/Umluftklappe Der Schalter ist fest mit dem Stellmotor der Heizung verbunden und kann nicht separat ersetzt werden. 3 – Düse Fußraum 4 – Heizkanal Fondbereich 5 – Verbindungselement 6 – Düse Fußraum 7 – Heizungsgehäuse 8 – Wärmetauscher 9 – oberer Luftführungskanal 10 – Zusatzwiderstand Gebläse 11 – Stellmotor Frischluft-/Umluftklappe 12 – Gebläse
ACHTUNG
Die Beleuchtung des Schalters erfolgt über einen Lichtleiter, es ist nur eine Glühlampe vorhanden. Zum Austausch der Lampe den Gebläseschalter ausbauen. Die Lampe mit einer Zange aus der Fassung ziehen. Ab Mitte 1997 wurde sie durch eine LED ersetzt. Letztere wird nicht ersetzt.
Bauteile der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlage im Fahrgastraum 1 – Seitenscheibendüsen 2 – Düsen 3 – Defrosterdüse 4 – Bedienelemente für Warm- und Frischluft 5 – Zwischenstück 6 – Querträger des Armaturenbretts 7 – Innenraumfilter 8 – Elektromotor für Frischluft-/Umluftklappe 9 – Frischluftgebläse 10 – Zusatzwiderstand mit Thermosicherung 11 – Heizeinrichtung 12 – Mittelblende 13 – Fußraumdüse 14 – Vorderer Kanal 15 – Dichtung 16 – Verbindungselement 17 – Stellgestänge der Heizung 18 – Wärmetauscher 19 – Dichtung Flansch Wärmetauscher/Motorraumtrennwand 20 – Zwischenstück für Defrosterdüsen
Heizungsgehäuse mit Bauteilen der Heizungs- und Lüftungsanlage des Fahrgastraums 1 – Wärmetauscher Nach dem Ausbau muss das Kühlmittel vollständig ersetzt werden. 2 – Schraube Erforderlich, wenn die Haltenasen des Wärmetauschers gebrochen sind. 3 – Verteilergehäuse Nicht zerlegen. 4 – Elektromotor der Frischluft-/Umluftklappe 5 – Schraube 6 – Frischluftgehäuse 7 – Deckel des Frischluftgehäuses 8 – Schraube 9 – Zusatzwiderstand mit Überhitzungssicherung. 10 – Schraube 11 – Hebel der Mittelklappe 12 – Hebel der Temperaturklappe 13 – Sockel 14 – Dichtung Wärmetauscher/Motorraumtrennwand Die Dichtung hat eine Markierung an der Stirnseite. Die Dichtung so einbauen, dass die Markierung mit der Kennzeichnung am Sockel übereinstimmt
Schaubild der Klimaanlage des Fahrgastraums 1 – Kompressor 2 – Drehzahlsensor des Kompressors 3 – Elektromagnetische Kupplung 4 – Ölablassschraube 5 – Sicherheitsventil 6 – Verbindungselement mit Ventil 7 – Hochdruckschalter Für Klimaanlage und elektromagnetische Kupplung 8 – Deckel mit Dichtung, muss unbedingt befestigt werden. 9 – Serviceanschluss Am Kondensator. 10 – Kondensator 11 – Schraubverbindung in der Kühlmittelleitung 12 – Drossel Integriert in Verbindung –11–. 13 – Verdampfer 14 – Niederdruckschalter \ Kältemittelkreislauf 15 – Verbindungselement mit Ventil 16 – Auffangbehälter HD – Hochdruckseite ND – Niederdruckseite
Anordnung der Bauteile der Heizungs- und Klimaanlage im Motorraum 1 – Staubfilter 2 – Abdeckhaube 3 – Ablassventil des Verdampfers 4 – Steckverbinder Heizungswärmetauscher 5 – Umschaltklappe Luftzufuhr (Frischluft/Umluft) (N63) 6 – Steuerung der Kühlerlüfterfunktion (J293) 7 – Unterdruckbehälter 8 – Unterdruckschlauch 9 – Thermoschalter der Klimaanlage 10 – Kondensator 11 – Reduzierventil 12 – Magnetkupplung der Klimaanlage (N25) 13 – Außentemperatursensor-Schalter (F38) 14 – Klimaanlagen-Drucksensor-Schalter (F129) 15 – Receiver-Trockner 16 – Schauglas 17 – Serviceventile Niederdruck und Hochdruck 18 – Expansionsventil
Allgemeine Informationen und Sicherheitshinweise
Die über den Filter in den Fahrgastraum geleitete Luft kann je nach Wahl des Fahrers und der Passagiere erwärmt oder gekühlt werden. Heizung oder Klimaanlage sind im Fahrgastraum im Gehäuse unter dem Armaturenbrett angeordnet. Der gesamte in den Fahrgastraum geleitete Luftstrom wird zum Erwärmen oder Kühlen durch dasselbe Gehäuse geführt. Temperatur und Luftstrom werden mit den Bedienelementen an der Bedieneinheit eingestellt.
