Diagnose

Begriffsdefinitionen

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Begriff Definition
Überwachungsbeschreibung Beschreibung, was das ECM überwacht und wie es eine Störung erkennt (Überwachungszweck und Details).
Zugehörige DTCs Diagnosecode
Typische Freigabebedingung Voraussetzungen, unter denen das ECM eine Störung erkennen kann.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, speichert das ECM den DTC, sobald der/die überwachte(n) Wert(e) den/die Störgrenzwert(e) überschreitet/überschreiten.

Betriebsablauf Die Prioritätsreihenfolge, die bei der Überwachung angewendet wird, wenn mehrere Sensoren und Komponenten zur Störungserkennung verwendet werden.

Während ein anderer Sensor überwacht wird, wird der nächste Sensor bzw. die nächste Komponente erst überwacht, nachdem die vorherige Überwachung abgeschlossen ist.

Erforderliche Sensoren/Komponenten Die Sensoren und Komponenten, die vom ECM zur Störungserkennung verwendet werden.
Betriebshäufigkeit Die Anzahl der Male, die das ECM pro Fahrzyklus auf Störungen prüft.
  • „Einmal pro Fahrzyklus“ bedeutet, dass das ECM die Störung nur einmal während eines einzelnen Fahrzyklus erkennt.
  • „Kontinuierlich“ bedeutet, dass das ECM die Störung jedes Mal erkennt, wenn die Freigabebedingung erfüllt ist.
Dauer Die Mindestzeit, in der das ECM eine kontinuierliche Abweichung des/der überwachten Werte(s) erfassen muss, bevor ein DTC gespeichert wird. Diese Zeit beginnt, nachdem die „typischen Freigabebedingungen“ erfüllt sind.
Störgrenzwerte Überschreitet der Wert diesen Grenzwert, schließt das ECM auf eine Störung und speichert einen DTC.
MIL-Betrieb Zeitpunkt der Aktivierung der MIL nach Erkennung eines Fehlers.
  • „Sofort“ bedeutet, dass das ECM die MIL in dem Moment einschaltet, in dem es eine Störung feststellt.
  • „2 Fahrzyklen“ bedeutet, dass das ECM die MIL einschaltet, wenn dieselbe Störung im 2. Fahrzyklus erneut erkannt wird.

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