Elektronisches Motormanagement (Zündung und Einspritzung)

Zündanlage

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ALLGEMEINE ANGABEN

Die Zündanlage erzeugt den Zündfunken, der das Kraftstoff-Luft-Gemisch entzündet. Dazu wird in den Zündspulen die Batteriespannung von 12 V auf 30 000 V transformiert.

Die Zündanlage des Ottomotors ist Bestandteil des Motorsteuerungssystems. Der Zündzeitpunkt wird vom Motorsteuergerät bestimmt. Dabei stützt sich das Motorsteuergerät auf das Zündkennfeld und nutzt zusätzlich Signale verschiedener Sensoren. Die Synchronisation der Zündanlage erfolgt über Signale des Hall-Gebers oder Impulsgebers an der Nockenwelle bzw. Kurbelwelle.

Die Klopfregelung ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb des Motors mit hohem Verdichtungsverhältnis. Dazu senden die Klopfsensoren Signale an das Motorsteuergerät, das bei Bedarf den Zündzeitpunkt in Richtung „spät“ verschiebt.

Direktzündungssystem

Die Verteilung der Zündhochspannung auf die einzelnen Zündkerzen erfolgt durch elektronische Bauteile, die den mechanischen Zündverteiler ersetzen.

Die Bauteile der Zündanlage verschleißen nicht und erfordern keine Wartung. Bei der Wartung sind nur die Zündkerzen auszutauschen.

Beim Arbeiten an der elektronischen Zündanlage sind die Sicherheitshinweise am Anfang dieses Kapitels zu beachten, um Verletzungen von Personen oder Schäden an der Anlage zu vermeiden.

Anordnung der Zündspulen:

Motoren bis 125 L PS: Die Zündanlage hat je 2 Zündkerzen pro Zündspule. Beide Zündspulen sind in einem Gehäuse am Zylinderkopf zusammengefasst. Beim Motor 1.8 L/125 L PS und beim Motor 1.6 L ist im Zündspulengehäuse zusätzlich eine Leistungsendstufe angeordnet.

Motoren mit Turbolader 1.8 L: 4 Zündspulen sitzen direkt auf den Zündkerzen.

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