Fahrwerk

Diagnose und Prüfung – Servolenkung

~112Min. Lesezeit

Tabelle der Diagnose-Fehlercodes (DTC)

Die in diesem Handbuch beschriebene Diagnose setzt ein bestimmtes Maß an Fähigkeiten und Kenntnissen der Ford-Diagnoseverfahren voraus.
SIEHE: Diagnoseverfahren (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktionsweise).


Modul Fehlercode Beschreibung Maßnahme
ABS C0051:23 Lenkradsensor: niedriges Signalniveau ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:27 Lenkradsensor: Signaländerungsrate über Schwellenwert ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:28 Lenkradsensor: Signalversatz außerhalb des zulässigen Bereichs/Nullpunktabgleich fehlerhaft ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:29 Lenkradwinkelsensor: falsches Signal ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:54 Lenkradsensor: Kalibrierung fehlt ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:62 Lenkradsensor: Signalvergleichsfehler ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:64 Lenkradwinkelsensor: Signal unplausibel ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:67 Lenkradwinkelsensor: fehlerhaftes Signal nach Ereignis ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:82 Lenkradsensor: aktiv/falscher Sequenzzähler/nicht aktualisiert ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:85 Lenkradwinkelsensor: Signal oberhalb des zulässigen Bereichs ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:86 Lenkradwinkelsensor: falsches Signal ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C0051:96 Lenkradsensor: interner Bauteilfehler ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
ABS C006B:00 Stabilitätssystem zu lange aktiv: keine Information zum Untertyp ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
PSCM B1D23:4B Temperatursensor: Überhitzung ZU Pinpoint-Test BB GEHEN
PSCM C1110:56 Kalibrierdaten der Servolenkung: falsche/inkompatible Konfiguration Gehe zu Pinpoint-Test AA
PSCM C1B00:49 Lenkwinkelsensor: interner elektronischer Fehler ZU Gezielter Test BF GEHEN
PSCM C1B00:62 Lenkwinkelsensor: Signalvergleichsfehler ZU Gezielter Test BF GEHEN
PSCM C200B: 49 Lenksäulen-Drehmomentsensor 1: interner elektronischer Fehler ZU Pinpoint-Test BG GEHEN
PSCM C200B: 62 Lenksäulen-Drehmomentsensor 1: Signalvergleichsfehler ZU Pinpoint-Test BG GEHEN
PSCM C200D:49 Motorwinkelsensor: interner elektronischer Fehler ZU Pinpoint-Test BI GEHEN
PSCM C200D: 62 Motorwinkelsensor: Signalvergleichsfehler ZU Pinpoint-Test BI GEHEN
PSCM U0100:00 Kommunikationsverlust mit ECM/PCM 'A': keine Subtyp-Information GEHEN SIE zu Pinpoint-Test AJ
PSCM U0121:00 Kommunikation mit ABS-Steuermodul (Antiblockiersystem) „A“ gestört: keine Untertyp-Information GEHEN ZU Pinpoint-Test AK
PSCM U0140:00 Kommunikation mit dem Karosseriesteuergerät verloren: keine Subtyp-Information Weiter mit Pinpoint-Test AL
PSCM U0146:00 Kommunikationsverlust mit Serial Data Gateway 'A': keine Subtyp-Information ZU Pinpoint-Test AM GEHEN
PSCM U0151:00 Kommunikationsverlust mit Sicherheitssteuermodul: keine Subtyp-Information ZU Pinpoint-Test AN GEHEN
PSCM U0155:00 Kommunikationsverlust mit Kombiinstrument (IPC): keine Subtyp-Information GEHEN ZU Pinpoint-Test AO
PSCM U0159:00 Kommunikation mit dem Parkassistenz-Steuermodul „A“ verloren: Subtyp-Information fehlt ZU Pinpoint-Test-Zugangspunkt GEHEN
PSCM U0212:00 Kommunikation mit dem Lenksäulen-Steuermodul verloren: keine Subtyp-Information Gehe zu Pinpoint-Test AQ
PSCM U023A:00 Kommunikationsverlust mit Bildverarbeitungsmodul A: keine Subtyp-Information Gehe zu Pinpoint-Test AR
PSCM U0401:00 Falsche Daten von ECM/PCM A empfangen: keine Subtyp-Information Gehe zu Pinpoint-Test AS
PSCM U0415:00 Ungültige Daten vom Steuermodul des Antiblockiersystems (ABS) „A“ empfangen: keine Subtyp-Information GEHEN ZU Pinpoint-Test AT
PSCM U0415:22 Ungültige Daten vom ABS-Steuermodul «A»: Signalamplitude größer als Maximum GEHEN ZU Pinpoint-Test AT
PSCM U0429:00 Falsche Daten vom Lenksäulensteuermodul empfangen: Keine Subtyp-Information GEHEN ZU Pinpoint-Test AU
PSCM U0447:00 Vom Serial Data Gateway „A“ wurden ungültige Daten empfangen: keine Subtyp-Information Gehe zu Pinpoint-Test AV
PSCM U045A:00 Ungültige Daten vom Einparkhilfe-Steuermodul «A»: keine Subtyp-Information ZU Pinpoint-Test AW GEHEN
PSCM U053B:00 Ungültige Daten vom Bildverarbeitungsmodul A empfangen: keine Subtyp-Information ZU Pinpoint-Test AX GEHEN
PSCM U2016:09 Hauptsoftware des Steuermoduls: Komponentenausfall GEHEN SIE ZU PINPOINT-TEST BO
PSCM U2016: 47 Hauptsoftware des Steuermoduls: Watchdog-/Sicherheits-Mikrocontroller-Ausfall GEHEN SIE ZU PINPOINT-TEST BO
PSCM U2016:48 Hauptsoftware des Steuermoduls: Überwachungssoftware-Fehler GEHEN SIE ZU PINPOINT-TEST BO
PSCM U2016: 57 Hauptsoftware des Steuermoduls: ungültige/inkompatible Softwarekomponente GEHEN SIE ZU PINPOINT-TEST BO
PSCM U2016: 66 Hauptsoftware des Steuermoduls: Signal hat zu viele Übergänge/Ereignisse GEHEN SIE ZU PINPOINT-TEST BO
PSCM U2016: 94 Hauptsoftware des Steuermoduls: unerwartete Funktion GEHEN SIE ZU PINPOINT-TEST BO
PSCM U2100:00 Ersteinrichtung nicht abgeschlossen: keine Subtyp-Information Gehe zu Pinpoint-Test BQ
PSCM U2300:55 Zentrale Konfiguration: nicht konfiguriert Weiter mit Pinpoint-Test AB
PSCM U3000:05 Steuermodul: Systemprogrammierungsfehler ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PSCM U3000:42 Steuermodul: allgemeiner Speicherfehler ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PSCM U3000:49 Steuermodul: interner elektronischer Fehler ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PSCM U3000:4B Steuermodul: Überhitzung ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PSCM U3000:61 Steuermodul: Signalberechnungsfehler ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PSCM U3000:66 Steuermodul: Signal hat zu viele Übergänge/Ereignisse ZUM GEZIELTEN TEST B GEHEN
PSCM U3001:68 Steuermodul: unsachgemäße Abschaltung – Ereignisinformation ZU Pinpoint-Test BD GEHEN
PSCM U3003:16 Batteriespannung: Spannung des Stromkreises unterhalb des Schwellenwerts ZU Pinpoint-Test BC GEHEN
PSCM U3003:17 Batteriespannung: Spannung des Stromkreises oberhalb des Schwellenwerts ZU Pinpoint-Test BC GEHEN
PSCM U3003:68 Batteriespannung: Ereignisinformation ZU Pinpoint-Test BC GEHEN

Tabelle der globalen Kundensymptomcodes (GCSC)

Die in diesem Handbuch beschriebene Diagnose setzt ein bestimmtes Maß an Fähigkeiten und Kenntnissen der Ford-Diagnoseverfahren voraus.
SIEHE: Diagnoseverfahren (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktionsweise).


Symptom Maßnahme
Bremsen/Lenkung/Fahren > Lenkung/Lenkrad > Gefühl/Wandern/Ziehen > Zeitweise ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Lenkung/Lenkrad > Leistung > intermittierend ZUM GEZIELTEN TEST F GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Flüssigkeiten > Lenkung > sichtbare Leckage ZU Pinpoint-Test BA GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Stillstand > hohe Geschwindigkeit ZU Gezielter Test U GEHEN
Bremsen/Lenkung/Fahren > Geräusch > Bremsen > Niedrige Geschwindigkeit Gehe zu Pinpoint-Test T
Bremsen/Lenkung/Fahren > Geräusch > Bremsen > Niedrige Geschwindigkeit ZU Gezielter Test U GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Lenkung > intermittierend Gehe zu Pinpoint-Test T
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Lenkung > Über Unebenheiten ZU Pinpoint-Test N GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Lenkung > niedrige Geschwindigkeit Gehe zu Pinpoint-Test O
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Lenkung > beim Lenken Gehe zu Pinpoint-Test O
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Lenkung > beim Lenken ZU Pinpoint-Test GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Vorderachse > Über Unebenheiten ZU Pinpoint-Test N GEHEN
Stopp/Steuerung/Fahrt > Geräusch > Vorderachse > niedrige Geschwindigkeit Gehe zu Pinpoint-Test T
Stopp/Steuerung/Fahrt > Vibration > Lenkung > intermittierend ZUM GEZIELTEN TEST G GEHEN

Symptomtabelle

Symptomtabelle: Lenksystem und NVH

  • Die in diesem Handbuch beschriebene Diagnose setzt bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse der spezifischen Ford-Diagnosemethoden voraus.
    SIEHE: Diagnosemethoden (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Betrieb).
  • NVH-Symptome sind mit den verfügbaren Diagnosewerkzeugen zu identifizieren. Eine Liste dieser Werkzeuge, Erläuterungen zu deren Verwendung und ein Glossar gängiger Begriffe finden Sie unter
    Siehe: Geräusch, Vibration und Rauheit (NVH) (100-04 Geräusch, Vibration und Rauheit, Beschreibung und Betrieb).
    . Da möglicherweise mehrere Systeme die Ursache des Symptoms sein können, kann es erforderlich sein, ein Eliminierungsverfahren zur Ermittlung des verantwortlichen Systems anzuwenden. Wenn es sich nicht um das ursächliche System des Symptoms handelt, siehe: Geräusch, Vibration und Rauheit (NVH) (100-04 Geräusch, Vibration und Rauheit, Beschreibung und Betrieb).
    für das nächste wahrscheinliche System und setzen Sie die Diagnose fort.
  • Bei vorhandenem Spurhalteassistenten (LKS) kann dieser die genaue Diagnose der EPAS beeinträchtigen. Deaktivieren Sie den Spurhalteassistenten (LKS), bevor Sie eine Probefahrt zur Diagnose von EPAS-Problemen durchführen. Informationen zum Deaktivieren des Spurhalteassistenten (LKS) finden Sie im Fahrerhandbuch.

Es gibt mehrere Bedingungen (Überhitzungsschutz, Hochspannung, Niederspannung usw.), die zu einer Begrenzung oder Reduzierung der Unterstützung durch das EPAS-System führen. Beheben Sie zuerst alle vorhandenen PSCM-Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie Unterstützungssymptome diagnostizieren.

Zustand Maßnahmen
Im Informationszentrum wird STEERING FAULT SERVICE NOW angezeigt ZU Präzisionstest J übergehen
Im Informationszentrum wird LENKUNGSFEHLER WARTUNG ERFORDERLICH angezeigt ZU Präzisionstest K übergehen
Im Informationszentrum wird LENKUNGSVERLUST SICHER ANHALTEN angezeigt Weiter mit Pinpoint-Test M
ABS-Modul DTC C0051: XX Lenkradwinkel-Problem mit PSCM ZU Pinpoint-Test AG GEHEN
DTC U0131:XX Modul kann nicht mit PSCM kommunizieren ZUM GEZIELTEN TEST E GEHEN
DTC U0420:XX Ungültige Daten vom PSCM-Modul empfangen ZU Pinpoint-Test BL GEHEN
PSCM kann nicht mit dem Diagnosescanner kommunizieren ZUM GEZIELTEN TEST C GEHEN
ASSIST – PSCM-Sicherung durchgebrannt ZUM GEZIELTEN TEST A GEHEN
ASSIST – Intermittierendes Unterstützungsproblem während der Probefahrt nicht reproduzierbar ZUM GEZIELTEN TEST D GEHEN
LECKAGE – Flüssigkeit tritt aus der Lenkung aus ZU Pinpoint-Test BA GEHEN
GERÄUSCH – Kann während der Beschleunigung (Eingang) oder Verzögerung (Eingang) beim Bremsen auftreten Gehe zu Pinpoint-Test T
GERÄUSCH – Beim Bremsen ZU Gezielter Test U GEHEN
GERÄUSCH – Geradeausfahrt auf ebener Straße ZU Pinpoint-Test L GEHEN
GERÄUSCH – Beim Fahren über Bodenwellen, unebene Fahrbahn, Schlaglöcher, Vertiefungen oder beim Überfahren von Fahrbahnkanten ZU Pinpoint-Test N GEHEN
GERÄUSCH – Beim Kurvenfahren mit niedriger Geschwindigkeit oder bei Rangiermanövern Gehe zu Pinpoint-Test O
GERÄUSCH – Im Innenraum stärker wahrnehmbar ZU Pinpoint-Test GEHEN
LENKUNG – Übermäßiges Lenkradspiel Gehe zu Pinpoint-Test R
LENKUNG – Keine Unterstützung oder inkonstante Unterstützung ZU Pinpoint-Test BK GEHEN
LENKUNG – Schlechte Rückstellung oder klemmende Lenkung ZU Spot-Test I übergehen
LENKUNG LENKUNG LENKUNG LENKUNG LENKUNG LENKUNG ZUM GEZIELTEN TEST H GEHEN
LENKRAD – Lenkrad ist aus der Mittelstellung versetzt ZUM GEZIELTEN TEST H GEHEN

Pinpoint-Tests


GEZIELTER TEST A: UNTERBROCHENE PSCM-SICHERUNG(EN) (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL)

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Für das PSCM gibt es 2 Stromversorgungen: die Hochstrom-Sicherung der Servolenkung und die Niederstrom-Sicherung der Servolenkungsunterstützung. Lesen Sie die Stromlaufpläne, um den PSCM-Stromkreis sowohl für die Hochstrom- als auch für die Niederstrom-Sicherung sowie die entsprechende Stromversorgungs- und Massekabelführung zu prüfen. Eine durchgebrannte Sicherung der Servolenkung kann auftreten, wenn ein Strom- oder Massekabel einen Kurzschluss mit einem anderen Bauteil verursacht oder wenn Wasser in die entsprechenden Steckverbinder oder Verbindungen eindringt.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
FÜHREN Sie das FDRS-PROGRAMM aus
  • HINWEIS: Dieses Verfahren muss mit FDRS durchgeführt werden. Löschen Sie keine DTCs, bevor das FDRS-Verfahren abgeschlossen ist.
    Um die Diagnose abzuschließen, wechseln Sie zur Registerkarte FDRS Guided Routine und führen Sie das Verfahren Elektronische Servolenkung (EPAS) ungültig oder fehlende CAN-Controller-Daten aus.

GEZIELTER TEST B: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) STEUERMODUL U3000
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM führt eine Selbstüberwachung durch und führt in bestimmten Intervallen (erstes Einschalten, Ausschalten, Normalbetrieb usw.) einen Selbsttest durch. Für die Durchführung des Tests muss die Spannung am PSCM auf einem bestimmten Pegel oder höher liegen (über 6 Volt, über 9 Volt, 10 bis 17 Volt usw.). Wenn eine oder mehrere Selbstprüfungen fehlschlagen, setzt das Modul einen oder mehrere Diagnosefehlercodes (DTC).

