Vorsichtsmaßnahmen
1. GRUNDLEGENDE REPARATURHINWEISE
(a) HINWEISE ZUR ARBEITSAUSFÜHRUNG

1 |
Kleidung |
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2 |
Fahrzeugschutz |
Vor Arbeitsbeginn Kühlergrillabdeckung, Kotflügelabdeckung, Sitzbezug und Fußmatte bereitlegen. |
3 |
Sicherheitsverfahren |
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4 |
Vorbereitung von Werkzeugen und Messgeräten |
Vor Arbeitsbeginn Werkzeugständer, SST, Messgeräte, Öl und benötigte Ersatzteile bereitlegen. |
5 |
Aus- und Einbau, Zerlegen und Zusammenbau |
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6 |
Ausgebaute Teile |
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7* |
Prüfungen nach Abschluss der Arbeiten |
|
VORSICHT:
*: Diese Prüfungen unbedingt korrekt durchführen. Werden sie nach Abschluss der Arbeiten nicht korrekt durchgeführt, kann dies zu schweren Unfällen oder Verletzungen führen.
(b) FAHRZEUG ANHEBEN UND ABSTÜTZEN
(1) Beim Anheben und Abstützen des Fahrzeugs ist Sorgfalt geboten. Das Fahrzeug unbedingt an den vorgesehenen Stellen anheben und abstützen.
(c) VORBESCHICHTETE TEILE
Text in der Abbildung *1 |
Seal-Lock-Klebstoff |
(1) Vorbeschichtete Teile sind Schrauben und Muttern, die werkseitig mit Schraubensicherungskleber beschichtet sind.
(2) Wird ein vorbeschichtetes Teil nachgezogen, gelöst oder anderweitig bewegt, muss es mit dem vorgeschriebenen Klebstoff neu beschichtet werden.
(3) Bei Wiederverwendung eines vorbeschichteten Teils den alten Kleber entfernen und das Teil mit Druckluft trocknen. Anschließend das Teil fachgerecht mit neuem Schraubensicherungskleber beschichten.
(4) Einige Schraubensicherungsmittel härten langsam aus. Möglicherweise muss man warten, bis der Schraubensicherungsklebstoff ausgehärtet ist.
(d) DICHTUNGEN
(1) Bei Bedarf Dichtmittel auf Dichtungen auftragen, um Undichtigkeiten zu vermeiden.
(e) SCHRAUBEN, MUTTERN UND BOLZEN
(1) Die Vorgaben für die Anzugsdrehmomente genau einhalten. Immer einen Drehmomentschlüssel verwenden.
(f) SICHERUNGEN

(1) Bei der Prüfung einer Sicherung sicherstellen, dass der Draht der Sicherung nicht unterbrochen ist.
(2) Ist der Draht einer Sicherung gebrochen, sicherstellen, dass im zugehörigen Stromkreis kein Kurzschluss vorliegt.
(3) Beim Austausch einer Sicherung muss eine Sicherung mit demselben Nennstrom verwendet werden.
Abbildung | Symbol | Bauteilname | Abkürzung |
|---|---|---|---|
![]() | ![]() | SICHERUNG |
SICHERUNG |
![]() | ![]() | MITTELSTROMSICHERUNG |
M-FUSE |
![]() | ![]() | HOCHSTROMSICHERUNG |
H-FUSE |
![]() | ![]() | SCHMELZSICHERUNG |
FL |
![]() | ![]() | SCHUTZSCHALTER |
CB |
(g) CLIPS
(1) Die Ausbau- und Einbauverfahren für typische Clips an Karosserieteilen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
HINWEIS:
Wenn Clips während eines Arbeitsschritts beschädigt werden, die beschädigten Clips immer durch neue Clips ersetzen.
Form (Beispiel) | Ausbau/Einbau |
|---|---|
![]() | Die Clips mit einem Clip-Entferner oder einer Zange entfernen. ![]() |
![]() | Die Clips mit einem Clip-Entferner oder einem Schraubendreher entfernen. ![]() |
![]() | Die Clips mit einem breiten Schaber entfernen, um Schäden an der Verkleidung zu vermeiden. ![]() |
![]() | Die Clips entfernen, indem der Mittelstift hindurchgedrückt und das Gehäuse herausgezogen wird. ![]() |
![]() | Die Clips entfernen, indem der Mittelstift herausgeschraubt und das Gehäuse herausgehebelt wird. ![]() |
![]() | Die Clips entfernen, indem zuerst der Stift herausgehebelt und anschließend das Gehäuse herausgehebelt wird. ![]() |
(h) HAKEN
(1) Die Ausbau- und Einbauverfahren für typische Haken an Karosserieteilen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
HINWEIS:
Wenn Haken während eines Arbeitsschritts beschädigt werden, die Kappe oder Abdeckung mit beschädigten Haken immer durch eine neue ersetzen.
Form (Beispiel) | Abbildung | Vorgehensweise |
|---|---|---|
![]() | ![]() | Mit einem Schraubendreher die Haken lösen und die Kappe oder Abdeckung abnehmen. |
![]() | ![]() | Mit einem Schraubendreher die Haken lösen und die Kappe oder Abdeckung abnehmen. |
![]() | ![]() | Mit einem Schraubendreher die Haken lösen und die Kappe oder Abdeckung abnehmen. |
(i) SCHARNIERE, FÜHRUNGEN, KLEMMEN, STIFTE USW.
(1) Die Ausbau- und Einbauverfahren für typische Scharniere, Führungen, Klemmen und Stifte an Karosserieteilen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
HINWEIS:
Werden Klemmen während eines Arbeitsschritts beschädigt, ist die Abdeckung oder Verkleidung mit den beschädigten Klemmen immer durch eine neue zu ersetzen.
Form (Beispiel) | Ausbau/Einbau |
|---|---|
![]() | Zum Lösen von den Stiften wegziehen. ![]() |
![]() | Stifte durch Ziehen lösen. ![]() |
![]() | Die Klemmen mit einer Zange entfernen. ![]() |
![]() | Stifte durch Ziehen lösen. ![]() |
(j) AUS- UND EINBAU VON UNTERDRUCKSCHLÄUCHEN
(1) Zum Trennen eines Unterdruckschlauchs diesen am Schlauchende abziehen und dabei drehen. Nicht in der Mitte des Schlauchs ziehen, da der Schlauch dadurch beschädigt werden kann.

