Elektrik

Diagnose und Prüfung – Ladesystem

7Schritte
~42Min.
2/5Schwierigkeit
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Tabelle der Diagnose-Fehlercodes (DTC)

Die in diesem Handbuch beschriebene Diagnose setzt ein bestimmtes Maß an Fähigkeiten und Kenntnissen der Ford-Diagnoseverfahren voraus.
SIEHE: Diagnoseverfahren (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktionsweise).


Tabelle der Diagnose-Fehlercodes


Modul Fehlercode Beschreibung Maßnahme
BCM B11DB:02 Batteriesteuermodul „A“: Allgemeiner Signalfehler ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
BCM B11DB:08 Batterieüberwachungsmodul „A“: Signal-/Nachrichtenfehler am Bus ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
BCM B11DB:09 Batterieüberwachungsmodul „A“: Bauteilausfall ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
BCM B11DB:11 Batteriesteuermodul „A“: Kurzschluss nach Masse ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
BCM B11DB:49 Batteriesteuermodul „A“: Interner elektronischer Fehler ZU Spot-Test I übergehen
BCM B11DB:55 Batteriesteuermodul „A“: Nicht konfiguriert ZU Präzisionstest J übergehen
BCM B11DB:9A Batteriesteuermodul „A“: Betriebsbedingungen der Komponente oder des Systems ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
BCM B1438:03 Batteriestromsensor: FM-Fehler (Frequenzmodulation/PWM-Fehler, Pulsweitenmodulation) ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
BCM B1489:11 Stromversorgung des Batterieüberwachungssystems (BMS)-Sensors: Kurzschluss nach Masse ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
PCM P0562:00 Niederspannung im System: keine Subtyp-Information ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PCM P0563:00 Systemspannung zu hoch: keine Subtyp-Information ZUM GEZIELTEN TEST A GEHEN
PCM P065B:00 Bereich/Leistung des Steuerkreises des Generators "A": keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PCM P065C:00 Mechanische Leistung des Generators "A": keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PCM P065C:00 Mechanische Leistung des Generators "A": keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST C GEHEN
PCM P0A3B: 00 Generator "A" überhitzt: keine Informationen zum Untertyp ZU Präzisionstest K übergehen
PCM P0A5A:00 Bereich/Leistung des Stromsensorkreises des Generators: keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST E GEHEN
PCM P0A5B: 00 Niedriger Signalpegel im Stromsensorkreis des Generators: keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST E GEHEN
PCM P0A5C:00 Stromsensorkreis des Generators, hoher Pegel: keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST E GEHEN
PCM U012D:00 Kommunikation mit dem Generatorsteuermodul "A" verloren: keine Informationen zum Untertyp ZUM GEZIELTEN TEST G GEHEN
PCM U042E:00 Ungültige Daten vom Generatorsteuermodul „A“ empfangen: keine Subtyp-Information ZUM GEZIELTEN TEST G GEHEN

Tabelle der globalen Kundensymptomcodes (GCSC)

Die in diesem Handbuch beschriebene Diagnose setzt ein bestimmtes Maß an Fähigkeiten und Kenntnissen der für Ford typischen Diagnoseverfahren voraus.


Globale Tabelle der Kundensymptomcodes


Kundenbeschwerde Maßnahme
Komfort und Unterhaltung > Audio > UKW-Radio > Funktioniert nicht ZUM GEZIELTEN TEST D GEHEN

Inspektion und Prüfung

  1. Kundenbeanstandung durch Betrieb des Ladesystems überprüfen.
  2. Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems Folgendes prüfen:
  • Batterie auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen prüfen.
  • Generator auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen prüfen.
  • Motormasse und Batteriemasse auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen prüfen.
  • Hochstrom-BJB auf lockere oder korrodierte Verbindungen prüfen.
  • Sicherungen oder Schmelzsicherungen prüfen.
  • Prüfen Sie die Verkabelung, Anschlüsse und Steckverbinder.
  1. Das FEAD-System prüfen.
    SIEHE: Nebenaggregatantrieb (Nebenaggregatantrieb 303-05A — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS), Diagnose und Prüfung).
  2. Batteriezustand und Ladezustand prüfen.
    SIEHE: Batterie (414-01 Batterie, Anschluss und Kabel, Diagnose und Prüfung).
  3. Ungewöhnliche Stromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung prüfen.
    SIEHE: Prüfung der Batterieentladung (414-01 Batterie, Anschluss und Kabel, Allgemeine Verfahren).
  4. Wenn die offensichtliche Ursache der beobachteten oder gemeldeten Beanstandung gefunden wird, vor dem Fortfahren nach Möglichkeit reparieren.
  5. Mit dem Diagnosescanner alle Diagnose-Fehlercodes (DTC) auslesen. Siehe die entsprechende DTC-Tabelle in diesem Abschnitt.

Symptomtabelle

Symptomtabelle: Ladesystem

Die Diagnose in diesem Handbuch setzt ein gewisses Maß an Fähigkeiten und Kenntnissen sowie die spezifischen Ford-Diagnoseverfahren voraus. Informationen zu diesen Verfahren finden Sie unter
SIEHE: Diagnoseverfahren (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktionsweise).


Symptomtabelle


Zustand Mögliche Ursachen Maßnahmen
Systemspannung hoch Siehe Gezielter Test ZUM GEZIELTEN TEST A GEHEN
Niedrige Systemspannung oder entladene Batterie Siehe Gezielter Test ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
Generator ist laut Siehe Gezielter Test ZUM GEZIELTEN TEST C GEHEN
Funkstörungen Siehe Gezielter Test ZUM GEZIELTEN TEST D GEHEN
Ladesystem-Warnleuchte leuchtet nie oder leuchtet immer
  • PCM
  • Generator
  • PCM
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
Diagnose-Fehlercodes (DTC) von allen Steuergeräten ABRUFEN. Falls Diagnose-Fehlercodes (DTC) gefunden werden, siehe DTC-Tabelle in diesem Abschnitt. Wenn keine Diagnose-Fehlercodes (DTC) gefunden werden,
SIEHE: Instrumente, Meldezentrale und Warnsummer (413-01 Instrumente, Meldezentrale und Warnsummer, Diagnose und Prüfung).

Pinpoint-Tests


PRÄZISIONSTEST A: HOCHSPANNUNG IM SYSTEM

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern finden Sie in Abschnitt 12 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Bei laufendem Motor versorgt das Ladesystem die Fahrzeugbatterie und das Bordnetz über die Hochstrom-BJB und das Batteriekabel B+ mit Spannung. Die Spannung im Bordnetz wird von verschiedenen Fahrzeugsystemen und Modulen genutzt. Viele Module überwachen diese Spannung, und wenn sie über oder unter ihren kalibrierten Sollwerten liegt, wird ein Fehlercode gespeichert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM P0563:00 Systemspannung zu hoch: keine Subtyp-Information Dieser Fehlercode wird im PCM gesetzt, wenn das PCM eine Spannung des Ladesystems über 15,9 V bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit über 8 km/h erkennt.