Die Wärme des Motorbetriebs wird vom Kühlmittel auf den Heizungskühler im Fahrgastraum übertragen. Die von der Lüftungsanlage zugeführte Luft strömt durch den Heizungskühler und wird durch die Wärme des im Kühler fließenden Motorkühlmittels erwärmt. Der Erwärmungsgrad wird durch Mischen von kalter und warmer Luft in einem bestimmten Verhältnis mithilfe der Mischklappe eingestellt.
Die Klimaanlage entzieht im Kühlbetrieb dem Fahrgastraum entsprechend den grundlegenden physikalischen Prinzipien überschüssige Wärme und Feuchtigkeit. Das FCKW-freie, umweltverträgliche Kältemittel R 134a zirkuliert im Hochdruckbereich als Flüssigkeit, verdampft und wird im Niederdruckbereich gasförmig. Bei der Expansion des Gases kühlt es ab und entzieht der vom Gebläse in den Fahrgastraum geleiteten Luft Wärme, wodurch deren Temperatur sinkt. Anschließend gibt das Kältemittel beim Durchströmen des Kondensators die aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft ab. Der Wärmeentzugszyklus läuft fortlaufend, während das Kältemittel im geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Aus der in den Fahrgastraum geleiteten Luft wird durch Kondensation am Verdampfer Feuchtigkeit entfernt.
Die Klimaanlage hält die eingestellte Innenraumtemperatur automatisch konstant.
Die Klimaanlage Climatronic regelt im Unterschied zu einer herkömmlichen Klimaanlage zusätzlich zur Temperatur automatisch Luftmenge und Verteilung. Die Luftmenge wird stufenlos durch Änderung der Gebläsedrehzahl in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz zwischen Solltemperatur und Innenraumtemperatur geregelt.
Climatronic verfügt zusätzlich über einen Sonnensensor, der die Sonneneinstrahlung erfasst. Er ist in der Mitte des Armaturenbretts unter der Windschutzscheibe angeordnet. Bei besonders starker Sonneneinstrahlung wirkt der Sonnensensor über die elektronische Steuerung automatisch auf die Gebläsedrehzahl und damit auf die in den Fahrgastraum geleitete Luftmenge. Die Solltemperatur im Fahrgastraum wird entsprechend der Sonneneinstrahlung korrigiert.
Kompressor, angetrieben von einem Elektromotor.
Das elektronische Steuergerät ist in das Steuergerät der Klimaanlage integriert. Bei manueller Einstellung der Gebläsedrehzahl unterhalb des Minimalwerts werden Heizung/Klimaanlage ausgeschaltet.
Fehler, die im Steuergerät, in Sensoren oder in Aktoren auftreten, werden im Fehlerspeicher des Steuergeräts abgelegt. Zum Auslesen der Fehlercodes wird ein spezielles Diagnosegerät verwendet.
Die Klimaanlage stellt eine potenzielle Gefahr dar. Bei Wartungsarbeiten sind bestimmte Vorschriften einzuhalten. Für die meisten Reparatur- und Wartungsarbeiten an der Klimaanlage sind Spezialwerkzeug und entsprechende Fachkenntnisse erforderlich.
Die Innenraumbelüftung erfolgt durch eine Querdurchströmung. Frischluft gelangt über den Lufteinlass vor der Windschutzscheibe in den Innenraum. Die Luft strömt über Auslasskanäle unter dem hinteren Stoßfänger wieder nach außen.
Der Luftdurchsatz wird über ein Gebläse mit vier Stufen geregelt.