(2) Beim Trennen von Unterdruckschläuchen Markierungen anbringen, um die richtigen Anschlussstellen zu kennzeichnen.

(3) Nach Abschluss von Reparaturen an Schläuchen prüfen, ob die Unterdruckschläuche richtig angeschlossen sind. Das Etikett unter der Motorhaube zeigt die korrekte Anordnung.
(4) Beim Einsatz eines Unterdruckmessgeräts den Schlauch niemals gewaltsam auf einen zu großen Anschluss aufziehen. Ist ein Schlauch gedehnt, kann Luft austreten. Gegebenenfalls einen Reduzieradapter verwenden.
(k) DREHMOMENT BEI VERWENDUNG EINES DREHMOMENTSCHLÜSSELS MIT VERLÄNGERUNGSWERKZEUG

(1) Mit der folgenden Formel die besonderen Anzugsdrehmomente berechnen, wenn ein SST oder ein Verlängerungswerkzeug mit einem Drehmomentschlüssel kombiniert wird.

- Formel
T' = (L2/(L1 + L2))*T
T'
Anzeige des Drehmomentschlüssels {N·m (kgf·cm, ft.·lbf)}
T
Drehmoment {N·m (kgf·cm, ft.·lbf)}
L1
Länge des SST oder Verlängerungswerkzeugs {cm (in.)}
L2
Länge des Drehmomentschlüssels {cm (in.)}
HINWEIS:
Wird ein Verlängerungswerkzeug oder SST in Verbindung mit einem Drehmomentschlüssel verwendet, um auf ein in diesem Handbuch angegebenes Drehmoment anzuziehen, ist das tatsächliche Drehmoment zu hoch und Teile werden beschädigt.
2. FÜR FAHRZEUGE MIT SRS-AIRBAG UND GURTSTRAFFER
Dieses Fahrzeug ist mit einem Rückhaltesystem (SRS, Supplemental Restraint System) ausgestattet.
VORSICHT:
- Vor einer Auslösung eines SRS-Bauteils vor der Entsorgung alle anwendbaren Umwelt- und Gefahrstoffvorschriften prüfen und genau befolgen. Eine Auslösung vor der Entsorgung kann als Behandlung von Gefahrstoffen gelten.
- Eine Nichtbeachtung der Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge kann dazu führen, dass das SRS während der Wartung unerwartet auslöst und schwere Verletzungen verursacht. Außerdem kann das SRS bei einem Fehler während der Arbeiten nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Vor allen Arbeiten am SRS (einschließlich Aus- und Einbau von Teilen, Prüfung oder Austausch) diesen Abschnitt sorgfältig lesen.
(a) ALLGEMEINE HINWEISE
(1) Da Störungen des SRS schwer zu bestätigen sind, sind die Diagnose-Fehlercodes (DTCs) bei der Fehlersuche die wichtigste Informationsquelle. Bei der Fehlersuche am SRS immer die DTCs auslesen, bevor die Batterie abgeklemmt wird.
(2) Arbeiten erst mindestens 90 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung und nach dem Abklemmen des Kabels vom Minuspol (-) der Batterie beginnen.
Das SRS verfügt über eine Notstromversorgung. Werden Arbeiten innerhalb von 90 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung und dem Abklemmen des Kabels vom Minuspol (-) der Batterie begonnen, kann das SRS auslösen.
Beim Abklemmen des Kabels vom Minuspol (-) der Batterie werden die Speicher der Uhr und des Audiosystems gelöscht. Vor Arbeitsbeginn die Einstellungen der einzelnen Speicher notieren. Nach Abschluss der Arbeiten Uhr und Audiosystem wieder auf die vorherigen Einstellungen zurücksetzen.
VORSICHT:
Niemals eine Notstromquelle (Batterie oder Ähnliches) verwenden, um ein Löschen des Systemspeichers zu vermeiden. Die Notstromquelle kann das SRS unbeabsichtigt versorgen und zur Auslösung bringen.
(3) Hat das Fahrzeug einen leichten Unfall erlitten, bei dem das SRS nicht ausgelöst hat, müssen vor einer weiteren Nutzung des Fahrzeugs das Lenkradmodul, das Beifahrerairbag-Modul, das Knieairbag-Modul, das Seitenairbag-Modul des Vordersitzes, das Kopfairbag-Modul (Curtain Shield) und die Außengurt-Baugruppe des Vordersitzes geprüft werden.
(4) Niemals SRS-Teile aus einem anderen Fahrzeug verwenden. Beim Austausch von Teilen immer neue Teile verwenden.
(5) Vor Reparaturarbeiten die Airbag-Sensoren ausbauen, wenn bei den Arbeiten wahrscheinlich Stöße auf die Sensoren einwirken.
(6) Airbag-Sensoren oder Airbag-Module niemals zerlegen oder zu reparieren versuchen.
- Lenkradairbag
- Beifahrer-Airbagmodul
- Knieairbag-Modul
- Seitenairbag-Baugruppe vorne
- Kopfairbag-Modul
- Außengurt-Baugruppe des Vordersitzes
(7) Airbag-Sensoren und Airbag-Module ersetzen, wenn: 1) sie herunterfallen und dabei beschädigt wurden oder 2) Risse, Dellen oder andere Defekte am Gehäuse, an der Halterung oder am Steckverbinder vorhanden sind.
(8) Airbag-Sensoren oder Airbag-Module nicht direkter Heißluft oder offenen Flammen aussetzen.
(9) Zur Prüfung elektrischer Stromkreise ein Voltmeter/Ohmmeter mit hoher Impedanz verwenden (Minimum = 10 kΩ).
(10) An den SRS-Bauteilen sind Hinweisschilder angebracht. Die Anweisungen auf den Schildern befolgen.
(11) Nach Abschluss der Arbeiten am SRS die SRS-Warnleuchte prüfen.
(b) WICKELFEDER