Mögliche Ursachen

  • Batterie
  • Generator
  • Motor-, Generator- oder Batteriemasse
  • PCM
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Masseverbindungen G105 und G106 auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen prüfen.
  • Prüfen Sie die Hochstrom-BJB auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Batteriespannung vor und während dieses Prüfschritts über 12,2 V liegt.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung kein Ladegerät anschließen.
A1 INSPEKTION UND ÜBERPRÜFUNG
  • Führen Sie das Prüf- und Kontrollverfahren in diesem Abschnitt durch.

Wurde eine offensichtliche Ursache für das beobachtete oder gemeldete Problem gefunden?
Ja BEHEBEN Sie gegebenenfalls die Ursache.
Nein GEHEN Sie zu A2
A2 ÜBERWACHEN DES ANGEFORDERTEN GENERATORSPANNUNGS-PID (GENVDSD) (PARAMETERIDENTIFIKATION)
  • Motor starten.
  • Lesen Sie mit einem Diagnosescanner die Parameter-IDs (PIDs) des PCM aus.
  • PID GENVDSD des PCM überwachen.

Zeigt der PID 15,9 Volt oder weniger an?
Ja GEHEN Sie zu A3
Nein ZU A9 übergehen
A3 VERGLEICHEN SIE DEN ANGEFORDERTEN GENERATORSPANNUNGS-PID (GENVDSD) (PARAMETERIDENTIFIKATION) MIT DER BATTERIESPANNUNG
  • Messen und notieren Sie bei laufendem Motor im Leerlauf:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Lesen Sie mit einem Diagnosescanner den GENVDSD-PID des PCM aus.

Liegt die erfasste Batteriespannung innerhalb von ±0,5 V des PID?
Ja Das System arbeitet derzeit korrekt. Das Problem könnte durch eine zeitweise lockere oder korrodierte Steckverbindung verursacht worden sein. BEHEBEN Sie die Ursache aller Steckverbinder- oder Kontaktprobleme.
Nein GEHEN Sie zu A4
A4 PRÜFEN DES SPANNUNGSABFALLS ZUR FAHRZEUGMASSE
  • Messen Sie bei laufendem Motor im Leerlauf mit eingeschaltetem Scheinwerfer und Heizungsgebläse auf hoher Stufe den Spannungsabfall zwischen dem Generatorgehäuse und dem Minuspol der Batterie.
  • Messen und notieren Sie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    Generatorgehäuse

Beträgt der Spannungsabfall weniger als 0,5 Volt?
Ja GEHEN Sie zu A5
Nein PRÜFEN und REPARIEREN Sie die Masseverbindung von Motor, Generator oder Batterie auf Korrosion.
A5 ÜBERWACHEN DES ANGEFORDERTEN GENERATORSPANNUNGS-PID (GENVDSD) (PARAMETERIDENTIFIKATION) WÄHREND DES BEFEHLS
  • Mit dem Diagnosescanner die PID GENVDSD des PCM ansehen.
  • Stellen Sie mit dem aktiven Befehl des Diagnosescanners den GENVDSD-PID des PCM auf 14 Volt ein.
  • Messen und notieren Sie bei weiterhin im Leerlauf laufendem Motor die Batterie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss

Liegt die erfasste Batteriespannung innerhalb von ±0,5 V des PID?
Ja GEHEN Sie zu A6
Nein Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
A6 PRÜFEN DER GENERATORLEISTUNG
  • Erhöhen Sie die Motordrehzahl, bis der Generator Leistung abgibt.
  • Messen und notieren Sie bei laufendem Motor:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    Masse

Liegt die Spannung über 15,2 Volt?
Ja Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein GEHEN Sie zu A7
A7 VERGLEICH DER VERSORGUNGSSPANNUNG (VPWR) PID (PARAMETER-IDENTIFIKATION) BATTERIESPANNUNG
  • Bei laufendem Motor im Leerlauf messen und notieren:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Lesen Sie mit einem Diagnosescanner die Parameter-IDs (PIDs) des PCM aus.
  • Den PCM-PID VPWR überwachen.

Zeigt der PID die Batteriespannung innerhalb von ±0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung an?
Ja Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein ZU A8 GEHEN
A8 PCM (ANTRIEBSSTRANG-STEUERMODUL) VERSORGUNGSSTROMKREISE PRÜFEN
  • Scheinwerfer und Heizungsgebläse ausschalten.
  • Zündung AUS.
  • Steckverbinder C1381B (2.3 L EcoBoost), C1551B (3 L EcoBoost) oder C175B (3.3 L Duratec) trennen.
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Maßnahme:
    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 2.3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1381B-100 Masse
    C1381B-101 Masse
    C1381B-102 Masse

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1551B-1 Masse
    C1551B-2 Masse
    C1551B-16 Masse

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3.3 L Duratec


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C175B-1 Masse
    C175B-2 Masse
    C175B-16 Masse

Liegen die Spannungen innerhalb von 0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung?
Ja ZU A9 übergehen
Nein Fehlerhaften Stromkreis bzw. fehlerhafte Stromkreise REPARIEREN.
A9 PCM (ANTRIEBSSTRANG-STEUERMODUL) ORDNUNGSGEMÄSSE FUNKTION PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Alle Steckverbinder des PCM abklemmen und prüfen.
  • Reparatur:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • PCM-Steckverbinder anschließen. Sicherstellen, dass sie korrekt eingesetzt und verriegelt sind.
  • Starten Sie das System und prüfen Sie, ob die Störung weiterhin besteht.

Besteht die Störung weiterhin?
Ja PRÜFEN Sie in OASIS alle anwendbaren technischen Service-Bulletins (TSB). Wenn für dieses Problem ein TSB existiert, BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen des TSB. Wenn die technischen Service-Bulletins (TSB) dieses Problem nicht lösen,
Klicken Sie hier, um auf das geführte Verfahren (PCM) zuzugreifen. Für die Ausführung dieses Pinpoint-Tests ist Internet Explorer Version 11 oder höher erforderlich.
Nein Das System arbeitet derzeit ordnungsgemäß. Das Problem könnte durch Modulverbindungen verursacht worden sein. BEHEBEN Sie die Ursache für alle Stecker- oder Kontaktprobleme.
PINPOINT TEST B: NIEDRIGE SYSTEMSPANNUNG ODER ENTLADENE BATTERIE

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern finden Sie in Abschnitt 12 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Bei laufendem Motor versorgt das Ladesystem die Batterie und das Bordnetz des Fahrzeugs über das Hochstromkabel BJB und die B+-Batterie. Das PCM überwacht diese B+-Spannung über die PCM-Schaltkreise VPWR oder FPPWR. Fällt die Spannung des Ladesystems um 1,5 V oder mehr unter die vom Generator geforderte Spannung (GENVDSD), wird der Fehlercode gesetzt und die Ladesystem-MIL leuchtet nach 30 Sekunden auf.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM P0562:00 Niederspannung im System: keine Subtyp-Information Fällt die Spannung um 1,5 V oder mehr unter die vom Generator geforderte Spannung (vom Motorsteuergerät berechnet), wird dieser Fehlercode nach 30 Sekunden gesetzt.
PCM P065B:00 Bereich/Leistung des Steuerkreises des Generators "A": keine Informationen zum Untertyp Dieser DTC wird gespeichert, wenn der Generator einen internen Reglerfehler meldet.
PCM P065C:00 Mechanische Leistung des Generators "A": keine Informationen zum Untertyp Dieser DTC wird gespeichert, wenn der Generator einen internen mechanischen Fehler meldet.

