Elektrik

Ladesystem – Prüfung und Verifizierung

11Schritte
~66Min.
3/5Schwierigkeit
Erledigt 0 von 11
Spezialwerkzeug(e)
Vehicle Communication Module (VCM) und Integrated Diagnostic System (IDS) Software mit entsprechender Hardware oder gleichwertiges Diagnosegerät
WARNUNG:
Batterien enthalten Schwefelsäure und erzeugen explosive Gase. In gut belüfteten Bereichen arbeiten. Die Batterie nicht mit Flammen, Funken oder brennenden Stoffen in Berührung bringen. Kontakt mit Haut, Augen oder Kleidung vermeiden. Beim Arbeiten in der Nähe der Batterie Augen schützen, um sich vor möglichem Spritzen von Säurelösung zu schützen. Bei Säurekontakt mit Haut oder Augen sofort mindestens 15 Minuten lang mit Wasser spülen und dann umgehend ärztliche Hilfe suchen. Wenn Säure verschluckt wurde, sofort einen Arzt rufen. Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu schweren Personenschäden führen.
WARNUNG:
Eine Batterie mit Kunststoffgehäuse immer mit einem Batterieträger oder mit den Händen an gegenüberliegenden Ecken anheben. Übermäßiger Druck auf die Stirnwände der Batterie kann dazu führen, dass Säure durch die Entlüftungsstopfen austritt, was zu Personenschäden und/oder Schäden am Fahrzeug oder an der Batterie führen kann.
HINWEIS: Keine Überbrückungsverbindungen herstellen, außer wie vorgegeben. Falsche Verbindungen können die Prüfklemmen des Spannungsreglers oder die Sicherungen beschädigen. HINWEIS: Kein Metallteil mit dem Generatorgehäuse und den internen Kühlrippen der Dioden in Berührung kommen lassen. Es kann ein Kurzschluss entstehen, der die Dioden durchbrennen lässt. HINWEIS:

Bei der Durchführung einer Eingrenzungsprüfung DTCs ignorieren, die während eines bestimmten Eingrenzungstests gespeichert wurden. Nach Abschluss einer Prüfung unbedingt alle DTCs im PCM löschen.

HINWEIS:

Alle Spannungsmessungen beziehen sich auf den Minuspol (-) der Batterie, sofern nicht anders angegeben.

  1. Kundenbeanstandung überprüfen.
  2. Auf offensichtliche mechanische oder elektrische Beschädigungen prüfen.


Sichtprüfungstabelle
Mechanisch Elektrik
  • Batterie
  • Keilrippenriemen (FEAD)
  • Generatorriemenscheibe
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Kabel
  • Batterie
  • Generator
  • Sicherungen


  1. Wenn eine offensichtliche Ursache für eine festgestellte oder gemeldete Beanstandung gefunden wird, die Ursache (soweit möglich) beheben, bevor mit dem nächsten Schritt fortgefahren wird.
  2. Batteriezustand prüfen. Siehe Abschnitt 414-01.
  3. HINWEIS: Sicherstellen, dass die neueste Softwareversion des Diagnosegeräts verwendet wird.

    Wenn die Ursache nicht sichtbar erkennbar ist, das Diagnosegerät an die Diagnosebuchse (DLC) anschließen.

  4. HINWEIS: Die LED-Funktionsprüfung des Fahrzeugkommunikationsmoduls (VCM) bestätigt, dass das VCM über die DLC mit Spannung und Masse versorgt wird.

    Wenn das Diagnosegerät nicht mit dem VCM kommuniziert:

    • Verbindung des VCM zum Fahrzeug prüfen.
    • Verbindung des Diagnosegeräts zum VCM prüfen.
    • Siehe Abschnitt 418-00, Keine Spannungsversorgung des Diagnosegeräts, zur Diagnose einer fehlenden Spannungsversorgung des Diagnosegeräts.
  5. Wenn das Diagnosegerät nicht mit dem Fahrzeug kommuniziert:
    • Prüfen, ob die Zündung EIN ist.
      • Die Funktionsprüfung der Airbag-Warnleuchte (andere Anzeigen beweisen NICHT, dass die Zündung eingeschaltet ist) bestätigt die Zündung EIN. Wenn sich die Zündung nicht einschaltet, siehe Abschnitt 211-05, um die fehlende Spannung in Stellung RUN zu diagnostizieren.
    • Siehe Abschnitt 418-00, Prüfung und Verifizierung, um eine Diagnosegerätesitzung herzustellen (bei ausgeschalteter Zündung).
    • Funktion des Diagnosegeräts an einem bekannt guten Fahrzeug überprüfen.
  6. Netzwerktest durchführen.
    • Wenn das Diagnosegerät für ein oder mehrere Steuergeräte keine Kommunikation meldet, siehe Abschnitt 418-00.
HINWEIS:

Die Funktion des Integrierten Diagnosesystems (IDS) verwenden, die alle Continuous Memory Diagnostic Trouble Codes (CMDTCs) aller Steuergeräte gleichzeitig abruft.

  1. CMDTCs aus allen Steuergeräten abrufen.
  2. HINWEIS: Wenn keine DTCs des Ladesystems vorliegen, arbeitet das Ladesystem ordnungsgemäß. Liegt beim Ladesystem ein Fehler vor, wird in der Regel ein DTC des Ladesystems gespeichert.

    Wenn die abgerufenen DTCs mit dem Problem zusammenhängen, zur Diagnose-Fehlercode-Tabelle (DTC) in diesem Abschnitt gehen. Für alle anderen DTCs siehe die Master-DTC-Tabelle in Abschnitt 419-10 oder das Handbuch Antriebsstrang-Steuerung/Emissionsdiagnose (PC/ED).

  3. Wenn keine mit dem Problem zusammenhängenden DTCs abgerufen werden, zur Symptomtabelle in diesem Abschnitt gehen.

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