Reifenrotation
Um den Reifenverschleiß auszugleichen, wird empfohlen, die Räder spätestens alle 10 000 km zwischen Vorder- und Hinterachse zu tauschen.
Prüfen Sie beim Radwechsel, ob die Räder ordnungsgemäß ausgewuchtet sind.
Prüfen Sie die Reifen beim Radwechsel auf ungleichmäßigen Verschleiß und Beschädigungen. Ungleichmäßiger Verschleiß resultiert in der Regel aus falschem Reifendruck, falscher Radeinstellung und nicht ausgewuchteten Rädern. Weitere Ursachen sind starkes Bremsen und schnelle Kurvenfahrten. Prüfen Sie die Laufflächen und Flanken der Reifen auf Verformungen. Ersetzen Sie in diesem Fall den Reifen. Ersetzen Sie Reifen, bei denen das Gewebe oder der Stahlgürtel sichtbar ist. Korrigieren Sie nach dem Reifentausch den Reifendruck (vorne/hinten) und vergewissern Sie sich, dass die Radmuttern festgezogen sind.
Siehe dazu „Reifen und Räder“ auf Seite 9-06.

Prüfen Sie beim Radwechsel die Bremsbeläge der Scheibenbremsen auf Verschleiß.
Hinweis
Tauschen Sie laufrichtungsgebundene Reifen nur zwischen Vorder- und Hinterachse einer Fahrzeugseite, aber nicht zwischen der rechten und der linken Fahrzeugseite.
WARNUNG
- Beziehen Sie ein Notrad nicht in den Reifentausch ein.
- Verwenden Sie auf keinen Fall gleichzeitig Reifen unterschiedlicher Bauart (z. B. Radial- und Gürtel-Diagonalreifen). Andernfalls wird das Fahrverhalten beeinträchtigt. Es besteht Verletzungs- und Lebensgefahr sowie die Gefahr von Sachschäden.
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