Mögliche Ursachen

  • Batterie
  • Sicherungen oder Schmelzsicherungen
  • Generator
  • PCM
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Riemenantrieb (FEAD) prüfen. Siehe 303-05.
  • Auf unzulässige Ruhestromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung prüfen.
  • Prüfen Sie die Batterie.
  • Prüfen Sie die Hochstrom-BJB auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen.
  • Hochstromsicherung 201 (275 A) im BJB prüfen.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Batteriespannung vor und während dieses Prüfschritts über 12,2 V liegt.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung kein Ladegerät anschließen.
B1 SICHTPRÜFUNG DURCHFÜHREN
  • Führen Sie das Prüf- und Kontrollverfahren in diesem Abschnitt durch.

Wurde eine offensichtliche Ursache für das beobachtete oder gemeldete Problem gefunden?
Ja BEHEBEN Sie gegebenenfalls die Ursache.
Nein GEHEN Sie zu B2
B2 DIAGNOSE-FEHLERCODES (DTCS) AUSLESEN
  • Mit dem Diagnosescanner den Selbsttest des PCM durchführen.

Liegt DTC P065B, P065C, U012D oder U042E vor?
Ja Liegen die Codes P065B und P065C vor, zu Prüfschritt C übergehen.
Liegt P065B ohne P065C vor, neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau). Liegt U012D oder U042E vor, zu Prüfschritt G übergehen.
Nein GEHEN Sie zu B3
B3 GENERATORANSCHLÜSSE PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Alle Generator-Steckverbinder trennen und prüfen:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • Generator-Steckverbinder anschließen. Sicherstellen, dass sie korrekt eingesetzt und verriegelt sind.
  • Messen und notieren Sie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102A-1 Masse

Liegt die Spannung innerhalb von 0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung?
Ja GEHEN Sie zu B4
Nein Bei Bedarf die B+-Mutter des Generators NACHZIEHEN oder durch eine neue ERSETZEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Hochstromsicherung 201 (275 A) im BJB auf Funktion PRÜFEN. Ist sie in Ordnung, den Stromkreis REPARIEREN. Ist sie nicht in Ordnung, im Schaltplanhandbuch nach möglichen Ursachen für einen Kurzschluss SUCHEN.
B4 SPANNUNGSABFALL IM GENERATOR-B+-STROMKREIS PRÜFEN
  • Motor starten.
  • Bei laufendem Motor im Leerlauf, eingeschalteten Scheinwerfern und Gebläse auf höchster Stufe messen:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102A-1
  • Wackeltest an Kabelbaum und Anschlüssen des Generators durchführen und dabei den Spannungsabfall messen.

Beträgt der Spannungsabfall weniger als 0,5 Volt?
Ja GEHEN Sie zu B5
Nein Generator-B+-Stromkreis bzw. Pluspol-Batteriekabelanschlüsse auf Korrosion PRÜFEN und ggf. REPARIEREN.
B5 SPANNUNGSABFALL AUF FAHRZEUGMASSE PRÜFEN
  • Bei laufendem Motor im Leerlauf, eingeschalteten Scheinwerfern und Heizungsgebläse auf höchster Stufe messen:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    Generatorgehäuse

Beträgt der Spannungsabfall weniger als 0,5 Volt?
Ja GEHEN Sie zu B6
Nein PRÜFEN und REPARIEREN Sie die Masseverbindung von Motor, Generator oder Batterie auf Korrosion.
B6 GENERATOR-SOLLSPANNUNG (GENVDSD) PID (PARAMETER-IDENTIFIKATION) WÄHREND ANSTEUERUNG ÜBERWACHEN
  • Mit dem Diagnosescanner die PID GENVDSD des PCM ansehen.
  • Stellen Sie mit dem aktiven Befehl des Diagnosescanners den GENVDSD-PID des PCM auf 14 Volt ein.
  • Messen und notieren Sie bei weiterhin im Leerlauf laufendem Motor die Batterie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss

Liegt die erfasste Batteriespannung innerhalb von ±0,5 V des PID?
Ja GEHEN Sie zu B7
Nein GEHEN SIE zu B11
B7 VERGLEICH DER VERSORGUNGSSPANNUNG (VPWR) PID (PARAMETER-IDENTIFIKATION) BATTERIESPANNUNG
  • Bei laufendem Motor im Leerlauf, eingeschalteten Scheinwerfern und Gebläse auf höchster Stufe messen und notieren:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Mit dem Diagnosescanner den PCM-PID VPWR ansehen.

Zeigt der PID die Batteriespannung innerhalb von ±0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung an?
Ja GEHEN SIE zu B8
Nein Hohen Widerstand oder lose Verbindungen in den beschädigten Versorgungsstromkreisen des PCM REPARIEREN.
B8 PCM-VERSORGUNGSSTROMKREISE AUF SPANNUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Steckverbinder C1381B (2.3 L EcoBoost), C1551B (3 L EcoBoost) oder C175B (3.3 L Duratec) trennen.
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Messen und notieren:
    Zum Anzeigen der Steckverbinder klicken

    Für 2.3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1381B-100 Masse
    C1381B-101 Masse
    C1381B-102 Masse

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1551B-1 Masse
    C1551B-2 Masse
    C1551B-16 Masse

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3.3 L Duratec


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C175B-1 Masse
    C175B-2 Masse
    C175B-16 Masse

Liegen die Spannungen innerhalb von 0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung?
Ja GEHEN SIE zu B9
Nein Fehlerhaften Stromkreis bzw. fehlerhafte Stromkreise REPARIEREN.
B9 PCM-MASSE AUF HOHEN WIDERSTAND PRÜFEN
  • HINWEIS: Batteriespannung an der Batterie messen. Bei weiterhin laufendem Motor im Leerlauf alle Zusatzverbraucher ausschalten, messen und notieren:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Mit dem Diagnosescanner den PCM-PID VPWR und die Aufzeichnung ansehen.
  • Bei weiterhin laufendem Motor im Leerlauf Scheinwerfer einschalten und Gebläse auf HÖCHSTE Stufe schalten.
  • Messen und notieren Sie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Mit dem Diagnosescanner den PCM-PID VPWR und die Aufzeichnung ansehen.

