Reifenbezeichnungen

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Reifenhersteller auf der Seitenwand aller Reifen standardisierte Angaben anbringen (siehe Abbildung).
Auf der Reifenseitenwand finden Sie folgende Angaben:
Die Reifenbezeichnung:
HINWEIS
Bitte beachten Sie, dass die folgende Reifenbezeichnung nur ein Beispiel ist und dieser Reifen möglicherweise nicht für Ihr Fahrzeug erhältlich ist.
1. 215: Die Reifenbreite (in Millimetern) von Seitenwandkante zu Seitenwandkante. Je größer die Zahl, desto breiter der Reifen.
2. 65: Das Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite in Prozent.
3. R: Radialreifen.
4. 15: Der Durchmesser der Felge (in Zoll).
5. 95: Der Lastindex des Reifens. In diesem Beispiel entspricht ein Lastindex von 95 einer Maximallast von 1521 lb (690 kg).
6. H: Der Geschwindigkeitsindex des Reifens, also die Höchstgeschwindigkeit, für die der Reifen über längere Zeit gefahren werden darf, wenn er die zulässige Last für das Fahrzeug trägt und korrekt gefüllt ist. Im Beispiel steht H für eine Geschwindigkeitsklasse von 210 km/h.
HINWEIS
Lastindex und Geschwindigkeitsindex stehen unter Umständen nicht auf der Seitenwand, da sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind.
7. M+S oder M/S = Matsch und Schnee, AT = All Terrain (Ganzjahresreifen für Gelände), AS = All Season (Ganzjahresreifen)
8. U.S. DOT-Reifenidentifikationsnummer (TIN): Sie beginnt mit den Buchstaben „DOT“ und zeigt an, dass der Reifen alle bundesrechtlichen Normen erfüllt. Die nächsten beiden Ziffern oder Buchstaben sind der Werkscode des Herstellungsorts, die nächsten beiden der Größencode des Reifens, und die letzten vier Ziffern geben Kalenderwoche und Jahr der Herstellung an. Beispiel: 1510 bedeutet, dass der Reifen in der 15. Woche des Jahres 2010 hergestellt wurde. Die Ziffern dazwischen sind Vermarktungscodes, die der Hersteller frei festlegt. Diese Angaben helfen dem Reifenhersteller, einen Reifen für Sicherheitsrückrufe zu identifizieren.
9. Lagenaufbau und verwendete Materialien: Gibt die Anzahl der Lagen bzw. Schichten aus gummiertem Gewebe in Lauffläche und Seitenwand des Reifens an. Reifenhersteller müssen außerdem die Lagenmaterialien angeben, z. B. Stahl, Nylon, Polyester und andere.
10. Maximale Last: Gibt die maximale Last in Pfund und Kilogramm an, die der Reifen tragen kann. Die korrekten Reifendrücke für Ihr Fahrzeug finden Sie auf dem Reifen-Informationsschild an der B-Säule.
11. Verschleißfestigkeit (Treadwear), Traktion und Temperaturklassen: Weitere Informationen finden Sie auf Seite 281.
12. Maximal zulässiger Fülldruck: der höchste Luftdruck, der jemals in den Reifen eingefüllt werden darf. Diese Grenze wird vom Reifenhersteller festgelegt.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Volvo XC60: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.