Karosserie-Elektrik

Beschreibung und Betrieb

22Schritte
~132Min.
4/5Schwierigkeit
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Beschreibung

Systemübersicht: Das SPAS (intelligentes Parkhilfesystem) ist Teil des Kundensystems, das dem Fahrer PAS- und SPAS-Funktionen bereitstellt. Das SPAS ist ein universelles komplexes Untersystem. Daher wird erwartet, dass jede SPAS-Anwendung dieses Untersystem nutzt. Hauptfunktionen: Das System ermittelt anhand der von den SPAS-Sensoren gelieferten Abstandsdaten Parklücken für Parallelparken, die für das Fahrzeug geeignet sind.
Wenn eine geeignete Parklücke gefunden wurde, lenkt das SPAS-System das Fahrzeug über die Lenkung in die Parklücke, während der Fahrer Gaspedal, Kupplung (Schaltvorgang) und Bremse bedient. Während des Parkvorgangs ist ein Kontakt des Rads mit dem Bordstein möglich; das System ist jedoch so ausgelegt, dass das Auftreten solcher Fälle verringert wird. In diesem Fall muss der Fahrer in die entgegengesetzte Richtung fahren, um den Parkvorgang fortzusetzen. Ungünstige Bedingungen
  1. Ausrichtung anderer geparkter Fahrzeuge: Da der Seitensensor während der Fahrt nach einer Parklücke sucht, kann die Ausrichtung des geparkten Fahrzeugs das Parkergebnis beeinflussen. Es ist am besten, wenn das Fahrzeug streng parallel zur Parklinie fährt, darf jedoch für ein erfolgreiches Parkergebnis nicht mehr als +/- 5 Grad abweichen. Außerdem kann die Position des geparkten Fahrzeugs zur Parklinie das Ergebnis beeinflussen, daher darf sie 5 Grad nicht überschreiten. Schließlich darf der maximale Winkel zwischen dem fahrenden Fahrzeug und dem geparkten Fahrzeug nicht über 10 Grad liegen.
  2. Einfahrabstand: Beim Annähern an die Parklücke darf der Abstand „Drive-In“ 0,5 m nicht überschreiten, andernfalls führt dies zu einer ungünstigen Parkposition oder einem mehrstufigen Parkvorgang.
  3. Parken neben einem Anhänger: Wie in der Abbildung gezeigt, tritt ein Suchfehler auf, wenn sich eine am Anhänger befestigte Anhängerkupplung befindet (runder gestrichelter Bereich in der Tabelle). Selbst wenn das Fahrzeug Bereiche mit sehr niedriger Geschwindigkeit durchfährt, kann es kein normales Suchergebnis garantieren.
  4. LKW auf dem Parkplatz: Aufgrund der Höhe der Ladefläche (Boden) des LKW ist eine korrekte Erkennung durch den Seitensensor bei der Suche nach einer Parklücke nicht möglich. Der Fahrer muss daher auf Kollisionen achten.
  5. Zweirad auf dem Parkplatz: Bei einem Zweirad wie einem Motorrad oder Fahrrad kann der Seitensensor die vollständige Form nicht erkennen. Außerdem ist die Erkennung erheblich schwieriger, wenn es schräg steht.
  6. Schnee, Regen oder Wind: Da der Sensor eine Schallwelle nutzt, kann das Umfeld (Schnee, Regen) die Übertragung der Welle beeinflussen. Auch starker Wind kann die Ultraschallwelle verzerren, was zu einem fehlerhaften Parkvorgang führen kann.
  7. Mülleimer oder runde Gegenstände: Die rechte Abbildung zeigt, dass die Anordnung der Punkte bei runder Bauform ungleichmäßig ist.
  8. Schrägparken
  9. Parken am Hang
  10. Parken am Straßenrand
  11. Nicht standardmäßiges Parken des Fahrzeugs
  12. Modusauswahl: Um das SPAS (intelligentes Parkhilfesystem) zu starten, wählen Sie den Parkmodus, siehe Kombiinstrument. Durch Drücken des SPAS-Schalters kann der Parkmodus gewählt werden (parallel rechts, parallel links). Wird der Schalter länger als 1,5 Sekunden gedrückt, schaltet sich das System aus. Beachten Sie, dass der Parkmodus nicht gewählt werden kann, wenn sich der Schalthebel in Stellung P oder R befindet (Rückwärtsgang bei M/T). Die Getriebestellung muss N oder D sein (Sportmodus ist ebenfalls zulässig); bei M/T ist die Auswahl möglich, solange der Gang nicht der Rückwärtsgang ist.