Zeigt der PID die Batteriespannung bei eingeschalteten und ausgeschalteten Zusatzverbrauchern innerhalb von ±0,5 V an?
Ja GEHEN SIE zu B10
Nein Fehlerhafte Masseleitung(en) des PCM REPARIEREN.
B10 VERSORGUNGSSPANNUNG (VPWR) PID (PARAMETER-IDENTIFIKATION) ÜBERWACHEN
  • HINWEIS: Messen Sie die Batteriespannung an der Batterie. Schalten Sie alle Zusatzverbraucher aus, während der Motor noch im Leerlauf läuft.
  • Messen und notieren Sie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Mit dem Diagnosescanner den PCM-PID VPWR und die Aufzeichnung ansehen.
  • Beschleunigen Sie den Motor kurz auf Vollgas (WOT) und lassen Sie das Gaspedal los. Wiederholen Sie diesen Schritt 4-5 Mal und überwachen Sie dabei weiterhin die PID.

Bleibt der PID innerhalb von 0,5 Volt der erfassten Batteriespannung, wenn die Motordrehzahl (RPM) steigt?
Ja Derzeit arbeitet das System korrekt. Das Problem könnte durch einen lockeren oder korrodierten Steckverbinder verursacht worden sein. Alle festgestellten Probleme an Steckverbindern oder Kontakten PRÜFEN und BEHEBEN. Wenn keine Probleme an Steckverbindern oder Kontakten gefunden werden, die Batterieentladeprüfung DURCHFÜHREN.
SIEHE: Batterieentladeprüfung (414-01 Batterie, Montage und Kabel, Allgemeine Verfahren).
Nein GEHEN SIE zu B12
B11 FUNKTION DER GENERATORKUPPLUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Die Komponenten der Generatorkupplung prüfen. Zu Prüfschritt H übergehen.

Ist die Generatorkupplung in Ordnung?
Ja Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein Neue Generatorkupplung EINBAUEN.
SIEHE: Generatorriemenscheibe (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
B12 FUNKTION DES PCM (POWERTRAIN CONTROL MODULE) PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Alle Steckverbinder des PCM abklemmen und prüfen.
  • Reparatur:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • PCM-Steckverbinder anschließen. Sicherstellen, dass sie korrekt eingesetzt und verriegelt sind.
  • Starten Sie das System und prüfen Sie, ob die Störung weiterhin besteht.

Besteht die Störung weiterhin?
Ja PRÜFEN Sie in OASIS alle anwendbaren technischen Service-Bulletins (TSB). Wenn für dieses Problem ein TSB existiert, BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen des TSB. Wenn die technischen Service-Bulletins (TSB) dieses Problem nicht lösen,
Klicken Sie hier, um auf das geführte Verfahren (PCM) zuzugreifen. Für die Ausführung dieses Pinpoint-Tests ist Internet Explorer Version 11 oder höher erforderlich.
Nein Das System arbeitet derzeit korrekt. Die Störung könnte durch einen lose sitzenden oder korrodierten Steckverbinder verursacht worden sein. PRÜFEN Sie die Hauptursache für alle Probleme mit Steckverbindern oder Stiften.
PRÄZISIONSTEST C: GENERATORGERÄUSCH ODER MECHANISCHE MERKMALE

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Generator mit riemenbetriebenem FEAD-System. Es gibt mehrere Geräuschquellen des Generators, darunter: Lagergeräusch, Geräusch durch elektrischen Fehler, Generatorgeräusch oder Versatz der Riemenscheibe. Generatoren mit bestimmten Arten von Dioden- oder Statorfehlern können ebenfalls hörbare Geräusche erzeugen.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM P065C:00 Mechanische Leistung des Generators "A": keine Informationen zum Untertyp Dieser DTC wird gespeichert, wenn der Generator einen internen mechanischen Fehler meldet.

Mögliche Ursachen

  • FEAD-Riemen
  • Lockere Schrauben/Halterungen
  • Generator/Riemenscheiben

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Prüfen Sie den FEAD-Riemen.
  • Prüfen Sie die Schrauben/Halterungen auf lockere Schrauben.
  • Prüfen Sie den Generator/die Riemenscheibe.
C1 PRÜFEN Sie auf Geräusche des Zusatzantriebsriemens und lockere Halterungsbefestigungen.
  • Zündung AUS.
  • Riemen des FEAD und Spanner auf Beschädigung und korrekten Sitz prüfen.
    SIEHE: Nebenaggregatantrieb (Nebenaggregatantrieb 303-05A — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS), Diagnose und Prüfung).

Ist der Zusatzantrieb in Ordnung?
Ja WEITER zu C2
Nein REPARIEREN Sie bei Bedarf.
C2 PRÜFEN Sie die Befestigung des Generators
  • Prüfen Sie die Generatorbefestigung auf lockere Schrauben oder Versatz.

Ist der Generator korrekt montiert?
Ja WEITER zu C3
Nein REPARIEREN Sie bei Bedarf.
C3 PRÜFEN Sie den Generator auf Geräusche
  • Motor starten.
  • Verwenden Sie bei laufendem Motor ein Stethoskop oder ein gleichwertiges Abhörgerät, um den Generator und den Bereich des Zusatzantriebs auf ungewöhnliche mechanische Geräusche zu prüfen.

Ist der Generator die Geräuschquelle?
Ja Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein Geräuschquelle des Motors diagnostizieren.
SIEHE: Motor (303-00 Motorsystem — Allgemeine Informationen, Diagnose und Prüfung).
C4 FUNKTION DER GENERATORKUPPLUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Die Komponenten der Generatorkupplung prüfen. Zu Prüfschritt H übergehen.

Ist die Generatorkupplung in Ordnung?
Ja Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein Neue Generatorkupplung EINBAUEN.
SIEHE: Generatorriemenscheibe (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
PRÄZISIONSTEST D: FUNKSTÖRUNGEN

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Die Funkentstörung des Generators verringert Störungen, die von der elektrischen Anlage des Fahrzeugs über die Lautsprecher übertragen werden.

Mögliche Ursachen

  • Generator
  • Fahrzeug-Unterhaltungssystem
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Prüfen Sie den Generator.
  • Prüfen Sie das Fahrzeug-Unterhaltungssystem.
D1 FESTSTELLEN, OB DER GENERATOR DIE STÖRQUELLE DES AUDIOSYSTEMS IST
  • Motor starten.
  • Lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen.
  • Stellen Sie das Audiosystem auf einen Sender ein, auf dem Störungen auftreten.
  • Zündung AUS.
  • Generator-Steckverbinder C102A trennen.
  • Motor starten.
  • Lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen.