(1) Das Lenkrad muss mit der Wickelfeder in Mittelstellung korrekt auf der Lenksäule montiert werden. Andernfalls können Schäden am Kabel und andere Probleme auftreten. Hinweise zur korrekten Montage des Lenkrads siehe (siehe Seite
).
(c) LENKRADMODUL
(1) Ein ausgebautes oder neues Lenkrad-Airbagmodul immer mit der Abdeckfläche nach oben ablegen. Ein Ablegen mit der Abdeckfläche nach unten kann bei einer Auslösung des Airbags zu einem schweren Unfall führen. Außerdem nichts auf das Lenkrad-Airbagmodul legen.
(2) Den Widerstand der Airbag-Zündpille niemals messen. Dies kann den Airbag auslösen und zu schweren Verletzungen führen.
(3) Auf das Lenkrad-Airbagmodul dürfen keinerlei Fette oder Reinigungsmittel aufgetragen werden.
(4) Das Lenkrad-Airbagmodul an einem Ort lagern, an dem die Umgebungstemperatur unter 93 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrische Störstrahlung vorhanden ist.
(5) Vor dem Einsatz eines Elektroschweißgeräts am Fahrzeug die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit abklemmen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr einer Airbagauslösung durch Strom, der in die Zünderleitungen gelangt.
(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Lenkrad-Airbagmoduls allein ist der Airbag vor der Entsorgung mit dem SST auszulösen (siehe Seite
).
Den Airbag an einem sicheren Ort fern von elektrischer Störstrahlung auslösen.
(d) BEIFAHRER-AIRBAGMODUL
(1) Ein ausgebautes oder neues Beifahrer-Airbagmodul immer mit der Abdeckfläche nach oben ablegen. Ein Ablegen mit der Auslöserichtung des Airbags nach unten kann bei einer Auslösung des Airbags zu einem schweren Unfall führen.
(2) Den Widerstand der Airbag-Zündpille niemals messen. Dies kann den Airbag auslösen und zu schweren Verletzungen führen.
(3) Auf das Beifahrer-Airbagmodul dürfen keinerlei Fette oder Reinigungsmittel aufgetragen werden.
(4) Das Airbagmodul in einem Bereich lagern, in dem die Umgebungstemperatur unter 93 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrischen Störungen auftreten.
(5) Vor dem Einsatz eines Elektroschweißgeräts am Fahrzeug die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit abklemmen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr einer Airbagauslösung durch Strom, der in die Zünderleitungen gelangt.
(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Airbagmoduls allein ist der Airbag vor der Entsorgung mit dem SST auszulösen (siehe Seite
). Den Airbag an einem sicheren Ort fern von elektrischer
Störstrahlung auslösen.
(e) KNIEAIRBAGMODUL
(1) Ein ausgebautes oder neues Knieairbagmodul immer mit der Auslöserichtung des Airbags nach oben ablegen. Ein Ablegen mit der Auslöserichtung des Airbags nach unten kann bei einer Auslösung des Airbags zu einem schweren Unfall führen.
(2) Den Widerstand der Airbag-Zündpille niemals messen. Dies kann den Airbag auslösen und zu schweren Verletzungen führen.
(3) Auf das Knieairbagmodul dürfen keinerlei Fette oder Reinigungsmittel aufgetragen werden.
(4) Das Knieairbagmodul an einem Ort lagern, an dem die Umgebungstemperatur unter 93 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrische Störstrahlung vorhanden ist.
(5) Vor dem Einsatz eines Elektroschweißgeräts am Fahrzeug die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit abklemmen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr einer Airbagauslösung durch Strom, der in die Zünderleitungen gelangt.
(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Knieairbagmoduls allein ist der Airbag vor der Entsorgung mit dem SST auszulösen (siehe Seite
). An einem sicheren Ort fern von elektrischer Störstrahlung auslösen.
(f) SEITENAIRBAGMODUL VORDERSITZ
(1) Ein ausgebautes oder neues Seitenairbagmodul Vordersitz immer mit der Auslöserichtung des Airbags nach oben ablegen.
(2) Den Widerstand der Airbag-Zündpille niemals messen. Dies kann den Airbag auslösen und zu schweren Verletzungen führen.
(3) Auf das Seitenairbagmodul Vordersitz dürfen keinerlei Fette oder Reinigungsmittel aufgetragen werden.
(4) Das Airbagmodul in einem Bereich lagern, in dem die Umgebungstemperatur unter 93 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrischen Störungen auftreten.
(5) Vor dem Einsatz eines Elektroschweißgeräts am Fahrzeug die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit abklemmen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr einer Airbagauslösung durch Strom, der in die Zünderleitungen gelangt.
(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Airbagmoduls allein ist der Airbag vor der Entsorgung mit dem SST auszulösen (siehe Seite
). Den Airbag an einem sicheren Ort fern von elektrischer
Störstrahlung auslösen.
(g) KOPF-AIRBAGMODUL (VORHANG)
(1) Ein ausgebautes oder neues Kopfairbagmodul (Seitenvorhang-Airbag) immer in einem durchsichtigen Kunststoffbeutel aufbewahren und an einem sicheren Ort lagern.