Die Mischluft-Heizung ist für eine schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen im Innenraum und zur Verringerung von Temperaturschwankungen der erwärmten Luft ausgelegt. Das Kühlmittel des Motorkühlsystems zirkuliert ständig im Heizungskühler, der Kühlmitteldurchfluss wird nicht geregelt. Geregelt wird die Lufttemperatur durch die Mischklappe, die bestimmt, welcher Teil der Luft durch den Heizungskühler strömt, bevor sie in den Innenraum gelangt.
Zur Vermeidung des Eintritts von Außenluft in den Innenraum ist ein Umluftbetrieb vorhanden.
Sicherheitshinweise bei Wartung der Klimaanlage
Die Klimaanlage darf nur von qualifiziertem Fachpersonal gewartet werden, das im sicheren Umgang mit geeigneter Ausrüstung unter Beachtung der Entleerungsvorschriften geschult ist und mit dem Auffangen und Lagern von Kältemittel vertraut ist.
Kältemittel nicht mit der Haut in Berührung bringen.
Bei Arbeiten in der Nähe der Klimaanlage eine Schutzbrille tragen.
Gelangt Kältemittel auf die Haut oder in die Augen, das betroffene Gebiet nicht reiben. Sofort mindestens 15 Minuten mit kaltem Wasser spülen. Sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Selbstbehandlung ist nicht zulässig.
Eine neue Kältemittelflasche steht unter Druck. Flasche bei Temperaturen unter 50 °C lagern. Herabfallen der Flasche aus der Höhe und andere Situationen, die zu einer Beschädigung führen können, vermeiden.
Arbeiten in gut belüfteten Räumen durchführen. Kältemittel verdampft schnell, verdrängt den Sauerstoff und erschwert die Atmung.
Gasförmiges Kältemittel ist schwerer als Luft und sammelt sich schnell unten, z. B. unter dem Fahrzeug. Bei Verbrennung von Kältemittel entsteht giftiges Gas. Kältemittel von offenen Flammen fernhalten. Nicht rauchen. Bei Verwendung eines Flammen-Lecksuchgeräts das Einatmen des Rauchs vermeiden.
Bei Schweißarbeiten in der Nähe der Klimaanlage darf diese keiner hohen Temperatur oder offenen Flamme ausgesetzt werden. Überhitzung kann zu einem Druckanstieg im System und zur Entzündung führen.
Die Reinigung von Kondensator oder Verdampfer mit Wasserdampf ist nicht zulässig. Nur kaltes Wasser oder Druckluft verwenden.
Zur Erhöhung des Luftaustauschs dient das 4-stufige Frischluftgebläse. Damit das Gebläse auf den einzelnen Stufen mit unterschiedlicher Drehzahl läuft, werden Vorwiderstände zugeschaltet. Die Vorwiderstände befinden sich auf der Anschlussplatine am Gebläse. Bei Fehlern wird die Anschlussplatine als Baugruppe ersetzt.
Wenn keine Außenluft angesaugt werden soll, z. B. bei schlechter Außenluft, wird durch Drücken der Umluft-Taste auf Umluftbetrieb umgeschaltet. Dabei zirkuliert die Luft nur im Innenraum. Der Schalter verstellt die Klappe über einen kleinen Elektromotor.
ACHTUNG
Wird die Funktion „Windschutzscheiben-Enteisung“ eingeschaltet, d. h. der Luftverteiler-Schalter steht in der oberen Endstellung, ist Umluftbetrieb nicht möglich. Der Audi A3 kann auch mit einer Klimaanlage ausgerüstet sein. Die Reparatur der Klimaanlage wird hier nicht beschrieben. Diese Arbeiten müssen in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden. Der Kältemittelkreislauf der Klimaanlage darf nicht geöffnet werden, da Kontakt der Flüssigkeit mit der Haut Erfrierungen verursachen kann. Gelangt Flüssigkeit auf die Haut, die betroffene Stelle sofort mindestens 15 Min. mit kaltem Wasser spülen. Das Kältemittel ist farblos und geruchlos und schwerer als Luft. Bei Undichtigkeiten besteht im Bereich des Unterbodens bzw. im unteren Teil des Fahrzeugs Vergiftungsgefahr (Austritt ist nicht spürbar).Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Audi A3: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.