Abgasanlage

Sicherheitshinweise zur Vermeidung von Schäden am Katalysator

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турбокомпрессора 1 - адсорбер с активированным углем 2 - вентиляционный трубопроводSchema des Turboladersystems 1 – Aktivkohlebehälter 2 – Entlüftungsleitung vom Kraftstofftank 3 – Rückschlagventil für Aktivkohlebehälter 4 – Abgasturbolader 5 – Kraftstoffdruckregler 6 – Ansaugleitung (Kraftstoffleitung) 7 – Kurbelgehäuseentlüftung 8 – Rückschlagventil des Aktivkohlebehälters 9 – Anschluss am Drosselklappengehäuse 10 – Ladeluftkühler 11 – Ladeluftsammler 12 – Schubabschaltventil 13 – Magnetventil zur Begrenzung des Ladedrucks 14 – Überdruckventil der Kurbelgehäuseentlüftung 15 – elektrisch gesteuertes Ventil des Aktivkohlebehälters

Zur Vermeidung von Schäden an der Lambdasonde und am Katalysator sind folgende Anforderungen zu beachten:

Benzinmotoren

– Verwenden Sie ausschließlich bleifreies Benzin. – Das Anschieben oder Anschleppen eines warmen Ottomotors darf nur mit einem Startversuch und über höchstens 50 m erfolgen. Vorzugsweise ist hierfür ein Starthilfekabel zu verwenden. Unverbrannter Kraftstoff kann sich bei Entzündung im Katalysator entzünden und zu dessen Überhitzung und Zerstörung führen.

ACHTUNG

Das Anschleppen oder Anschieben von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ist aus technischen Gründen nicht möglich.

– Bei Startschwierigkeiten des Motors den Anlasser nicht zu lange betätigen. Dabei wird ständig Kraftstoff eingespritzt. Die Ursache der Störung ermitteln und beseitigen. – Bei Störungen der Zündanlage das Einspritzen von Kraftstoff beim Betätigen des Anlassers ausschließen, um die Art der Störung zu bestimmen. Dazu das Relais der Kraftstoffpumpe abziehen. – Den Kraftstofftank niemals vollständig leer fahren. – Bei Zündaussetzern die Motordrehzahl nicht erhöhen und die Störung sofort beseitigen. – Nur die vorgeschriebenen Zündkerzen verwenden. – Keine Zündfunkenprüfung bei abgezogenem Steckverbinder der Zündkerze durchführen. – Keinen Zylinderausfalltest durch Abziehen des Zündkabels von der Zündkerze durchführen. Dabei gelangt unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator. – Das Fahrzeug nicht über trockenem Laub oder Gras abstellen. Die Abgasanlage im Bereich des Katalysators ist sehr heiß und gibt auch nach dem Abstellen des Motors Wärme ab. – Keine Unterbodenschutzmittel auf Teile der Abgasanlage aufbringen. – Die Konstruktion der Hitzeschutzbleche nicht verändern. – Beim Auffüllen des Motors mit Öl ist besonders darauf zu achten

ACHTUNG

darauf achten, dass der auf dem Messstab mit Max gekennzeichnete Stand auf keinen Fall überschritten wird. Überschüssiges Öl gelangt durch unvollständige Verbrennung in den Katalysator und kann dessen Beschichtung aus legiertem Metall beschädigen oder den Katalysator vollständig zerstören.

Turbolader

Benzinmotoren mit 1.8 L 150 L PS sind mit einem Turbolader ausgestattet.

Der Turbolader besitzt zwei Turbinen, die auf einer gemeinsamen Welle sitzen und in zwei getrennten Gehäusen untergebracht sind: die Antriebsturbine, die vom Abgas angetrieben wird, und die Verdichterturbine, die die dem Motor zugeführte Luft verdichtet. Die Drehzahl der Turbinenwelle erreicht dabei bis zu 120 000 U/min. Die Schmierung des Turboladers erfolgt über das Motorschmiersystem. Zusätzlich wird der Turbolader vom Motorkühlmittel gekühlt.

Die Leistungssteigerung des Motors durch die Turboaufladung beträgt bis zu 100 %. Die Leistungszunahme hängt unter anderem vom Ladedruck ab, der bei Pkw-Motoren 0,4 – 0,8 bar beträgt (der Reifendruck beträgt 1,8 bar). Der Ladedruck wird über einen Sensor überwacht. Überschreitet der Ladedruck den Sollwert, öffnet sich das Ladedruckregelventil und reduziert den Druck.

