Elektrische Ausrüstung

Allgemeines

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1. ANWENDBARKEIT DES DOKUMENTS

Dieses Dokument beschreibt die Diagnose für alle Steuergeräte mit folgenden Merkmalen:

Fahrzeug: MEGANE II TYP BMXX, CMXX UND SMXX
Betroffene Funktion: AIRBAG
Steuergerätebezeichnung: AUTOLIV – ACU 4
Programmnr.:
Vdiag-Nr.: 04

2. FÜR DIE DIAGNOSE ERFORDERLICHE ELEMENTE

Dokumentationsart

Diagnosemethoden (vorliegendes Dokument):

  • Assistierte Diagnose (in das Diagnosegerät integriert), Papier (Reparaturleitfaden oder technische Notiz), Dialogys.

Stromlaufpläne:

  • Visu-Schéma (CD-ROM), Papier.

Art der Diagnosegeräte

  • CLIP

Art der unverzichtbaren Werkzeuge

UNVERZICHTBARES SPEZIALWERKZEUG

  • Multimeter
  • Satz aus Adaptern und Klemmleisten für die Verwendung der Funktion „Prüfung der Airbag- und Gurtstraffer-Kabelbäume“ der Werkzeuge CLIP oder XRBAG im Aktualisierungsstand, der die nachfolgend genannten Klemmleisten umfasst.
  • Die Serienänderung der neuen Steckverbinder der Airbag-Zünder führt zu einer Änderung des Blindzünders.

LOKALE ÄNDERUNG DES BLINDZÜNDERS:

  • Zünder aus seiner roten Halterung ausbauen und eine der beiden braunen Verriegelungsrasten entfernen.
  • Klemmleiste Steuergerät 22-polig: Elem. 1685
  • Klemmleiste Steuergerät 64-polig: Elem. 1686
  • Klemmleiste Sitze 22-polig: Elem. 1687
  • Klemmleiste Wickelfeder 10-polig: Elem. 1617

3. HINWEISE

Fehler

Vorgehen

Um die Steuergeräte des Fahrzeugs zu diagnostizieren, die Zündung in den Diagnosemodus schalten (Klemme 15 nach Zwangseinschaltung):

  • Fahrzeugschlüssel (Badge) auf die Schlüsselablage legen.
  • langes Drücken (mehr als 5 Sekunden) der Taste "Start" außerhalb der Startbedingungen,
  • Anschließend das Diagnosegerät anschließen und die gewünschten Vorgänge durchführen.
WICHTIG

Die Steuergeräte der rechten und linken Xenonleuchten werden beim Einschalten des Abblendlichts versorgt.

Die Diagnose ist daher nur nach Einschalten der Zündung im Diagnosemodus (+ nach Zwangszündung) und Einschalten des Abblendlichts möglich.

Die Abschaltung von + nach Zündung erfolgt wie folgt:

  • Diagnosegerät abklemmen,
  • Taste „Start“ zweimal kurz betätigen (jeweils weniger als 3 Sekunden),
  • Die Abschaltung von + nach Zündung bei erzwungener Zündung durch Erlöschen der Steuergeräte-Kontrollleuchten im Kombiinstrument prüfen.

Es gibt festgestellte aktive Fehler und gespeicherte Fehler (die unter bestimmten Bedingungen aufgetreten und seitdem verschwunden sind oder immer vorhanden waren, aber unter den aktuellen Bedingungen nicht diagnostiziert wurden).

Der Status „aktuell“ oder „gespeichert“ der Fehler ist beim Einsatz des Diagnosegeräts nach dem Einschalten der Klemme 15 zu berücksichtigen (ohne Eingriff in die Bauteile des Systems).

Bei einem vorhandenen Fehler ist dieser gemäß dem Vorgehen im Kapitel „Fehlerinterpretation“ zu bearbeiten.

Bei einem gespeicherten Fehler die angezeigten Fehler notieren und den Angaben im Abschnitt „Vorgaben“ folgen.

Wird der Fehler bei Anwendung der Anweisung bestätigt, liegt die Störung vor. In diesem Fall den Fehler beheben.

Wird der Fehler nicht bestätigt, die Grundprüfungen durchführen. Dazu prüfen:

  • die dem Fehler zugeordneten elektrischen Leitungen,
  • die Steckverbinder dieser Leitungen (Oxidation, verbogene Kontakte usw.),
  • den Widerstand des als fehlerhaft erkannten Bauteils,
  • den Zustand der Leitungen (geschmolzene oder durchgeschnittene Isolierung, Scheuerstellen),

oder sich am Diagnoseablauf orientieren, um den Stromkreis des betroffenen Bauteils zu prüfen.

Konformitätsprüfung

Die Konformitätsprüfung hat zum Ziel, Zustände und Parameter zu prüfen, die im Diagnosegerät keinen Fehler anzeigen, obwohl sie nicht plausibel sind. Dieser Schritt ermöglicht daher:

  • das Diagnostizieren von Störungen ohne Fehleranzeige, die einer Kundenbeanstandung entsprechen können,
  • die Überprüfung der einwandfreien Funktion des Systems und die Sicherstellung, dass ein Fehler nach der Reparatur nicht erneut auftritt.

