Zylinderkopfdichtung
Motor D7F


AUSBAU
Fahrzeug auf eine Zweisäulenhebebühne stellen.
Motorhaube und rechtes Rad ausbauen.
Batterie abklemmen.
Kühlkreislauf entleeren.
Motorhaltewerkzeug Mot. 1379 anbringen.
Ausbauen:
- den Zahnriemen (siehe Verfahren in Kapitel 11 "Zahnriemen"),
- den Ölmessstab,
- die Bremskraftverstärkerleitung,
- den Luftfilter,
- den Gaszug,
- die Kraftstoffzulauf- und Rücklaufschläuche an der Zahnriemenabdeckung auf dem Zylinderkopf.
Abklemmen:
- die Zündkerzenstecker mit dem Werkzeug (3), das in den Kunststoffschutz (4) integriert ist,


- den Aktivkohlebehälterschlauch sowie die Kraftstoffdampf-Rücksaugschläuche am Magnetventil,
- den Stecker:
- des Zündmoduls,
- der Einspritzventile,
- des Leerlaufstellmotors,
- des Drosselklappenpotentiometers,
- des Lufttemperatursensors.
Kühlmittelpumpen-Heizgerät-Schlauch und den Kabelbaum der Hitzeschutzplatte von der Ventildeckel-Abdeckung abziehen.
Ausbauen:
- die Befestigungsschrauben (5) der Versteifungslasche des Drosselklappengehäuses am Zylinderkopf,
- die Befestigungsmuttern (3) des Ansaugkrümmers am Zylinderkopf,
- die Befestigungsschrauben (4) des Ansaugkrümmers an der Ventildeckel-Abdeckung,
- die Baugruppe aus Ansaugkrümmer, Drosselklappengehäuse und Einspritzleiste,

- die Schläuche am Thermostat,
- die Ventildeckel-Abdeckung,
- die Befestigungsschrauben des Zylinderkopfs,
- den Zylinderkopf.
REINIGUNG
Die Dichtflächen der Aluminiumteile dürfen keinesfalls abgekratzt werden.
Das Produkt Décapjoint verwenden, um die am Motor haftenden Dichtungsreste aufzulösen.
Das Produkt auf die zu reinigende Stelle auftragen, etwa zehn Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem Holzspachtel entfernen.

Während der Arbeit wird das Tragen von Handschuhen empfohlen.
Wir weisen besonders darauf hin, dass bei dieser Arbeit mit großer Sorgfalt vorzugehen ist, damit keine Fremdkörper in die Druckölkanäle zur Nockenwelle gelangen (Kanäle, die sowohl im Zylinderblock als auch im Zylinderkopf verlaufen).
Die Nichtbeachtung dieser Anweisung kann dazu führen, dass die Düsen verstopfen und Nocken sowie Stößel schnell beschädigt werden.
PRÜFUNG DER DICHTFLÄCHE
Mit einem Lineal und einem Fühlerlehrensatz prüfen, ob sich die Dichtfläche verzogen hat.
Maximaler Verzug: 0,05 mm.
Der Zylinderkopf darf nicht nachbearbeitet werden.
EINBAU
Der Zylinderkopf wird durch zwei Hülsen auf der Motorrückseite zentriert.
HINWEIS: Um die Schrauben korrekt anzuziehen, das eventuell in den Befestigungsbohrungen des Zylinderkopfs stehende Öl mit einer Spritze entfernen.
Gewinde und Schraubenkopfauflagen mit Motoröl schmieren.
Die Einstellung der Kipphebel und das Anziehen des Zylinderkopfs erfolgen im kalten Zustand.
Den Zylinderkopf mit der Winkelanzugsskala anziehen (siehe Kapitel 07 „Zylinderkopf anziehen“).
Anziehen mit Mot. 591-04.

Die Markierungen des Zahnriemens mit den Markierungen an den Zahnrädern ausrichten.
ACHTUNG: Das Nockenwellenrad hat fünf Markierungen. Nur die rechteckige Markierung auf der Flanke eines Zahns zeigt den oberen Totpunkt (OT) an; die übrigen Markierungen dienen zur Einstellung der Kipphebel.

