Auswahl der Befestigung des Kindersitzes

Kindersitze entgegen der Fahrtrichtung
Der Kopf eines Babys ist im Verhältnis schwerer als der eines Erwachsenen, und sein Nacken ist sehr empfindlich. Befördern Sie das Kind so lange wie möglich in dieser Position (mindestens bis zum Alter von 2 Jahren).
Sie stützt Kopf und Nacken.
Wählen Sie einen Sitz mit Seitenwangen für besseren Seitenschutz, und tauschen Sie ihn aus, sobald der Kopf des Kindes über die Schale hinausragt.

Kindersitze in Fahrtrichtung
Kopf und Bauch der Kinder sind vorrangig zu schützen. Ein in Fahrtrichtung montierter, fest am Fahrzeug befestigter Kindersitz verringert das Risiko von Kopfverletzungen. Befördern Sie Ihr Kind in einem Sitz in Fahrtrichtung mit Gurtsystem oder Schutzbügel, solange seine Größe dies zulässt.
Wählen Sie einen Sitz mit Seitenwangen für besseren Seitenschutz.

Sitzerhöhungen
Ab 15 kg oder 4 Jahren kann das Kind auf einer Sitzerhöhung befördert werden, die es ermöglicht, den Sicherheitsgurt an seine Körpergröße anzupassen. Die Sitzfläche der Sitzerhöhung sollte mit Führungen ausgestattet sein, die den Gurt über die Oberschenkel des Kindes und nicht über den Bauch legen. Eine in der Höhe verstellbare Rückenlehne mit Gurtführung wird empfohlen, damit der Gurt mittig über der Schulter verläuft. Er darf niemals über dem Hals oder dem Arm liegen.
Wählen Sie einen Sitz mit Seitenwangen für besseren Seitenschutz.
Kindersitze lassen sich auf zwei Arten befestigen: mit dem Sicherheitsgurt oder mit dem ISOFIX-System.
Befestigung mit Sicherheitsgurt
Der Sicherheitsgurt muss straff anliegen, damit er bei einer Vollbremsung oder einem Aufprall seine Schutzfunktion erfüllt.
Beachten Sie die vom Hersteller des Kindersitzes angegebenen Gurtführungen.
Prüfen Sie stets das Einrasten des Sicherheitsgurts, indem Sie daran ziehen, und spannen Sie ihn dann maximal, indem Sie auf den Kindersitz drücken.
Prüfen Sie den festen Sitz des Kindersitzes, indem Sie ihn nach links/rechts und nach vorne/hinten bewegen: Der Kindersitz muss fest verankert bleiben.
Prüfen Sie, dass der Kindersitz nicht schief eingebaut ist und nicht an einer Scheibe anliegt.
Verwenden Sie keinen Kindersitz, der das Gurtschloss lösen könnte: Die Sitzschale darf nicht auf der Zunge und/oder dem Schloss des Sicherheitsgurts aufliegen.
Bevor Sie einen ISOFIX-Kindersitz verwenden, den Sie für ein anderes Fahrzeug erworben haben, stellen Sie sicher, dass dessen Einbau in diesem Fahrzeug zulässig ist.
Lesen Sie die Liste der Fahrzeuge, für die der Kindersitz zugelassen ist, beim Hersteller des Kindersitzes nach.
Der Sicherheitsgurt darf niemals locker oder verdreht sein. Führen Sie ihn niemals unter dem Arm oder hinter dem Rücken hindurch.
Prüfen Sie, dass der Gurt nicht durch scharfe Kanten beschädigt ist.
Wenn der Sicherheitsgurt nicht einwandfrei funktioniert, kann er das Kind nicht schützen.
Wenden Sie sich an eine Markenwerkstatt. Benutzen Sie diesen Platz nicht, solange der Gurt nicht repariert ist.
Befestigung mit ISOFIX-System
ISOFIX-Kindersitze sind nach der Regelung ECE-R44 in einem der folgenden drei Fälle zugelassen:
- universal, ISOFIX, 3 Punkte, in Fahrtrichtung;
- semi-universal, ISOFIX, 2 Punkte;
- fahrzeugspezifisch.
Bei den beiden letzten Typen prüfen Sie anhand der Liste der kompatiblen Fahrzeuge, ob Ihr Kindersitz eingebaut werden kann.
Befestigen Sie den Kindersitz mit den ISOFIX-Verriegelungen, sofern vorhanden. Das ISOFIX-System ermöglicht eine einfache, schnelle und sichere Montage.
Das ISOFIX-System besteht aus 2 Verankerungen und in bestimmten Fällen aus einer dritten Verankerung.
Die Bauteile des werkseitig eingebauten Systems dürfen nicht verändert werden: Gurte, ISOFIX und Sitze sowie deren Befestigungen

Die beiden Verankerungen 1 befinden sich zwischen Rückenlehne und Sitzfläche und sind durch eine Markierung gekennzeichnet.

Die dritte Verankerung dient zum Befestigen des Oberen Haltegurts bestimmter Kindersitze: Haken 4 unbedingt an Verankerung 3 bei einem Rücksitz bzw. an Verankerung 5 bei einem Vordersitz einhaken und Gurt straffen.
Die ISOFIX-Verankerungen wurden ausschließlich für Kindersitze mit ISOFIX-System entwickelt. Befestigen Sie daran niemals andere Kindersitze, Gurte oder sonstige Gegenstände.
Achten Sie darauf, dass die Verankerungspunkte frei zugänglich sind.
Wenn das Fahrzeug an einem Verkehrsunfall beteiligt war, lassen Sie die ISOFIX-Verankerungen prüfen und tauschen Sie Ihren Kindersitz aus.

Achten Sie darauf, dass die Rückenlehne des Kindersitzes in Fahrtrichtung an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes anliegt.
In diesem Fall liegt der Kindersitz nicht immer auf der Sitzfläche des Fahrzeugsitzes auf.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Renault Clio: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.