Räder und Reifen

Radwechsel

30Schritte
~180Min.
5/5Schwierigkeit
Erledigt 0 von 30

Wenn Sie während der Fahrt einen Reifenplatzer haben, bremsen Sie nicht abrupt. Verringern Sie stattdessen allmählich die Geschwindigkeit. Halten Sie das Lenkrad fest und fahren Sie langsam an einen sicheren Ort am Straßenrand.

Lassen Sie einen Reifenschaden von einer autorisierten Werkstatt beheben, um Schäden an den Sensoren des Reifendruckkontrollsystems zu vermeiden. Siehe Reifendruckkontrollsystem. Ersetzen Sie das Reserverad so bald wie möglich durch einen Straßenreifen. Lassen Sie beim Reparieren oder Ersetzen eines Reifens mit Druckverlust das Sensorsystem des Reifendruckkontrollsystems von einer autorisierten Werkstatt auf Beschädigungen prüfen.

Verschiedene Informationen zum Reserverad und zur Reifen-Rad-Einheit

Ein nicht passendes Reserverad bzw. ein nicht passender Reifen ist nur für den vorübergehenden Gebrauch bestimmt. Das bedeutet, dass Sie ihn so bald wie möglich durch eine Reifen-Rad-Einheit derselben Größe und desselben Typs wie die ursprünglich gelieferten Straßenreifen und Felgen ersetzen müssen. Ist das nicht passende Reserverad, der Reifen oder die Felge beschädigt, müssen sie ersetzt und nicht repariert werden.

Ein nicht passendes Reserverad bzw. eine nicht passende Reifen-Rad-Einheit ist ein Reserverad, dessen Marke, Größe oder Aussehen von den Straßenreifen und Felgen abweicht. Es kann einer der folgenden drei Typen sein:

  1. Notrad vom T-Typ: Dieses Reserverad hat als Reifengrößenangabe den Buchstaben T und kann an der Seitenwand die Aufschrift „Nur für den vorübergehenden Gebrauch“ tragen.
  2. Vollwertiges, nicht passendes Reserverad mit Etikett an der Felge: Auf dem Rad befindet sich ein Etikett mit der Aufschrift: DIESE RAD-REIFEN-EINHEIT NUR FÜR DEN VORÜBERGEHENDEN GEBRAUCH.

    Beim Fahren mit einem der oben aufgeführten nicht passenden Reserveräder folgendes nicht tun:

    • Fahren Sie nicht schneller als 80 km/h.
    • Überladen Sie das Fahrzeug nicht über die maximale Zuladung hinaus, die im Abschnitt „Sicherheit“ auf dem Zertifizierungsetikett angegeben ist.
    • Ziehen Sie keinen Anhänger.
    • Verwenden Sie keine Schneeketten an der Achse mit dem nicht passenden Reserverad.
    • Verwenden Sie nicht gleichzeitig mehrere nicht passende Reserveräder.
    • Verwenden Sie keine Waschanlagen für Fahrzeuge.
    • Versuchen Sie nicht, das nicht passende Reserverad zu reparieren.

    Die Verwendung eines der oben aufgeführten nicht passenden Reserveräder an einem beliebigen Rad kann folgende Funktionen beeinträchtigen:

    • Lenkverhalten, Fahrstabilität und Bremswirkung.
    • Fahrkomfort und Geräuschentwicklung.
    • Bodenfreiheit und Parken am Bordstein.
    • Fahrverhalten bei winterlichen Bedingungen.
    • Fahrverhalten bei Nässe.
    • Allradbetrieb.
  3. Vollwertiges, nicht passendes Reserverad ohne Etikett an der Felge.

    Beim Fahren mit einem vollwertigen, nicht passenden Reserverad folgendes nicht tun:

    • Fahren Sie nicht schneller als 70 mph (113 km/h).
    • Verwenden Sie nicht gleichzeitig mehrere nicht passende Reserveräder.
    • Verwenden Sie keine Waschanlagen für Fahrzeuge.
    • Verwenden Sie keine Schneeketten an der Achse mit dem nicht passenden Reserverad.

    Die Verwendung eines vollwertigen, nicht passenden Reserverads kann folgende Funktionen beeinträchtigen:

    • Lenkverhalten, Fahrstabilität und Bremswirkung.
    • Fahrkomfort und Geräuschentwicklung.
    • Bodenfreiheit und Parken am Bordstein.
    • Fahrverhalten bei winterlichen Bedingungen.
    • Fahrverhalten bei Nässe.
    • Allradbetrieb.

    Beim Fahren mit einem vollwertigen, nicht passenden Reserverad ist besondere Vorsicht geboten:

    • Ziehen eines Anhängers.
    • Fahren mit Wohnmobilaufbau.
    • Fahren mit Ladung auf dem Dachgepäckträger.

Seien Sie vorsichtig bei der Verwendung eines vollwertigen, nicht passenden Reserverads, und lassen Sie das Rad so bald wie möglich in einer Werkstatt überprüfen.