OT-Lehre entfernen.
Zahnriemen montieren (siehe Verfahren in Kapitel 11 „Zahnriemen“).
EINSTELLUNG DER KIPPHEBEL, FALLS ERFORDERLICH
Zahnriemenkasten mit zwei Schrauben teilweise am Motor montieren.
Motor auf oberen Totpunkt stellen, Zylinder Nr. 1 auf Zünd-OT.
Kurbelwelle im Uhrzeigersinn (Ansicht von der Steuerseite) drehen, bis die erste Markierung erreicht ist.
EINSTELLEN: Auslass 1
Auslass 3
bis zur zweiten Markierung weiterdrehen:
EINSTELLEN: Einlass 1
Einlass 3
dritte Markierung:
EINSTELLEN: Auslass 2
Auslass 4
vierte Markierung:
EINSTELLEN: Einlass 2
Einlass 4

VENTILSPIEL-EINSTELLWERTE (in mm)
Einlass 0,05
Auslass 0,15

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.
Motorhaltewerkzeug Mot. 1379 vom Motorträger abnehmen.
HINWEIS: Anzug des Ansaugkrümmers:
- Die sechs Muttern schrittweise anziehen, bis der Krümmer am Zylinderkopf anliegt, dann mit 1,5 daNm anziehen,
- die oberen Schrauben einsetzen und mit 0,9 daNm anziehen.
Kühlkreislauf befüllen und entlüften.
Gaszug einstellen.
Motor E7J


AUSBAU
Das Fahrzeug auf eine Zweisäulen-Hebebühne stellen.
Batterie abklemmen.
Ausbauen:
- die Motorhaube,
- den Zahnriemen (siehe Verfahren in Kapitel 11, „Zahnriemen“).
Kühlkreislauf über den unteren Schlauch am Kühler entleeren.
Mot. 1159 zwischen Motorträger und Zylinderblock anbringen.

Lasche Mot. 1159 an der Befestigung des Wasserrohrs am Zylinderblock anbringen und danach das Motorhaltewerkzeug abnehmen.

Ausbauen:
- den Stecker sowie den Schlauch am Absolutdrucksensor,
- den Stecker des Leerlaufstellmotors,

- die Zierabdeckung am Luftfiltergehäuse,
- das Luftfiltergehäuse,
- den Stecker des Drosselklappenpotentiometers,
- den Gaszug,
- die Lufteintrittsmuffe, indem der Stecker des Ansauglufttemperatursensors abgezogen wird,

die Stecker der Zündspulen sowie den Stecker (1),
die Zündspule (2),
die Schläuche (3) sowie den Stecker (4),
den Schlauch (5),
die Hebeöse (6),
die Kraftstoffzufuhr- und -rücklaufleitungen (7) mit dem Werkzeug Mot. 1311-06,
die Steckverbinder der Einspritzdüsen,
die Zylinderkopfhaube,

die Steckverbindungen sowie die Schläuche am Thermostatgehäuse,

das Hitzeschutzblech sowie das Abgasfallrohr,
den Generator,
die Befestigung (8) sowie den Steckverbinder (9) des Druckschalters,
die Befestigungsschraube der Servolenkungspumpe lösen und die Pumpe zur Seite legen.
die Befestigungsschrauben des Multifunktionshalters lösen und diesen zur Seite legen.

die Befestigung (10),
die Schraube (11) der Stütze lösen und die Mutter (12) lockern,
die Befestigungsschraube (13) der Ölmessstabführung,

Den Kabelbaum bei (14) lösen.
Ausbauen:
die Zylinderkopfschrauben lösen, mit Ausnahme der Schraube (F), die nur gelockert wird; danach den Zylinderkopf um diese Schraube schwenken,

den Zylinderkopf.
Zylinderlaufbuchsen-Spannbrücken Mot. 588 anbringen.