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für PSCM DTC U3000:xx Diagnosefehlercodes (DTC) außer U3000:4B. Dieser Test gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um zu prüfen, ob das PSCM-Modul U3000:XX vorliegt, und die Diagnose sicherzustellen, wenn der DTC U3000:XX im PSCM-Modul derzeit vorhanden und aktiv ist.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • DTC U3000:42 beeinflusst die Lenkunterstützung nicht und löst keine Meldung im Informationszentrum aus. Das PSCM kann eine falsche Lenkwinkelmeldung über HS-CAN senden.
  • Bei DTC U3000:49 wird der DTC während des Zündungszyklus zunächst gesetzt, das PSCM wechselt in den Notlaufmodus und die Lenkunterstützung nimmt allmählich ab, bis das PSCM in den manuellen Modus wechselt. Das PSCM sendet eine Meldung an das IPC, um LENKUNGSFEHLER WARTUNG ERFORDERLICH im Informationszentrum anzuzeigen.
  • Beim nächsten Zündungszyklus nach dem Setzen des DTC schaltet das PSCM, sofern es sich nicht bereits im manuellen Modus befindet, die Servolenkungsunterstützung ab und wechselt in den manuellen Modus. Das Modul sendet außerdem eine Meldung über einen falschen Lenkradwinkel über HS-CAN und eine Meldung an das IPC, um LENKUNGSFEHLER WARTUNG ERFORDERLICH im Informationszentrum anzuzeigen.
  • Das Vorhandensein des Fehlercodes U3000:49 deaktiviert zusätzliche Lenkfunktionen: aktive Einparkhilfe, Spurhalteassistent (LKA) und Spurwechselassistent (LCA). Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gesetzt wird, wird das Ereignis unterbrochen und das Assistenzsystem deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U3000:05 Steuermodul: Systemprogrammierungsfehler Wenn in der PSCM-Hardware ein interner Fehler erkannt wird, wird der DTC U3000:05 gesetzt.
PSCM U3000:4B Steuermodul: Überhitzung Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM eine übermäßige Temperatur innerhalb des PSCM erkennt.
PSCM U3000:42 Steuermodul: allgemeiner Speicherfehler Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul während der Datenplausibilitätsprüfung einen Fehler im internen Datenspeicher erkennt.
DTC U3000:49 Steuermodul: interner elektronischer Fehler Wenn das PSCM während des normalen Betriebs bei einer Versorgungsspannung von mehr als 10 Volt einen Software- oder internen Hardwarefehler erkennt, wird der DTC U3000:49 gesetzt.
DTC U3000:61 Steuermodul: Signalberechnungsfehler Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul während der Datenplausibilitätsprüfung einen Fehler des Lenkungssensors erkennt.
DTC U3000:66 Steuermodul: Signal hat zu viele Übergänge/Ereignisse Wenn das PSCM erkennt, dass der Fehlerbehebungszähler einen vorgegebenen Grenzwert überschritten hat, wird der DTC U3000:66 gesetzt.

Mögliche Ursachen

  • Hitzeschild fehlt
  • Interne Störung der Lenksäule
  • Falsche EPAS-Lenksäule installiert
  • Hohe Belastung der EPAS-Lenksäule
  • Übermäßige Umgebungstemperatur

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser DTC wird gesetzt, wenn die internen Selbsttests des PSCM einen Software- oder internen Hardwarefehler erkennen. Die Ursache kann ein interner Fehler im PSCM oder das Eindringen von Wasser in das PSCM sein. Weitere Informationen zur Fehlerbehebung finden Sie im PSCM-DTC-Diagramm.
GEZIELTER TEST C: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) KANN NICHT MIT DEM DIAGNOSE-SCANNWERKZEUG KOMMUNIZIEREN

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Störung HS-CAN
  • PSCM
FÜHREN Sie das FDRS-PROGRAMM aus
  • HINWEIS: Dieses Verfahren muss mit FDRS durchgeführt werden. Löschen Sie keine DTCs, bevor das FDRS-Verfahren abgeschlossen ist.
    Um die Diagnose abzuschließen, wechseln Sie zur Registerkarte FDRS Guided Routine und führen Sie das Verfahren Elektronische Servolenkung (EPAS) ungültig oder fehlende CAN-Controller-Daten aus.

GEZIELTER TEST D: INTERMITTIERENDES KUNDENPROBLEM WÄHREND DER PROBEFAHRT NICHT REPRODUZIERBAR

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Das PSCM wird über zwei Stromkreise versorgt: die Hochstrom-Sicherung der Servolenkung und die Niederstrom-Sicherung der Servolenkung. Lesen Sie die Schaltpläne zur Prüfung des PSCM-Stromkreises für die Hochstrom- und die Niederstrom-Sicherung sowie der zugehörigen Versorgungs- und Massekabel. Ein Durchbrennen der Servolenkungssicherung kann auftreten, wenn ein Versorgungs- oder Massekabel einen Kurzschluss gegen ein anderes Bauteil hat oder wenn Wasser in die entsprechenden Steckverbinder oder Verbindungen eingedrungen ist.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
FÜHREN Sie das FDRS-PROGRAMM aus
  • HINWEIS: Dieses Verfahren muss mit FDRS durchgeführt werden. Löschen Sie keine DTCs, bevor das FDRS-Verfahren abgeschlossen ist.
    Um die Diagnose abzuschließen, wechseln Sie zur Registerkarte FDRS Guided Routine und führen Sie das Verfahren Elektronische Servolenkung (EPAS) ungültig oder fehlende CAN-Controller-Daten aus.

GEZIELTER TEST E: DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0131:XX MODUL KANN NICHT MIT DEM PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) KOMMUNIZIEREN

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Störung HS-CAN
  • PSCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Die Diagnose im Reparaturhandbuch für ein anderes Modul, das nicht mit dem PSCM kommuniziert, muss vor Beginn dieses Tests durchgeführt werden.
FÜHREN Sie das FDRS-PROGRAMM aus
  • HINWEIS: Dieses Verfahren muss mit FDRS durchgeführt werden. Löschen Sie keine DTCs, bevor das FDRS-Verfahren abgeschlossen ist.
    Um die Diagnose abzuschließen, wechseln Sie zur Registerkarte FDRS Guided Routine und führen Sie das Verfahren Elektronische Servolenkung (EPAS) ungültig oder fehlende CAN-Controller-Daten aus.

GEZIELTER TEST F: INTERMITTIERENDES KUNDENPROBLEM WÄHREND DER PROBEFAHRT NICHT REPRODUZIERBAR

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Das PSCM wird über zwei Stromkreise versorgt: die Hochstrom-Sicherung der Servolenkung und die Niederstrom-Sicherung der Servolenkung. Lesen Sie die Schaltpläne zur Prüfung des PSCM-Stromkreises für die Hochstrom- und die Niederstrom-Sicherung sowie der zugehörigen Versorgungs- und Massekabel. Ein Durchbrennen der Servolenkungssicherung kann auftreten, wenn ein Versorgungs- oder Massekabel einen Kurzschluss gegen ein anderes Bauteil hat oder wenn Wasser in die entsprechenden Steckverbinder oder Verbindungen eingedrungen ist.

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Bei Kommunikationsverlust oder DTCs zur Spannung am PSCM oder anderen Fahrzeugmodulen können Sicherungen, Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder die mögliche Ursache sein.
  • Bei DTCs außer Kommunikationsverlust oder Spannungsproblemen am PSCM oder anderen Fahrzeugmodulen kann ein interner Fehler des PSCM oder anderer Fahrzeugmodule die mögliche Ursache sein.
  • Wenn im PSCM oder in anderen Fahrzeugmodulen keine DTCs vorhanden sind, kann das Problem über eine Serviceinformation wie TSB, GSB, SSM oder FSA gelöst werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Interner Fehler des PSCM
  • Interner Fehler in anderen Modulen am CAN-Bus
F1 DTCS VON ALLEN MODULEN PRÜFEN
  • Die Zündung ist eingeschaltet.
  • Lesen Sie mit dem Diagnosescanner die kontinuierlichen Speicher-DTCs (CMDTCs) aller Module aus.

Sind DTCs im PSCM oder in anderen Modulen vorhanden?
Ja PRÜFEN Sie die DTCs im PSCM und in den anderen Fahrzeugmodulen.
Für das PSCM SIEHE DTC-Tabelle in diesem Abschnitt.
Für andere Fahrzeugmodule SIEHE Tabelle der allgemeinen DTCs.
Nein PRÜFEN Sie in OASIS alle zutreffenden Serviceinformationen: TSB, GSB, SSM oder FSA. Wenn für dieses Problem eine Serviceinformation vorhanden ist, BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen der Serviceinformation. Wenn keine DTCs vorhanden sind, keine Serviceinformation zu diesem Problem existiert und das Problem nicht geprüft werden kann, GEBEN Sie das Fahrzeug an den Kunden ZURÜCK.
GEZIELTER TEST G: LENKRAD VIBRIERT ODER WIDERSTEHT DEM LENKEN

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das Lenkrad kann vibrieren oder ruckeln und dem Spurwechsel auf die Nachbarspur widerstehen, wenn der Blinker zum Spurwechsel nicht betätigt wird. Dies kann eine normale Funktion des Spurhalteassistenten sein.
  • .

SIEHE: Spurhalteassistent – Systembetrieb und Komponenten Beschreibung (Spurhalteassistent 419-07, Beschreibung und Betrieb).

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für die folgenden Diagnoseprobleme:
  • Das Lenkrad vibriert oder widersteht dem Lenkeinschlag

Dieser Test gilt NICHT für andere DTCs oder Symptome.

Diagnosestrategie

    Diagnosestrategie

  • Stellen Sie fest, ob das Fahrzeug mit Spurhalteassistent ausgestattet ist, und erklären Sie dem Kunden, wie diese Funktion aktiviert, deaktiviert und richtig verwendet wird. Prüfen Sie, ob Vibration und Widerstand beim Lenken nicht mehr auftreten, wenn der Spurhalteassistent deaktiviert ist.
  • Lesen Sie die folgenden Informationsquellen auf der PTS-Website:
  • Betriebsanleitung – SIEHE FAHRERUNTERSTÜTZUNG
  • Betriebsanleitung, Kurzanleitung – SIEHE FUNKTION
  • Bedienungsanleitung Spurhalteassistent (alle Fahrzeuge)

Mögliche Ursachen

  • Normale Funktion des Spurhalteassistenten
Für dieses Symptom oder diesen Fehlercode sind keine Diagnoseschritte vorgesehen. SIEHE: Diagnosemethoden (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktion).
GEZIELTER TEST H: LENKRAD IST AUS DER MITTE VERSETZT, LENKUNG ZIEHT, DRÜCKT ODER BLOCKIERT
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Das EPAS-System dient dazu, einige Lenkprobleme (Driften, Ziehen, Wandern usw.) auszugleichen. Ist das Lenkproblem jedoch ausreichend ausgeprägt, können der Zustand oder das Symptom für den Fahrer spürbar werden.

Das System beginnt mit der Kompensation, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit 40 km/h überschreitet und das Fahrzeug geradeaus fährt. Das System kompensiert jeden Fahrbahnzustand; dennoch tritt während und kurz nach schnellen Spurwechseln ein gewisses Ziehen auf. Nach dem Geradeausfahren auf einer ebenen Straße mit beiden Händen am Lenkrad für mindestens 45 Sekunden kann der Zustand des Ziehens beurteilt werden. Das System kompensiert keine Kurven bei niedrigen Geschwindigkeiten. Damit das System kompensieren kann, müssen die Hände des Fahrers am Lenkrad bleiben.

Driften beschreibt, wie das Fahrzeug bei dieser Bedingung reagiert, wenn die Hände vom Lenkrad genommen werden. Ein fahrzeugbedingtes Driften auf ebener Straße kann dazu führen, dass das Fahrzeug dauerhaft von der geraden Linie abweicht und ständige Gegenlenkbewegungen erforderlich sind, um dem Effekt entgegenzuwirken. Driften kann durch äußere Bedingungen wie Wind oder Straßenwölbung verursacht werden.

Ziehen wird als ziehendes Gefühl am Lenkrad beschrieben, das der Fahrer überwinden muss, um das Fahrzeug geradeaus zu halten.

Wandern ist die Neigung des Fahrzeugs, häufige, zufällige Lenkkorrekturen nach links und rechts zu erfordern, um auf einer ebenen Straße einen geraden Kurs zu halten.

Mögliche Ursachen

  • Spureinstellung
  • Reifen
  • Befestigungen des Lenkgetriebes
  • Kardangelenke der Lenksäule
  • Lenksäule
  • Fahrwerkskomponenten
  • Lenkgetriebe
GEZIELTER TEST I: SCHLECHTE RÜCKSTELLUNG ODER SCHWERGÄNGIGE LENKUNG
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Bei vollständig geladener Batterie und eingeschalteter Zündung stellt das EPAS-System eine angemessene Unterstützung beim Rangieren des Fahrzeugs sowie beim Zurückführen in die Geradeausstellung mit geringen Schwierigkeiten sicher. Die vom EPAS-System bereitgestellte Unterstützung muss jederzeit gleichmäßig und konstant sein. Lenkung und Fahrwerkkomponenten müssen frei von jeglichen Verspannungen sein und dürfen die vom EPAS-System bereitgestellte Lenkunterstützung nicht beeinträchtigen.

Wird das Lenkrad am Ende des Lenkwegs länger als 2 Sekunden gehalten, wird die Unterstützung des EPAS-Systems deutlich reduziert. Dies ist ein normaler Zustand, der im PSCM programmiert ist, um das System vor irreversiblen Schäden zu schützen.

Schlechte Rückstellung oder schwergängige Lenkung beschreibt die unzureichende Rückkehr des Lenkrads in die Mittelstellung nach einer Kurvenfahrt oder nach Abschluss einer Lenkkorrektur.

Mögliche Ursachen

  • Sicherungen
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Unzureichend aufgepumpte oder nicht passende Reifen
  • Spureinstellung
  • Verspannung von Fahrwerkkomponenten
  • Verspannung des Lenkgetriebes
  • Verspannung der Lenkgetriebelager
  • Verklemmen der Lenksäule an der Armaturenbrettdichtung
  • Festsitzen der unteren Lenksäulenmuffe oder des Kardangelenks
  • Äußere Spurstangenköpfe
  • Innere Spurstangen
  • Lose, verschlissene oder beschädigte Spurstange
  • Interner Fehler im Lenkgetriebe
  • Interner Fehler der EPAS-Lenksäule

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen und Fahrzeugkabel frei von Korrosion und anderen Verunreinigungen sind.
  • Prüfen Sie, ob die PSCM-Sicherungen im BJB intakt sind.
  • Prüfen Sie, ob keine losen, verschlissenen, beschädigten oder klemmenden Fahrwerkkomponenten vorhanden sind.
GEZIELTER TEST J: IM NACHRICHTENZENTRUM WIRD JETZT DIE MELDUNG „SERVOLENKUNGSSTÖRUNG – SERVICE“ ANGEZEIGT
  • Diese Meldung erscheint, wenn ein Zustand erkannt wird, der erfordert, dass das System abgeschaltet wird (Unterstützung entfernt), um mögliche Schäden zu verhindern. Diese Meldung (und das zugehörige Symptom) kann beim Einschalten der Zündung zurückgesetzt werden und während der Diagnose möglicherweise nicht vorhanden sein oder erst verschwinden, wenn der Zustand behoben ist.
  • Diese Meldung erscheint, wenn ein Zustand vorliegt (z. B. starke Reibung), der eine zusätzliche Belastung des EPAS-Systems verursacht. Die Lenkunterstützung bleibt für den aktuellen Zündzyklus erhalten. Wird die Zündung ausgeschaltet und danach wieder eingeschaltet, erscheint im Meldungszentrum LENKUNG WARTUNG ERFORDERLICH JETZT, und die Lenkunterstützung wird abgeschaltet, bis der Zustand behoben ist.

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Mögliche Ursachen

Für dieses Symptom oder diesen Fehlercode sind keine Diagnoseschritte vorgesehen. SIEHE: Diagnosemethoden (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktion).
GEZIELTER TEST K: IM NACHRICHTENZENTRUM WIRD EINE STÖRUNG DER SERVOLENKUNG ANGEZEIGT – WARTUNG ERFORDERLICH
  • Diese Meldung erscheint, wenn im EPAS-System ein Zustand erkannt wird, der erfordert, dass das PSCM das System abschaltet (Unterstützung entfernt), um mögliche Schäden zu verhindern. Diese Meldung (und das zugehörige Symptom) kann beim Drehen des Zündschlüssels gelöscht werden und während der Diagnose möglicherweise nicht vorhanden sein.
  • Diese Meldung erscheint, wenn im EPAS-System ein Zustand erkannt wird, der erfordert, dass das PSCM die Lenkunterstützung sofort verringert, schrittweise reduziert oder vollständig abschaltet, um mögliche Schäden zu verhindern. Diese Meldung (und das zugehörige Symptom) kann durch Drehen des Zündschlüssels erlöschen und während der Diagnose möglicherweise nicht vorhanden sein.