Treten Störungen bei abgeklemmtem Generator auf?
Ja PRÜFEN Sie das Audiosystem. Verfahren siehe entsprechenden Abschnitt der Gruppe 415.
Nein Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
PINPOINT TEST E: FEHLFUNKTION DES GENERATORSTROMSENSORS

Schaltpläne und Steckverbinder siehe Zelle 13 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Hall-Effekt-Stromsensor des Generators, angebracht am B+-Kabel des Generators. Das PCM liefert 5 V Referenz- und Massesignal. Das PCM liest die Rückmeldespannung des Stromsensors, um zu bestimmen, welcher Strom über das B+-Kabel des Generators fließt.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PKM P0A5A: 00 Bereich/Leistung des Stromsensorkreises des Generators: keine Informationen zum Untertyp Wird im PCM gesetzt, wenn das PCM keinen Strom über den Stromsensor des Generators erkennt und kein Stromsensorkreis des Generators vorhanden ist. Diagnose-Fehlercodes (DTC) werden gesetzt.
PKM P0A5C:00 Stromsensorkreis des Generators, hoher Pegel: keine Informationen zum Untertyp Wird im PCM gesetzt, wenn das PCM eine höhere als erwartete Spannung im Rückführkreis des Generatorstromsensors feststellt, was auf einen direkten Kurzschluss gegen Spannung hinweist.
PCM P0A5B: 00 Niedriger Signalpegel im Stromsensorkreis des Generators: keine Informationen zum Untertyp Wird im PCM gesetzt, wenn das PCM eine niedrigere als erwartete Spannung im Rückführkreis des Generatorstromsensors feststellt, was auf eine Unterbrechung oder einen direkten Kurzschluss gegen Masse hinweist.

Mögliche Ursachen

  • Generatorstromsensor
  • PCM
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Generatorstromsensor prüfen.
  • Steckverbinder des Generatorstromsensors prüfen.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Batteriespannung vor und während dieses Prüfschritts über 12,2 V liegt.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung kein Ladegerät anschließen.
E1 DIAGNOSEFEHLERCODES (DTCS) AUSLESEN
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Mit dem Diagnosescanner den Selbsttest des PCM durchführen.

Liegt der DTC P0A5A vor?
Ja WEITER zu E2
Nein Bei DTC P0A5B mit E3 FORTFAHREN.
Bei DTC P0A5C mit E5 FORTFAHREN.
E2 GENERATORSTROMSENSOR PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Generatorstromsensor auf Folgendes prüfen:
    • physische Beschädigung
    • Korrosion
    • getrennter elektrischer Steckverbinder
    • Generator-B+-Kabel, das durch den Generatorstromsensor geführt ist
    • Schmutz zwischen Generatorstromsensor und Generator-B+-Kabel

Wurde bei der Prüfung einer dieser Zustände festgestellt?
Ja REPARIEREN oder bei Bedarf einen neuen Generatorstromsensor EINBAUEN.
SIEHE: Generatorstromsensor (414-01 Batterie, Montage und Kabel, Aus- und Einbau).
Nein GEHEN Sie zu E9 über
E3 STROMVERSORGUNGSKREIS DES GENERATORSTROMSENSORS AUF UNTERBRECHUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Generatorstromsensor C1645 trennen.
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1645-1 Masse

Liegt die Spannung zwischen 4,8 und 5,2 Volt?
Ja GEHEN Sie zu E4
Nein Wenn die Spannung unter 4,8 V liegt, den Kreis auf Unterbrechung oder hohen Widerstand REPARIEREN. Wenn die Spannung über 5,2 V liegt, den Kreis auf Kurzschluss gegen Versorgungsspannung BEHEBEN.
E4 RÜCKFÜHRKREIS DES GENERATORSTROMSENSORS AUF UNTERBRECHUNG PRÜFEN
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1645-1 C1645-2

Liegt die Spannung zwischen 4,8 und 5,2 Volt?
Ja GEHEN Sie zu E5
Nein Den Kreis auf Unterbrechung oder hohen Widerstand BEHEBEN.
E5 RÜCKFÜHRKREIS DES GENERATORSTROMSENSORS AUF KURZSCHLUSS GEGEN SPANNUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Steckverbinder C1381B (2.3 L EcoBoost), C1551B (3 L EcoBoost) oder C175B (3.3 L Duratec) trennen.
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Maßnahme:
    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 2.3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1381B-83 Masse

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1551B-55 Masse

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3.3 L Duratec


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C175B-55 Masse

Liegt Spannung an?
Ja REPARIEREN Sie den Stromkreis.
Nein GEHEN Sie zu E6
E6 RÜCKFÜHRKREIS DES GENERATORSTROMSENSORS AUF KURZSCHLUSS GEGEN MASSE PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1645-3 Masse

Widerstand größer als 10000 Ohm?
Ja GEHEN Sie zu E7
Nein REPARIEREN Sie den Stromkreis.
E7 RÜCKFÜHRKREIS DES GENERATORSTROMSENSORS AUF KURZSCHLUSS ZUM SIGNALRÜCKFÜHRKREIS ODER ZUR BEZUGSSPANNUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1645-3 C1645-1
    C1645-3 C1645-2

Widerstand größer als 10000 Ohm?
Ja GEHEN Sie zu E8
Nein REPARIEREN Sie den fehlerhaften Stromkreis.
E8 RÜCKFÜHRKREIS DES GENERATORSTROMSENSORS AUF UNTERBRECHUNG PRÜFEN
  • Maßnahme:
    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 2.3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1381B-83 C1645-3

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1551B-55 C1645-3

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3.3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C175B-55 C1645-3

Ist der Widerstand kleiner als 3 Ohm?
Ja GEHEN Sie zu E9 über
Nein REPARIEREN Sie den Stromkreis.
E9 ANSCHLUSS DES GENERATORSTROMSENSORS PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Generatorstromsensor C1645 trennen.
  • Steckverbinder des Generatorstromsensors auf Folgendes prüfen:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • Alle Steckverbinder anschließen und korrekt einrasten lassen.
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Mit dem Diagnosescanner alle Diagnosefehlercodes (DTCs) in allen Modulen LÖSCHEN.
  • Mit dem Diagnosescanner den Selbsttest des PCM durchführen.

Kehrt der Fehlercode zurück?
Ja REPARIEREN oder bei Bedarf einen neuen Generatorstromsensor EINBAUEN.
SIEHE: Generatorstromsensor (414-01 Batterie, Montage und Kabel, Aus- und Einbau).
Diagnosefehlercodes (DTC) LÖSCHEN. Selbsttest WIEDERHOLEN. Tritt der Fehlercode erneut auf, mit E10 FORTFAHREN.
Nein Das System arbeitet derzeit korrekt. Das Problem könnte durch eine zeitweise lockere oder korrodierte Steckverbindung verursacht worden sein. BEHEBEN Sie die Ursache aller Steckverbinder- oder Kontaktprobleme.
E10 PCM (GETRIEBESTEUERMODUL) FUNKTION PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Alle Steckverbinder des PCM abklemmen und prüfen.
  • Reparatur:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • Alle Steckverbinder anschließen. Sicherstellen, dass sie korrekt eingesetzt und verriegelt sind.
  • Starten Sie das System und prüfen Sie, ob die Störung weiterhin besteht.

