Getriebe

Fehlerinterpretation

~35Min. Lesezeit
DF002 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STEUERGERÄT

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach dem Einschalten der Zündung.

Prüfen, ob die Masseverbindung des Steuergeräts am linken vorderen Längsträger einwandfrei ist.
Prüfen, ob die Batteriespannung zwischen 11,8 V und 13,2 V liegt.
Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

In der Schutz- und Schaltbox (UPC) an Pin 1 des grauen 12-poligen Steckers PPM2 die Sicherung F15 mit 20 A für die Dauerversorgung des Steuergeräts prüfen.

Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

In der Schutz- und Schaltbox (UPC) an Pin 10 des grauen 12-poligen Steckers PPM2 die Sicherung F5H mit 5 A für die APC-Versorgung des Steuergeräts prüfen.

Batterie abklemmen.

Steuergerät abstecken. Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

Stecker PPM2 an der Schutz- und Schaltbox (UPC) abziehen.

Universellen Klemmenblock Elé. 1681 verwenden. Isolation, Durchgang und die Abwesenheit von Störwiderständen der folgenden Verbindungen prüfen:

Steuergerät Pin 56 → Pin 1 UPC-Stecker PPM2
Steuergerät Pin 27 → Pin 10 UPC-Stecker PPM2
Steuergerät Pin 28 → Elektronische Masse linker vorderer Längsträger 2

Batterie wieder anschließen.

Bei eingeschalteter Zündung prüfen, ob an den Pins 27 und 56 des Steuergeräts 12 V anliegen.

Liegen keine 12 V an, liegt ein Fehler in der Schutz- und Schaltbox (UPC) vor.

Diagnose des UPC durchführen.

Besteht das Problem weiterhin, Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF003 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERSORGUNG ANALOGER SENSOREN

HINWEISE

Ist der Fehler DF002 „Steuergerät“ vorhanden oder gespeichert, ist dieser vorrangig zu bearbeiten.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach dem Einschalten der Zündung.

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abziehen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. Universellen Klemmenblock Elé. 1681 verwenden. Isolation, Durchgang und die Abwesenheit von Störwiderständen der folgenden Verbindungen prüfen: (Die Zuordnung der Steckverbindung des „Modulsteckverbinders“ ist im Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“ zu finden.)

Steuergerät Pin 24 → Pin C1 Modulsteckverbinder Steckerstift
Steuergerät Pin 25 → Pin C3 Modulsteckverbinder Steckerstift
Steuergerät Pin 53 → Pin B4 Modulsteckverbinder Steckerstift
Steuergerät Pin 54 → Pin B1 Modulsteckverbinder Steckerstift

Den „Modulsteckverbinder“ wieder anschließen.

Am Steuergerätestecker zwischen den Pins 24 und 25 prüfen, ob der Widerstand des Öldrucksensors etwa 20 kΩ beträgt.

Weicht der Wert ab, ist der Sensor oder die Leitung beschädigt.

Am Steuergerät zwischen den Pins 53 und 54 den Widerstand des Öltemperatursensors prüfen.

Der Widerstand muss bei einer Temperatur von etwa 20 °C zwischen 2360 und 2660 Ω liegen.

Weicht der Wert ab, ist der Sensor oder die Leitung beschädigt.

Besteht der Fehler weiter, wenden Sie sich an Ihre Techline.
Ist das Problem nicht behoben, die übrigen Fehler bearbeiten und anschließend die Konformitätsprüfung durchführen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF005 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS ÖLDRUCKSENSOR

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach einer Verzögerung von 10 Sekunden bei laufendem Motor mit einer Drehzahl von 2000 U/min.

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abziehen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. Universellen Klemmenblock Elé. 1681 verwenden. Isolation und Durchgang der folgenden Verbindungen prüfen: (Die Zuordnung der Steckverbindung des „Modulsteckverbinders“ ist im Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“ zu finden.)

Steuergerät Pin 24 → Pin C1 Modulsteckverbinder Steckerstift
Steuergerät Pin 55 → Pin C2 Modulsteckverbinder Steckerstift
Steuergerät Pin 25 → Pin C3 Modulsteckverbinder Steckerstift

Den „Modulsteckverbinder“ wieder anschließen.

Am Steuergerätestecker zwischen den Pins 24 und 25 prüfen, ob der Widerstand des Öldrucksensors etwa 20 kΩ beträgt.