  13. Suche nach einer Parklücke mit dem seitlichen Ultraschallsensor. Wenn das Fahrzeug an Fahrzeugen am Parkbereich vorbeifährt, sucht der Seitensensor nach einer Parklücke (wurde der Parallelmodus korrekt gewählt, ist der rechte Seitensensor aktiv; bei Linksparken ist der gegenüberliegende Sensor zuständig). Sobald das Fahrzeug die Parklücke passiert hat und die Suche abgeschlossen ist, erscheint (oder blinkt) die Meldung zum Wechsel in den Rückwärtsgang „R“ und ein Warnton ertönt. Fahren Sie weiter, ohne auf die Meldung und den Ton zu reagieren, versucht das System automatisch, die nächste Parklücke zu finden. Für die normale Einparkhilfe muss der Parkmodus vorab gewählt werden, etwa 2 bis 3 m vor der Ziel-Parklücke, wobei das Fahrzeug diese Strecke zurücklegen muss.
  14. Ende der Parklückensuche. Nach der Prüfung der Parklücken gibt das Fahrzeug einen Dauerton und eine Meldung im Kombiinstrument aus. Stellt der Fahrer den Schalthebel in Stellung R und betätigt anschließend das Bremspedal entsprechend, beginnt die Lenkung automatisch, sich zu bewegen.
  15. Automatische Lenkung. Beim Schalten in den Rückwärtsgang gemäß der Meldung im Kombiinstrument beginnt das Lenkrad über das MDPS automatisch zu drehen. Sie können das Fahrzeug durch Betätigen des Gaspedals bewegen oder durch manuelles Lösen des Bremspedals, wobei Sie auf den Warnton des PAS-Summers achten. Während dieser Zeit erkennen die Seitensensoren alle Hindernisse in der Nähe des Fahrzeugs. Ist der Einparkvorgang abgeschlossen, wird SPAS mit einem Dauerton und einer Meldung beendet.
  16. Schalter
    1. PAS-Schalter: Mit dem PAS-Schalter wird die Warnfunktion des PAS-Systems ein- oder ausgeschaltet.
    2. SPAS-Schalter: Mit dem SPAS-Schalter wird der Parkmodus gewählt.
    3. Leuchtdiode
      Element Zustand Beschreibung
      PAS EIN PAS ist aktiv
      AUS PAS ist nicht aktiv
      blinkt System befindet sich in der Diagnose oder im Fehlerzustand
      SPAS EIN SPAS ist aktiv
      AUS SPAS ist nicht aktiv
      blinkt Kodierungsfehler oder Systemstörung
  17. Kombiinstrument. Es zeigt den aktuellen Parkstatus und die erforderliche Warnmeldung an. Das Konzept der HMI (Mensch-Maschine-Schnittstelle) wurde angewendet.
  18. SPAS-Steuergerät. Nach Empfang der erforderlichen Eingangssignale berechnet es den Parkweg. Es gibt den erforderlichen Lenkwinkel an das MDPS aus, um das Lenkrad automatisch zu drehen. Während des Parkvorgangs ertönt zudem eine Warnung, und im Kombiinstrument wird eine entsprechende Textmeldung angezeigt.
  19. Vordere/hintere SPAS-Sensoren. Diese Sensoren erkennen Hindernisse während des Einparkvorgangs. Die maximale Erfassungsreichweite beträgt etwa 2 m. Die Sensoren entsprechen denen des RPAS (Rear Parking Assist System).
  20. Seitliche SPAS-Sensoren. Sie erkennen die Parklücke. Die maximale Erfassungsreichweite beträgt etwa 4 m. Außerdem werden die Sensoren während der automatischen Einparkfunktion zur Hinderniserkennung verwendet, um den Fahrer mit einem Warnton zu informieren.
  21. MDPS. Es betätigt das Lenkrad, indem es den vom SPAS-Steuergerät angeforderten Soll-Lenkwinkel empfängt.
  22. SPAS-Summer. Drei verschiedene Warntöne für vorne, hinten bzw. eine Störung.
Systembetrieb Systemkomponenten

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