VORSICHT:
Der Kunststoffbeutel ist nach Gebrauch zu entsorgen.
HINWEIS:
Das Kopfairbagmodul (Seitenvorhang-Airbag) niemals zerlegen.
(2) Den Widerstand der Airbag-Zündpille niemals messen. Dies kann den Airbag auslösen und zu schweren Verletzungen führen.
(3) Auf das Kopfairbagmodul (Seitenvorhang-Airbag) dürfen keinerlei Fette oder Reinigungsmittel aufgetragen werden.
(4) Das Airbagmodul in einem Bereich lagern, in dem die Umgebungstemperatur unter 93 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrischen Störungen auftreten.
(5) Vor dem Einsatz eines Elektroschweißgeräts am Fahrzeug die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit abklemmen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr einer Airbagauslösung durch Strom, der in die Zünderleitungen gelangt.
(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Airbagmoduls allein ist der Airbag vor der Entsorgung mit dem SST auszulösen (siehe Seite
). Den Airbag an einem sicheren Ort fern von elektrischer
Störstrahlung auslösen.
(h) VORDERSITZ-AUSSENGURT (GURTSTRAFFER)
(1) Den Widerstand des Vordersitz-Außengurts niemals messen. Dies kann den Gurtstraffer des Vordersitz-Außengurts auslösen und zu schweren Verletzungen führen.
(2) Den Vordersitz-Außengurt niemals zerlegen.
(3) Den Vordersitz-Außengurt niemals in einem anderen Fahrzeug einbauen.
(4) Den Vordersitz-Außengurt an einem Ort lagern, an dem die Umgebungstemperatur unter 80 °C liegt, die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist und keine elektrische Störstrahlung vorhanden ist.
(5) Vor dem Einsatz eines Elektroschweißgeräts am Fahrzeug die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit abklemmen. Diese Steckverbinder enthalten Kurzschlussfedern. Diese Funktion verringert die Gefahr einer Airbagauslösung durch Strom, der in die Zünderleitungen gelangt.
(6) Bei der Entsorgung des Fahrzeugs oder des Vordersitz-Außengurts allein ist der Vordersitz-Außengurt vor der Entsorgung auszulösen (siehe Seite
). Den Vordersitz-Außengurt
an einem sicheren Ort fern von elektrischer Störstrahlung auslösen.
(7) Da der Vordersitz-Außengurt nach dem Auslösen heiß ist, vor der Entsorgung ausreichend abkühlen lassen. Den Vordersitz-Außengurt niemals mit Wasser abkühlen.
(8) Auf den Vordersitz-Außengurt dürfen keinerlei Fette, Reinigungsmittel, Öl oder Wasser aufgetragen werden.
(i) AIRBAG-ZENTRALSENSOREINHEIT
(1) Einen Airbag-Zentralsensor, der bei einem Unfall mit ausgelöstem SRS beteiligt war, niemals wiederverwenden.
(2) Die Steckverbinder der Airbag-Zentralsensoreinheit nur bei eingebauter Sensoreinheit anschließen oder abklemmen. Werden die Steckverbinder bei nicht eingebauter Airbag-Zentralsensoreinheit angeschlossen oder abgeklemmt, kann das SRS auslösen.
(3) Mit den Arbeiten frühestens 90 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung und dem Abklemmen des Minus (-) Batteriekabels beginnen, auch wenn nur die Schrauben der Airbag-Zentralsensoreinheit gelöst werden.
(j) KABELBAUM UND STECKVERBINDER
(1) Alle Steckverbinder im System sind standardmäßig gelb. Bei einer Unterbrechung eines SRS-Kabelbaums oder einem beschädigten Steckverbinder ist dieser zu ersetzen.
3. ELEKTRONISCHE STEUERUNG
Text in der Abbildung *1 |
Kabel |
*2 |
Minuspol (-) der Batterie |
HINWEIS:
- Bestimmte Systeme müssen nach dem Abklemmen und Wiederanschließen des Minus (-) Batteriekabels initialisiert werden.
- Audio- und Videosystem:
Nach dem Ausschalten der Zündung speichert das Radio- und Displayempfangsgerät verschiedene Speicher- und Einstellwerte. Daher nach dem Ausschalten der Zündung mindestens 60 Sekunden warten, bevor das Minus (-) Batteriekabel abgeklemmt wird.
- Navigationssystem:
Nach dem Ausschalten des Zündschalters speichert die Navigationsempfänger-Baugruppe verschiedene Speicherinhalte und Einstellungen. Daher nach dem Ausschalten des Zündschalters unbedingt mindestens 60 Sekunden warten, bevor das Kabel vom negativen (-) Batteriepol abgeklemmt wird.
(a) ABKLEMMEN UND ANSCHLIESSEN DES MINUS (-) BATTERIEKABELS
(1) Vor Arbeiten an elektronischen Bauteilen das Minus (-) Batteriekabel abklemmen, um Schäden an der Elektrik oder an Bauteilen zu vermeiden.
(2) Beim Abklemmen des Kabels Zündung und Scheinwerferschalter ausschalten und die Kabelmutter vollständig lösen. Diese Arbeiten ohne Verdrehen oder Hebeln am Kabel ausführen. Danach das Kabel abklemmen.
(3) Uhrzeiteinstellungen, Radioeinstellungen, Speicher des Audiosystems, DTCs und andere Daten werden gelöscht, wenn das Kabel vom Minuspol (-) der Batterie abgeklemmt wird. Notieren Sie alle erforderlichen Daten, bevor Sie das Kabel abklemmen.
(b) UMGANG MIT ELEKTRONISCHEN BAUTEILEN

