Diagnose und Prüfung
Ladesystem
Spezialwerkzeug(e)

DTC-Tabellen
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Kenntnisniveau sowie Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnosemethoden voraus. Weitere Informationen siehe Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
HINWEIS: Das BCM verwendet einen 5-stelligen DTC, gefolgt von einem 2-stelligen Fehlerart-Code. Der Fehlerart-Code liefert Informationen über spezifische Fehlerzustände wie Unterbrechungen oder Kurzschlüsse gegen Masse. CMDTCs besitzen zusätzlich ein 2-stelliges DTC-Statussuffix, das die Ermittlung der DTC-Historie unterstützt.
PCM-DTC-Tabelle

BCM-DTC-Tabelle

Symptomtabelle
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Kenntnisniveau sowie Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnosemethoden voraus. Weitere Informationen siehe Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
- Vorprüfung
- Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Abnormale Ruhestromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung
- Batterie
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
Symptomtabelle – Ladesystem


Pinpoint-Tests
Pinpoint-Test A: Systemspannung zu hoch
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Bei laufendem Motor versorgt das Ladesystem über die Hochstrom-BJB und das B+-Batteriekabel die Batterie und das Bordnetz mit Spannung. Die dem Bordnetz zugeführte Spannung wird für den Betrieb der verschiedenen Fahrzeugsysteme und Steuergeräte benötigt. Viele Steuergeräte überwachen diese Spannung, und wenn sie über oder unter ihre kalibrierten Sollwerte steigt bzw. fällt, wird ein DTC gespeichert.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
HINWEIS: DTC P1397 kann gesetzt werden, wenn das Fahrzeug kürzlich überbrückt gestartet (Starthilfe) wurde, die Batterie kürzlich geladen wurde oder die Batterie entladen ist. Die Batterie kann durch übermäßige Belastung(en) des Ladesystems durch Zubehör aus dem Nachrüstmarkt oder dadurch entladen werden, dass Fahrzeugzubehör über einen längeren Zeitraum bei nicht laufendem Motor betrieben wurde.
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Sicherung
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Motor-, Generator- und Batteriemasse
- Batterie
- Generator
- PCM
PINPOINT-TEST A: SYSTEMSPANNUNG ZU HOCH
HINWEIS: Vor und während dieses Pinpoint-Tests sicherstellen, dass die Batteriespannung größer als 12.2 Volt ist.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung darf kein Batterieladegerät angeschlossen sein.








Pinpoint-Test B: Systemspannung zu niedrig oder Batterie ist entladen
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Bei laufendem Motor versorgt das Ladesystem die Batterie und das Bordnetz über das B+-Kabel der Batterie mit Spannung. Das PCM überwacht diese Spannung über den positiven Batteriepol und die Hochstrom-BJB. Fällt die Spannung 1.5 Volt oder mehr unter die gewünschte Generatorspannung, wird dieser DTC nach 30 Sekunden gesetzt.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Abnormale Ruhestromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung
- Batterie
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
HINWEIS: DTC P0562 oder P1397 kann gesetzt werden, wenn das Fahrzeug kürzlich überbrückt gestartet (Starthilfe) wurde, die Batterie kürzlich geladen wurde oder die Batterie entladen ist. Die Batterie kann durch übermäßige Belastung(en) des Ladesystems durch Zubehör aus dem Nachrüstmarkt oder dadurch entladen werden, dass Fahrzeugzubehör über einen längeren Zeitraum bei nicht laufendem Motor betrieben wurde.
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Sicherung
- Schmelzsicherung
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Motor-, Generator- und Batteriemasse
- Abnormale Ruhestromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
- Batterie
- Generator
- Generator-Kupplungsriemenscheibe (falls vorhanden)
- PCM
- Hochstrom-BJB
PINPOINT-TEST B: SYSTEMSPANNUNG ZU NIEDRIG ODER BATTERIE IST ENTLADEN
HINWEIS: Vor und während dieses Pinpoint-Tests sicherstellen, dass die Batteriespannung größer als 12.2 Volt ist.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung darf kein Batterieladegerät angeschlossen sein.