Besteht die Störung weiterhin?
Ja PRÜFEN Sie in OASIS alle anwendbaren technischen Service-Bulletins (TSB). Wenn für dieses Problem ein TSB existiert, BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen des TSB. Wenn die technischen Service-Bulletins (TSB) dieses Problem nicht lösen,
Klicken Sie hier, um auf das geführte Verfahren (PCM) zuzugreifen. Für die Ausführung dieses Pinpoint-Tests ist Internet Explorer Version 11 oder höher erforderlich.
Nein Das System arbeitet derzeit ordnungsgemäß. Das Problem könnte durch Modulverbindungen verursacht worden sein. BEHEBEN Sie die Ursache für alle Stecker- oder Kontaktprobleme.
PINPOINT TEST F: FEHLFUNKTIONEN DES BATTERIESENSORS

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern finden Sie in Abschnitt 12 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Das BCM überwacht den Ladezustand der Batterie mithilfe des Batteriesensors, der an das Minuskabel der Batterie angeschlossen ist. Die Batteriespannung liegt direkt am Batteriesensor an, und die Daten werden vom Batteriesensor über den LIN-Kreis an das BCM übertragen.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
BCM B11DB: 02 Batteriesteuermodul „A“: Allgemeiner Signalfehler Dieser DTC wird gespeichert, wenn das BCM fehlerhafte Daten vom Batterieüberwachungssensor über LIN empfängt.
BCM B11DB: 08 Batterieüberwachungsmodul „A“: Signal-/Nachrichtenfehler am Bus Dieser DTC wird gespeichert, wenn das BCM fehlerhafte Daten vom Batterieüberwachungssensor über LIN empfängt.
BCM B11DB:09 Batterieüberwachungsmodul „A“: Bauteilausfall Dieser DTC wird gespeichert, wenn das BCM einen Fehler am LIN-Batterieüberwachungssensor erkennt.
BCM B11DB:11 Batteriesteuermodul „A“: Kurzschluss nach Masse Dieser DTC wird gespeichert, wenn das BCM eine niedrige Spannung am LIN-Batterieüberwachungssensor erkennt.
BCM B11DB: 9A Batteriesteuermodul „A“: Betriebsbedingungen der Komponente oder des Systems Dieser DTC wird gespeichert, wenn das BCM fehlerhafte Daten vom Batterieüberwachungssensor über LIN empfängt.
BCM B1489:11 Stromversorgung des Batterieüberwachungssystems (BMS)-Sensors: Kurzschluss nach Masse Dieser DTC wird gesetzt, wenn das BCM keine Daten vom Batteriesensor über LIN empfängt.
BCM B1438:03 Batteriestromsensor: Fehler bei Frequenzmodulation/Pulsweitenmodulation Dieser DTC wird im BCM gesetzt, wenn das BCM keinen Strom vom Batteriestromsensor empfängt.

Mögliche Ursachen

  • Batterieüberwachungssensor
  • BCM
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Batterieüberwachungssensor prüfen.
  • Steckverbinder des Batterieüberwachungssensors prüfen.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Batteriespannung vor und während dieses Prüfschritts über 12,2 V liegt.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung kein Ladegerät anschließen.
F1 ZUSTAND DER ELEKTRISCHEN STECKVERBINDER PRÜFEN
  • Batterieüberwachungssensor C1689 trennen.
  • Elektrische Verbindungen des Batterieüberwachungssensors auf festen Sitz, Beschädigung und Korrosion prüfen.
  • Batteriekabelverbindungen prüfen.
  • Batterieüberwachungssensor C1689 anschließen.

Sind alle Steckverbinder sauber und korrekt angeschlossen?
Ja GEHEN Sie zu F2
Nein Korrosion an den Batteriekabelverbindungen BESEITIGEN.
Beschädigte, verbogene oder herausstehende Kontaktstifte REPARIEREN.
F2 DIAGNOSEFEHLERCODES (DTCS) DES BCM (KAROSSERIESTEUERMODUL) AUSLESEN
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Mit dem Diagnosescanner alle Diagnosefehlercodes (DTCs) in allen Modulen LÖSCHEN.
  • Führen Sie mit dem Diagnosescanner einen Selbsttest des BCM durch.

Kehrt der Fehlercode zurück?
Ja GEHEN Sie zu F3
Nein Informationen zu eventuellen DTCs des PCM oder BCM finden Sie im Schaltplan in diesem Abschnitt. Die Störung könnte durch einen lockeren oder korrodierten Steckverbinder verursacht worden sein. Die Ursache eines Steckverbinder- oder Kontaktproblems BEHEBEN.
F3 VERSORGUNGSSPANNUNG DES BATTERIESENSORS PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Batterieüberwachungssensor C1689 trennen.
  • Messen und notieren Sie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1689-2 Masse

Liegt die Spannung innerhalb von 0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung?
Ja GEHEN Sie zu F4
Nein Stromkreis REPARIEREN. SIEHE Schaltpläne, Handbuch zur Ermittlung möglicher Kurzschlussursachen.
F4 LIN-KREIS (LOKALES VERBINDUNGSNETZWERK) DES BATTERIESENSORS AUF KURZSCHLUSS GEGEN SPANNUNG PRÜFEN
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Trennen Sie den Steckverbinder C2280F des GSM.
  • Maßnahme:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1689-1 Masse

Liegt Spannung an?
Ja REPARIEREN Sie den Stromkreis.
Nein GEHEN SIE zu F5 über
F5 LIN-KREIS (LOKALES VERBINDUNGSNETZWERK) DES BATTERIESENSORS AUF KURZSCHLUSS GEGEN MASSE PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1689-1 Masse

Widerstand größer als 10000 Ohm?
Ja GEHEN SIE zu F6 über
Nein REPARIEREN Sie den Stromkreis.
F6 LIN-KREIS (LOKALES VERBINDUNGSNETZWERK) DES BATTERIESENSORS AUF UNTERBRECHUNG PRÜFEN
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C1689-1 C2280F-4

Ist der Widerstand kleiner als 3 Ohm?
Ja Einen neuen Batteriesensor EINBAUEN.
SIEHE: Batteriesensor (414-01 Batterie, Montage und Kabel, Aus- und Einbau).
Alle Diagnosefehlercodes LÖSCHEN und Selbsttest erneut DURCHFÜHREN. Tritt der BCM-DTC U1007:00 erneut auf, mit F7 FORTFAHREN.
Nein REPARIEREN Sie den Stromkreis.
F7 BCM-FUNKTION PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Trennen Sie alle Steckverbinder des BCM und prüfen Sie sie.
  • Reparatur:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • BCM-Steckverbinder anschließen. Sicherstellen, dass sie korrekt eingesetzt und verriegelt sind.
  • Starten Sie das System und prüfen Sie, ob die Störung weiterhin besteht.