(1) Öffnen Sie die Abdeckung oder das Gehäuse des Steuergeräts (ECU) nur, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Werden die IC-Anschlüsse berührt, kann der IC durch statische Elektrizität unbrauchbar werden.
(2) Ziehen Sie beim Abziehen elektronischer Steckverbinder nicht an den Leitungen. Ziehen Sie am Steckverbinder selbst.
(3) Lassen Sie elektronische Bauteile, wie Sensoren oder Relais, nicht fallen. Fallen sie auf eine harte Oberfläche, müssen sie ersetzt werden.
(4) Schützen Sie beim Reinigen des Motors mit Dampf die elektronischen Bauteile, den Luftfilter und die abgasrelevanten Bauteile vor Wasser.
(5) Temperaturschalter oder Temperatursensoren niemals mit einem Schlagschrauber aus- oder einbauen.
(6) Führen Sie beim Messen des Widerstands zwischen den Anschlüssen eines Leitungssteckers die Messspitze vorsichtig ein, damit sich die Anschlüsse nicht verbiegen.
4. HINWEISE ZUM KÜHLLÜFTERSYSTEM
HINWEIS:
- Wenn die Zündung ausgeschaltet ist und die Motortemperatur hoch ist, können die Kühllüfter maximal 6 Minuten lang laufen.
- Halten Sie nach dem Ausschalten der Zündung Hände und Gegenstände von den Lüftern fern, solange diese laufen.
HINWEIS:
- Wenn alle folgenden Bedingungen für eine bestimmte Zeit während weniger Minuten unmittelbar vor dem Abstellen des Motors erfüllt sind, laufen die elektrischen Lüfter nach dem Abstellen des Motors maximal 6 Minuten weiter. Dies geschieht, um die Wiederstartbarkeit sicherzustellen und die Leerlaufdrehzahl zu stabilisieren.
- Das Techstream zeigt eine sehr hohe Kühlmitteltemperatur an.
- Das Techstream zeigt eine hohe Außenlufttemperatur an.
- Das Fahrzeug wurde unter hoher Last gefahren (Bergauffahrt oder vergleichbar).
5. AUS- UND EINBAU VON KRAFTSTOFFSTEUERUNGSTEILEN
(a) ORT FÜR AUS- UND EINBAU VON KRAFTSTOFFANLAGENTEILEN
(1) Arbeiten Sie an einem gut belüfteten Ort, an dem sich keine Schweißgeräte, Schleifmaschinen, Bohrmaschinen, Elektromotoren, Öfen oder andere Zündquellen in der Nähe befinden.
(2) Arbeiten Sie niemals in einer Grube oder in deren Nähe, da sich dort Kraftstoffdämpfe sammeln.
(b) AUS- UND EINBAU VON KRAFTSTOFFANLAGENTEILEN
(1) Bereiten Sie vor Arbeitsbeginn einen Feuerlöscher vor.
(2) Um statische Elektrizität zu vermeiden, bringen Sie ein Erdungskabel am Kraftstofftank und am Fahrzeug an, und besprühen Sie die Umgebung nicht mit Wasser. Seien Sie bei Arbeiten in diesem Bereich vorsichtig, da der Boden rutschig wird. Wischen Sie Benzinverschüttungen nicht mit Wasser auf, da sich das Benzin dadurch ausbreiten und möglicherweise eine Brandgefahr entstehen kann.
(3) Vermeiden Sie den Einsatz von Elektromotoren, Arbeitsleuchten und anderen elektrischen Geräten, die Funken oder hohe Temperaturen erzeugen können.
(4) Keine Eisenhämmer verwenden, da sie Funken erzeugen können.
(5) Entsorgen Sie mit Kraftstoff verunreinigte Tücher getrennt in einem feuerfesten Behälter.
6. AUS- UND EINBAU VON MOTORANSAUGTEILEN
(a) Gelangen Metallpartikel in Teile des Ansaugsystems, kann dies den Motor beschädigen.

