Bei der Wartung des DFI-Systems sind einige wichtige Hinweise zu beachten.
Dieses DFI-System ist für den Betrieb mit einer 12-V-Batterie (wartungsfrei) als Stromquelle ausgelegt. Verwenden Sie als Stromquelle ausschließlich eine 12-V-Batterie (wartungsfrei).
Die Batteriekabel nicht vertauschen. Dies beschädigt die ECU.
Um Schäden an den DFI-Teilen zu vermeiden, Batteriekabel oder andere elektrische Anschlüsse nicht trennen, wenn die Zündung eingeschaltet ist oder der Motor läuft.
Darauf achten, dass Leitungen, die direkt mit dem Pluspol (+) der Batterie verbunden sind, nicht an Fahrzeugmasse kurzgeschlossen werden.
Zum Laden die Batterie vom Motorrad abklemmen.
Dies verhindert eine Beschädigung der ECU durch überhöhte Spannung.
Vor dem Trennen elektrischer DFI-Verbindungen stets die Zündung ausschalten und das Batteriekabel am Minuspol (–) abklemmen. Nicht am Kabel ziehen, nur am Stecker.
Umgekehrt sicherstellen, dass alle elektrischen DFI-Verbindungen vor dem Motorstart wieder fest angeschlossen sind.
Stecker bis zum Einrasten [A] eindrücken.
Die Zündung nicht auf EIN schalten, solange elektrische DFI-Steckverbinder getrennt sind. Die ECU speichert Servicecodes.
Elektrische Teile, DFI-Teile, Steckverbinder, Leitungen und Kabelbäume nicht mit Wasser besprühen.
Ist am Motorrad ein Funkgerät installiert, sicherstellen, dass die Funktion des DFI-Systems nicht durch elektromagnetische Strahlung der Antenne beeinflusst wird. Die Funktion bei Leerlauf des Motors prüfen. Die Antenne so weit wie möglich von der ECU entfernt anbringen.
Wird eine Kraftstoffleitung getrennt, die Zündung nicht einschalten. Andernfalls läuft die Kraftstoffpumpe und Kraftstoff spritzt aus dem Kraftstoffschlauch.
Die Kraftstoffpumpe nicht trocken betreiben. Dies verhindert ein Festfressen der Pumpe.
Vor dem Ausbau der Kraftstoffsystemteile deren Außenflächen mit Druckluft sauber ausblasen.
Beim Trennen eines Kraftstoffschlauchs kann durch den Restdruck in der Leitung Kraftstoff austreten. Die Schlauchverbindung mit einem sauberen Tuch abdecken, um Kraftstoffaustritt zu vermeiden.
Beim Einbau der Kraftstoffschläuche scharfes Knicken, Abknicken, Quetschen oder Verdrehen vermeiden. Die Schläuche möglichst wenig biegen, damit der Kraftstofffluss nicht behindert wird.
Die Schläuche gemäß Abschnitt Kabel-, Leitungs- und Schlauchverlegung im Kapitel Anhang verlegen.
Um Korrosion und Ablagerungen im Kraftstoffsystem zu vermeiden, dem Kraftstoff keine Frostschutzchemikalien beimischen.
Bei unsachgemäßer Handhabung des Motorrads kann der hohe Druck in der Kraftstoffleitung zu Undichtigkeiten oder zum Platzen des Schlauchs führen. Kraftstofftank ausbauen (siehe Kraftstofftank ausbauen) und Kraftstoffschlauch prüfen.
Kraftstoffschlauch ersetzen, wenn Ausfransungen, Risse oder Ausbeulungen festgestellt werden.
Um das richtige Kraftstoff-Luft-Gemisch (F/A) zu halten, dürfen im DFI-System keine Ansaugluftlecks auftreten. Den Öleinfüllstopfen [A] nach dem Einfüllen des Motoröls unbedingt wieder einsetzen.
Anzugsdrehmoment – Öleinfüllstopfen: von Hand festziehen
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