Zündanlage
PRÜFUNG AM FAHRZEUG
HINWEIS: "Kalt" und "Heiß" in diesen Sätzen beziehen sich auf die Temperatur der Spulen selbst. "Kalt" bedeutet von -10 °C (14 °F) bis 50 °C (122 °F), "Heiß" bedeutet von 50 °C (122 °F) bis 100 °C (212 °F).
1. ZÜNDSPULE (MIT ENDSTUFE) PRÜFEN UND FUNKENPRÜFUNG DURCHFÜHREN
Prüfen, ob ein Funke entsteht.
- Zündspulen (mit Endstufe) ausbauen ( IG-6 ).
- Die Zündkerzen ausbauen.
- Zündkerzen an jeder Zündspule (mit Endstufe) anbringen und den Steckverbinder der Zündspule (mit Endstufe) anschließen.
- Die 8 Steckverbinder der Einspritzventile abziehen.
- Die Zündkerze an Masse legen.
- Prüfen, ob beim Durchdrehen des Motors ein Funke entsteht.
HINWEIS: Um zu verhindern, dass während dieser Prüfung Benzin aus den Einspritzventilen gespritzt wird, den Motor jeweils nur 5 - 10 Sekunden durchdrehen.
Wenn kein Funke entsteht, die Prüfung wie folgt durchführen:

- Zündkerzen mit einem 16-mm-Zündkerzenschlüssel einschrauben.
Anzugsmoment: 17.5 N·m
- Zündspulen (mit Endstufe) wieder einbauen ( IG-6 ).
2. ZÜNDKERZE PRÜFEN
HINWEIS:
- Zum Reinigen niemals eine Drahtbürste verwenden.
- Den Elektrodenabstand einer gebrauchten Zündkerze niemals einzustellen versuchen.
- Zündkerzen sollten alle 100.000 km (60.000 Meilen) ersetzt werden.
(a) Zündspulen (mit Endstufe) ausbauen ( IG-6 ).

(b) Elektrode prüfen.
- Mit einem Megohmmeter (Isolationswiderstandsmessgerät) den Isolationswiderstand messen.
Korrekter Isolationswiderstand: 10 MΩ oder mehr
Wenn der Widerstand kleiner als angegeben ist, mit Schritt (d) fortfahren.
HINWEIS: Wenn kein Megohmmeter verfügbar ist, liefert das folgende einfache Prüfverfahren recht genaue Ergebnisse.

- Einfaches Verfahren:
- Motor 5-mal schnell auf 4.000 U/min hochdrehen.
- Zündkerze ausbauen. (Siehe Schritt (c))
- Zündkerze optisch prüfen. Ist die Elektrode trocken ... in Ordnung.
Ist die Elektrode nass ... mit Schritt (d) fortfahren.
- Zündkerze wieder einbauen. (Siehe Schritt (g))

(c) Zündkerzen mit einem 16-mm-Zündkerzenschlüssel ausbauen.

(d) Zündkerze auf beschädigtes Gewinde und beschädigten Isolator prüfen.
Bei Auffälligkeiten die Zündkerze ersetzen.
Empfohlene Zündkerze:


(e) Elektrodenabstand der Zündkerze prüfen.
Maximaler Elektrodenabstand bei gebrauchter Zündkerze: 1,3 mm (0,051 in.)
Ist der Abstand größer als der Höchstwert, die Zündkerze ersetzen.
Korrekter Elektrodenabstand bei neuer Zündkerze: 1,1 mm (0,043 in.)
HINWEIS: Wenn der Abstand einer neuen Zündkerze eingestellt wird, nur die Basis der Masseelektrode biegen. Die Spitze nicht berühren. Den Abstand einer gebrauchten Zündkerze niemals einzustellen versuchen.

(f) Zündkerzen reinigen.
Weist die Elektrode Spuren von nassem Ruß auf, trocknen lassen und anschließend mit einem Zündkerzenreiniger reinigen.
Luftdruck: Unter 588 kPa (6 kgf/cm², 85 psi)
Dauer: 20 Sekunden oder weniger
HINWEIS: Sind Ölspuren vorhanden, diese vor Verwendung des Zündkerzenreinigers mit Benzin entfernen.
(g) Zündkerzen mit einem 16-mm-Zündkerzenschlüssel einschrauben.
Anzugsmoment: 17.5 N·m
(h) Zündspulen (mit Endstufe) wieder einbauen ( IG-6 ).
3. NOCKENWELLENPOSITIONSSENSOR PRÜFEN
(a) V-Bank-Abdeckung abnehmen.(b) Steckverbinder des Nockenwellenpositionssensors abziehen.

(c) Mit einem Ohmmeter den Widerstand zwischen den Anschlüssen messen.
Widerstand:

Weicht der Widerstand von den Vorgaben ab, den Nockenwellenpositionssensor ersetzen.
(d) Steckverbinder des Nockenwellenpositionssensors wieder anschließen.(e) V-Bank-Abdeckung wieder einbauen.
4. KURBELWELLENPOSITIONSSENSOR PRÜFEN

(b) Mit einem Ohmmeter den Widerstand zwischen den Anschlüssen messen.
Widerstand:

Weicht der Widerstand von den Vorgaben ab, den Kurbelwellenpositionssensor ersetzen.
(c) Kurbelwellenpositionssensor wieder einbauen.
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