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Mögliche Ursachen

Für dieses Symptom oder diesen Fehlercode sind keine Diagnoseschritte vorgesehen. SIEHE: Diagnosemethoden (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktion).
GEZIELTER TEST L: GERÄUSCH VORNE – GERADEAUSFAHRT AUF GLATTER STRASSE
Einleitung
  • Radlager können bei Geradeausfahrt ab einer Geschwindigkeit von 56 km/h Geräusche verursachen, wenn sie verschlissen sind.
  • Fremdgeräusche bei Geradeausfahrt umfassen Teile, die kontinuierlich drehen, während sich die Tragrollen drehen. In der Regel handelt es sich nicht um die Lenkung.
  • Geräusche können auch durch lose oder nicht befestigte Teile verursacht werden, die dem Wind ausgesetzt sind.

Mögliche Ursachen

  • Mögliche rotierende Geräuschquellen:
  • Achswellen oder Halbachsen
  • Mittellager (Geräusch wird normalerweise über den Mitteltunnel wahrgenommen)
  • Antriebswellen
  • Verteilergetriebe-Baugruppe (falls vorhanden)
  • Radnabe und Radlager (normalerweise bei höheren Geschwindigkeiten)
  • Mögliche Windgeräuschquellen:
  • Frontspoiler
  • Hitzeschilde
  • Kühlerkanäle oder -abdeckungen
  • Radhausverkleidungen
GEZIELTER TEST M: IM NACHRICHTENZENTRUM WIRD SICHERER HALT BEI LENKUNGSVERLUST ANGEZEIGT

Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Mögliche Ursachen

Für dieses Symptom oder diesen Fehlercode sind keine Diagnoseschritte vorgesehen. SIEHE: Diagnosemethoden (100-00 Allgemeine Informationen, Beschreibung und Funktion).
GEZIELTER TEST N: GERÄUSCH VORNE – ÜBER BODENWELLEN, UNEBENE STRASSEN, SCHLAGLÖCHER ODER BEIM ÜBERFAHREN VON BORDSTEINEN UND EINFAHRTEN

Mögliche Ursachen

  • Hitzeschilde
  • Stabilisatorlager oder Koppelstangen
  • Halterungen der vorderen Stoßdämpfer oder Federbeinlager
  • Lenkgetriebe-Spurstangen locker
  • Schrauben des Lenkgetriebes locker
  • Vordere Bremssättel oder Bolzen locker
  • Schrauben oder Buchsen des unteren Querlenkers am Hilfsrahmen locker.
  • Kugelgelenk locker
  • Abgas-Hitzeschild, Lager oder Halterungen locker
  • Befestigungspunkte des Hilfsrahmens an der Karosserie
  • Obere oder untere Lenkwelle
  • Innere oder äußere Anschläge des Lenkgetriebes
N1 ANWENDBARE SERVICE-INFORMATIONEN PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Prüfen Sie in OASIS auf anwendbare TSB-, GSB-, SSM- oder FSA-Geräuschhinweise zu folgenden Komponenten:
    • Armaturenbrett-Manschetten
    • Vorderachsen
    • Motorlager
    • Stoßdämpfer
    • Federbeine
    • Radaufhängungslenker und Querlenker
    • Stabilisatoren
    • Radnaben

Gibt es eine Service-Information für eine der oben genannten Komponenten?
Ja BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen des Service-Artikels.
FAHREN Sie das Fahrzeug zusammen mit dem Kunden, um sicherzustellen, dass die Geräuschprobleme noch vorhanden sind.
Nein ZU N2 WECHSELN
N2 GERÄUSCH PRÜFEN
  • Fahren Sie das Fahrzeug und versuchen Sie, das Geräusch zu reproduzieren.

Geräusch geprüft?
Ja ZU N3 WECHSELN
Nein FAHREN Sie das Fahrzeug mit dem Kunden, um das Geräusch ZU ERMITTELN und ZU PRÜFEN.
N3 GERÄUSCHQUELLE PRÜFEN
  • Prüfen Sie mit einer guten Lichtquelle optisch die folgenden Komponenten auf mögliche Auffälligkeiten (lose, beschädigt, verschlissen, gebrochen, reibend):
    • Federn, Stoßdämpfer, Federbeine, Stützlager, Buchsen oder Anschlagpuffer
    • Stabilisatorstangen und Gummilager des Stabilisators
    • Reifen
    • Spurstangenenden
    • Oberer und unterer Lenksäulenwelle
    • Lenkanschläge
    • Lockere Befestigungen oder Schrauben des Lenkgetriebes
    • Vorderer Bremssattel, Sattelführungsbolzen oder Bremsscheiben
    • Vorderer Querlenker und Buchsen
    • Vordere Antriebswellen und Lager (falls vorhanden)
    • Zustand des Hilfsrahmens oder der Traverse, Befestigungen oder Halterungen
    • Motor- oder Getriebelager
    • Lockere Schrauben der unteren Querlenkerbefestigung am Hilfsrahmen
    • Kugelgelenk locker
    • Lockerer Hitzeschild des Abgaskrümmers, Isolatoren oder Halterungen

Sind eine der aufgeführten Komponenten lose, verschlissen, beschädigt, gebrochen oder angeschlagen?
Ja NEUE Bauteile EINBAUEN oder beschädigte Bauteile INSTANDSETZEN. Siehe entsprechenden Abschnitt im Reparaturhandbuch.
Nein ZU N4 WECHSELN
N4 GERÄUSCHQUELLE ALLGEMEIN PRÜFEN (LINKS ODER RECHTS VOM FAHRZEUG)
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie die Sensoren an der linken und vorderen Federbeinaufnahme an.
    • Bereiten Sie das Fahrzeug für die Probefahrt vor.
    • Lassen Sie das Geräusch mit einem Helfer reproduzieren und hören Sie über das Gerät zu.

Ist das Geräusch auf der linken Seite lauter?
Ja ZU N5 WECHSELN
Nein Ist das Geräusch rechts lauter, GEHEN SIE zu N6.
Ist weder links noch rechts lauter, GEHEN SIE zu N7.
N5 GERÄUSCHBEURTEILUNG LINKS
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie Sensor 1 an der linken Federbeinaufnahme an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die Federbeinaufnahme und deren Befestigungen auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 2 an der linken Schraubenfeder an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie die obere Federbeinlagerung auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 3 am Befestigungspunkt des linken unteren Querlenkers am Hilfsrahmen an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie Querlenker und Buchsen, Hilfsrahmen und Buchsen, Stabilisatorbuchsen und Stabilisatorstangen (allgemein) sowie die zugehörigen Schrauben auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 4 am Lenkgetriebegehäuse an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die inneren und äußeren Spurstangen, Befestigungsbuchsen, Schrauben und die Lenkwelle auf Lockerheit und Verschleiß. Legen Sie die Hand auf die Lenkmanschette, um zu prüfen, ob Geräusche oder Vibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen werden (allgemein). Prüfen Sie, ob andere benachbarte Bauteile Geräuschvibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen (allgemein).
  • Führen Sie mit einem Helfer eine Probefahrt durch und hören Sie über alle 4 Sensoren.

Erkennt einer der Sensorpunkte das betreffende Geräusch?
Ja Anhand der möglichen Geräuschquelle für jeden Sensor:
Ist Sensor 1 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 1 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 2 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 2 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 3 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 3 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 4 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 4 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Wurden alle Bauteile erfolgreich geprüft und ist das Lenkgetriebe die Hauptquelle des Geräuschs, GEHEN SIE zu N8.
Nein Wird das Geräusch auf der linken Seite über die oben genannten 4 Sensoren nicht erkannt, BEURTEILEN Sie die Geräuschbedingungen erneut zusammen mit dem Kunden. Wird das Geräusch auf der linken Seite weiterhin nicht erkannt, FAHREN SIE mit N6 FORT.
N6 GERÄUSCHBEURTEILUNG RECHTS
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie Sensor 1 an der rechten Federbeinaufnahme an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die Federbeinaufnahme und deren Befestigungen auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 2 an der rechten Schraubenfeder an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie die obere Federbeinlagerung auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 3 am Befestigungspunkt des rechten unteren Querlenkers am Hilfsrahmen an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie Querlenker und Buchsen, Hilfsrahmen und Buchsen, Stabilisatorbuchsen und Stabilisatorstangen (allgemein) sowie die zugehörigen Schrauben auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 4 am Lenkgetriebegehäuse an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die inneren und äußeren Spurstangen, Befestigungsbuchsen, Schrauben und die Lenkwelle auf Lockerheit und Verschleiß. Legen Sie die Hand auf die Lenkmanschette, um zu prüfen, ob Geräusche oder Vibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen werden (allgemein). Prüfen Sie, ob andere benachbarte Bauteile Geräuschvibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen (allgemein).
  • Führen Sie mit einem Helfer eine Probefahrt durch und hören Sie über alle 4 Sensoren.

Erkennt einer der Sensorpunkte das betreffende Geräusch?
Ja Anhand der möglichen Geräuschquelle für jeden Sensor:
Ist Sensor 1 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 1 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 2 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 2 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 3 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 3 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 4 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 4 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Wurden alle Bauteile erfolgreich geprüft und ist das Lenkgetriebe die Hauptquelle des Geräuschs, GEHEN SIE zu N8.
Nein Wird das Geräusch über die oben genannten 4 Sensoren nicht erkannt, BEURTEILEN Sie die Geräuschbedingungen erneut zusammen mit dem Kunden. Wird das Geräusch auf der rechten Seite weiterhin nicht erkannt, FAHREN SIE mit N7 FORT.
N7 GERÄUSCHBEURTEILUNG MITTE
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie Sensor 1 in der Mitte des Hilfsrahmens an (bzw. an der Motorquerstrebe bei Fahrzeugen mit Rahmenbauweise).
      • Ist dies lauter, prüfen Sie den Hilfsrahmen, die Hilfsrahmenbefestigungen und alle Befestigungselemente (Stabilisatorbuchsen-Halterungen) auf korrektes Anzugsdrehmoment, Beschädigung, Verschleiß oder Markierungen. Prüfen Sie die Motor- und Getriebelager auf Fremdkörper, korrektes Anzugsdrehmoment, Beschädigung oder Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 2 an der Spritzwand an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die Spritzwand auf Beschädigung oder lose Bauteile (Halterungen, Leitungen, Kabelbäume, Buchsen).
    • Bringen Sie Sensor 3 in der Mitte des Lenkgetriebegehäuses an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie die inneren und äußeren Spurstangen, Befestigungsbuchsen, Kabelbäume und zugehörige Bauteile des Lenkgetriebes. Prüfen Sie die Lenkwelle, die Manschette und die Keilwellenverbindung auf Schmierung. Legen Sie die Hand auf die Lenkmanschette und prüfen Sie, ob Vibrationen oder Geräusche auf das Lenkgetriebe übertragen werden.
  • Führen Sie mit einem Helfer eine Probefahrt durch und hören Sie über alle 3 Sensoren.

Erkennt einer dieser Sensoren das betreffende Geräusch?
Ja Anhand der möglichen Geräuschquelle für jeden Sensor:
Ist Sensor 1 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 1 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 2 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 2 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Ist Sensor 3 am lautesten, INSTANDSETZEN oder NEUE Bauteile EINBAUEN, die bei Sensor 3 aufgeführt sind, nach Bedarf. Besteht das Problem weiterhin, BEURTEILEN Sie den Sensorkanal mit dem nächstlautesten Signal.
Wurden alle Bauteile erfolgreich geprüft und ist das Lenkgetriebe die Hauptquelle des Geräuschs, GEHEN SIE zu N8.
Nein Wenn das Geräusch im Bereich der Fahrzeugmitte mit den 3 oben genannten Sensoren nicht festgestellt wird, BEWERTEN Sie die Geräuschbedingungen erneut zusammen mit dem Kunden oder dem Servicemitarbeiter. Siehe Abschnitt 100-04, weitere NVH-Bewertung.
N8 LENKUNGSBEFESTIGUNGSPUNKTE PRÜFEN
  • Untersuchen Sie mit einer starken Lichtquelle die folgenden Bereiche:
    • Befestigungspunkte des Lenkgetriebes am Hilfsrahmen
    • Befestigungsstelle der Lenkwelle am Lenkgetriebe
    • Äußere Befestigungspunkte der Spurstange
  • Stellen Sie sicher, dass die folgenden Befestigungselemente gemäß Spezifikation angezogen sind (siehe Abschnitt 211-02 im Reparaturhandbuch für die korrekten Anzugsdrehmomente):
    • Befestigungsschrauben des Lenkgetriebes am Hilfsrahmen
    • Befestigungsschraube der Lenkwelle am Lenkgetriebe
    • Äußere Spurstangenmuttern

Sind die aufgeführten Bauteile korrekt befestigt und sind alle Befestigungselemente gemäß Spezifikation angezogen?
Ja INSTALLIEREN Sie eine neue Lenkgetriebebaugruppe.
Siehe: Lenkgetriebe (211-02 Servolenkung, Ausbau und Einbau).
Nein REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile oder ZIEHEN Sie Befestigungen nach.
FAHREN Sie das Fahrzeug und STELLEN Sie sicher, dass das Problem nicht mehr auftritt.
GEZIELTER TEST O: GERÄUSCH VORNE – KURVENFAHRT MIT GERINGER GESCHWINDIGKEIT ODER BEIM RANGIEREN AUF DEM PARKPLATZ

Mögliche Ursachen

  • Federn, Stoßdämpfer, Federbeine und Lager oder Buchsen (am häufigsten)
  • Reifen
  • Innere Lenkanschläge (voller Einschlag)
  • Äußere Lenkanschläge (voller Einschlag)
  • Spurstangen (lose)
  • Lockere Befestigungen oder Schrauben des Lenkgetriebes
  • Stabilisatorlager oder Koppelstangen
  • Integrierte Vorderradgelenke (nur 4x4)
  • Vordere Querlenker und Buchsen
  • Vordere Antriebswelle und Lager (Metallklappern oder Klirren bei niedriger Geschwindigkeit) (falls vorhanden)
  • Zustand des Hilfsrahmens oder der Traverse, Befestigungen oder Halterungen
  • Motor- oder Getriebelager
O1 ANWENDBARE SERVICE-INFORMATIONEN PRÜFEN
  • Zündung AUS.
  • Prüfen Sie in OASIS auf anwendbare TSB-, GSB-, SSM- oder FSA-Geräuschhinweise zu folgenden Komponenten:
    • Armaturenbrett-Manschetten
    • Vorderachsen
    • Motorlager
    • Stoßdämpfer
    • Federbeine
    • Radaufhängungslenker und Querlenker
    • Stabilisatoren
    • Radnaben

Gibt es eine Service-Information für eine der oben genannten Komponenten?
Ja BEENDEN Sie diesen Test und FOLGEN Sie den Anweisungen des Service-Artikels.
FAHREN Sie das Fahrzeug zusammen mit dem Kunden, um sicherzustellen, dass die Geräuschprobleme noch vorhanden sind.
Nein ZU O2 WECHSELN
O2 GERÄUSCH PRÜFEN
  • Fahren Sie das Fahrzeug und versuchen Sie, das Geräusch zu reproduzieren.