REINIGUNG
Es ist sehr wichtig, die Dichtflächen der Aluminiumteile nicht abzukratzen. Das Produkt Décapjoint verwenden, um den verbliebenen Dichtungsrest aufzulösen.
Das Produkt auf die zu reinigende Stelle auftragen, etwa zehn Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem Holzspachtel entfernen.
Während der Arbeit wird das Tragen von Handschuhen empfohlen.
Bitte achten Sie besonders darauf, dass keine Fremdkörper in die Ölzuführungsleitungen zum Kipphebelbock gelangen (Leitungen, die sowohl im Kurbelgehäuse als auch im Zylinderkopf verlaufen).
Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe kann die Düsen der Kipphebel verstopfen und einen raschen Verschleiß der Nocken und Kipphebelgleitstücke verursachen.

Mit einem Lineal und einem Fühlerlehrensatz prüfen, ob sich die Dichtfläche verzogen hat.
Maximale Verformung 0,05 mm.
Der Zylinderkopf darf nicht nachbearbeitet werden.
EINBAU (Besonderheiten)
Zylinderlaufbuchsen-Spannbrücken Mot. 588 abnehmen.
Prüfen, ob die Zentrierhülse (A) vorhanden ist.

Zylinderkopfdichtung auflegen.
Gewinde und Schraubenkopfauflagen mit Motoröl schmieren.
Zylinderkopf aufsetzen (kürzeste Schrauben auf der Einlassseite).
Anzug Zylinderkopf durchführen (siehe Kapitel 07 „Anzug Zylinderkopf“).
Steuerriemen wieder montieren (siehe Kapitel 11 „Steuerriemen“).
Hitzeschutzbleche korrekt wieder montieren.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Kühlkreislauf befüllen und entlüften (siehe Kapitel 19 „Befüllen/Entlüften“).
EINSTELLUNG DER KIPPHEBEL, FALLS ERFORDERLICH
Einstellwerte (kalt) (in mm):
Einlass 0,10
Auslass 0,25
Methode „Wippmethode“

Methode des voll geöffneten Auslassventils
Auslassventil von Zylinder Nr. 1 voll öffnen und das Spiel des Einlassventils von Zylinder Nr. 3 sowie das Spiel des Auslassventils von Zylinder Nr. 4 einstellen.
Für die übrigen Zylinder in der Reihenfolge der Tabelle ebenso vorgehen.

Auslassventil voll öffnen.

Einlassventil einstellen.

Auslassventil einstellen.
Motor F8Q


AUSBAU
Das Fahrzeug auf eine Zweisäulen-Hebebühne stellen.
Batterie abklemmen.
Ausbauen:
die Motorhaube,
den Steuerriemen (siehe Verfahren in Kapitel 11 „Steuerriemen“).
Kühlkreislauf über den unteren Schlauch am Kühler entleeren.
Mot. 1159 zwischen Hilfsrahmen und Zylinderblock einsetzen.

Lasche Mot. 1159 an der Befestigung des Wasserrohrs am Zylinderblock anbringen und danach das Motorhaltewerkzeug abnehmen.

Ausbauen:
das Auspuff-Fallrohr,
die Schläuche sowie die Steckverbindung des Wasserkastens am Zylinderkopfauslass,
den Anschluss (1) mit dem Werkzeug Mot. 1311-06,

die Luftfiltereinheit, indem Sie die Steckverbinder des AGR-Magnetventils und des Ansauglufttemperaturfühlers abziehen (Kraftstoffleitungen am Luftfiltergehäuse ausclipsen),
die Luftansaugmanschette,
den Gaszug,
die Versorgungsleitungen der Glühkerzen,
die Steckverbinder des Messeinspritzventils sowie des Magnetventils der beschleunigten Leerlaufregelung (5),
die Kraftstoffvor- und -rücklaufanschlüsse bei (A) und (B).
den Steckverbinder (6) des Dieselfilters abziehen, diesen aus seiner Halterung ausclipsen und die Kraftstoffleitungsbaugruppe des Dieselfilters zur Seite legen.


Zum Entriegeln der Schnellverbinder siehe nachstehende Abbildungen.