Zusammen mit der Leistungssteigerung durch den Turbolader steigt auch das Drehmoment, was vor allem die Elastizität des Motors verbessert. Voraussetzung für eine zuverlässige Aufladung ist, dass der Turbolader mit der erforderlichen Drehzahl läuft. Daher ist im Motor ein verhältnismäßig kleiner Turbolader verbaut, der bereits bei niedrigen Motordrehzahlen arbeitet und das Drehmoment erhöht.

Zwischen dem Turbolader und dem Ansaugtrakt des Motors befindet sich ein Ladeluftkühler. Die Kühlung der Luft erhöht die Motorleistung, da kalte Luft aufgrund ihrer höheren Dichte mehr Sauerstoff enthält.

Beim Dieselmotor erhöht ein verstellbarer Turbolader (Turbolader mit variabler Geometrie) die Motorleistung. Die stufenlose Verstellung der Leitschaufeln erfolgt durch das Motorsteuergerät über ein Magnetventil und eine Unterdruckdose. Dadurch wird bei jeder Motordrehzahl ein optimaler Ladedruck und somit eine höhere Motorleistung erreicht, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen.

Der Turbolader ist ein Präzisionsbauteil. Daher ist er im Fehlerfall in der Regel zu ersetzen.

Störungen am Turbolader

Arbeitet der Turbolader fehlerhaft, zeigt sich dies durch Leistungsverlust oder das Nichterreichen der Höchstgeschwindigkeit, sofern die Kraftstoffeinspritzung ordnungsgemäß arbeitet. Ursache kann eine Undichtigkeit im System oder ein Defekt des Turboladers sein. Es wird folgende Prüfreihenfolge empfohlen:

Undichtigkeiten im System

Den Luftschlauch zwischen Turbolader und Ansaugrohr über den Ladeluftkühler auf Knicke, Risse, lose Verbindungen usw. prüfen und gegebenenfalls instand setzen. Prüfen, ob zwischen Zylinderkopf und Ansaugrohr Undichtigkeiten vorliegen. Diese können durch defekte Dichtungen oder in einigen Fällen durch einen verschobenen Rohrverlauf entstehen. Undichtigkeiten können auch an den Verbindungsflanschen zwischen Abgaskrümmer und Zylinderkopf oder zwischen Abgaskrümmer und Turbolader auftreten.

Defekter Turbolader

Den Ladedruck in der Werkstatt prüfen. Er kann entweder zu hoch oder zu niedrig sein. Ist der Druck zu hoch, kann ein Defekt am Magnetventil zur Ladedruckbegrenzung oder am Ladedruckregelventil die Ursache sein. Das Auslesen des Fehlerspeichers mit dem Diagnosegerät in der Werkstatt hilft, den Fehler zu lokalisieren.

Ist der Druck zu niedrig, kommt das Ventil der Ladedruckbegrenzung in Frage. Andernfalls ist der Turbolader defekt.

AUS- UND EINBAU DES TURBOLADERS

Der Motor darf nach einer längeren Fahrt mit hoher Geschwindigkeit nicht sofort abgestellt werden. Er ist noch einige Zeit im Leerlauf laufen zu lassen. Der Grund: Wird ein „überhitzter“ Motor sofort abgestellt, erhitzt sich das Lager der Turboladerwelle so stark, dass das Schmieröl verbrennen kann. Bei solcher Behandlung und erneutem Start fällt der Turbolader bald aus.

Der Turbolader ist empfindlich gegenüber Schmutz und Fremdkörpern. Daher ist beim Aus- und Einbau auf Sauberkeit zu achten.

VORGEHENSWEISE

1. Minusleitung von der Batterie abklemmen (Radiocode nicht vergessen).

2. Luftschlauch vom Turbolader abnehmen.

3. Kühlmittelschlauch zum Turbolader mit einer Schraubzwinge abklemmen oder das Kühlmittel ablassen.

4. Vorderwagen des Fahrzeugs anheben und auf Stützen absetzen.

5. Trennen Sie die Halterung der Abgasanlage vom Schaltgetriebe. Trennen Sie den Katalysator vom Turbolader (4 Muttern). Trennen Sie die Zu- und Ablaufölleitung vom Turbolader. Achten Sie darauf, dass möglichst wenig Öl austritt. Lösen Sie von der Unterseite die Befestigungsschrauben des Turboladers vom Abgaskrümmer. Diese Schrauben sind schwer zugänglich, daher ist ein geeigneter Schlüssel zu verwenden (Ringschlüssel 12 mm). Halten Sie dabei den Turbolader fest und ziehen Sie ihn nach oben heraus, wenn alle Schrauben gelöst sind. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Verwenden Sie immer neue Muttern und Schrauben. Vor dem Anschließen der Ölzuleitung füllen Sie etwas Öl in den Turbolader ein (Vorschmierung). Lassen Sie den Motor zunächst nicht mit hoher Drehzahl laufen.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Audi A3: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.