Fahrwerk

Wartung

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1 Alle Muttern und Schrauben der Radaufhängung in regelmäßigen Abständen mit einem Drehmomentschlüssel auf festen Sitz prüfen. 2 In den unter „Routinewartung“ angegebenen Intervallen alle Gummibuchsen der Radaufhängung auf Alterung und Verschleiß prüfen. Bei Bedarf erneuern. 3 Das Traggelenk zwischen Querlenker und Achsschenkel auf Verschleiß prüfen. Dazu das Rad anheben und den Querlenker nach unten drücken. Lässt sich der Achsschenkel nach außen ziehen oder ist ein Auf- und Abspiel bzw. Spiel erkennbar, muss der Querlenker erneuert werden. Eventuell ist beim Ersatzteilhändler ein Reparatursatz für das Traggelenk erhältlich. 4 Ein defektes Federbein oder einen defekten Stoßdämpfer erkennt man meist daran, dass das Fahrzeug beim Bremsen oder in Kurven stark nickt. Das Bauteil lässt sich jedoch auch auf folgende Weise gründlich prüfen. 5 Das Federbein ausbauen und die Schraubenfeder abnehmen bzw. den hinteren Stoßdämpfer ausbauen, wie in diesem Kapitel später beschrieben. 6 Den unteren Befestigungspunkt des Federbeins bzw. Stoßdämpfers in einen Schraubstock einspannen und die Einheit bei senkrechter Lage fünf- bis sechsmal vollständig ein- und ausfedern. Ist der Widerstand ungleichmäßig, ruckelt die Einheit oder ist sie schwergängig bzw. fest, muss sie erneuert werden, eine Reparatur ist nicht möglich. Federbeine bzw. Stoßdämpfer sollten immer paarweise als Achssatz erneuert werden, damit beide Fahrzeugseiten gleiche Fahreigenschaften haben. 7 Die Umgebung der Kolbenstangendichtung des vorderen Federbeins auf Hydrauliköl-Austritt sowie den Zustand des Staubschutzbalgs prüfen.

Ölaustritt bedeutet, dass das Bauteil erneuert werden muss. Ein eingerissener Balg kann nach dem Ausbau der Schraubenfeder ersetzt werden.

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