Besteht die Störung weiterhin?
Ja In OASIS alle zutreffenden technischen Serviceinformationen (TSB) PRÜFEN. Falls für dieses Problem ein TSB existiert, diesen Test BEENDEN und den Anweisungen des TSB FOLGEN. Falls keine technischen Serviceinformationen (TSB) dieses Problem betreffen, ein neues BCM EINBAUEN.
SIEHE: Karosseriesteuermodul (BCM) (419-10 Multifunktionale elektronische Module, Aus- und Einbau).
Nein Das System arbeitet derzeit ordnungsgemäß. Das Problem könnte durch Modulverbindungen verursacht worden sein. BEHEBEN Sie die Ursache für alle Stecker- oder Kontaktprobleme.
PINPOINT TEST G: DTC U012D, U042E

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern finden Sie in Abschnitt 12 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Das Ladesystem versorgt die Batterie und das Bordnetz über das Batterie-B+-Kabel mit Spannung. Das PCM überwacht die Generatorleistung über den LIN-Kreis. Das PCM nutzt diesen LIN-Kreis, um den gewünschten Spannungssollwert an den internen Spannungsregler des Generators zu übertragen. Der Generator nutzt diesen Kreis außerdem, um Generatorlast und Fehlerzustände an das PCM zu melden.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM U012D:00 Kommunikation mit dem Generatorsteuermodul "A" verloren: keine Informationen zum Untertyp Wird gesetzt, wenn das PCM keine Kommunikation über den LIN-Kreis feststellt. Dies kann durch eine Unterbrechung oder einen Kurzschluss im LIN-Kreis verursacht werden. Dieser DTC wird außerdem gesetzt, wenn der Generator-B+-Kreis unterbrochen ist.
PCM U042E:00 Ungültige Daten vom Generatorsteuermodul „A“ empfangen: keine Subtyp-Information Wird gesetzt, wenn das PCM ungültige Daten vom Generator empfängt.

Mögliche Ursachen

  • Batterieüberwachungssensor
  • Generator
  • PCM
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Prüfen Sie die Hochstrom-BJB auf lockere, beschädigte oder korrodierte Verbindungen.
  • Hochstromsicherung BJB 201 (275 A) prüfen.
  • Prüfen Sie den FEAD-Riemen.
  • Batterieüberwachungssensor prüfen.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Batteriespannung vor und während dieses Prüfschritts über 12,2 V liegt.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung kein Ladegerät anschließen.
G1 SPANNUNG DES GENERATOR-B+-KREISES MIT BATTERIESPANNUNG VERGLEICHEN
  • Messen und notieren Sie:
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102A-1 Masse

Liegt die Spannung innerhalb von 0,5 V der aufgezeichneten Batteriespannung?
Ja GEHEN SIE zu G2
Nein Generator-B+-Mutter bei Bedarf ANZIEHEN oder durch eine neue ERSETZEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Aus- und Einbau).
SIEHE: Generator – 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Aus- und Einbau).
SIEHE: Generator – 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Aus- und Einbau). Hochstromsicherung BJB 201 (275 A) PRÜFEN, ob sie intakt ist. Ist alles in Ordnung, den Kreis REPARIEREN. Ist sie nicht in Ordnung, SIEHE Schaltplanhandbuch zur Ermittlung möglicher Ursachen für den Kurzschluss.
G2 LIN-KREIS (LOKALES VERBINDUNGSNETZWERK) DES GENERATORS AUF KURZSCHLUSS GEGEN SPANNUNG PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Generator C102B trennen.
  • Steckverbinder C1381B (2.3 L EcoBoost), C1551B (3 L EcoBoost) oder C175B (3.3 L Duratec) trennen.
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102B-1 Masse

Liegt Spannung an?
Ja REPARIEREN Sie den Stromkreis.
Nein GEHEN SIE zu G3
G3 LIN-KREIS (LOKALES VERBINDUNGSNETZWERK) DES GENERATORS AUF KURZSCHLUSS GEGEN MASSE PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Maßnahme:
    Klicken, um Steckverbinder anzuzeigen
    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102B-1 Masse

Widerstand größer als 10000 Ohm?
Ja GEHEN SIE zu G4
Nein REPARIEREN Sie den Stromkreis.
G4 LIN-KREIS (LOKALES VERBINDUNGSNETZWERK) DES GENERATORS AUF UNTERBRECHUNG PRÜFEN
  • Maßnahme:
    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 2.3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102B-1 C1381B-47

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3 L EcoBoost


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102B-1 C1551B-11

    Klicken, um die Steckverbinder anzuzeigen

    Für 3.3 L Duratec


    Positiver Anschluss Messung/Aktion Negativer Anschluss
    C102B-1 C175B-11

Ist der Widerstand kleiner als 3 Ohm?
Ja Den neuen Generator EINBAUEN.
Siehe: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Siehe: Generator - 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Siehe: Generator - 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau). PCM-Selbsttest WIEDERHOLEN. Wenn DTC U012D erneut gespeichert wird, zu G5 GEHEN.
Nein REPARIEREN Sie den fehlerhaften Stromkreis.
G5 PCM (ANTRIEBSSTRANG-STEUERMODUL) FUNKTIONSPRÜFUNG
  • Zündung AUS.
  • Alle Steckverbinder des PCM abklemmen und prüfen.
  • Reparatur:
    • Korrosion (neuen Stecker oder Anschlüsse installieren – Modulkontakte reinigen)
    • beschädigte oder verbogene Kontakte – neue Anschlüsse/Kontakte installieren
    • herausgedrückte Stifte – bei Bedarf neue Stifte installieren
  • PCM-Steckverbinder anschließen. Sicherstellen, dass sie korrekt eingesetzt und verriegelt sind.
  • Starten Sie das System und prüfen Sie, ob die Störung weiterhin besteht.

Besteht die Störung weiterhin?
Ja PRÜFEN Sie in OASIS alle anwendbaren technischen Service-Bulletins (TSB). Wenn für dieses Problem ein TSB existiert, BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen des TSB. Wenn die technischen Service-Bulletins (TSB) dieses Problem nicht lösen,
Klicken Sie hier, um auf das geführte Verfahren (PCM) zuzugreifen. Für die Ausführung dieses Pinpoint-Tests ist Internet Explorer Version 11 oder höher erforderlich.
Nein Das System arbeitet derzeit ordnungsgemäß. Das Problem könnte durch Modulverbindungen verursacht worden sein. BEHEBEN Sie die Ursache für alle Stecker- oder Kontaktprobleme.
PINPOINT TEST H: PRÜFUNG DER GENERATORKUPPLUNG

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern finden Sie in Abschnitt 12 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Die Generatorkupplung ermöglicht es dem Generatorrotor, sich weiterzudrehen, wenn der Motor oder das FEAD-System abbremst. Die Kupplung muss im Uhrzeigersinn frei und gleichmäßig gleiten. Sie darf sich gegen den Uhrzeigersinn nicht frei drehen. Ein lockerer FEAD-Riemen oder ein schwacher oder klemmender Riemenspanner kann zur Überhitzung der Riemenscheibe führen. Siehe: Ladesystem – Systemfunktion und Beschreibung der Komponenten (414-00 Ladesystem – Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktion).