Geräusch geprüft?
Ja zu O3 GEHEN
Nein FAHREN Sie das Fahrzeug mit dem Kunden, um das Geräusch ZU ERMITTELN und ZU PRÜFEN.
O3 GERÄUSCHQUELLE PRÜFEN
  • Prüfen Sie mit einer guten Lichtquelle optisch die folgenden Komponenten auf mögliche Auffälligkeiten (lose, beschädigt, verschlissen, gebrochen, reibend):
    • Federn, Stoßdämpfer, Federbeine, Stützlager, Buchsen oder Anschlagpuffer
    • Stabilisatorstangen und Gummilager des Stabilisators
    • Reifen
    • Spurstangenenden
    • Oberer und unterer Lenksäulenwelle
    • Lenkanschläge
    • Lockere Befestigungen oder Schrauben des Lenkgetriebes
    • Vorderer Bremssattel, Sattelführungsbolzen oder Bremsscheiben
    • Vorderer Querlenker und Buchsen
    • Vordere Antriebswellen und Lager (falls vorhanden)
    • Zustand des Hilfsrahmens oder der Traverse, Befestigungen oder Halterungen
    • Motor- oder Getriebelager
    • Lockere Schrauben der unteren Querlenkerbefestigung am Hilfsrahmen
    • Kugelgelenk locker
    • Lockerer Hitzeschild des Abgaskrümmers, Isolatoren oder Halterungen

Sind eine der aufgeführten Komponenten lose, verschlissen, beschädigt, gebrochen oder angeschlagen?
Ja NEUE Bauteile EINBAUEN oder beschädigte Bauteile INSTANDSETZEN. Siehe entsprechenden Abschnitt im Reparaturhandbuch.
Nein ZU O4 WECHSELN
O4 ALLGEMEINE GERÄUSCHBEREICHE PRÜFEN (LINKS ODER RECHTS VOM FAHRZEUG)
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie die Sensoren an der linken und vorderen Federbeinaufnahme an.
    • Bereiten Sie das Fahrzeug für die Probefahrt vor.
    • Lassen Sie das Geräusch mit einem Helfer reproduzieren und hören Sie über das Gerät zu.

Ist das Geräusch auf der linken Seite lauter?
Ja ZU O5 GEHEN
Nein Wenn das Geräusch rechts lauter ist, GEHEN Sie zu O6.
Wenn weder links noch rechts lauter ist, GEHEN Sie zu O7.
O5 GERÄUSCHBEWERTUNG LINKS
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie Sensor 1 an der linken Federbeinaufnahme an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die Federbeinaufnahme und deren Befestigungen auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 2 an der linken Schraubenfeder an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie die obere Federbeinlagerung auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 3 am Befestigungspunkt des linken unteren Querlenkers am Hilfsrahmen an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie Querlenker und Buchsen, Hilfsrahmen und Buchsen, Stabilisatorbuchsen und Stabilisatorstangen (allgemein) sowie die zugehörigen Schrauben auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 4 am Lenkgetriebegehäuse an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die inneren und äußeren Spurstangen, Befestigungsbuchsen, Schrauben und die Lenkwelle auf Lockerheit und Verschleiß. Legen Sie die Hand auf die Lenkmanschette, um zu prüfen, ob Geräusche oder Vibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen werden (allgemein). Prüfen Sie, ob andere benachbarte Bauteile Geräuschvibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen (allgemein).
  • Führen Sie mit einem Helfer eine Probefahrt durch und hören Sie über alle 4 Sensoren.

Erkennt einer der Sensorpunkte das betreffende Geräusch?
Ja Anhand der möglichen Geräuschquelle für jeden Sensor:
Wenn Sensor 1 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 1 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 2 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 2 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 3 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 3 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 4 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 4 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn alle Komponentenprüfungen erfolgreich sind und das Lenkgetriebe die Hauptgeräuschquelle ist, GEHEN Sie zu O8.
Nein Wenn das Geräusch links über die oben genannten 4 Sensoren nicht festgestellt wird, BEWERTEN Sie die Geräuschbedingungen erneut zusammen mit dem Kunden. Wenn das Geräusch auch links nicht festgestellt wird, GEHEN Sie zu O6.
O6 GERÄUSCHBEWERTUNG RECHTS
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie Sensor 1 an der rechten Federbeinaufnahme an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die Federbeinaufnahme und deren Befestigungen auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 2 an der rechten Schraubenfeder an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie die obere Federbeinlagerung auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 3 am Befestigungspunkt des rechten unteren Querlenkers am Hilfsrahmen an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie Querlenker und Buchsen, Hilfsrahmen und Buchsen, Stabilisatorbuchsen und Stabilisatorstangen (allgemein) sowie die zugehörigen Schrauben auf Lockerheit und Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 4 am Lenkgetriebegehäuse an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die inneren und äußeren Spurstangen, Befestigungsbuchsen, Schrauben und die Lenkwelle auf Lockerheit und Verschleiß. Legen Sie die Hand auf die Lenkmanschette, um zu prüfen, ob Geräusche oder Vibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen werden (allgemein). Prüfen Sie, ob andere benachbarte Bauteile Geräuschvibrationen auf das Lenkgetriebe übertragen (allgemein).
  • Führen Sie mit einem Helfer eine Probefahrt durch und hören Sie über alle 4 Sensoren.

Erkennt einer der Sensorpunkte das betreffende Geräusch?
Ja Anhand der möglichen Geräuschquelle für jeden Sensor:
Wenn Sensor 1 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 1 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 2 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 2 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 3 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 3 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 4 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 4 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn alle Komponentenprüfungen erfolgreich sind und das Lenkgetriebe die Hauptgeräuschquelle ist, GEHEN Sie zu O8.
Nein Wenn das Geräusch rechts über die oben genannten 4 Sensoren nicht festgestellt wird, BEWERTEN Sie die Geräuschbedingungen erneut zusammen mit dem Kunden. Wenn das Geräusch auch rechts nicht festgestellt wird, GEHEN Sie zu O7.
O7 GERÄUSCHBEWERTUNG MITTE
  • Verwenden Sie ein Geräuschdiagnosegerät, wie Chassis Ears:
    • Bringen Sie Sensor 1 in der Mitte des Hilfsrahmens an (bzw. an der Motorquerstrebe bei Fahrzeugen mit Rahmenbauweise).
      • Ist dies lauter, prüfen Sie den Hilfsrahmen, die Hilfsrahmenbefestigungen und alle Befestigungselemente (Stabilisatorbuchsen-Halterungen) auf korrektes Anzugsdrehmoment, Beschädigung, Verschleiß oder Markierungen. Prüfen Sie die Motor- und Getriebelager auf Fremdkörper, korrektes Anzugsdrehmoment, Beschädigung oder Verschleiß.
    • Bringen Sie Sensor 2 an der Spritzwand an.
      • Ist dies das lauteste Signal, prüfen Sie die Spritzwand auf Beschädigung oder lose Bauteile (Halterungen, Leitungen, Kabelbäume, Buchsen).
    • Bringen Sie Sensor 3 in der Mitte des Lenkgetriebegehäuses an.
      • Ist dies lauter, prüfen Sie die inneren und äußeren Spurstangen, Befestigungsbuchsen, Kabelbäume und zugehörige Bauteile des Lenkgetriebes. Prüfen Sie die Lenkwelle, die Manschette und die Keilwellenverbindung auf Schmierung. Legen Sie die Hand auf die Lenkmanschette und prüfen Sie, ob Vibrationen oder Geräusche auf das Lenkgetriebe übertragen werden.
  • Führen Sie mit einem Helfer eine Probefahrt durch und hören Sie über alle 3 Sensoren.

Erkennt einer dieser Sensoren das betreffende Geräusch?
Ja Anhand der möglichen Geräuschquelle für jeden Sensor:
Wenn Sensor 1 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 1 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 2 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 2 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn Sensor 3 am lautesten ist, REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile, die mit Sensor 3 aufgeführt sind. Wenn das Problem weiterhin besteht, BEWERTEN Sie den nächstlautesten Sensorkanal.
Wenn alle Komponentenprüfungen erfolgreich sind und das Lenkgetriebe die Hauptgeräuschquelle ist, GEHEN Sie zu O8.
Nein Wenn das Geräusch im Bereich der Fahrzeugmitte mit den 3 oben genannten Sensoren nicht festgestellt wird, BEWERTEN Sie den Geräuschzustand erneut zusammen mit dem Kunden. Weitere Informationen zu NVH finden Sie unter
Siehe: Geräusch, Vibration und Rauheit (NVH) (100-04 Geräusch, Vibration und Rauheit, Diagnose und Prüfung).
. REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile.
O8 LENKUNGSBEFESTIGUNGSPUNKTE PRÜFEN
  • Untersuchen Sie mit einer starken Lichtquelle die folgenden Bereiche:
    • Befestigungspunkte des Lenkgetriebes am Hilfsrahmen
    • Befestigungsstelle der Lenkwelle am Lenkgetriebe
    • Äußere Befestigungspunkte der Spurstange
  • Stellen Sie sicher, dass die folgenden Befestigungselemente gemäß Spezifikation angezogen sind (siehe Abschnitt 211-02 im Reparaturhandbuch für die korrekten Anzugsdrehmomente):
    • Befestigungsschrauben des Lenkgetriebes am Hilfsrahmen
    • Befestigungsschraube der Lenkwelle am Lenkgetriebe
    • Äußere Spurstangenmuttern

Sind die aufgeführten Bauteile korrekt befestigt und sind alle Befestigungselemente gemäß Spezifikation angezogen?
Ja INSTALLIEREN Sie eine neue Lenkgetriebebaugruppe.
Siehe: Lenkgetriebe (211-02 Servolenkung, Ausbau und Einbau).
Nein REPARIEREN Sie oder INSTALLIEREN Sie bei Bedarf neue Bauteile oder ZIEHEN Sie Befestigungen nach.
FAHREN Sie das Fahrzeug und STELLEN Sie sicher, dass das Problem nicht mehr auftritt.
GEZIELTER TEST R: ÜBERMÄSSIGES SPIEL DES LENKRADS
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Übermäßiges Lenkradspiel ist ein Zustand, bei dem sich das Lenkrad zu weit bewegen muss, bevor sich die Vorderräder bewegen. Das EPAS-System ist so ausgelegt, dass es etwas Lenkradspiel ausgleicht; ein geringes Lenkradspiel gilt jedoch als normal.

Mögliche Ursachen

  • Kardangelenke der Lenksäule
  • Lose, beschädigte oder verschlissene innere oder äußere Spurstangen
  • Interner Fehler im Lenkgetriebe
  • Interner Fehler der EPAS-Lenksäule
GEZIELTER TEST AA: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) C1110:56
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Beschreibung

    Beschreibung

  • Aufgrund unterschiedlicher Hardwareversionen der Lenksäule muss ein neues PSCM-Modul installiert werden. Das Modul muss mit der richtigen Softwarestufe und den entsprechenden Kalibrierdateien programmiert und kalibriert werden.

Diagnoseunterstützung

    Diagnoseunterstützung

  • Weitere Informationen zur PMI siehe: Modulprogrammierung (418-01 Modulkonfiguration, allgemeine Verfahren).
    .

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC C1110:56 Kalibrierdaten der Servolenkung: falsche/inkompatible Konfiguration Wenn das PSCM initialisiert wird (Zündung ein), werden die Kalibrierdaten mit der aktuellen ECU-Softwareversion abgeglichen. Stimmen die Kalibrierdaten nicht mit der Softwareversion überein, wird dieser DTC gesetzt.

Mögliche Ursachen

  • PSCM ist nicht konfiguriert.
  • Die PSCM-Konfiguration ist nicht abgeschlossen.

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AB: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U2300:55
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Beschreibung

    Beschreibung

  • Wenn eine neue EPAS-Säule installiert wird, bleibt das PSCM leer und muss mit den Fahrzeuginformationen konfiguriert werden. Die Konfiguration wird bei der erstmaligen Stromversorgung des PSCM (Zündung EIN) geprüft, wenn die Spannung am PSCM über 6 Volt liegt.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft den PSCM-DTC U2300 Zentrale Konfiguration nicht abgeschlossen. Er gilt für kein anderes Modul außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Zur Prüfung, ob der PSCM-DTC U2300 vorhanden ist und eine Diagnose liefert, wenn DTC U2300 derzeit im PSCM aktiv ist.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • SIEHE: Modulkonfiguration – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (Modulkonfiguration 418-01, Beschreibung und Betrieb).

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U2300:55 Zentrale Konfiguration: nicht konfiguriert Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Erstkonfiguration des PSCM nicht durchgeführt wurde oder die Konfiguration fehlgeschlagen ist.

Mögliche Ursachen

  • PSCM nicht konfiguriert
  • PSCM-Konfiguration nicht abgeschlossen

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser DTC wird gesetzt, wenn die vollständige PSCM-Konfiguration nicht durchgeführt wurde oder die Konfiguration fehlgeschlagen ist.
GEZIELTER TEST ANSAGE: GERÄUSCH VORNE – STÄRKER IM INNENRAUM WAHRNEHMBAR
Einleitung

Mögliche Ursachen

  • Lenksäulenverkleidungen
  • Lenkwellen und Lenkwellengelenke
  • Staubschutzkappen oder Dichtungen der Lenkwelle
  • Wickelfeder (wenn das Schmiermittel an der Wickelfeder trocken oder ausgetrocknet ist)
  • Elektromotor für Neigung oder Teleskopierung der Lenksäule (falls vorhanden)
  • Schaltseilzüge (falls vorhanden)
  • EPAS-Säulenmotor
  • Elektromotor der adaptiven Vorderradlenkung (falls vorhanden)
GEZIELTER TEST T: GERÄUSCH VORNE – BEI BESCHLEUNIGUNG ODER VERZÖGERUNG, KANN BEIM BREMSEN AUFTRETEN

Mögliche Ursachen

  • Gleitverbindungen der Lenkwelle oder untere Eingangswelle (Schmierung erforderlich)
  • Wankbegrenzer
  • Motorlager
  • Hitzeschild des Abgassystems (Blechscheppern)
  • Abgasisolatoren und Halterungen
  • Hilfsrahmenlager
  • Motorkabelbaum zum Fahrgestell, Leitungen, Halterungen (lose oder nicht korrekt sitzend)
  • Antriebswellen (falls vorhanden)
  • Zwischenlager (rechte Antriebswelle)
T1 GERÄUSCHBEWERTUNG VORNE
  • Führen Sie eine Probefahrt durch und stellen Sie fest, ob das Geräusch nur beim Bremsen auftritt oder ob es beim Bremsen, Beschleunigen und Verzögern auftritt.