Weicht der Wert ab, den Sensor austauschen.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF008 DF009 VORHANDEN ODER GESPEICHERT MULTIFUNKTIONSSCHALTER IN ZWISCHENSTELLUNG

MULTIFUNKTIONSSCHALTER IN UNZULÄSSIGER STELLUNG

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden, wenn der Wählhebel von Stellung „P“ nach Stellung „D“ bewegt wird, mit Halt an allen Stellungen.

Sauberkeit, Zustand und Befestigung des Multifunktionsschalters prüfen.

Die Einstellung der Betätigung prüfen (siehe Reparaturhandbuch).

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung des Steckers „A“ prüfen.

(Die Lage der Steckverbindung des Modulsteckverbinders ist im Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“ zu finden.)

Universellen Klemmenblock Elé. 1681 verwenden. Am Buchsenteil des „Modulsteckverbinders“ den Durchgang der folgenden Verbindungen prüfen:

Wählhebel in Stellung „P“

Modulsteckverbinder Pin A10 → Pin A7 Modulsteckverbinder

Wählhebel in Stellung „R“

Modulsteckverbinder Pin A10 → Pin A7 Modulsteckverbinder
Modulsteckverbinder Pin A11 → Pin A7 Modulsteckverbinder
Modulsteckverbinder Pin A12 → Pin A7 Modulsteckverbinder

Wählhebel in Stellung "N"

Modulstecker Pin A11 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung "D"

Modulstecker Pin A12 → Pin A7 Modulstecker

Wenn die Durchgängigkeit nicht in Ordnung ist, den Multifunktionsschalter wechseln.

Am Buchsenteil des "Modulsteckers" die Isolation folgender Verbindungen prüfen:

Wählhebel in Stellung „P“

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A11 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A12 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung „R“

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung "N"

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A10 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A12 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung "D"

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A10 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A11 → Pin A7 Modulstecker

Wenn die Isolation nicht in Ordnung ist, den Multifunktionsschalter ersetzen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Isolation, Durchgang und Übergangswiderstand folgender Verbindungen prüfen:

Steuergerät Pin 31 → Pin A10 Modulstecker Stiftseite
Steuergerät Pin 32 → Pin A11 Modulstecker Stiftseite
Steuergerät Pin 33 → Pin A12 Modulstecker Stiftseite
Steuergerät Pin 42 → Pin A7 Modulstecker Stiftseite

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF010 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERBINDUNG KOMBIINSTRUMENT

HINWEISE

Nichts festzustellen.

Einen Test des Multiplexnetzes durchführen.

Diagnose "Multiplexnetz" im Reparaturhandbuch nachlesen.

Falls das Problem nicht behoben ist, eine Diagnose des Kombiinstruments durchführen.

Im Reparaturleitfaden das Kapitel "Kombiinstrument" aufschlagen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF012 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERSORGUNG DER SCHALTVENTILE (EVS)

UB: Unterbrechung
KS.1: Kurzschluss nach +12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach dem Start des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation, Durchgang und Übergangswiderstand folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 1 → Pin B3 Modulstecker Stiftseite
Steuergerät Pin 10 → Pin B11 Modulstecker Stiftseite

Den „Modulsteckverbinder“ wieder anschließen.

Zwischen den Pins 10 und 1 des Steuergerätesteckers prüfen, ob der Widerstand des Schaltventils Nr. 1 bei 20 °C 40 Ω ± 2 Ω beträgt.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF016 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS MAGNETVENTIL WANDLERÜBERBRÜCKUNG

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach + 12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation und Durchgang folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 19 → Pin B6 Modulstecker Stiftseite Pin B6
Steuergerät Pin 26 → Pin B12 Modulstecker Stiftseite Pin B12

Den „Modulsteckverbinder“ wieder anschließen.

Zwischen den Pins 19 und 26 des Steuergerätesteckers prüfen, ob der Widerstand des Magnetventils Wandlerüberbrückung bei 20 °C 1 Ω ± 0,2 Ω beträgt.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Besteht das Problem weiterhin, die übrigen Fehler beheben und anschließend die Konformitätsprüfung durchführen.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF017 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS MAGNETVENTIL ÖLKÜHLERDURCHFLUSS

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach + 12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach dem Start des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation, Durchgang und Übergangswiderstand folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 12 → Pin E1 Modulstecker Stiftseite
Steuergerät Pin 2 → Pin E2 Modulstecker Stiftseite

Den „Modulsteckverbinder“ wieder anschließen.