Mögliche Ursachen

  • FEAD
  • Generatorkupplung
H1 GENERATORKUPPLUNG PRÜFEN
  • Generator AUSBAUEN.
    Siehe: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
    Siehe: Generator - 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
    Siehe: Generator - 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
  • Generatorkupplung auf Hitzeschäden untersuchen.

Liegen Anzeichen von Hitzeschäden vor?
Ja Neue Generatorkupplung EINBAUEN.
Siehe: Generatorriemenscheibe (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
FEAD-System PRÜFEN.
Siehe: Antrieb für Nebenaggregate (Antrieb für Nebenaggregate 303-05A — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS), Diagnose und Prüfung).
Nein GEHEN Sie zu H2
H2 GENERATORKUPPLUNG AUF GLEICHMÄSSIGE DREHUNG PRÜFEN
  • Mit einem kleinen Schraubendreher oder einem ähnlichen Werkzeug durch die Gummiabdeckung in der Mitte der Riemenscheibenkappe stechen und die Kappe heraushebeln. Kappe entsorgen. Eine neue Kappe muss eingesetzt werden.
  • Mit einer 17-mm-Sechskantnuss (z. B. Snap-on® SAM17E2 oder gleichwertig) und einem Knarrenkasten die 17-mm-Sechskantnuss auf das Ende der Kupplungswelle stecken.
  • Die Kupplungsriemenscheibe mit der Hand festhalten und die Kupplungswelle im Uhrzeigersinn drehen. Die Kupplungswelle muss gleichmäßig und frei drehen.

Läuft die Kupplungswelle unrund oder klemmt sie?
Ja Neue Generatorkupplung EINBAUEN.
SIEHE: Generatorriemenscheibe (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein GEHEN SIE zu H3
H3 PRÜFUNG DES WIDERSTANDS GEGEN RÜCKWÄRTSDREHUNG
  • Die Kupplungsriemenscheibe mit der Hand festhalten und die Kupplungswelle gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Ist ein gewisser Widerstand spürbar (Federgefühl)?
Ja GEHEN SIE zu H4
Nein Neue Generatorkupplung EINBAUEN.
SIEHE: Generatorriemenscheibe (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
H4 PRÜFUNG AUF RÜCKWÄRTSDREHUNG
  • Die Kupplungsriemenscheibe mit der Hand festhalten und die Kupplungswelle gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Dreht sich die Kupplungswelle frei?
Ja Neue Generatorkupplung EINBAUEN.
SIEHE: Generatorriemenscheibe (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein Neuen Generator EINBAUEN.
SIEHE: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
SIEHE: Generator — 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
PINPOINT TEST I: B11DB:49

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
BCM B11DB: 49 Batteriesteuermodul „A“: Interner elektronischer Fehler Wird im BCM gesetzt, wenn ein interner elektronischer Fehler erkannt wird.

Mögliche Ursachen

  • BCM
I1 BCM (KAROSSERIESTEUERMODUL) DIAGNOSEFEHLERCODES (DTCS) ABRUFEN
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Löschen Sie mit dem Diagnosescanner die Diagnosefehlercodes (DTC).
  • Warten Sie 10 Sekunden.
  • Führen Sie mit dem Diagnosescanner einen Selbsttest des BCM durch.

Wurde der Fehlercode B11DB:49 gespeichert?
Ja Neuen Batteriesensor EINBAUEN.
Siehe: Batteriesensor (414-01 Batterie, Leitungen und Kabel, Ausbau und Einbau).
Nein Das System arbeitet derzeit korrekt.
PINPOINT TEST J: B11DB:55

Normale Funktion und Fehlfunktionen

PRÜFEN Sie die Wartungshistorie des Fahrzeugs auf kürzlich durchgeführte Servicearbeiten an diesem Modul.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
BCM B11DB: 55 Batteriesteuermodul „A“: Nicht konfiguriert Sätze aufgrund unvollständiger oder falscher PMI-Verfahren.

Mögliche Ursachen

  • Unvollständige oder falsche PMI-Verfahren.
J1 BCM (KAROSSERIE-STEUERMODUL) DIAGNOSEFEHLERCODES (DTCS) AUSLESEN
  • Führen Sie mit dem Diagnosescanner einen Selbsttest des BCM durch.

Wurde der Fehlercode B11DB:55 gespeichert?
Ja INSTALLIEREN Sie die Ausgangsdaten aus dem PTS, indem Sie den Anweisungen des Diagnosescanners im Abschnitt „Modulprogrammierung“ > „Ausgangsstand“ folgen.
Nein WEITER mit J2
J2 BATTERIEMANAGEMENTSYSTEM (BMS) ZUSTAND ERNEUT EINLERNEN
  • Mit dem Service-Scan-Tool die BMS-Rücksetzfunktion starten.
  • Führen Sie mit dem Diagnosescanner einen Selbsttest des BCM durch.

Wird B11DB:55 weiterhin gespeichert?
Ja Teilenummer des installierten BMS ermitteln und mit dem Ford-Teilekatalog prüfen, ob es das richtige BMS für dieses Fahrzeug ist. Das BMS durch das richtige Bauteil ersetzen.
Siehe: Batteriestromsensor (414-01 Batterie, Leitungen und Kabel, Ausbau und Einbau).
Nein Sicherstellen, dass die Reparatur abgeschlossen ist und das Kundenproblem behoben wurde.
PINPOINT TEST K: P0A3B

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM P0A3B:00 Generator "A" überhitzt: keine Informationen zum Untertyp Wird im PCM gesetzt, wenn eine Übertemperatur des Generators erkannt wird.

Mögliche Ursachen

  • PCM
K1 PCM (ANTRIEBSSTRANG-STEUERMODUL) DIAGNOSEFEHLERCODES (DTCS) AUSLESEN
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Löschen Sie mit dem Diagnosescanner die Diagnosefehlercodes (DTC).
  • Warten Sie 10 Sekunden.
  • Mit dem Diagnosescanner einen Selbsttest des PCM DURCHFÜHREN und ALLE Diagnosefehlercodes (DTCs) des Kühlerlüfters PRÜFEN.

Ist der DTC P0A3B gespeichert?
Ja Wenn keine Diagnosefehlercodes (DTC) des Kühlgebläses vorliegen, den Generator EINBAUEN.
Siehe: Generator — 2.3 L EcoBoost (201 kW/273 L PS) (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Siehe: Generator - 3 L EcoBoost (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Siehe: Generator - 3.3 L Duratec-V6 (414-02 Generator und Regler, Ausbau und Einbau).
Nein Das System arbeitet derzeit korrekt.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Ford Explorer: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.