Pinpoint-Test C: DTC P0620
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Das PCM überwacht die Generatorleistung über den Stromkreis GENMON (Generatorüberwachung). Das PCM verwendet den Stromkreis GENCOM (Generatorsteuerung), um dem Generator zu befehlen, die Leistung zu erhöhen oder zu verringern. Ist der Stromkreis GENCOM (Generatorsteuerung) oder der Sensorstromkreis „A“ unterbrochen oder gegen Masse kurzgeschlossen, kann das PCM die Generatorleistung nicht steuern. Bei einer Motordrehzahl von mehr als 2,000 U/min schaltet der Generator auf eine konstante Ausgangsspannung von 13.5 Volt, und das PCM sendet eine Anforderung an das IPC, die Warnleuchte des Ladesystems einzuschalten. Ein Fehler im Stromkreis GENCOM kann durch Auslesen der PCM-PID Generatorbefehl-Leitungsfehler (GENCMD_LF) bestätigt werden (Statusanzeige YES, Fehler).
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Sicherung
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Generator
- PCM
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
PINPOINT-TEST C: DTC P0620
HINWEIS: Vor und während dieses Pinpoint-Tests sicherstellen, dass die Batteriespannung größer als 12.2 Volt ist.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung darf kein Batterieladegerät angeschlossen sein.







Pinpoint-Test D: DTC P0625 oder P0626
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Das PCM überwacht die Generatorleistung über den Stromkreis GENMON (Generatorüberwachung, Generatorklemme F). Kann das PCM den Stromkreis GENMON aufgrund einer Unterbrechung oder eines Kurzschlusses gegen Masse nicht lesen, schaltet bei einer Motordrehzahl von mehr als 2,000 U/min der Generator auf eine konstante Spannung von 13.5 Volt, und das PCM sendet eine Anforderung an das IPC, die Warnleuchte des Ladesystems einzuschalten. Ein Tastverhältnis von GENMON von 3 % oder weniger zeigt einen Kurzschluss gegen Masse an und führt zum Setzen von DTC P0625 im PCM. Ein Tastverhältnis von GENMON von 98 % oder mehr zeigt eine Unterbrechung oder einen Kurzschluss gegen Spannung an und führt zum Setzen von DTC P0626 im PCM.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Abnormale Ruhestromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung
- Batterie
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Sicherung
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Motor-, Generator- und Batteriemasse
- Batterie
- Generator
- PCM
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
PINPOINT-TEST D: DTC P0625 oder P0626
HINWEIS: Vor und während dieses Pinpoint-Tests sicherstellen, dass die Batteriespannung größer als 12.2 Volt ist.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung darf kein Batterieladegerät angeschlossen sein.







Pinpoint-Test E: DTC P065B
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Bei laufendem Motor überwacht das PCM das Signal GENMON (Generatorüberwachung) und erwartet ein gültiges Signal mit einem Tastverhältnis von mehr als 5 % und weniger als 98 %. Außerdem überwacht das PCM den Zustand der Signalleitung GENCMD (Generatorbefehl), um sicherzustellen, dass sie nicht dauerhaft auf High oder Low hängt. Ein DTC wird gesetzt, wenn das Signal GENMON oder GENCMD zwischen ungültigem Bereich, dauerhaft High, dauerhaft Low oder einer Kombination davon und dem Normalzustand schwankt. Bei einer Motordrehzahl von mehr als 2,000 U/min schaltet der Generator auf eine konstante Spannung von 13.5 Volt, und das PCM sendet eine Anforderung an das IPC, die Warnleuchte des Ladesystems einzuschalten.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
- Generator
- PCM
PINPOINT-TEST E: DTC P065B
HINWEIS: Vor Durchführung dieses Pinpoint-Tests sicherstellen, dass die Batteriespannung größer als 12.2 Volt ist.
HINWEIS: Während der Fahrzeugprüfung darf kein Batterieladegerät angeschlossen sein.






Pinpoint-Test F: Generator ist laut
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Der Generator wird vom Nebenaggregateantrieb des Motors über einen Riemen angetrieben. Es gibt mehrere Ursachen für Generatorgeräusche, darunter Lagergeräusche, elektrische Fehlergeräusche sowie Fluchtungsfehler von Generator oder Riemenscheibe. Ein Generator mit bestimmten Dioden- oder Statorfehlern kann ebenfalls ein hörbares Geräusch erzeugen.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Schmelzsicherungen (Fusible Links)
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Hochstrom-BJB auf lose oder korrodierte Verbindungen prüfen
- Radialarm-Adapter (falls vorhanden)
- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- FEAD-Riemen
- Lose Schrauben/Halterungen
- Generator/Riemenscheiben
PINPOINT-TEST F: GENERATOR IST LAUT