Radwechselverfahren

  1. Parken Sie auf ebenem Untergrund, ziehen Sie die Feststellbremse an und schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
  2. Ziehen Sie die Feststellbremse an, schalten Sie das Automatikgetriebe in Stellung P bzw. bei Schaltgetriebe in den Rückwärtsgang (R). Schalten Sie den Motor aus.
  3. Wenn Ihr Fahrzeug mit Luftfederung ausgestattet ist, aktivieren Sie über den Touchscreen den Servicemodus der Luftfederung, bevor Sie das Fahrzeug anheben.
  4. Blockieren Sie das Rad diagonal gegenüber dem Reifen mit Reifenschaden. Wenn z. B. der linke Vorderreifen platt ist, blockieren Sie das rechte Hinterrad.
  5. Drehen Sie die Flügelmutter der Ersatzradbefestigung gegen den Uhrzeigersinn und nehmen Sie die Flügelmutter ab.
  6. Nehmen Sie das Ersatzrad, den Wagenheber und den Radschlüssel aus dem Ablagefach für das Ersatzrad unter dem Laderaumboden.
  7. Drehen Sie die Sechskantmutter am Wagenheber gegen den Uhrzeigersinn, um den Radschlüssel vom Wagenheber zu lösen. Dadurch senkt sich der Wagenheber ab und die mechanische Verriegelung wird gelöst.
  8. Klappen Sie den Griff für den Gebrauch aus.
  9. Nehmen Sie den Gurt vom Wagenheber ab.
  10. Lösen Sie jede Radmutter um eine halbe Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn, entfernen Sie sie jedoch noch nicht. Entfernen Sie die Radmuttern erst, wenn der Reifen mit Reifenschaden vom Boden abgehoben ist.
  11. Suchen Sie die hier dargestellten Hebepunkte für den Wagenheber, kleine pfeilförmige Markierungen an den Schwellern.
  12. Setzen Sie den Wagenheber am Hebepunkt neben dem zu wechselnden Reifen an. Drehen Sie den Griff des Radschlüssels im Uhrzeigersinn, bis der Reifen vollständig vom Boden abgehoben ist.
  13. Entfernen Sie mit dem Radschlüssel die Radmuttern.
  14. Montieren Sie das Ersatzrad anstelle des Reifens mit Reifenschaden. Achten Sie darauf, dass das Ventil nach außen zeigt.
  15. Schrauben Sie die Radmuttern handfest bis an die Radnabe. Ziehen Sie die Radmuttern erst vollständig an, wenn das Fahrzeug abgesenkt ist.
  16. Drehen Sie den Griff des Radschlüssels gegen den Uhrzeigersinn, um das Fahrzeug vollständig abzusenken.
  17. Nehmen Sie den Wagenheber ab und ziehen Sie die Radmuttern in der angegebenen Reihenfolge vollständig an. Siehe Technische Daten.
  18. Falls Sie den Servicemodus der Luftfederung aktiviert haben, deaktivieren Sie diesen Modus vor dem Fahren.
  19. Entfernen Sie die Radkeile.

Verstauen des Wagenhebers

  1. Um den zusammengeklappten Radschlüssel am Wagenheber zu verstauen, haken Sie die Halterung an der Wagenheberbasis und den Stift des Radschlüssels ein. Drehen Sie den Radschlüssel nach oben und stellen Sie die Höhe des Wagenhebers so ein, dass der Haken des Radschlüssels in die Bohrung am Wagenheber eingreift. Ziehen Sie die Sechskantmutter im Uhrzeigersinn von Hand fest, bis sie sicher sitzt.
  2. Legen Sie den Wagenheber in das Ersatzradfach, setzen Sie die Flügelmutter ein und ziehen Sie sie im Uhrzeigersinn von Hand bis zum Anschlag fest.

Verstauen des Plattfußrades

Ein Vollersatzrad kann nicht im Ablagefach für das Notrad untergebracht werden.

  1. Suchen Sie den Gurt, der den Reifen mit Reifenschaden hält. Er ist im Wagenheber-Kanal unter dem Laderaumboden mit Teppichbelag versteckt.
  2. Legen Sie den Reifen mit Reifenschaden im Laderaum auf den Laderaumboden, Radseite nach oben. Sichern Sie den Reifen mit dem Haltegurt gemäß den folgenden Schritten.
  3. Suchen Sie die hinteren linken und rechten Ladungssicherungsösen. Führen Sie das Ende des Haltegurts durch eine Ladungssicherungsöse. Führen Sie das Ende ohne Schlaufe durch die Schlaufe.
  4. Führen Sie den Haltegurt durch die Radöffnungen.
  5. Suchen Sie die vordere Ladungssicherungsöse in der gegenüberliegenden hinteren Ecke des Laderaums. Führen Sie den Haltegurt durch die Schnalle und ziehen Sie ihn fest an.
  6. Mit einem Knoten an der 2. Hälfte sichern.

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