Reifenunterdruck

Kundendienstarbeiten

~1Min. Lesezeit

FEHLERAUSLESUNG

Mit dem Diagnosegerät können folgende Fehler ausgelesen werden:

  • Batterie eines Reifensendemoduls erschöpft,
  • Reifensendemodul nicht erkannt (fehlend oder defekt).

AKTIVIERUNG / DEAKTIVIERUNG DER REIFENDRUCKKONTROLLE

Dieser Vorgang ist im Werk oder im Kundendienst durchführbar.

Die Reifendruckwarnfunktion kann je nach Vorhandensein oder Fehlen der Reifensendemodule aktiviert oder deaktiviert werden.

Für diesen Vorgang muss der Parameter des BSI konfiguriert werden, der die Aktivierung oder Deaktivierung der Reifendruckwarnfunktion über die Diagnosebuchse festlegt.

ARBEITSSCHRITTE

Die Sendemodule werden inaktiv ausgeliefert. Sie werden betriebsbereit, sobald sich der Trägheitsschalter bei Fahrtbeginn schließt.

Nach dem Austausch eines Moduls muss der Identifikationscode des neuen Moduls zwingend vom BSI angelernt werden.

Zum Anlernen wird ein Forcierungsgerät zusammen mit dem Diagnosegerät verwendet.

Ein Forcierungsgerät sendet 7 Sekunden lang ein Signal mit einer Frequenz von 125 kHz.

Das Radsendemodul ist mit einer Transponder-Antenne ausgestattet.

Nach 5 Sekunden Signalempfang sendet das Modul fünf aufeinanderfolgende, identische Datenrahmen mit der Kennung.

Diese Nachrichten sind spezifisch und enthalten im Feld „Funktionscode“ die Angabe „Anlernmodus“, sodass das Diagnosegerät dem BSI diesen neuen Code anlernen kann.

Hinweis: Beim Wechsel eines Reifens muss die Ventildichtung ersetzt werden.

Testen Sie sich

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