Tritt das Geräusch NUR beim Bremsen des Fahrzeugs auf?
Ja PRÜFEN Sie das Bremssystem.
SIEHE: Bremssystem (206-00 Bremssystem – Allgemeine Informationen, Diagnose und Prüfung).
Nein WEITER mit T2
T2 SERVICE BAY ACTIVE UNTER DER MOTORHAUBE VORDERE GERÄUSCHENDPRÜFUNG
  • HINWEIS: Geräuschquellen können mit einem Stethoskop oder mit der Hand während des Schaukelns des Fahrzeugs ermittelt werden. Geräusche beim Ein- und Ausfedern stehen normalerweise nicht im Zusammenhang mit dem Lenkmechanismus. Bereiten Sie das Fahrzeug für die Prüfung an einem ruhigen Ort auf ebener Fläche vor.
    • Stellen Sie die Vorderräder in die Geradeausstellung.
    • Schalten Sie das Getriebe in Stellung PARK (Automatikgetriebe) oder 3. Gang (Schaltgetriebe).
    • Schalten Sie den Motor aus.
    • Lösen Sie die Feststellbremse.
    • Motorhaube öffnen.
  • Schaukeln Sie das Fahrzeug vor und zurück, indem Sie gegen die vordere Stoßstange drücken, und versuchen Sie, die Geräuschquelle zu finden.
    • Durch das Schaukeln des Fahrzeugs verformen sich die Motorlager, wodurch sich mehrere Bauteile bewegen.
  • Mögliche Geräuschquellen können unter anderem sein:
    • Gleitverbindung der Lenksäulenwelle
    • Getriebe- oder Motorlager
    • Wankbegrenzer
    • Hilfsrahmenlager
    • Achswellen oder Halbachsen
    • Antriebswellen
    • Alle Kühlmittelleitungen, Klimaanlagenleitungen und Kabelbäume
    • Abgasaufhängungen und andere zugehörige Komponenten des Abgassystems

Wurde das Geräusch während dieser Prüfung identifiziert und lokalisiert?
Ja REPARIEREN oder neue Komponenten nach Bedarf EINBAUEN. Siehe entsprechenden Abschnitt im Reparaturhandbuch.
Nein WEITER mit T3
T3 VISUELLE PRÜFUNG DER GERÄUSCHQUELLE VORNE
  • Stellen Sie das Getriebe in die NEUTRALSTELLUNG, stellen Sie das Fahrzeug auf die Hebebühne.
    VGL.: Anheben und Aufbocken – Übersicht (100-02 Anheben und Aufbocken, Beschreibung und Betrieb).
  • Prüfen Sie mit einer starken Lichtquelle die folgenden potenziell gefährlichen Komponenten visuell (locker, beschädigt, gebrochen):
    • Motorlager
    • Getriebehalterungen
    • Wankbegrenzer
    • Hitzeschild(e) (Blechscheppern)
    • Lenkgetriebe-Abdeckung
    • Abgasisolatoren und Halterung
    • Gleitverbindungen der Lenksäulenwelle (trocken)
    • Hilfsrahmenlager
    • Motor- oder Fahrgestellkabelbaum, Leitungen oder Halterungen (lose oder nicht korrekt sitzend)
    • Antriebswellen oder Gelenkwellen
    • Mittellager der Welle (falls vorhanden)

Sind alle aufgeführten Komponenten in Ordnung?
Ja Komponenten können die Sichtprüfung bestehen, können aber dennoch innere Geräusche verursachen. Das Geräusch kann nur während der Probefahrt festgestellt werden. Sehen Sie in der Liste der Komponenten im Schritt der genauen Prüfung nach und ermitteln Sie mit Chassis Ears oder einem ähnlichen Werkzeug die Geräuschquelle. Weitere Informationen zu NVH finden Sie unter
SIEHE: Geräusch, Vibration und Rauheit (NVH) (100-04 Geräusch, Vibration und Rauheit – Diagnose und Prüfung).
. REPARIEREN oder neue Komponenten nach Bedarf EINBAUEN.
Nein REPARIEREN oder neue Komponenten nach Bedarf EINBAUEN
GEZIELTER TEST U: GERÄUSCH VORNE – BEIM BREMSEN
  • Wenn das Geräusch beim Bremsen UND beim Kippen oder Ein-/Ausfedern auftritt, handelt es sich in der Regel nicht um ein lenkungsbezogenes Geräusch.
  • Bremsgeräusche stehen im Zusammenhang mit Teilen, die sich beim Bremsen bewegen.

Mögliche Ursachen

  • Sattelanker, Bremssättel oder Bremsbeläge
  • Oberes Federbein-Lager oder Lager (falls vorhanden)
  • Befestigung des unteren Querlenkers an Buchsen und Schrauben des Hilfsrahmens
  • Motorkabelbaum zum Fahrgestell, Leitungen oder Halterungen (lose oder nicht korrekt sitzend)
  • Abgasisolatoren und Halterungen
  • Hilfsrahmenlager
  • Motorlager oder Befestigungen der Motorstütze (Wankbegrenzer)
  • Abgasisolatoren oder Halterungen
  • Gleitverbindungen der Lenkwelle
U1 GERÄUSCHBEWERTUNG VORNE
  • Führen Sie eine Probefahrt durch und stellen Sie fest, ob das Geräusch nur beim Bremsen auftritt oder ob es beim Bremsen, Beschleunigen und Verzögern auftritt.

Tritt das Geräusch NUR beim Bremsen des Fahrzeugs auf?
Ja PRÜFEN Sie das Bremssystem.
SIEHE: Bremssystem (206-00 Bremssystem – Allgemeine Informationen, Diagnose und Prüfung).
Nein Weiter mit U2
U2 SERVICE BAY ACTIVE UNTER DER MOTORHAUBE VORDERE GERÄUSCHENDPRÜFUNG
  • HINWEIS: Geräuschquellen können mit einem Stethoskop oder mit der Hand während des Schaukelns des Fahrzeugs ermittelt werden. Geräusche beim Ein- und Ausfedern stehen normalerweise nicht im Zusammenhang mit dem Lenkmechanismus. Bereiten Sie das Fahrzeug für die Prüfung an einem ruhigen Ort auf ebener Fläche vor.
    • Stellen Sie die Vorderräder in die Geradeausstellung.
    • Schalten Sie das Getriebe in Stellung PARK (Automatikgetriebe) oder 3. Gang (Schaltgetriebe).
    • Schalten Sie den Motor aus.
    • Lösen Sie die Feststellbremse.
    • Motorhaube öffnen.
  • Schaukeln Sie das Fahrzeug vor und zurück, indem Sie gegen die vordere Stoßstange drücken, und versuchen Sie, die Geräuschquelle zu finden.
    • Durch das Schaukeln des Fahrzeugs verformen sich die Motorlager, wodurch sich mehrere Bauteile bewegen.
  • Mögliche Geräuschquellen können unter anderem sein:
    • Gleitverbindung der Lenksäulenwelle
    • Getriebe- oder Motorlager
    • Wankbegrenzer
    • Hilfsrahmenlager
    • Achswellen oder Halbachsen
    • Antriebswellen
    • Alle Kühlmittelleitungen, Klimaanlagenleitungen und Kabelbäume
    • Abgasaufhängungen und andere zugehörige Komponenten des Abgassystems

Wurde das Geräusch während dieser Prüfung identifiziert und lokalisiert?
Ja REPARIEREN oder neue Komponenten nach Bedarf EINBAUEN. Siehe entsprechenden Abschnitt im Reparaturhandbuch.
Nein Weiter mit U3
U3 VISUELLE PRÜFUNG DER GERÄUSCHQUELLE VORNE
  • Stellen Sie das Getriebe in die NEUTRALSTELLUNG, stellen Sie das Fahrzeug auf die Hebebühne.
    VGL.: Anheben und Aufbocken – Übersicht (100-02 Anheben und Aufbocken, Beschreibung und Betrieb).
  • Prüfen Sie mit einer starken Lichtquelle die folgenden potenziell gefährlichen Komponenten visuell (locker, beschädigt, gebrochen):
    • Motorlager
    • Getriebehalterungen
    • Wankbegrenzer
    • Hitzeschild(e) (Blechscheppern)
    • Lenkgetriebe-Abdeckung
    • Abgasisolatoren und Halterung
    • Gleitverbindungen der Lenksäulenwelle (trocken)
    • Hilfsrahmenlager
    • Motor- oder Fahrgestellkabelbaum, Leitungen oder Halterungen (lose oder nicht korrekt sitzend)
    • Antriebswellen oder Gelenkwellen
    • Mittellager der Welle (falls vorhanden)

Sind alle aufgeführten Komponenten in Ordnung?
Ja Komponenten können die Sichtprüfung bestehen, können aber dennoch innere Geräusche verursachen. Das Geräusch kann nur während der Probefahrt festgestellt werden. Sehen Sie in der Liste der Komponenten im Schritt der genauen Prüfung nach und ermitteln Sie mit Chassis Ears oder einem ähnlichen Werkzeug die Geräuschquelle. Weitere Informationen zu NVH finden Sie unter
SIEHE: Geräusch, Vibration und Rauheit (NVH) (100-04 Geräusch, Vibration und Rauheit – Diagnose und Prüfung).
. REPARIEREN oder neue Komponenten nach Bedarf EINBAUEN.
Nein REPARIEREN oder neue Komponenten nach Bedarf EINBAUEN
GEZIELTER TEST AG: ABS-MODUL (ANTIBLOCKIERSYSTEM) DTC C0051 LENKWINKEL BEZIEHT SICH AUF PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) – MECHANISCH
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Das PSCM berechnet Geschwindigkeit, Winkel und Drehrichtung des Lenkrads und sendet die Informationen über FD-CAN an das ABS-Modul. Ist die Information falsch, ungültig oder beschädigt, setzt das ABS-Modul einen oder mehrere Diagnosefehlercodes (DTC).

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für mechanische Probleme am PSCM, die zu einem Fehler im ABS-Modul mit DTC C006B:xx, DTC C0051:xx des ABS-Moduls oder nur zu einem Fehlalarm führen.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Dieser Punkttest prüft sowohl das Fahrverhalten als auch den Zustand mechanischer Bauteile, die die Lenkung beeinflussen können. Vergleich des Lenkradwinkels zwischen ABS-Modul und PSCM.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Die Diagnosefehlercodes (DTC) C006B:xx und C0051:xx des ABS-Moduls werden gesetzt, wenn der Vergleich der Lenkradwinkelinformationen des ABS-Moduls mit den Lenkradwinkelinformationen des PSCM außerhalb des erwarteten Bereichs liegt. Diese Störung kann sowohl durch mechanische als auch durch elektrische Bauteile verursacht werden.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
ABS C0051:23 Lenkradsensor: niedriges Signalniveau Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das Lenkradpositionssignal vom PSCM-Modul für eine festgelegte Zeitspanne unverändert bleibt.
ABS C0051:27 Lenkradsensor: Signaländerungsrate über Schwellenwert Dieser DTC wird gesetzt, wenn eine Lenkradwinkelsignalnachricht vom PSCM-Modul gesendet wird, die eine höhere Änderungsrate anzeigt als andere Eingangssignale des ABS-Moduls.
ABS C0051:28 Lenkradsensor: Signalversatz außerhalb des zulässigen Bereichs/Nullpunktabgleich fehlerhaft Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das ABS-Modul feststellt, dass der absolute Wert der gemessenen Lenkradposition größer als 720 Grad ist oder wenn der berechnete Lenkwinkelversatz größer als 15 Grad ist.
ABS C0051:54 Lenkradsensor: Kalibrierung fehlt Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Mittelposition des Lenkradwinkels nicht erkannt wird und das Geschwindigkeits- oder Zeitlimit überschritten wurde. Dieser DTC wird automatisch zurückgesetzt, sobald die Mittelposition gefunden wurde.
ABS C0051:62 Lenkradsensor: Signalvergleichsfehler Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das ABS-Modul einen Timeout-Fehler, einen Gütefehler, eine Unplausibilität der Gierratensignale oder der aktiven Gierratensignale oder einen Unplausibilitätsfehler der Raddrehzahldaten erkennt. In diesem Fall kann die Lenkradmittelposition nicht als gültig bestimmt werden, und das System startet den Lernvorgang für die Lenkradmittelposition.
ABS C0051:64 Lenkradwinkelsensor: Signal unplausibel Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das ABS-Modul eine zu große Differenz zwischen dem Lenkradwinkelsignal und dem berechneten Referenzsignal feststellt oder wenn der Lenkwinkelsensor nicht mit den Eingangssignalen der anderen Stabilitätsregelungssensoren übereinstimmt (Gierrate, Querbeschleunigung, Längsbeschleunigung, Wankgeschwindigkeit).
ABS C0051:67 Lenkradwinkelsensor: fehlerhaftes Signal nach Ereignis Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das ABS-Modul die Lenkradmittelposition nach 30 Sekunden Fahrt mit einer Geschwindigkeit von 14.4 km/h bis 48 km/h nicht bestimmen kann.
ABS C0051:85 Lenkradwinkelsensor: Signal oberhalb des zulässigen Bereichs Dieser DTC wird gesetzt, wenn das ABS-Modul feststellt, dass der absolute Wert des berechneten Lenkradwinkels einen festgelegten Schwellenwert überschreitet.
ABS C0051:86 Lenkradwinkelsensor: falsches Signal Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul aufgrund eines internen Fehlers eine Fehlermeldung sendet.
ABS C006B:00 Stabilitätssystem zu lange aktiv: keine Information zum Untertyp Dieser DTC wird gesetzt, wenn das ABS-Modul feststellt, dass die ABS-, ESC- oder RSC-Funktion länger aktiv war, als es die verschiedenen Sensoren anzeigen. Eine Prüfung ist erforderlich.
ABS C0051:29 Lenkradwinkelsensor: falsches Signal Dieser DTC wird gesetzt, wenn das ABS-Modul feststellt, dass der absolute Wert des berechneten Lenkradwinkels außerhalb der festgelegten Schwellenwerte liegt.
ABS C0051:82 Lenkradsensor: aktiv/falscher Sequenzzähler/nicht aktualisiert Dieser DTC wird gesetzt, wenn vom PSCM-Modul keine erwarteten Lenkradwinkelwerte empfangen werden.
ABS C0051:96 Lenkradsensor: interner Bauteilfehler Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul aufgrund eines internen Fehlers eine Fehlermeldung sendet.

Mögliche Ursachen

  • Reifendruck
  • Raddrehzahlsensor
  • Falsch installiertes RCM
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • Unvollständige oder falsche Kalibrierung des Stabilitätskontrollsensors
  • Räder und Reifen
  • Komponenten der Vorderradaufhängung
  • Komponenten der Lenkungsanlage
  • RCM
  • PSCM
GEZIELTER TEST AH: ABS-MODUL (ANTIBLOCKIERSYSTEM) DTC C0051 LENKWINKEL BEZIEHT SICH AUF PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) – ELEKTRISCH
Einleitung

HINWEIS: Verwenden Sie bei der Messung den/die passenden Messspitzenadapter. Die Verwendung falscher Messspitzenadapter kann zur Beschädigung des Steckers führen.


Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Die Diagnosefehlercodes (DTC) C006B:xx und C0051:xx des ABS-Moduls werden gesetzt, wenn der Vergleich der Lenkradwinkelinformationen des ABS-Moduls mit den Lenkradwinkelinformationen des PSCM außerhalb des erwarteten Bereichs liegt. Diese Störung kann sowohl durch mechanische als auch durch elektrische Bauteile verursacht werden.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft elektrische Probleme mit dem PSCM, die zum ABS-Modul-DTC C006B:xx, zum ABS-Modul-DTC C0051:xx oder nur zu einer fehlerhaften ABS-Auslösung führen.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Dieser Punkttest prüft sowohl das PSCM als auch die zugehörige elektrische Verkabelung, die den Vergleich des Lenkradwinkels zwischen ABS-Modul und PSCM beeinflussen kann.

