Zahnriemen
Motor D7F
Pendelstütze ausbauen.

Steuerriemenabdeckungen von Wasserpumpe und Pendelstütze am Zylinderkopf ausbauen.
Motor in Drehrichtung drehen, bis die Steuerung auf OT-Einstellung steht (Ausrichtung der Markierungen Nockenwelle und Kurbelwelle), dabei den Arretierstift Mot. 1054 in das Schwungrad einführen.

Zahnriemen ausbauen, indem die Mutter (5) gelöst wird.

EINBAU
Markierungen des Zahnriemens mit den Markierungen des Nockenwellen- und Kurbelwellenrads ausrichten.
ACHTUNG: Das Nockenwellenrad hat fünf Markierungen. Nur die rechteckige Markierung auf der Stirnfläche eines Zahns kennzeichnet den oberen Totpunkt (OT); die übrigen Markierungen dienen zur Einstellung der Kipphebel.

VERFAHREN ZUR SPANNUNG DES ZAHNRIEMENS
Arretierstift Mot. 1054 entfernen.
Distanzstück (1) des Mot. 1386 einsetzen und die Schraube des Kurbelwellenrads festziehen.

- Mot. 1273 montieren und mithilfe des Mot. 1135-01 die Spannrolle entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis der Wert 20 US erreicht ist (Rändelrad des Messgebers drehen, bis es auslöst (drei „KLICK“)).

Mutter der Spannrolle festziehen.
Motor um mindestens zwei Umdrehungen drehen (niemals zurückdrehen).
Motor im OT mit Arretierstift arretieren, dann Arretierstift entfernen.
Die richtige Steuerungseinstellung kurbelwellen- und nockenwellenseitig prüfen.
Mutter der Spannrolle lösen und die Spannrolle mit Mot. 1135-01 im Uhrzeigersinn leicht drehen, bis die beiden Bohrungen der Spannrolle etwa waagerecht stehen.
Mutter der Spannrolle wieder festziehen.
- Motor um mindestens zwei Umdrehungen drehen (niemals zurückdrehen).
Motor im OT arretieren und dann Arretierstift entfernen.
Mit Mot. 1386 eine Vorspannung von 1 daN.m zwischen Kurbelwellenrad und Wasserpumpe aufbringen.

Mot. 1273 montieren und den Spannungswert ablesen, der 20±3 US betragen muss (Einbauspannung). Andernfalls die Position der Spannrolle mit Mot. 1135-01 korrigieren und das Spannverfahren ab b) wiederholen.
Mutter der Spannrolle mit 5 daN.m anziehen.
WICHTIG
Nach jeder Verstellung der Spannrolle den Motor um mindestens zwei Umdrehungen drehen, um eine Spannungsmessung durchführen zu können.
Die Vorspannung von 1 daN.m aufbringen, mit der alle Spiele im Zahnriemen beseitigt werden.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Pendelstütze montieren.

Motor E7J


AUSBAU
Das Fahrzeug auf eine Zweisäulen-Hebebühne stellen.
Batterie abklemmen.
Motorhaltewerkzeug einsetzen.

Ausbauen:
- das rechte Vorderrad sowie die Radhausschale,
- die Abdeckung der Pendelstütze,

- die Riemen für Lichtmaschine und Servopumpe,
- die Riemenscheiben der Kurbelwelle sowie die Nabe,
- die Steuerriemenabdeckungen.

Motor auf OT-Einstellung bringen.
Die Markierungen (L) des Kurbelwellenrads mit der festen Markierung (M) ausrichten; die Markierung (N) des Nockenwellenrads muss sich in der unten gezeigten Stellung befinden.
Mutter (O) lösen, Spannrolle entspannen und dann den Riemen abnehmen.

- Drehrichtung der Spannrolle
ACHTUNG: Das Nockenwellenrad hat fünf Markierungen. Nur die rechteckige Markierung auf der Stirnfläche eines Zahns kennzeichnet den oberen Totpunkt (OT); die übrigen Markierungen dienen zur Einstellung der Kipphebel.

EINBAU
Auf der Rückseite des Riemens ist ein Pfeil zur Angabe der Drehrichtung und zwei Striche für die Einstellung aufgedruckt.
Prüfen, dass sich der Motor in OT-Einstellung befindet.
Markierungen des Riemens mit denen der Zahnräder ausrichten.
Einbaurichtung des Riemens beachten und zuerst auf das Kurbelwellenrad auflegen.
Riemenspannung mit Werkzeug Mot. 1135-01 einstellen, bis der Einbauwert erreicht ist (siehe Kapitel 07 „Spannung Zahnriemen“).
Mutter (O) der Spannrolle mit 5 daN.m anziehen.
Es ist zwingend erforderlich, die Mutter der Spannrolle mit 5 daN.m anzuziehen, um ein Lösen zu vermeiden, das zur Beschädigung des Motors führen kann.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.
Riemenscheibe der Kurbelwelle wieder anbauen und die Schraube unbedingt mit 2 daN.m plus 68° ± 6° Winkel anziehen.
Nebenaggregatriemen wieder auflegen und spannen (siehe Kapitel 07 „Spannung Nebenaggregatriemen“).
Einen ausgebauten Riemen nicht wieder einbauen, sondern immer ersetzen.
Motor F8Q


AUSBAU
Das Fahrzeug auf eine Zweisäulen-Hebebühne stellen.
Batterie abklemmen.
Ausbauen:
das rechte Vorderrad sowie die Radhausschale,
den Kunststoffschutz der Abdeckung der Pendelstützenhalterung.
Motorhaltewerkzeug einsetzen.

Ausbauen:
den Nebenaggregatriemen,
die Abdeckung der Pendelstütze.

Einstellen der Steuerung
Kurbelwelle so drehen, dass die Steuermarkierung der Nockenwelle im Einstellfenster fluchtet.

Verschlussstopfen der OT-Arretierbohrung entfernen.
Arretierstift OT Mot. 1054 einsetzen.

Ausbauen:
die Steuerriemenabdeckungen,

die Riemenscheibe der Kurbelwelle.
Spannrolle entspannen und Riemen abnehmen.
HINWEIS: Ein Lösen der Mutter der Spannrolle um mehr als eine Umdrehung kann dazu führen, dass sich die Spannrolle aus dem Eingriff löst.
EINBAU
Prüfen, dass der Arretierstift Mot. 1054 eingesetzt ist.
Zahnriemen montieren, dabei die Markierungen des Riemens mit denen der Nockenwellen-, Einspritzpumpen- und Kurbelwellenräder ausrichten.

Zahnriemen spannen, indem eine Schraube (A) in das innere Steuergehäuse eingedreht wird.
Mot. 1273 montieren und den Zahnriemen bis zum Einbauwert spannen (siehe Kapitel 07 „Spannung Zahnriemen“).

Spannrollenmutter mit 5 daNm anziehen.
HINWEIS: Die Spannrollenmutter unbedingt mit 5 daNm anziehen, um ein Lockern zu vermeiden, das zur Beschädigung des Motors führen kann.
Kurbelwellenriemenscheibenschraube ersetzen.
Kurbelwellenriemenscheibe montieren und die Schraube unbedingt mit 2 daNm und zusätzlich einem Winkel von 115° ± 15° anziehen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.
Nebenaggregatriemen montieren (siehe Kapitel 07 „Spannung Nebenaggregatriemen“).
HINWEIS: Einen ausgebauten Riemen nicht wieder montieren, sondern ersetzen.
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