Pinpoint-Test G: Funkstörungen
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltpläne Zelle 12, Ladesystem, sowie Informationen zu Steckverbindern siehe Stromlaufpläne.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Die Funkentstörung des Generators reduziert Störungen, die vom Bordnetz über die Lautsprecher übertragen werden.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Generator
- Im Fahrzeug integriertes Unterhaltungssystem
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Generator
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Im Fahrzeug integriertes Unterhaltungssystem
PINPOINT-TEST G: FUNKSTÖRUNGEN
HINWEIS: Wurde das OEM-ACM durch ein Nachrüstgerät ersetzt, besteht das Fahrzeug diesen Test möglicherweise nicht. Das Fahrzeug vor Durchführung dieses Pinpoint-Tests in den Serienzustand zurückversetzen.
HINWEIS: Wird der Motor kurzzeitig mit mehr als 2,000 U/min betrieben, erregt sich der Generator selbst. Sicherstellen, dass die Motordrehzahl bei abgetrenntem Generator unter 2,000 U/min bleibt. Überschreitet sie 2,000 U/min, die Zündung in die Stellung AUS schalten und den Test von vorn beginnen.
HINWEIS: Prüfen, ob Zubehör aus dem Nachrüstmarkt installiert wurde. Die Verkabelung dieses Zubehörs prüfen und sicherstellen, dass es nicht an die Generatorstromkreise angeschlossen ist und von der Generatorverkabelung entfernt verlegt wurde.

Pinpoint-Test H: DTC P0A5A, P0A5B, P0A5C
Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltplan und Steckerinformationen SIEHE Schaltplan-Zelle 13, Stromverteilung/BCM.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Der Generator-Stromsensor ist ein Hall-Effekt-Sensor am B+-Kabel des Generators. Er wird vom PCM mit einer 5-Volt-Referenz und Masse versorgt. Das PCM liest die Rückmeldespannung des Generator-Stromsensors aus, um zu bestimmen, wie viel Strom über das B+-Kabel des Generators fließt.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Generator-Stromsensor
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Batterie-Stromsensor
- PCM
PINPOINT-TEST H: DTC P0A5A, P0A5B, P0A5C








Diagnoseübersicht
Die Diagnosen in diesem Handbuch setzen ein bestimmtes Fertigkeitsniveau und Kenntnisse der Ford-spezifischen Diagnoseverfahren voraus. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnosemethoden in Abschnitt 100-00.
Schaltplan und Steckerinformationen SIEHE Schaltplan-Zelle 13, Stromverteilung/BCM.
Normale Funktion und Fehlerbedingungen
Der Batterie-Stromsensor ist ein Hall-Effekt-Sensor am Batteriemasse-Kabel. Er wird vom BCM mit einer 5-Volt-Referenz und Masse versorgt. Das BCM liest die Rückmeldespannung des Batterie-Stromsensors aus, um zu bestimmen, wie viel Strom über das Batteriemasse-Kabel fließt.
Sichtprüfung und diagnostische Vorprüfungen
Vor der Diagnose oder Reparatur des Ladesystems die folgenden Punkte prüfen:
- Batterie-Stromsensor
- Leitungen, Anschlüsse oder Steckverbinder prüfen
DTC-Fehlerauslösebedingungen

- Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
- Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
- Batterie-Stromsensor
- BCM
PINPOINT-TEST I: U1007:31













Bauteilprüfung
Generatorkupplung
- HINWEIS: Dieses Verfahren gilt nur für den 2.0L GTDI-Motor.
Generator ausbauen. Siehe Generator - 2.0L GTDI.
- Mit einem kleinen Schraubendreher oder einem ähnlichen Werkzeug das Werkzeug durch die Gummitaste in der Mitte der Riemenscheibenabdeckung stecken und die Abdeckung abhebeln. Abdeckung entsorgen. Wenn die Kupplung in Ordnung ist, muss eine neue Abdeckung eingebaut werden.
- Mit einer Steckschlüsselnuss und einem 17-mm-Sechskant-Einsatz den 17-mm-Sechskant-Einsatz in das Ende der Kupplungswelle einsetzen.
- Die Kupplungsriemenscheibe mit der Hand fest halten und die Kupplungswelle im Uhrzeigersinn drehen. Die Welle sollte sich glatt und leichtgängig drehen. Wenn die Welle rau läuft oder fest sitzt, eine neue Generatorkupplung einbauen. Siehe Generatorkupplung.
- Die Kupplungsriemenscheibe mit der Hand fest halten und die Kupplungswelle gegen den Uhrzeigersinn drehen. Es sollte ein gewisser Widerstand spürbar sein (Federgefühl). Wenn sich die Welle frei dreht, eine neue Generatorkupplung einbauen. Siehe Generatorkupplung.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Ford Taurus: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.