(b) Verschließen Sie beim Aus- und Einbau von Ansaugsystemteilen die Öffnungen der ausgebauten Teile und die Motoröffnungen. Verwenden Sie Klebeband oder ein anderes geeignetes Material.
(c) Prüfen Sie beim Einbau von Ansaugsystemteilen, dass keine Metallpartikel in den Motor oder in die eingebauten Teile gelangt sind.
7. HANDHABUNG VON SCHLAUCHSCHELLEN
Text in der Abbildung *1 |
Schellenauflage |
*2 |
Federschelle |
(a) Prüfen Sie vor dem Entfernen eines Schlauchs die Position der Schelle, damit sie in der gleichen Position wieder montiert werden kann.
(b) Verformte oder beschädigte Schellen durch neue ersetzen.
(c) Beim Wiederverwenden eines Schlauchs die Schelle auf dem Bereich der Schellenauflage des Schlauchs anbringen.
(d) Bei einer Federschelle kann es nach der Montage erforderlich sein, die Laschen leicht aufzuspreizen, indem Sie sie in Pfeilrichtung drücken, wie in der Abbildung gezeigt.
8. HINWEISE FÜR FAHRZEUGE MIT MOBILFUNKSYSTEMEN

(a) Montieren Sie die Antenne so weit wie möglich vom Steuergerät (ECU) und den Sensoren der elektronischen Fahrzeugsysteme entfernt.
(b) Montieren Sie Antenne und Antennenkabel mindestens 20 cm (7.87 in.) vom Steuergerät (ECU) und den Sensoren der elektronischen Fahrzeugsysteme entfernt. Einzelheiten zu den Positionen von Steuergerät und Sensoren finden Sie im Abschnitt zu den jeweiligen Bauteilen.
(c) Verlegen Sie Antenne und Antennenkabel so weit wie möglich getrennt von anderen Leitungen. So wird verhindert, dass Signale der Kommunikationsanlage die Fahrzeugelektronik beeinflussen und umgekehrt.
(d) Prüfen, dass Antenne und Zuleitung korrekt eingestellt sind.
(e) Kein leistungsstarkes Mobilfunksystem einbauen.
9. INSPEKTION ODER WARTUNG DER SCHEINWERFER
(a) Wenn der Lichtschalter in der Stellung HEAD steht, berühren Sie nicht den Hochspannungsanschluss des Gasentladungsscheinwerfers.
HINWEIS:
Bei Inspektions- oder Wartungsarbeiten sind die Sicherheitshinweise für Gasentladungsscheinwerfer zu beachten.
(b) Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet sind, decken Sie die Scheinwerfer nicht 3 Minuten oder länger ab.

HINWEIS:
Da das äußere Glas des Scheinwerfers aus Kunststoff besteht, kann die entstehende Hitze bei längerem Abdecken des Scheinwerfers zu dessen Verformung führen.
10. HINWEISE FÜR FAHRZEUGE MIT TRACTION CONTROL (TRAC) UND FAHRZEUGSTABILITÄTSREGELUNG (VSC)
Bei Prüfungen auf einem Rollenprüfstand mit zwei Rollen, wie einem Tachoprüfstand, einem kombinierten Tacho- und Bremsenprüfstand oder einem Fahrwerksdynamometer, oder beim Aufbocken der Vorderräder und Drehen der Räder, führen Sie das folgende Verfahren durch, um den Prüfmodus aufzurufen und die Systeme TRAC und VSC zu deaktivieren (Siehe Seite
).
HINWEIS:
- Das Fahrzeug kann aufgrund des Eingreifens von TRAC und VSC unerwartet vom Dynamometer rutschen.
- Das Drücken des VSC-OFF-Schalters (bei Fahrzeugen mit VSC-OFF-Schalter) deaktiviert TRAC und VSC nicht vollständig.
HINWEIS:
- Sicherstellen, dass die VSC-Warnleuchte blinkt.
- Das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen mit Ketten sichern.
11. HINWEISE BEI WARTUNG VON ALLRADFAHRZEUGEN MIT AKTIVER DREHMOMENTREGELUNG
HINWEIS:
Bei Verwendung eines Tachoprüfstands, Bremsenprüfstands, Fahrwerksdynamometers o. Ä. kann es zu einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Vorder- und Hinterrädern kommen. Schalten Sie daher vor den Prüfungen in den „AWD-Testmodus“ um oder entfernen Sie vor den Prüfungen die Sicherung und löschen Sie nach den Prüfungen den Diagnosecode „C1298“.
(a) BEI VERWENDUNG EINES TACHOMETERPRÜFSTANDS