Dieses Kapitel enthält daher die Diagnose der Zustände und Parameter unter den Bedingungen ihrer Prüfung.

Wenn ein Zustand nicht normal funktioniert oder ein Parameter außerhalb der Toleranz liegt, lesen Sie die entsprechende Diagnoseseite.

Kundenbeanstandungen – Fehlersuchbaum

Wenn die Prüfung mit dem Diagnosegerät ohne Befund ist, die Kundenbeanstandung aber weiterhin besteht, ist das Problem über „Kundenbeanstandungen“ zu bearbeiten.

Eine Übersicht über das Vorgehen finden Sie als Ablaufdiagramm auf der folgenden Seite.

4. DIAGNOSEVORGEHEN

Préliminaires

5. DIAGNOSEBLATT

ACHTUNG:

Bei jeder Kostenerstattung für ein „unter Beobachtung“ stehendes Teil (z. B. Steuergerät) oder bei einem Anruf bei der Techline ist ein ordnungsgemäß ausgefülltes Diagnoseprotokoll erforderlich.

ES IST DAHER PFLICHT, JEDES MAL EINEN DIAGNOSEBOGEN AUSZUFÜLLEN, WENN EINE DIAGNOSE DURCHGEFÜHRT WIRD.

Alle Vorfälle, die den Austausch eines Steuergeräts erfordern, müssen mit den geeigneten Werkzeugen vollständig diagnostiziert werden. Das Diagnoseprotokoll ist während der Diagnose zu dokumentieren und dient dazu, die Feststellungen für die Garantieerstattung darzulegen.

6. SICHERHEITSHINWEISE

Bei allen Arbeiten an einem Bauteil sind die Sicherheitsregeln einzuhalten, um Sach- und Personenschäden zu vermeiden:

  • Ladezustand der Batterie prüfen, um Schäden an den Steuergeräten bei niedriger Ladung zu vermeiden.

Bei Arbeiten an den Airbag- und Gurtstraffersystemen das Steuergerät unbedingt mit dem Diagnosegerät verriegeln, um jede Gefahr einer unbeabsichtigten Auslösung zu vermeiden (alle Zündleitungen werden gesperrt). Dieser Modus „verriegelt“ wird durch das Aufleuchten der Kontrollleuchte im Kombiinstrument angezeigt.

Falls sich das Diagnosegerät nicht anschließen lässt, die Zündung ausschalten, die Sicherung der Systemversorgung ziehen und mindestens 2 Sekunden warten, bis sich der Energiespeicher entladen hat.

Messungen an den Zündleitungen der Airbags und Gurtstraffer niemals mit einem anderen Gerät als dem XRBAG oder über die Funktion „Prüfung der Airbag- und Gurtstraffer-Kabelbäume“ des CLIP durchführen.

Vor der Verwendung eines Blindzünders sicherstellen, dass sein Widerstand zwischen 1,8 und 2,5 Ω liegt.

Während des Eingriffs sicherstellen, dass die Versorgungsspannung des Steuergeräts nicht unter 10 V absinkt.

VORSICHT

Die Zerstörung und Entsorgung von Airbags und Gurtstraffern unterliegt den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften.

SYSTEMKONFIGURATIONSBLATT (VORDERER TEIL)

Préliminaires

HI Richtung Heckkabelbaum

SYSTEMKONFIGURATIONSBLATT (HINTERER TEIL)

Préliminaires
Préliminaires
Préliminaires

Korrekter Isolationswert: Anzeige ≥ 100 MΩ oder blinkende 9999.

DEFINITION DER ZÜNDLEITUNGEN

L1 : Stromkreis Airbag Sitz / Beckengurt Fahrersitz (Leitung B der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L2 : Stromkreis Airbag Sitz / Beckengurt Beifahrersitz (Leitung D der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L3 : Stromkreis 1 Frontairbag Beifahrer (Leitung B der 22-poligen Steckverbindung Elé. 1685)
L4 : Stromkreis 2 Frontairbag Beifahrer (Leitung A der 22-poligen Steckverbindung Elé. 1685)
L5 : Stromkreis 1 Frontairbag Fahrer (Leitung C der 22-poligen Steckverbindung Elé. 1685)
L6 : Stromkreis 2 Frontairbag Fahrer (Leitung D der 22-poligen Steckverbindung Elé. 1685)
L7 : Stromkreis Seitenairbag Kopf Fahrerseite (Leitung I der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L8 : Stromkreis Seitenairbag Kopf Beifahrerseite (Leitung G der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L9 : Stromkreis Seitenairbag Brustkorb vorn Fahrerseite (Leitung H der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L10 : Stromkreis Seitenairbag Brustkorb vorn Beifahrerseite (Leitung F der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L11 : Stromkreis Seitenairbag Brustkorb hinten Fahrerseite (Leitung N der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L12 : Stromkreis Seitenairbag Brustkorb hinten Beifahrerseite (Leitung L der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L13 : Stromkreis Gurtstraffer vordere Gurte (Leitungen A und C der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)
L14 : Hintere Gurtaufroller (Leitungen E und J der 64-poligen Steckverbindung Elé. 1686)

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