Mögliche Ursachen

  • Diagnosefehlercodes (DTC) für interne Fehler des PSCM
  • Diagnosefehlercodes (DTC) für Kommunikationsverlust im PSCM-Netzwerk
  • Diagnosefehlercodes (DTC) für ungültige Daten im PSCM-Netzwerk
  • Niedrige Spannung von Anlasser, Generator, Ladesystem
  • Lenkungskabelbaum, Masse oder Steckverbinder
  • Ungesteuerter Kabelbaum, Masse oder Steckverbinder
GEZIELTER TEST AJ: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0100:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Zündung länger als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft den PSCM-DTC U0100: Kommunikation nur mit dem PCM verloren. Er betrifft kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie, ob Kabelbaum und Steckverbinder des PSCM in Ordnung sind. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul über den 3-poligen Steckverbinder an der Lenksäule bis zum Linien-Steckverbinder im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, leitet der Test anschließend zur Prüfung von PCM und Kabelbaum weiter.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Weitere Informationen zu den vom PCM an das PSCM gesendeten Nachrichten finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste im Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • Bauen Sie im Rahmen der Reparatur des PSCM-Moduls kein neues PSCM-Modul ein. Diagnosefehlercode U0100:00.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM U0100:00 Kommunikationsverlust mit ECM/PCM 'A': keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen PSCM und PCM ausfällt. Der Fehlercode U0100:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im PSCM-Kabelbaum oder durch ein Problem am PCM gesetzt werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • PCM
GEZIELTER TEST AK: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0121:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft den PSCM-DTC U0121: Kommunikation nur mit dem ABS verloren. Er betrifft kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie, ob Kabelbaum und Steckverbinder des PSCM in Ordnung sind. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul über den 3-poligen Steckverbinder an der Lenksäule bis zum Linien-Steckverbinder im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, leitet der Test anschließend zur Prüfung von ABS und Kabelbaum weiter.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Bauen Sie im Rahmen der Reparatur des PSCM-Moduls kein neues PSCM-Modul ein. Diagnosefehlercode U0121:00.
  • Weitere Informationen zu den vom ABS-Modul an das PSCM gesendeten Nachrichten finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste im Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • Vorhandensein des Fehlercodes U0121:00 kann zusätzliche Lenkfunktionen beeinträchtigen. Aktiver Parkassistent, Spurhalteassistent (LKA) und Spurzentrierungsassistent (LCA) werden nicht aktiviert. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gespeichert wird, wird das Ereignis beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0121:00 Kommunikation mit ABS-Steuermodul (Antiblockiersystem) „A“ gestört: keine Untertyp-Information Dieser DTC wird gespeichert, wenn die Kommunikation zwischen dem PSCM und dem ABS-Modul ausfällt. Der DTC U0121:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im Kabelbaum des PSCM oder im ABS-Modul verursacht werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • ABS-Modul

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gespeichert, wenn das PSCM innerhalb einer bestimmten Zeit keine Nachrichten vom ABS-Modul empfängt. Dies kann auftreten, wenn der Kabelbaum des ABS-Moduls oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Weitere Informationen finden Sie bei Bedarf im DTC-Index.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AL: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0140:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht die HS-CAN-Nachrichten, wenn die Spannung am PSCM mehr als 9 Volt beträgt und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, die den Betrieb des PSCM beeinträchtigen.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für den PSCM-DTC U0140 Kommunikationsverlust nur mit dem BCM. Er gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie den Kabelbaum und die Steckverbinder des PSCM auf einwandfreien Zustand. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-poliger Steckverbinder an der Lenksäule bis zum Linienstecker im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung des BCM und des Kabelbaums.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Weitere Informationen zu den vom BCM an das PSCM gesendeten Nachrichten finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • Installieren Sie kein neues PSCM-Modul als Teil der Reparatur des PSCM-Moduls. Fehlercode U140:00.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0140:00 Kommunikation mit dem Karosseriesteuergerät verloren: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gespeichert, wenn die Kommunikation zwischen dem PSCM und dem BCM ausfällt. Der DTC U0140:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im Kabelbaum des PSCM oder durch ein Problem im BCM verursacht werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • BCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gespeichert, wenn das PSCM innerhalb einer bestimmten Zeit keine Nachrichten vom ABS-Modul empfängt. Dies kann auftreten, wenn der Kabelbaum des ABS-Moduls oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Weitere Informationen finden Sie bei Bedarf im DTC-Index.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0146:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für den PSCM-DTC U0146 Kommunikationsverlust nur mit dem seriellen Datengateway (GWM). Er gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn Spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach schwerwiegenden Modulfehlern und vor Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie den Kabelbaum und die Steckverbinder des PSCM auf einwandfreien Zustand. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-poliger Steckverbinder an der Lenksäule bis zum Linienstecker im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung des GWM und des Kabelbaums.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Weitere Informationen zu den vom GWM-Modul an das PSCM gesendeten Nachrichten finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • Installieren Sie kein neues PSCM-Modul als Teil der Reparatur des PSCM-Moduls. Fehlercode U146:00.
  • Das Vorhandensein des Fehlercodes U0146:00 beeinträchtigt die Funktion des Ausweichlenkassistenten (ESA) nach dessen Aktivierung. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gespeichert wird, wird das Ereignis beendet und das Assistenzsystem deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PKM U0146:00 Kommunikationsverlust mit Serial Data Gateway 'A': keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gespeichert, wenn die Kommunikation zwischen dem PSCM und dem GWM ausfällt. Der DTC U0146:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im Kabelbaum des PSCM oder durch ein Problem im GWM verursacht werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • GWM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gespeichert, wenn das PSCM innerhalb einer bestimmten Zeit keine Nachrichten vom GWM-Modul empfängt. Dies kann auftreten, wenn der Kabelbaum des GWM-Moduls oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Weitere Informationen finden Sie bei Bedarf im DTC-Index.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0151:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht den HS-CAN, wenn die Zündung länger als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM mehr als 10 Volt beträgt und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, die den Betrieb des PSCM beeinträchtigen.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für den PSCM-DTC U0151 Kommunikationsverlust nur mit dem RCM. Er gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie den Kabelbaum und die Steckverbinder des PSCM auf einwandfreien Zustand. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-poliger Steckverbinder an der Lenksäule bis zum Linienstecker im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung des RCM und des Kabelbaums.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Weitere Informationen zu den vom RCM-Modul an das PSCM gesendeten Nachrichten finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • Installieren Sie kein neues PSCM-Modul als Teil der Reparatur des PSCM-Moduls. Fehlercode U151:00.
  • Das Vorhandensein des Fehlercodes U0151:00 beeinträchtigt den Spurzentrierungsassistenten (LCA) nach dessen Aktivierung. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gespeichert wird, wird das Ereignis beendet und das Assistenzsystem deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0151:00 Kommunikationsverlust mit Sicherheitssteuermodul: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gespeichert, wenn die Kommunikation zwischen dem PSCM und dem RCM ausfällt. Der DTC U0151:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im Kabelbaum des PSCM oder durch ein Problem im RCM verursacht werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • RCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gespeichert, wenn das PSCM innerhalb einer bestimmten Zeit keine Nachrichten vom RCM-Modul empfängt. Dies kann auftreten, wenn der Kabelbaum des RCM-Moduls oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Weitere Informationen finden Sie bei Bedarf im DTC-Index.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AO: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0155:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Zündung länger als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für den PSCM-DTC U0155 Kommunikationsverlust nur mit dem IPC. Er gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Auf ordnungsgemäßen Zustand von PSCM-Kabelbaum und Steckverbindern prüfen. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-polige Steckverbindung an der Lenksäule zur Verbindungssteckverbindung im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung von IPC und Kabelbaum.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Für weitere Informationen zu den Nachrichten, die von IPC an PSCM gesendet werden, siehe Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 Werkstatthandbuch.
  • Das neue PSCM-Modul nicht im Rahmen der Reparatur des PSCM-Moduls installieren. Diagnosefehlercode U0155:00.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0155:00 Kommunikationsverlust mit Kombiinstrument (IPC): keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen PSCM und IPC ausfällt. DTC U0155:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im PSCM-Kabelbaum oder durch ein Problem am IPC gesetzt werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • PCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul über einen bestimmten Zeitraum keine IPC-Nachrichten empfängt. Dies kann auftreten, wenn der IPC-Kabelbaum oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Bei Bedarf den DTC-Index für weitere Informationen konsultieren.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AP: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0159:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Zündung länger als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für PSCM-DTC U0159 Kommunikationsverlust nur mit PAM. Er gilt für kein anderes Modul als PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Auf ordnungsgemäßen Zustand von PSCM-Kabelbaum und Steckverbindern prüfen. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-polige Steckverbindung an der Lenksäule zur Verbindungssteckverbindung im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung von IPC und Kabelbaum.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Für weitere Informationen zu den Nachrichten, die von PAM an PSCM gesendet werden, siehe Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 Werkstatthandbuch.
  • Das neue PSCM-Modul nicht im Rahmen der Reparatur des PSCM-Moduls installieren. Diagnosefehlercode U0159:00.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0159:00 Kommunikation mit dem Parkassistenz-Steuermodul „A“ verloren: Subtyp-Information fehlt Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen PSCM und PAM ausfällt. Fehlt die Nachricht zum Lenkradwinkel von PAM länger als die festgelegte Zeit, setzt dieser DTC.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • PAM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul über einen bestimmten Zeitraum keine PAM-Nachrichten empfängt. Dies kann auftreten, wenn der PAM-Kabelbaum oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Bei Bedarf den DTC-Index für weitere Informationen konsultieren.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AQ: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0212:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Zündung länger als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für PSCM-DTC U0212 Kommunikationsverlust nur mit SCCM. Er gilt für kein anderes Modul als PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Auf ordnungsgemäßen Zustand von PSCM-Kabelbaum und Steckverbindern prüfen. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-polige Steckverbindung an der Lenksäule zur Verbindungssteckverbindung im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung von SCCM und Kabelbaum.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Für weitere Informationen zu den Nachrichten, die von SCCM an PSCM gesendet werden, siehe Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 Werkstatthandbuch.
  • Das neue PSCM-Modul nicht im Rahmen der Reparatur des PSCM-Moduls installieren. Diagnosefehlercode U0212:00.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0212:00 Kommunikation mit dem Lenksäulen-Steuermodul verloren: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen PSCM und SCCM ausfällt. DTC U0212:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im PSCM-Kabelbaum oder durch ein Problem am SCCM gesetzt werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • SCCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM über einen bestimmten Zeitraum keine SCCM-Nachrichten empfängt. Dies kann auftreten, wenn der SCCM-Kabelbaum oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Bei Bedarf den DTC-Index für weitere Informationen konsultieren.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AR: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U023A:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • IPMA ist in den Innenrückspiegel integriert. Der DTC überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Spannung am PSCM über 10 Volt liegt und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen. Hemmt den Betrieb des PSCM.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für PSCM-DTC U023A Kommunikationsverlust nur mit Bildverarbeitungsmodul „A“. Er gilt für kein anderes Modul als PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Auf ordnungsgemäßen Zustand von PSCM-Kabelbaum und Steckverbindern prüfen. Dieser Test prüft die Steckverbinder und die Verkabelung vom PSCM-Modul. 3-polige Steckverbindung an der Lenksäule zur Verbindungssteckverbindung im Fahrgastraum. Wenn diese Stromkreise ordnungsgemäß funktionieren, verweist der Test anschließend auf die Prüfung von IPMA und Kabelbaum.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Für weitere Informationen zu den Nachrichten, die vom IPMA-Modul an PSCM gesendet werden, siehe Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 Werkstatthandbuch.
  • Das neue PSCM-Modul nicht im Rahmen der Reparatur des PSCM-Moduls installieren. Diagnosefehlercode U023A:00.
  • Das Vorhandensein des Diagnosefehlercodes U023A:00 kann zusätzliche Lenkfunktionen beeinträchtigen. Evasive Steering Assist (ESA), Lane Keeping Assist (LKA) und Lane Center Assist (LCA) lassen sich nicht aktivieren. Wenn der Diagnosefehlercode während eines Assistenzereignisses gesetzt wird, wird das Ereignis beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM U023A:00 Kommunikationsverlust mit Bildverarbeitungsmodul A: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen PSCM und IPMA ausfällt. DTC U023A:00 kann auch durch einen Schaltkreisfehler im HS-CAN, im PSCM-Kabelbaum oder durch ein Problem am IPMA gesetzt werden.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • IPMA

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM-Modul über einen bestimmten Zeitraum keine Nachrichten des IPMA-Moduls empfängt. Dies kann auftreten, wenn der IPMA-Modulkabelbaum oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Bei Bedarf den DTC-Index für weitere Informationen konsultieren.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AS: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0401:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für PSCM-DTC U0401 Ungültige Daten nur vom Motorsteuergerät empfangen. Er gilt für kein anderes Modul als PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um die Diagnose auf das Modul und den zugehörigen Stromkreis zu lenken, der fehlerhafte oder unbekannte Informationen in Nachrichten sendet.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Für weitere Informationen zu den Nachrichten, die vom PCM an PSCM gesendet werden, siehe Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 Werkstatthandbuch.
  • DTC U0401:00 weist auf ein Problem mit dem PCM hin. Das meldende Modul ist nicht das fehlerhafte Modul. Das neue PSCM nicht im Rahmen der Reparatur des PSCM installieren. Diagnosefehlercode U0401:00.
  • Wenn dieser DTC gesetzt ist, wird die Lenkunterstützung reduziert, was bei Rangiermanövern mit niedriger Geschwindigkeit zu einem höheren Lenkaufwand führt.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U0401:00 Falsche Daten von ECM/PCM A empfangen: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM vom PCM die Meldung "Störung" oder "unbekannt" anstelle gültiger Sensorinformationen erhält.

Mögliche Ursachen

  • Störung HS-CAN
  • Ein oder mehrere Bauteile der Lenkung sind falsch installiert.
  • Symptom: PCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM innerhalb eines bestimmten Zeitraums keine Meldungen vom PCM empfängt. Dies kann auftreten, wenn der PCM-Kabelbaum oder die elektrischen Steckverbinder locker oder beschädigt sind oder wenn der Ladezustand der Fahrzeugbatterie niedrig ist. Falls erforderlich, lesen Sie die DTC-Übersicht für weitere Informationen.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
GEZIELTER TEST AT: PSCM (SERVOLENKUNGS-STEUERMODUL) DTC (DIAGNOSEFEHLERCODE) U0415:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht HS-CAN-Nachrichten, wenn die Spannung am PSCM größer als 10 Volt ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM sperren.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft nur den PSCM-DTC U0415 Ungültige Daten nur vom ABS-Steuermodul "A" empfangen. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um die Diagnose auf das Modul und den zugehörigen Stromkreis zu lenken, der fehlerhafte oder unbekannte Informationen in Nachrichten sendet.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Die Servolenkunterstützung kann reduziert sein, wenn das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal fehlt. Das Modul kann über HS-CAN eine falsche Lenkradwinkelmeldung senden, wenn der Winkelversatz vom ABS-Modul fehlt.
  • Weitere Informationen zu den vom ABS-Modul an das PSCM gesendeten Nachrichten finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste im Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • DTC U0415:00 zeigt ein Problem mit dem ABS an. Das meldende Modul ist nicht das fehlerhafte Modul. Installieren Sie kein neues PSCM als Teil der Reparatur bei dem Diagnose-Fehlercode U0415:00 des PSCM.
  • Vorhandensein des Fehlercodes. U0415:00 kann zusätzliche Lenkfunktionen beeinträchtigen; die aktive Einparkhilfe, die Spurhalteunterstützung (LKA) und die Spurwechselassistenz (LCA) werden deaktiviert. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gesetzt wird, wird das Ereignis beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM U0415:00 Ungültige Daten vom Steuermodul des Antiblockiersystems (ABS) „A“ empfangen: keine Subtyp-Information Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM vom ABS-Modul die Meldung "Störung" oder "unbekannt" anstelle gültiger Sensorinformationen erhält.
PCM U0415:22 Ungültige Daten vom ABS-Steuermodul «A»: Signalamplitude größer als Maximum Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn das PSCM vom ABS-Modul die Meldung "Störung" oder "unbekannt" anstelle gültiger Sensorinformationen erhält.

Mögliche Ursachen

  • Störung HS-CAN
  • Ein oder mehrere Bauteile der Lenkung sind falsch installiert.
  • ABS-Modul

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gespeichert, wenn das PSCM innerhalb einer bestimmten Zeit keine Nachrichten vom ABS-Modul empfängt. Dies kann auftreten, wenn der Kabelbaum des ABS-Moduls oder die elektrischen Steckverbinder lose oder beschädigt sind oder wenn die Batteriespannung des Fahrzeugs niedrig ist. Weitere Informationen finden Sie bei Bedarf im DTC-Index.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
TEST AU: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U0429:00
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht die CAN-Meldungen, wenn die Zündung seit mehr als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM mehr als 9 Volt beträgt und keine Diagnose-Fehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM unterbinden.
  • Das SCCM verwendet Eingangsdaten von mehreren Sensoren und Bauteilen, um Fahrzeugdaten zu erfassen, und sendet diese Daten dann an das PSCM. Wenn die Daten beschädigt oder ungültig sind, sendet das SCCM "ungültig", "Störung" oder "unbekannt" anstelle der tatsächlichen Sensordaten. Eine Liste der vom SCCM an das PSCM gesendeten Meldungen finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste unter Beschreibung und Funktionsweise in Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft nur den PSCM-DTC U0429 Ungültige Daten nur vom Lenksäulen-Steuermodul empfangen. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um das Vorhandensein des DTC U0429 zu prüfen und den richtigen Abschnitt des Werkstatthandbuchs zur Diagnose des Fehlercodes zu ermitteln.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Der Fehlercode U0429:00 zeigt ein Problem mit der Betriebsmodus-Meldung, der Drehmomentkompensations-Meldung oder der Bremskraftreduzierungs-Meldung an, die vom SCCM gesendet wurde.
  • Das meldende Modul ist nicht das fehlerhafte Modul. Installieren Sie kein neues PSCM im Rahmen der Reparatur. Fehlercode U0429:00.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U0429:00 Falsche Daten vom Lenksäulensteuermodul empfangen: Keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM vom SCCM eine ungültige oder unbekannte Meldung anstelle der tatsächlichen Lenkradwinkeldaten erhält.