HINWEIS:
- Die Prüfung sollte mit den Vorderrädern durchgeführt werden.
- Nicht plötzlich bremsen oder beschleunigen.
- Die maximale Fahrzeuggeschwindigkeit muss unter 60 km/h liegen (bei Verwendung freilaufender Rollen zur Abstützung der Hinterräder muss die Fahrzeuggeschwindigkeit unter 50 km/h liegen).
- Die Fahrzeit sollte weniger als 1 Minute betragen.
- Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung des Tachometerprüfstands befolgen.
(1) Die Vorderräder auf die Rollen stellen.
(2) Rufen Sie den Prüfmodus auf, um die Regelung von TR(A)C und VSC zu deaktivieren.
(3) Die Hinterräder auf freilaufende Rollen stellen oder Stützböcke verwenden, damit sich die Hinterräder frei drehen können.
(4) Das Fahrzeug mit geeigneten Ketten oder Gurten sichern.
(5) Motor starten und dann die Fahrzeuggeschwindigkeit messen, während die Geschwindigkeit bei Wählhebel in Stellung D allmählich erhöht wird.
(6) Nach Abschluss der Prüfung die Geschwindigkeit allmählich verringern und das Fahrzeug anhalten.
(b) BEI VERWENDUNG EINES BREMSPRÜFSTANDS
HINWEIS:
- Ein Hochgeschwindigkeits-Bremsprüfstand darf nicht verwendet werden.
- Die Fahrzeuggeschwindigkeit sollte unter 0.5 km/h liegen.
- Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung des Bremsprüfstands befolgen.
(1) Die zu prüfenden Räder (vorne oder hinten) auf die Rollen stellen.
(2) Wählhebel auf N stellen.
(3) Motor starten, damit der Bremskraftverstärker normal arbeiten kann.
(4) Bremse betätigen, um die Prüfung durchzuführen.
(c) BEI VERWENDUNG EINES FAHRWERKSPRÜFSTANDS
(1) Rufen Sie den Prüfmodus auf, um die Regelung von TR(A)C und VSC zu deaktivieren.
(2) Die Anweisungen in der Abbildung befolgen.
HINWEIS:
- Nicht plötzlich bremsen oder beschleunigen.
- Sicherstellen, dass das Fahrzeug sicher festgesetzt ist.
- Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung des Fahrwerksprüfstands befolgen.
- Befolgen Sie unbedingt die in der Abbildung angegebenen Anweisungen. Andernfalls kann die Funktion des Allradsystems beeinträchtigt werden, Antriebsstrangkomponenten können fehlerhaft arbeiten, und das Fahrzeug kann vom Dynamometer springen.

(d) BEI VERWENDUNG EINES FAHRZEUGEIGENEN AUSWUCHTGERÄTS
(1) Das Fahrzeug anheben, bis alle 4 Räder den Boden nicht mehr berühren.
(2) Das Fahrzeug in geeigneter Höhe auf Stützböcken abstützen. Sicherstellen, dass das Fahrzeug nicht in eine Richtung geneigt ist und die Reifen den Boden vollständig frei haben.
(3) Den Schwingungsaufnehmer für das zu messende Rad in Position bringen*1.
(4) Feststellbremse lösen.
(5) Prüfen, dass beim Drehen jedes Rades von Hand kein Schleifwiderstand vorhanden ist.
(6) Das Auswuchtgerät in Position bringen.
(7) Die Auswuchtmessung sollte durchgeführt werden, indem sowohl der Motor als auch die Antriebsrolle des Auswuchtgeräts die Räder drehen.
HINWEIS:
*1: Fahrzeugeigene Auswuchtgeräte haben unterschiedliche Anforderungen an die Montage der Schwingungsaufnehmer. Anforderungen für die Verwendung in der Bedienungsanleitung des Auswuchtgeräts prüfen.
HINWEIS:
- Motor starten und dann die Fahrzeuggeschwindigkeit bei Wählhebel in Stellung D allmählich erhöhen.
- Nicht plötzlich beschleunigen oder verzögern.
- Die Verzögerung sollte durch allmähliches Bremsen erfolgen.
- Sicherstellen, dass sich niemand in der Flucht der drehenden Räder aufhält.
- Die Messung sollte zügig durchgeführt werden.
- Sicherstellen, dass das Fahrzeug sicher festgesetzt ist.
- Alle Bedienungs- und Sicherheitsverfahren in der Bedienungsanleitung der Radwuchtmaschine befolgen.
12. VORSICHTSMASSNAHMEN BEIM ABSCHLEPPEN VON ALLRADFAHRZEUGEN
(a) Eine der folgenden Methoden zum Abschleppen des Fahrzeugs verwenden.
(b) Liegt ein Schaden am Fahrgestell oder am Antriebsstrang vor, verwenden Sie Methode 1 (Plattformwagen bzw. Tieflader).

HINWEIS:
Keine anderen als die oben gezeigten Abschleppmethoden verwenden.
(c) Steht kein Abschleppfahrzeug zur Verfügung, darf das Fahrzeug im Notfall vorübergehend mit einem Seil oder einer Kette abgeschleppt werden, die an den Abschleppösen befestigt sind. Dies darf nur auf befestigten Straßen und für Strecken unter 80 km sowie mit Geschwindigkeiten unter 30 km/h erfolgen. Ein Fahrer muss im Fahrzeug sitzen, um zu lenken und die Bremse zu betätigen. Die Räder, der Antriebsstrang, die Achsen, die Lenkung und die Bremsen des Fahrzeugs müssen in einwandfreiem Zustand sein.
VORSICHT:
Werden die oben genannten Grenzwerte für Abschleppgeschwindigkeit oder Abschleppstrecke überschritten oder wird das Fahrzeug rückwärts abgeschleppt, während Räder den Boden berühren, kann der Antriebsstrang beschädigt werden.
(1) Vorgehensweise beim Notabschleppen.
- Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
- Bremspedal treten und Schalthebel in Stellung N bringen.
- Feststellbremse lösen.
- Bremspedal langsam lösen.
VORSICHT:
- Beim Abschleppen des Fahrzeugs äußerste Vorsicht walten lassen. Plötzliches Anfahren oder unregelmäßige Fahrmanöver vermeiden, da sie die Notabschleppöse sowie die Seile oder Ketten übermäßig belasten.
- Zündschalter nicht ausschalten. Ein Ausschalten des Zündschalters kann die Lenkradsperre aktivieren und dadurch eine gefährliche Situation oder einen Unfall verursachen.
(d) Die folgenden Abschleppmethoden sind gefährlich und können das Fahrzeug beschädigen. Sie dürfen nicht angewendet werden.