Zwischen den Pins 12 und 2 des Steuergerätesteckers prüfen, ob der Widerstand des Magnetventils Ölkühlerdurchfluss bei 20 °C 40 Ω ± 4 Ω beträgt.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF018 AKTIV ODER GESPEICHERT SCHLUPF DER WANDLERÜBERBRÜCKUNG

HINWEISE

Diagnose des Einspritzsystems durchführen und sicherstellen, dass es einwandfrei funktioniert.

Falls folgende Fehler vorhanden oder gespeichert sind, diese vorrangig beheben: DF003 - DF005 - DF016 - DF020 - DF023 - DF038 - DF049 - DF177

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach einer Fahrt im erzwungenen 3. Gang mit konstanter Geschwindigkeit über mehr als 3 Minuten ununterbrochen.

Um sicherzustellen, dass am Magnetventil Wandlerüberbrückung kein Fehler vorliegt, die Auswertung des Fehlers DF016 "Stromkreis Magnetventil Wandlerüberbrückung" anwenden.
Um sicherzustellen, dass am Turbinendrehzahlsensor kein Fehler vorliegt, die Auswertung des Fehlers DF038 "Stromkreis Turbinendrehzahlsensor" anwenden.
Qualität und Füllstand des Getriebeöls prüfen.

Falls ein Eingriff erforderlich ist, im Reparaturleitfaden das Kapitel "Ölwechsel - Befüllen - Füllstände" aufschlagen.

Prüfen, dass am Getriebe kein Öl austritt.

Die Kontrolle des Wandler-Stallpunkts durchführen.

Die Methode im Reparaturleitfaden im Kapitel "Kontrolle des Wandler-Stallpunkts" befolgen.

Die "Konformitätsprüfung" durchführen, um eine mögliche Abweichung festzustellen.
Im Reparaturleitfaden das Kapitel "Leitungsdruckmessstelle" aufschlagen. Das Manometer zur Messung des Leitungsdrucks anschließen.

Motor warm, mit einer Getriebeöltemperatur zwischen 60 und 80 °C.

Die Leitungsdruckwerte unter folgenden Bedingungen messen:
  • Wählhebel in Stellung "P" oder "N" und Motordrehzahl bei 2000 U/min: Der Druck muss zwischen 2,6 und 3,2 bar liegen.
  • Wählhebel in Stellung "R" und Motordrehzahl bei 2000 U/min: Der Druck muss über 4 bar liegen.
  • Wählhebel in Stellung "D" und Motordrehzahl bei 2000 U/min: Der Druck im ersten Gang muss über 7 bar liegen.

Wenn die Werte nicht den Vorgaben entsprechen, liegt ein interner Fehler im Getriebe vor.

Falls der Fehler weiterhin besteht, Technische Hotline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Siehe Kapitel "Systemfunktion und Pinbelegung" zum Zurücksetzen des Getriebeöl-Alterungszählers im Steuergerät (Eingabe des Getriebeöl-Wechseldatums).

Zündung ausschalten, Zündung wieder einschalten und eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF020 VORHANDEN ODER GESPEICHERT GETRIEBEÖL GEALTERT

HINWEISE

Nichts festzustellen.

Ölwechsel am Automatikgetriebe durchführen.

(Siehe Reparaturleitfaden im entsprechenden Kapitel).

Den Getriebeöl-Alterungszähler im Steuergerät zurücksetzen und das Wechseldatum eingeben.

Dazu den Befehl VP016 "Getriebeöl-Wechseldatum schreiben" ausführen.

Die Selbstadaptionen zurücksetzen, indem der Befehl RZ005 "Selbstadaptionen" ausgeführt wird.

Zum Erlernen der neuen Selbstadaptionen ist eine Lernfahrt erforderlich.

Fahrverfahren: Eine Fahrstrecke mit "normaler" Geschwindigkeit fahren, wobei mehrfach durch alle Gangstufen hoch- und zurückgeschaltet wird.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF023 AKTIV ODER GESPEICHERT SCHALTKREIS GETRIEBEÖLTEMPERATURSENSOR

HINWEISE

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach einer Probefahrt.

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abziehen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. "Universelle Klemmleiste Elé. 1681" verwenden. Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der folgenden Verbindungen prüfen (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel "Systemfunktion und Pinbelegung"):

Steuergerät Pin 53 → Pin B4 Modulstecker, Stiftseite
Steuergerät Pin 54 → Pin B1 Modulstecker, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 53 und 54 am Steuergeräteanschluss den Widerstand des Getriebeöltemperatursensors prüfen.