Mögliche Ursachen

  • Sensoren und Bauteile, die mit dem SCCM verbunden sind
  • SCCM
TEST AV: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U0447:00
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das serielle Datengateway-Modul wird auch als GWM bezeichnet.
  • Das PSCM überwacht die CAN-Meldungen, wenn die Zündung seit mehr als 5 Sekunden eingeschaltet ist, die Spannung am PSCM mehr als 9 Volt beträgt und keine Diagnose-Fehlercodes (DTC) vorliegen, die den Betrieb des PSCM unterbinden.
  • Das GWM verwendet Eingangsdaten von mehreren Sensoren und Bauteilen, um Fahrzeugdaten zu erfassen, und sendet diese Daten dann an das PSCM. Wenn die Daten beschädigt oder ungültig sind, sendet das GWM "ungültig", "Störung" oder "unbekannt" anstelle der tatsächlichen Sensordaten. Eine Liste der vom GWM an das PSCM gesendeten Meldungen finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste unter Beschreibung und Funktionsweise in Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft den PSCM-DTC U2100 Ersteinrichtung nicht abgeschlossen. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um das Vorhandensein des DTC U0447 zu prüfen und den richtigen Abschnitt des Werkstatthandbuchs zur Diagnose des Fehlercodes zu ermitteln.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • DTC U0447:00 zeigt ein Problem mit den vom GWM gesendeten Meldungen an. Das meldende Modul ist nicht das fehlerhafte Modul. Installieren Sie kein neues PSCM im Rahmen der Reparatur bei dem Diagnose-Fehlercode U0447:00 des PSCM.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U0447:00 Vom Serial Data Gateway „A“ wurden ungültige Daten empfangen: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM vom GWM die Meldung "Störung" oder "unbekannt" anstelle gültiger Informationen erhält.

Mögliche Ursachen

  • Sensoren und Bauteile, die mit dem GWM verbunden sind
  • GWM
TEST AW: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U045A:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht das HS-CAN, wenn die Spannung am PSCM mehr als 10 Volt beträgt und keine Diagnose-Fehlercodes (DTC) vorliegen. Dies unterbricht den Betrieb des PSCM.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft den PSCM-DTC U045A Ungültige Daten nur vom PAM empfangen. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um die Diagnose auf das Modul und den zugehörigen Stromkreis zu lenken, der fehlerhafte oder unbekannte Informationen in Nachrichten sendet.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Weitere Informationen zu den vom PAM an das PSCM gesendeten Meldungen finden Sie in der Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 des Werkstatthandbuchs.
  • DTC U045A:00 zeigt ein Problem mit den vom PAM gesendeten Spurinformationen an. Das meldende Modul ist nicht das fehlerhafte Modul. Installieren Sie kein neues PSCM im Rahmen der Reparatur bei dem Diagnose-Fehlercode U045A:00 des PSCM.
  • Das Vorhandensein des DTC U045A:00 kann die Aktivierung der aktiven Einparkhilfe verhindern. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gesetzt wird, kann dieses Ereignis beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert werden.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PCM U045A:00 Ungültige Daten vom Einparkhilfe-Steuermodul «A»: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM vom PAM die Meldung "Störung" oder "unbekannt" anstelle gültiger Informationen erhält.

Mögliche Ursachen

  • Störung HS-CAN
  • PAM
TEST AX: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U053B:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht das HS-CAN, wenn die Spannung am PSCM mehr als 10 Volt beträgt und keine Diagnose-Fehlercodes (DTC) vorliegen. Dies unterbricht den Betrieb des PSCM.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test betrifft den PSCM-DTC U053B Ungültige Daten nur vom IPMA empfangen. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Um die Diagnose auf das Modul und den zugehörigen Stromkreis zu lenken, der fehlerhafte oder unbekannte Informationen in Nachrichten sendet.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Für weitere Informationen zu den Nachrichten, die vom IPMA-Modul an PSCM gesendet werden, siehe Netzwerknachrichtenliste in Abschnitt 211-02 Werkstatthandbuch.
  • DTC U053B:00 zeigt ein Problem mit den vom IPMA gesendeten Spurinformationen an. Das meldende Modul ist nicht das fehlerhafte Modul. Installieren Sie kein neues PSCM im Rahmen der Reparatur bei dem Diagnose-Fehlercode U053B:00 des PSCM.
  • Vorhandensein eines Fehlercodes. U053B:00 kann die Verwendung zusätzlicher Funktionen verhindern; Ausweichunterstützung bei Lenkeingriff (ESA) und Lane Center Assist (LCA) werden nicht aktiviert. Wenn der Fehlercode während einer Assistenzfunktion gesetzt wird, kann der Assistent beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert werden.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U053B:00 Ungültige Daten vom Bildverarbeitungsmodul A empfangen: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gesetzt, wenn das PSCM vom IPMA eine Meldung „Fehler“ oder „unbekannt“ anstelle gültiger Informationen erhält.

Mögliche Ursachen

  • Störung HS-CAN
  • IPMA
TEST BA: LENKGETRIEBE LECKT FLÜSSIGKEIT
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Lenkgetriebe, aus denen Servolenkflüssigkeit austritt

    Lenkgetriebe, aus denen Servolenkflüssigkeit austritt

  • Die EPAS-Zahnstange ist nicht mit Servolenkflüssigkeit gefüllt.
  • Nur die HPAS-Zahnstange ist mit Servolenkflüssigkeit gefüllt.
  • Nur die HPAS-Zahnstange kann Servolenkflüssigkeit austreten lassen.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Diagnoseanweisung zu Undichtigkeiten externer Flüssigkeiten an der EPAS-Zahnstange und den Bauteilen erstellen.

Externe Flüssigkeitsquellen

    Externe Flüssigkeitsquellen

  • Motorkühlmittel
  • Motoröl
  • Getriebeöl
  • Bremsflüssigkeit
  • Flüssigkeit aus benachbarten Behältern

Mögliche Ursachen

  • Tropfen oder Austreten von Flüssigkeit aus einer externen Quelle auf das Lenkgetriebe
TEST BB: B1D23:4B
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM verwendet einen Thermistor zur Überwachung der internen Modultemperatur. EPAS-Mechanismus. Dieser DTC, der allein auftritt, zeigt keinen Fehler im Lenksystem an. Alle anderen EPAS-Diagnosedaten diagnostizieren. Diagnosefehlercodes (DTC) vor der Diagnose von B1D23:4B.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt nur für das PSCM und den DTC B1D23:4B. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Liste der Modulfehlercodes viele Diagnosefehlercodes (DTC) enthält, zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000) diagnostizieren, bevor Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder falsche Daten) diagnostiziert werden. Wenn Spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Bei diesem Test werden das Lenkgetriebe und der umgebende Motorraum auf heiße Bauteile, fehlende Hitzeschilde oder ein beschädigtes Lenkgetriebegehäuse mit Öffnung zum Lenkgetriebe geprüft.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Das PSCM meldet nur den DTC B1D23:4B, der keinen Fehler im PSCM anzeigt. Er zeigt eine Überhitzung aufgrund von Umgebungsbedingungen oder hoher Belastung des EPAS-Systems an. Ein Beispiel für hohe Belastung sind mehrfache Rangiermanöver in kurzer Zeit bei niedrigem Reifendruck oder das Abschleppen über weite Strecken mit anschließendem mehrfachem Rangieren.
  • Der vom PSCM verwendete Thermistor ist auf 80 °C (176 °F) kalibriert und die Genauigkeit des Sensors nimmt bei niedrigeren Umgebungstemperaturen ab. Bei Raumtemperatur und darunter beträgt die Genauigkeit des Sensors +/- 20 °C (68 °F).
  • Das Vorhandensein des Fehlercodes B1D23:4B verhindert zusätzliche Lenkfunktionen; aktiver Parkassistent, Spurhalteassistent (LKA) und Lane Center Assist (LCA) werden nicht aktiviert. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gesetzt wird, wird das Ereignis beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC B1D23:4B Temperatursensor: Überhitzung Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn die interne Temperatur des EPAS-Getriebes einen festgelegten Schwellenwert überschreitet. Dies liegt am wahrscheinlichsten an hohen Umgebungstemperaturen, hohen Belastungen des Lenkgetriebes oder einem beschädigten PSCM-Gehäuse, das Wärme in das Lenkgetriebe eindringen lässt. Bei Bedarf den DTC-Index für weitere Informationen konsultieren.

Mögliche Ursachen

  • Hohe Belastungen des Lenkgetriebes
  • Übermäßige Umgebungstemperatur
  • PSCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
TEST BC: U3003:16, U3003:17 ODER U3003:68
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht die von der 12-Volt-Batterie und dem Ladesystem gelieferte Spannung und setzt bei Bedarf den entsprechenden Fehlercode.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt nur für das PSCM und die DTC U3003:16, U3003:17 oder U3003:68. Er gilt für kein anderes Modul als das PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Liste der Modulfehlercodes viele Diagnosefehlercodes (DTC) enthält, zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000) diagnostizieren, bevor Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder falsche Daten) diagnostiziert werden. Wenn Spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Dieser Test prüft die PSCM-Sicherungen in der BJB und der Hochstrom-BJB, die Stromversorgung und Masse des PSCM-Kabelbaums. Der Test prüft außerdem das Ladesystem und den Ladezustand der Batterie.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • In einigen Fällen kann das Nachrichtenzentrum anzeigen: LENKUNGSWARTUNG ERFORDERLICH. Dies weist nicht auf ein Problem mit dem PSCM hin, wenn nur der DTC U3003:XX vorliegt. Der Zustand der 12-Volt-Batterie sollte geprüft werden.
  • Ein PSCM, das nur die DTC U3003:16, U3003:17 oder U3003:68 meldet, weist nicht auf einen Fehler im PSCM hin. NICHT ein neues EPAS-Getriebe oder PSCM einbauen, wenn einer oder mehrere dieser Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen.
  • Das Vorhandensein des Fehlercodes U3003:16, U3003:17, U3003:18 oder U3003:68 verhindert Lenkfunktionen; aktiver Parkassistent, Spurhalteassistent (LKA) und Lane Centering Assist (LCA) werden nicht aktiviert. Wenn der Fehlercode während eines Assistenzereignisses gesetzt wird, wird das Ereignis beendet und die Assistenzfunktion deaktiviert. Das Vorhandensein eines dieser Diagnosefehlercodes kann außerdem zu einem höheren als normalen Lenkaufwand führen.
  • Wenn der Fehlercode U3003:16 gesetzt ist, reduziert das PSCM die Verstärkung der Servolenkung auf einen festgelegten Stromverbrauch. Übersteigt die EPAS-Stromaufnahme diese Grenze, verringert das PSCM die Lenkunterstützung weiter, bis der Stromverbrauch unter der Grenze liegt oder die Unterstützung vollständig entfernt ist.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
DTC U3003:16 Batteriespannung: Spannung des Stromkreises unterhalb des Schwellenwerts Fällt die Versorgungsspannung des PSCM bei eingeschalteter Zündung und betriebsbereitem Motor für mehr als 5 Sekunden unter 9 Volt (Hybridfahrzeuge) oder die Motordrehzahl liegt über 500 U/min (alle anderen Fahrzeuge), wird der DTC U3003:16 gesetzt.
DTC U3003:17 Batteriespannung: Spannung des Stromkreises oberhalb des Schwellenwerts Übersteigt die Versorgungsspannung des PSCM bei eingeschalteter Zündung 18 Volt, wird der DTC U3003:17 gesetzt. Der DTC U3003:17 kann auch gesetzt werden, wenn das Fahrzeug kürzlich von einer externen Quelle gestartet wurde oder die Batterie kürzlich geladen wurde.
DTC U3003:68 Batteriespannung: Ereignisinformation Liegt die Versorgungsspannung des PSCM unter 11,8 V oder leuchtet die Ladesystemanzeige bei eingeschalteter Zündung und aktiviertem PSCM, wird der DTC U3003:68 gesetzt.

Mögliche Ursachen

  • Sicherungen
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem mit dem Ladesystem
  • 12-Volt-Batterie
  • PSCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen und Fahrzeugkabel frei von Korrosion und anderen Verunreinigungen sind.
  • Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen des Fahrzeugs mit dem korrekten Drehmoment angezogen sind.
  • Sicherstellen, dass alle PSCM-Sicherungen in der BJB und der Hochstrom-BJB intakt sind.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
TEST BD: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U3001:68
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Wenn die Zündung ausgeschaltet ist, bleibt das PSCM für kurze Zeit eingeschaltet, um Daten im Speicher abzulegen. Wenn die Zündung auf ON geschaltet wird, ruft das PSCM diese Informationen ab. Fehlen die Informationen oder sind sie beschädigt, wird ein Fehlercode gesetzt.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt nur für das PSCM-DTC U3001:68. Dieser Test gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie das PSCM auf DTC U3001:68 und führen Sie die Diagnose durch, wenn der DTC U3001:68 im PSCM vorhanden und derzeit aktiv ist.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U3001:68 Steuermodul: unsachgemäße Abschaltung – Ereignisinformation Dieser DTC wird gesetzt, nachdem das PSCM einen kurzzeitigen Spannungsverlust des Fahrzeugs erfahren hat. Vor dem Abschalten speichert das PSCM bei eingeschalteter Zündung Daten im Speicher. Das PSCM liest diese Daten aus, und wenn sie fehlen oder beschädigt sind, wird dieser DTC gesetzt. Ein Vorliegen des DTC U3001 bedeutet daher, dass der Spannungsverlust im Fahrzeug aufgetreten ist, bevor der Fehlercode gesetzt wurde. Weitere Informationen finden Sie bei Bedarf im DTC-Index. Dieser Fehlercode wird auch gesetzt, wenn Komponenten, Sicherungen, Leitungen oder Verbindungen eines Ladesystems (z. B. Batterie, Generator usw.) zwischen dem Ladesystem und dem PSCM korrodiert, locker, beschädigt oder getrennt sind.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung(en)
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • 12-Volt-Batterie
  • Ladesystem

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen und Fahrzeugkabel frei von Korrosion und anderen Verunreinigungen sind.
  • Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen des Fahrzeugs mit dem korrekten Drehmoment angezogen sind.
  • Sicherstellen, dass alle PSCM-Sicherungen in der BJB und der Hochstrom-BJB intakt sind.
TEST BF: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) C1B00 LENKWINKELSENSOR - EPAS (ELEKTRISCHE SERVOLENKUNG)
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Bei eingeschalteter Zündung und einer Versorgungsspannung am PSCM von mehr als 6 V überwacht das Modul den Motor in der EPAS-Säule, um den relativen und den tatsächlichen Lenkradwinkel zu berechnen. Dieser Wert wird über HS-CAN an andere Module übermittelt.

Anwendbarkeit des genauen Tests

    Anwendbarkeit des genauen Tests

  • Dieser Test gilt nur für das PSCM-DTC C1B00:49 oder C1B00:62. Er gilt NICHT für andere Module oder Diagnosefehlercodes (DTC).

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie das PSCM auf den Fehlercode C1B00:XX. Stellen Sie sicher, dass der Kabelbaum des PSCM und die elektrischen Steckverbinder in einwandfreiem Zustand sind.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Wenn der Fehlercode C1B00:49 gesetzt wird, schaltet das PSCM die Lenkunterstützung ab, wechselt in den manuellen Modus und sendet eine Meldung mit einem falschen Lenkradwinkel über HS-CAN. Das Modul sendet außerdem eine Meldung an das IPC, um STörUNG LENKUNTERSTÜTZUNG im Meldungszentrum anzuzeigen.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM C1B00:49 Lenkwinkelsensor: interner elektronischer Fehler Wenn das PSCM einen ungültigen Lenkradwinkel erkennt, ist das Lenksystem nicht kalibriert, oder der interne Lenkradwinkel ist größer oder kleiner als der berechnete Wert, wird der DTC C1B00:49 gesetzt.
PSCM C1B00:62 Lenkwinkelsensor: Signalvergleichsfehler Wenn das PSCM einen ungültigen Lenkradwinkelsensor im Vergleich zum Indexsensor erkennt oder das Lenkradwinkelsignal überschüssig ist oder der Lenkradwinkel nicht im Bereich liegt, wird der DTC C1B00:62 gesetzt.