(1) Das Fahrzeug nicht abschleppen, wenn nur zwei Räder den Boden berühren.
VORSICHT:
Wird das Fahrzeug mit nur 2 Rädern auf dem Boden abgeschleppt, kann sich der Antriebsstrang überhitzen und beschädigt werden, oder die Räder können von den Abschleppwagen-Unterstellern abrutschen.
(2) Keine Schlingenabschleppmethode von vorne oder hinten verwenden.
VORSICHT:
Bei Verwendung eines Abschleppwagens mit Schlinge kann die Fahrzeugkarosserie beschädigt werden.
13. HINWEISE ZUM ABSCHLEPPEN VON FAHRZEUGEN MIT FRONTANTRIEB
(a) Eine der folgenden Methoden zum Abschleppen des Fahrzeugs verwenden.
(b) Bei Problemen mit Fahrgestell oder Antriebsstrang Methode 1 (Tieflader) verwenden.

HINWEIS:
Keine anderen als die oben gezeigten Abschleppmethoden verwenden.
(c) Steht kein Abschleppfahrzeug zur Verfügung, darf das Fahrzeug im Notfall vorübergehend mit einem Seil oder einer Kette abgeschleppt werden, die an den Abschleppösen befestigt sind. Dies darf nur auf befestigten Straßen und für Strecken unter 80 km sowie mit Geschwindigkeiten unter 30 km/h erfolgen.
Im Fahrzeug muss ein Fahrer sitzen, der lenkt und die Bremse betätigt. Räder, Antriebsstrang, Achsen, Lenkung und Bremsen des Fahrzeugs müssen in gutem Zustand sein.
HINWEIS:
Werden die oben genannten Grenzwerte für Abschleppgeschwindigkeit oder Abschleppstrecke überschritten oder wird das Fahrzeug rückwärts abgeschleppt, während die Vorderräder den Boden berühren, kann das Getriebe beschädigt werden.
(1) Notabschleppverfahren
- Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
- Bremspedal treten und Schalthebel in Stellung N bringen.
- Feststellbremse lösen.
- Bremspedal langsam lösen.
HINWEIS:
- Beim Abschleppen des Fahrzeugs äußerste Vorsicht walten lassen. Plötzliches Anfahren oder unregelmäßige Fahrmanöver vermeiden, da sie die Notabschleppöse sowie die Seile oder Ketten übermäßig belasten.
- Zündschalter nicht ausschalten. Ein Ausschalten des Zündschalters kann die Lenkradsperre aktivieren und dadurch eine gefährliche Situation oder einen Unfall verursachen.
(d) Die folgenden Abschleppmethoden sind gefährlich und können das Fahrzeug beschädigen. Sie dürfen nicht angewendet werden.

(1) Das Fahrzeug nicht rückwärts abschleppen, wenn die Vorderräder den Boden berühren.
HINWEIS:
- Wird das Fahrzeug rückwärts abgeschleppt, während die Vorderräder den Boden berühren, kann sich der Antriebsstrang überhitzen und beschädigt werden.
- Ist das Fahrzeug außerdem mit dem VSC-System ausgestattet, kann das System die Bremsen an den drehenden Rädern betätigen.
(2) Keine Schlingenabschleppmethode von vorne oder hinten verwenden.
HINWEIS:
Bei Verwendung eines Abschleppwagens mit Schlinge kann die Fahrzeugkarosserie beschädigt werden.
14. FÜR FAHRZEUGE MIT KATALYSATOR
VORSICHT:
Gelangt eine große Menge unverbrannten Benzins oder Benzindampfs in den Katalysator, kann er überhitzen und Brandgefahr entstehen. Um dies zu verhindern, folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:
(a) Nur bleifreies Benzin verwenden.
(b) Den Motor nicht länger als 20 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
(c) Unnötige Zündfunkenprüfungen vermeiden.
(1) Zündfunkenprüfung nur durchführen, wenn unbedingt notwendig. Diese Prüfung so schnell wie möglich durchführen.
(2) Während der Prüfung den Motor nie hochdrehen, sofern nicht anders angewiesen.
(d) Eine längere Verdichtungsmessung am Motor vermeiden. Verdichtungsmessungen am Motor müssen so schnell wie möglich durchgeführt werden.
(e) Den Motor nicht laufen lassen, wenn der Kraftstofftank nahezu leer ist. Dies kann zu Zündaussetzern des Motors und zusätzlicher Belastung des Katalysators führen.
15. PRÜFUNG UND EINSTELLUNG DES GELENKWINKELS BEIM AUS- UND EINBAU DER GELENKWELLE (AWD)
(a) Bei allen Arbeiten, bei denen die Gelenkwelle aus- und eingebaut wird, stets den Gelenkwinkel prüfen. Falls erforderlich einstellen (siehe Seite
).
Text in der Abbildung *1 |
Gelenkwinkel Nr. 1 |
*2 |
Gelenkwinkel Nr. 4 |
16. BAUARTEN DES ZÜNDSCHALTERS
(a) Die Bauart des Zündschalters bei diesem Modell hängt von der Fahrzeugspezifikation ab.
In diesem Abschnitt werden die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Bezeichnungen verwendet.
Schaltertyp | Zündschalter (Stellung) | Motorschalter (Zustand) |
|
|---|---|---|---|
Bezeichnung |
Zündschalter aus |
LOCK |
Aus |
Zündschalter EIN |
EIN |
Ein (IG) |
|
Zündschalter ACC |
ACC |
Ein (ACC) |
|
Motor starten |
START |
START |
|
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