Kühlmittelkreislauf

1. Kühler
2. Kühlerlüfter
3. Wasserpumpe
4. Ölkühler
5. Ölkühler-Zulaufschlauch
6. Ölkühler-Ablaufschlauch
7. Zylindermantel
8. Zylinderkopfmantel
9. Thermostatgehäuse
10. Entlüftungsschlauch
11. Kühlerdeckel
12. Überlaufschlauch des Kühlers
13. Ausgleichsbehälter
14. Überlaufschlauch des Ausgleichsbehälters
15. Heißes Kühlmittel
16. Kaltes Kühlmittel
Als Kühlmittel wird ein Langzeit-Frostschutzmittel verwendet, um das Kühlsystem vor Rost und Korrosion zu schützen.
Beim Motorstart dreht die Wasserpumpe und das Kühlmittel zirkuliert.
Das Thermostat ist ein Dehnstoffelement, das sich mit der Kühlmitteltemperatur öffnet oder schließt. Das Thermostat verändert seinen Ventilöffnungsquerschnitt kontinuierlich, um die Kühlmitteltemperatur auf dem richtigen Niveau zu halten.
Liegt die Kühlmitteltemperatur unter 55 °C (131 °F), schließt das Thermostat, sodass der Kühlmittelfluss über die Entlüftungsbohrung gedrosselt wird, und der Motor erwärmt sich schneller. Liegt die Kühlmitteltemperatur über 58 ∼ 62 °C (136 ∼ 144 °F), öffnet das Thermostat und das Kühlmittel fließt.
Steigt die Kühlmitteltemperatur über 95 °C (203 °F), schaltet das Relais des Kühlerlüfters durch und der Kühlerlüfter wird eingeschaltet. Bei zu geringem Luftstrom, etwa bei niedriger Geschwindigkeit, saugt der Kühlerlüfter Luft durch den Kühlerkern. Dadurch wird die Kühlleistung des Kühlers erhöht. Fällt die Kühlmitteltemperatur unter 90 °C (194 °F), öffnet das Lüfterrelais und der Kühlerlüfter stoppt.
Auf diese Weise hält das System die Motortemperatur in engen Grenzen, in denen der Motor am effizientesten arbeitet, selbst wenn die Motorlast schwankt.
Das System wird durch den Kühlerdeckel unter Druck gesetzt, um das Sieden und die daraus entstehenden Luftblasen zu unterdrücken, die eine Überhitzung des Motors verursachen können. Während sich der Motor erwärmt, dehnt sich das Kühlmittel im Kühler und im Wassermantel aus. Das überschüssige Kühlmittel fließt durch den Kühlerdeckel und den Schlauch in den Ausgleichsbehälter, wo es vorübergehend gespeichert wird. Kühlt der Motor ab, zieht sich das Kühlmittel in Kühler und Wassermantel zusammen und das gespeicherte Kühlmittel fließt aus dem Ausgleichsbehälter zurück in den Kühler.
Der Kühlerdeckel hat zwei Ventile. Eines ist ein Überdruckventil, das den Druck im System hält, wenn der Motor läuft. Übersteigt der Druck 112
142 kPa (1,45
kgf/cm², 21
psi), öffnet sich das Druckventil und lässt Druck in den Ausgleichsbehälter ab. Sobald Druck entweicht, schließt sich das Ventil und hält den Druck bei 112
142 kPa (1,45
kgf/cm², 21
kPa (1,14 kgf/cm², 16 psi).
Wenn der Motor abkühlt, öffnet sich ein weiteres kleines Ventil (Unterdruckventil) im Verschluss. Beim Abkühlen des Kühlmittels zieht sich das Kühlmittel zusammen und erzeugt ein Vakuum im System. Das Unterdruckventil öffnet sich und lässt Kühlmittel aus dem Ausgleichsbehälter in den Kühler strömen.
Technische Daten

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