Kraftstoffleitungshalter (7) ausbauen.
Befestigungsschrauben des unteren Steuergehäuses lösen, ohne sie herauszudrehen.

Ausbauen:
das Nebenaggregate-Riemenspannsystem,
die Zylinderkopfschrauben.
Zylinderkopf lösen, indem der untere Teil des unteren Nockenwellengehäuses gespreizt wird; dabei den Zylinderkopf nicht verdrehen, da er durch zwei Hülsen (C) zentriert ist.

Mit einer Spritze das Öl entfernen, das sich in den Zylinderkopf-Befestigungsbohrungen befinden kann.
Dies ist notwendig, um ein korrektes Anziehen der Schrauben sicherzustellen.
Ölsteigkanal abdecken, um zu verhindern, dass Fremdkörper in die Ölzuführungen im Zylinderkopf gelangen.
Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe kann die Ölzuführungskanäle verstopfen und einen raschen Verschleiß der Nockenwelle verursachen.
REINIGUNG
Es ist wichtig, die Dichtflächen der Aluminiumteile nicht abzukratzen. Das Produkt Décapjoint verwenden, um den verbliebenen Dichtungsrest aufzulösen.
Das Produkt auf die zu reinigende Stelle auftragen, etwa zehn Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem Holzspachtel entfernen.

Während der Arbeit wird das Tragen von Handschuhen empfohlen.
PRÜFUNG DER DICHTFLÄCHE
Mit einem Lineal und einem Fühlerlehrensatz prüfen, ob sich die Dichtfläche verzogen hat.
Maximale Verformung 0,05 mm.
Der Zylinderkopf darf nicht nachbearbeitet werden.
Zylinderkopf auf eventuelle Risse prüfen.
Motor F8Q 11-
ERMITTLUNG DER DICKE DER ZYLINDERKOPFDICHTUNG
Prüfung des Kolbenüberstands
Kolbenböden reinigen, um Verbrennungsrückstände zu entfernen.
Kurbelwelle in Laufrichtung um eine Umdrehung drehen, um Kolben Nr. 1 nahe an den OT zu bringen.
Werkzeug Mot. 252-01 auf den Kolben setzen.
Werkzeug Mot. 251-01 mit Messuhr auf die Auflageplatte Mot. 252-01 setzen. Der Taster der Messuhr muss am Kurbelgehäuse anliegen; den OT des Kolbens ermitteln.
HINWEIS: Alle Messungen müssen in Motorlängsrichtung erfolgen, um Fehler durch Kippen des Kolbens auszuschließen.

Kolbenüberstand messen.
NUR DAS MASS DES KOLBENS MIT DEM GRÖSSTEN ÜBERSTAND BERÜCKSICHTIGEN.
Bei maximalem Kolbenüberstand des Motors:
kleiner als 0,868 mm: Dichtung verwenden, die mit einer Lasche mit zwei Löchern gekennzeichnet ist,
zwischen 0,868 mm und 1 mm: Dichtung verwenden, die mit einer Lasche mit einem Loch gekennzeichnet ist,
größer als 1 mm: Dichtung verwenden, die mit einer Lasche mit drei Löchern gekennzeichnet ist.
EINBAU (Besonderheiten)
Zuvor ausgewählte Zylinderkopfdichtung wieder auflegen.
Diese wird durch zwei Hülsen (C) zentriert.

Kolben in Mittelstellung bringen, um Kontakt mit den Ventilen beim Anziehen des Zylinderkopfs zu vermeiden.
Zylinderkopf auf den Hülsen zentrieren.
Unterseite der Schraubenköpfe und Gewinde der Befestigungsschrauben schmieren.
Anzug Zylinderkopf (siehe Kapitel 07 „Anzug Zylinderkopf“).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.
Zahnriemen wieder montieren (siehe Verfahren in Kapitel 11 „Zahnriemen“).
Kühlkreislauf befüllen und entlüften (siehe Kapitel 19 „Befüllen/Entlüften“).
Testen Sie sich
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