Mögliche Ursachen

  • Interne Störung der Lenksäule
  • Interner Fehler des PSCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser Fehlercode wird gesetzt, wenn die Summe der beiden Lenkwellen-Drehmomentsensoren nicht dem vorgegebenen Spannungspegel entspricht. Dies kann auftreten, wenn der Kabelbaum beschädigt, gequetscht oder die Steckverbinder locker oder beschädigt sind. Ein interner Fehler der Lenksäule oder des PSCM kann ebenfalls zum Setzen dieses Fehlercodes führen. Weitere Informationen zum Setzen des Fehlers finden Sie im PSCM-DTC-Diagramm.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
TEST BG: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) C200B LENKSÄULEN-DREHMOMENTSENSOR 1
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht den Lenkwellen-Drehmomentsensor ständig, wenn die Zündung eingeschaltet ist und die Versorgungsspannung des Sensors zwischen 5,26 und 4,71 Volt liegt.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt nur für das PSCM-DTC C200B für Lenkwellen-Drehmomentsensor 1. Er gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie das PSCM auf DTC C200B:XX und führen Sie die Diagnose durch, wenn der DTC C200B:XX im PSCM vorhanden und derzeit aktiv ist.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Während eines Zündungszyklus, in dem der Fehlercode zunächst gesetzt wird, wechselt das PSCM entweder in den Modus mit reduzierter Unterstützung oder die Lenkunterstützung wird schrittweise reduziert, bis das PSCM in den manuellen Modus wechselt.
  • Beim nächsten Zündungszyklus nach dem Setzen des DTC schaltet das PSCM, sofern es sich nicht bereits im manuellen Modus befindet, die Servolenkungsunterstützung ab und wechselt in den manuellen Modus. Das Modul sendet außerdem eine Meldung über einen falschen Lenkradwinkel über HS-CAN und eine Meldung an das IPC, um LENKUNGSFEHLER WARTUNG ERFORDERLICH im Informationszentrum anzuzeigen.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM C200B:49 Lenksäulen-Drehmomentsensor 1: interner elektronischer Fehler Wenn das PSCM innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne keine Informationen vom Lenkwellen-Drehmomentsensor erhält oder die Informationen fehlerhaft sind oder außerhalb der erwarteten Bereiche liegen, wird der Fehlercode C2B00:49 gesetzt.
PSCM C200B:62 Lenksäulen-Drehmomentsensor 1: Signalvergleichsfehler Wenn das Signal des Lenkwellen-Drehmomentsensors nicht dem Eingangssignal eines anderen Sensors entspricht, wird der DTC C200B:62 gesetzt.

Mögliche Ursachen

  • Elektrischer Steckverbinder des Drehmomentsensors locker oder beschädigt
  • Kabelbaum des Drehmomentsensors beschädigt
  • Interne Störung der Lenksäule

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser DTC wird gesetzt, wenn das Eingangssignal des Lenkradsensors im PSCM außerhalb des Bereichs liegt oder nicht mit anderen Eingangsdaten des PSCM übereinstimmt. Dies ist höchstwahrscheinlich auf einen internen Fehler im PSCM zurückzuführen. Weitere Informationen zum Setzen des Fehlers finden Sie im PSCM-DTC-Diagramm.
  • Weitere Hinweise zur Prüfung von Steckverbindern und Verkabelung finden Sie im Steering GSB.
TEST BH: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) MOTORWINKELSENSOR C200D
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM überwacht den Motorwinkelsensor ständig, wenn die Zündung eingeschaltet ist und die Versorgungsspannung am PSCM über 10 Volt liegt.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt nur für das PSCM-DTC C200D für den Motorwinkelsensor. Er gilt nicht für andere Module außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie, ob der PSCM-DTC C200D:xx vorhanden ist, und führen Sie die Diagnose durch, wenn der DTC C200D:xx derzeit im PSCM vorhanden und aktiv ist.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Während eines Zündungszyklus, in dem der Fehlercode zunächst gesetzt wird, wechselt das PSCM entweder in den manuellen Modus, in den Modus mit reduzierter Unterstützung, oder die Lenkunterstützung wird schrittweise reduziert, bis das PSCM in den manuellen Modus wechselt.
  • Beim nächsten Zündungszyklus nach dem Setzen des DTC schaltet das PSCM, sofern es sich noch nicht im manuellen Modus befindet, die Lenkunterstützung ab und wechselt in den manuellen Modus. Das Modul sendet außerdem eine Meldung mit einem falschen Lenkradwinkel über CAN und eine Meldung an das IPC, um STÖRUNG LENKUNG WARTUNG ERFORDERLICH im Meldungszentrum anzuzeigen.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM C200D:62 Motorwinkelsensor: Signalvergleichsfehler Wenn das Signal vom Sensor fehlt oder nicht dem Eingangssignal eines anderen Sensors entspricht, wird der DTC C200D:49 gesetzt.
PSCM C200D:49 Motorwinkelsensor: interner elektronischer Fehler Wenn das Signal des Motorwinkelsensors nicht dem Eingangssignal eines anderen Sensors entspricht, wird der DTC C200D:62 gesetzt.

Mögliche Ursachen

  • Interner Fehler der EPAS-Lenksäule
TEST BK: KEINE ODER UNREGELMÄSSIGE LENKUNTERSTÜTZUNG
Einleitung

HINWEIS: Verwenden Sie bei der Messung den/die passenden Messspitzenadapter. Die Verwendung falscher Messspitzenadapter kann zur Beschädigung des Steckers führen.


Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Es gibt mehrere Bedingungen (Überhitzungsschutz, Hochspannung, Niederspannung usw.), die zu einer Einschränkung oder Reduzierung der Unterstützung durch das EPAS-System führen. Vor der Diagnose von Unterstützungssymptomen alle vorhandenen PSCM-Diagnosefehlercodes (DTC) prüfen.
  • Bei vollständig geladener Batterie und eingeschalteter Zündung stellt das EPAS-System eine angemessene Unterstützung beim Rangieren des Fahrzeugs sowie beim Zurückführen in die Geradeausstellung mit geringen Schwierigkeiten sicher. Die vom EPAS-System bereitgestellte Unterstützung muss jederzeit gleichmäßig und konstant sein. Lenkung und Fahrwerkkomponenten müssen frei von jeglichen Verspannungen sein und dürfen die vom EPAS-System bereitgestellte Lenkunterstützung nicht beeinträchtigen.
  • Wird das Lenkrad am Ende des Lenkwegs länger als 2 Sekunden gehalten, wird die Unterstützung des EPAS-Systems deutlich reduziert. Dies ist ein normaler Zustand, der im PSCM programmiert ist, um das System vor irreversiblen Schäden zu schützen.
  • Fehlende oder unregelmäßige Unterstützung tritt auf, wenn die Kraft am Lenkrad über dem Normalwert liegt. Die schwergängige Lenkung kann während des gesamten Lenkvorgangs anhalten oder gegen Ende des Lenkvorgangs auftreten. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen schwergängiger Lenkung bzw. fehlender Unterstützung und schlechter Rückstellung bzw. klebriger Lenkung zu kennen.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für das Symptom „Keine Unterstützung, zeitweise oder unregelmäßige Unterstützung“. Bei anderen Fehlercodes oder Symptomen nicht anwenden.
  • Dieser Punkttest gilt NICHT für:
    • Zug- oder Driftprobleme
    • Probleme mit der Spurhaltung
    • Ungleichmäßige Lenkkraftprobleme

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Dieser Test prüft, ob das PSCM, der Kabelbaum und die Verbindungen ordnungsgemäß funktionieren. Außerdem wird geprüft, ob ein Zustand mit niedriger Batterieladung vorliegt.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • 12-Volt-Batterie
  • Fahrwerkskomponenten
  • Interner Fehler im Lenkgetriebe
  • Lose, beschädigte oder verschlissene innere oder äußere Spurstangen
  • Interner Fehler der EPAS-Lenksäule
TEST BL: DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U0420:XX UNGÜLTIGE DATEN VON PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG)
Einleitung

HINWEIS: Verwenden Sie bei der Messung den/die passenden Messspitzenadapter. Die Verwendung falscher Messspitzenadapter kann zur Beschädigung des Steckers führen.


Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Das PSCM empfängt Nachrichten von anderen Steuergeräten über 2 Steckverbinder: PSCM-A (oder B) 3-poliger Steckverbinder am Lenkgetriebe und mehrpoliger Reihensteckverbinder im Motorraum. Der Reihensteckverbinder empfängt Nachrichten von anderen Steuergeräten im PSCM-Kabelbaum. Der PSCM-Kabelbaum verwendet die VDB-Leitung, um Nachrichten vom Reihensteckverbinder an den 3-poligen PSCM-A (oder B) Steckverbinder zu übertragen. Wenn Kontakte des Steckverbinders oder VDB-Kommunikationsleitungen lose oder beschädigt sind, kann das PSCM Nachrichten von anderen Steuergeräten nicht korrekt empfangen.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für DTC U0420:xx Ungültige Daten vom Lenkverstärker-Steuergerät empfangen, der von anderen Steuergeräten gesetzt wird. Er gilt NICHT für andere DTCs.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Zur Prüfung des Batterieladezustands werden das PSCM, der Kabelbaum und die elektrischen Steckverbinder geprüft. Der Test prüft den Ladezustand der Batterie sowie die Steckverbinder und Verkabelung vom 3-poligen PSCM-Steckverbinder am PSCM bis zum Reihensteckverbinder im Fahrgastraum.

Mögliche Ursachen

  • Sicherung
  • Verkabelung, Anschlüsse oder Steckverbinder
  • Problem bei der Netzwerkkommunikation
  • 12-Volt-Batterie
  • Problem mit dem Ladesystem
  • Interner Modulfehler
TEST BO: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U2016 HAUPTSOFTWARE DES STEUERMODULS
Einleitung

Normale Funktion und Fehlfunktionen

Beschreibung

    Beschreibung

  • Wenn die Batteriespannung am PSCM größer als 10 Volt ist, die Zündung eingeschaltet ist und keine Diagnosefehlercodes (DTC) vorliegen, führt das PSCM eine Selbstprüfung der Systemsoftware durch. Wird ein Fehler erkannt, wird ein Fehlercode gespeichert und das EPAS-System wechselt in den eingeschränkten Betriebsmodus.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt für den PSCM-DTC U2016 Nur Hauptsoftware des Steuergeräts. Er gilt für kein anderes Steuergerät außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Verwenden Sie diesen Test, um zu prüfen, ob der PSCM-DTC U2016 vorliegt, und um eine Diagnose durchzuführen, wenn DTC U2016 im PSCM derzeit aktiv ist.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Während eines Zündzyklus wird zuerst DTC U2016:47 gespeichert, das PSCM geht in den Fehlermodus und die Lenkunterstützung wird schrittweise reduziert, bis das PSCM in den manuellen Modus wechselt. Das PSCM sendet eine Nachricht an das IPC, um LENKUNGSFEHLER WARTUNG ERFORDERLICH im Nachrichtenzentrum anzuzeigen.
  • Beim nächsten Zündzyklus nach Speicherung von DTC U2016:47, wenn das Problem weiterhin besteht, schaltet das PSCM den Lenkverstärker ab und wechselt in den manuellen Modus. Das Modul sendet außerdem eine Nachricht über ungültigen Lenkwinkel über HS-CAN und eine Nachricht an das IPC, um LENKUNGSFEHLER WARTUNG ERFORDERLICH im Nachrichtenzentrum anzuzeigen.
  • Wenn DTC U2016:48 gespeichert ist, bleibt das PSCM im normalen Betriebsmodus, aber alle Lenkfunktionen wie Active Nibble Control, Driftkompensation, Ausweichunterstützung (ESA), Spurverlassenswarnung (LDW), Spurhalteassistent (LKA) und Spurzentrierungsunterstützung (LCA) können deaktiviert sein.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U2016:09 Hauptsoftware des Steuermoduls: Komponentenausfall Wird aufgrund eines internen Softwarefehlers im PSCM gespeichert.
PSCM U2016:47 Hauptsoftware des Steuermoduls: Watchdog-/Sicherheits-Mikrocontroller-Ausfall Wird aufgrund eines internen Softwarefehlers im PSCM gespeichert.
PSCM U2016:48 Hauptsoftware des Steuermoduls: Überwachungssoftware-Fehler Wird aufgrund eines internen Softwarefehlers im PSCM gespeichert.
PSCM U2016:57 Hauptsoftware des Steuermoduls: ungültige/inkompatible Softwarekomponente Wird aufgrund eines internen Softwarefehlers im PSCM gespeichert.
PSCM U2016:66 Hauptsoftware des Steuermoduls: Signal hat zu viele Übergänge/Ereignisse Wird aufgrund eines internen Softwarefehlers im PSCM gespeichert.
PSCM U2016:94 Hauptsoftware des Steuermoduls: unerwartete Funktion Wird aufgrund eines internen Softwarefehlers im PSCM gespeichert.

Mögliche Ursachen

  • Interner Fehler des PSCM

Sichtprüfung und Vorprüfung

  • Dieser DTC wird gespeichert, wenn die internen Selbsttests des PSCM einen internen Softwarefehler erkennen. Bei Bedarf die DTC-Übersicht für weitere Informationen konsultieren.
TEST BQ: PSCM (STEUERMODUL DER SERVOLENKUNG) DTC (DIAGNOSE-FEHLERCODE) U2100:00
Einleitung
Informationen zu Schaltplänen und Steckverbindern siehe Zelle 43 der Schaltpläne.

Normale Funktion und Fehlfunktionen

SIEHE: Servolenkung – Systembetrieb und Komponentenbeschreibung (211-02 Servolenkung, Beschreibung und Betrieb).

Beschreibung

    Beschreibung

  • Beim Einbau eines neuen EPAS-Lenkgetriebes muss das PSCM mit den Fahrzeuginformationen konfiguriert werden. Die Konfiguration wird bei der ersten Spannungsversorgung des PSCM (Zündung ein) geprüft, wenn die Spannung am PSCM mehr als 10 Volt beträgt.

Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

    Anwendbarkeit des Prüfverfahrens

  • Dieser Test gilt nur für den PSCM-DTC U2100:00. Er gilt für kein anderes Steuergerät außer dem PSCM.

Diagnosestrategie für Fehlercodes

    Diagnosestrategie für Fehlercodes

  • Wenn die Fehlercodeliste des Moduls zu einer großen Anzahl von Diagnosefehlercodes (DTC) führt, diagnostizieren Sie zuerst alle schwerwiegenden Modulfehler (C102D, C1B00, C200B, C200C, C200D, U2011 und U3000), bevor Sie Netzwerkfehler (Kommunikationsverlust oder ungültige Daten) diagnostizieren. Wenn spannungsbezogene Diagnosefehlercodes (DTC) vorhanden sind, diagnostizieren Sie diese nach allen schwerwiegenden Modulfehlern und vor allen Netzwerkfehlern. Diagnostizieren Sie alle aktuellen und aktiven Diagnosefehlercodes (DTC), bevor Sie historische Diagnosefehlercodes (DTC) diagnostizieren.

Genaues Prüfziel

    Genaues Prüfziel

  • Prüfen Sie das PSCM auf U2100 und führen Sie eine Diagnose durch, wenn DTC U2100 im PSCM vorliegt und derzeit aktiv ist.

Diagnosewerkzeuge

    Diagnosewerkzeuge

  • Liegt DTC U2100:00 vor, wird der Lenkverstärker auf den Modus mit reduzierter Lenkunterstützung eingestellt.

Fehlercode-Setzbedingungen

Fehlercode Beschreibung Setzbedingung
PSCM U2100:00 Ersteinrichtung nicht abgeschlossen: keine Subtyp-Information Dieser DTC wird gespeichert, wenn das PSCM nie eine gültige FIN oder nie gültige Konfigurationsdaten erhalten hat. Dieser Fehlercode wird gespeichert, wenn das PSCM feststellt, dass die Fahrzeugkonfigurationsdaten oder die Basisdaten der Komponentenkonfiguration fehlen oder unvollständig sind.

Mögliche Ursachen

  • PSCM nicht konfiguriert
  • PSCM-Konfiguration nicht abgeschlossen

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Ford Escape: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.