Der Widerstand muss bei einer Temperatur von 20 °C zwischen 2360 und 2660 Ω und bei einer Temperatur von 80 °C zwischen 290 und 327 Ω liegen.

Weicht der Wert ab, ist der Sensor oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Den Sensor ersetzen.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach die Konformitätsprüfung durchführen

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF024 AKTIV ODER GESPEICHERT STROMKREIS KÜHLMITTELTEMPERATURSENSOR

HINWEISE

Nichts festzustellen.

Einen Test des Multiplexnetzes durchführen.

Diagnose "Multiplexnetz" im Reparaturhandbuch nachlesen.

Wenn das Problem nicht behoben ist, eine Diagnose des Einspritzsystems durchführen.

Im Reparaturleitfaden das Kapitel "Einspritzung" aufrufen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF029 VORHANDEN ODER GESPEICHERT MULTIFUNKTIONSSCHALTER IN INSTABILER STELLUNG

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden, wenn der Wählhebel von Stellung „P“ nach Stellung „D“ bewegt wird, mit Halt an allen Stellungen.

Sauberkeit, Zustand und Befestigung des Multifunktionsschalters prüfen.

Die Einstellung der Betätigung prüfen (siehe Reparaturleitfaden).

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen, Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung des Steckers "A" prüfen.

(Die Lage der Steckverbindung des Modulsteckverbinders ist im Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“ zu finden.)

"Universelle Klemmleiste Elé. 1681" verwenden. Am Buchsenteil des "Modulsteckers" den Durchgang der folgenden Verbindungen prüfen:

Wählhebel in Stellung „P“

Modulsteckverbinder Pin A10 → Pin A7 Modulsteckverbinder

Wählhebel in Stellung „R“

Modulsteckverbinder Pin A10 → Pin A7 Modulsteckverbinder
Modulsteckverbinder Pin A11 → Pin A7 Modulsteckverbinder
Modulsteckverbinder Pin A12 → Pin A7 Modulsteckverbinder

Wählhebel in Stellung "N"

Modulstecker Pin A11 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung "D"

Modulstecker Pin A12 → Pin A7 Modulstecker. Ist der Durchgang nicht in Ordnung, den Multifunktionsschalter ersetzen.

Am Buchsenteil des "Modulsteckers" die Isolation der folgenden Verbindungen prüfen:

Wählhebel in Stellung „P“

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A11 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A12 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung „R“

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung "N"

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A10 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A12 → Pin A7 Modulstecker

Wählhebel in Stellung "D"

Modulstecker Pin A9 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A10 → Pin A7 Modulstecker
Modulstecker Pin A11 → Pin A7 Modulstecker

Ist die Isolation eines Anschlusses nicht in Ordnung, den Multifunktionsschalter ersetzen.

Steuergerät abziehen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der folgenden Verbindungen prüfen:

Steuergerät Pin 31 → Pin A10 Modulstecker, Stiftseite
Steuergerät Pin 32 → Pin A11 Modulstecker, Stiftseite
Steuergerät Pin 33 → Pin A12 Modulstecker, Stiftseite
Steuergerät Pin 42 → Pin A7 Modulstecker, Stiftseite

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF036 VORHANDEN ODER GESPEICHERT SCHALTKREIS DRUCKMODULATIONSMAGNETVENTIL

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach + 12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach dem Start des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abziehen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. "Universelle Klemmleiste Elé. 1681" verwenden. Isolation und Durchgang der folgenden Verbindungen prüfen (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel "Systemfunktion und Pinbelegung"):

Steuergerät Pin 20 → Pin B9 Modulstecker, Stiftseite
Steuergerät Pin 26 → Pin B12 Modulstecker, Stiftseite

Am Buchsenteil des "Modulsteckers" zwischen den Pins B9 und B12 prüfen, ob der Widerstand des Wandler-Überbrückungsmagnetventils bei etwa 23 °C 1 Ω ± 0,2 Ω beträgt.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Der Austausch des Druckmodulationsmagnetventils EVM erfordert das Löschen der Selbstadaptionen (Befehl RZ005).

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF037 VORHANDEN ODER GESPEICHERT SCHALTKREIS RÜCKFAHRLICHTSCHALTER

FEHLER: Nicht identifizierte elektrische Störung

HINWEISE

Nichts festzustellen.

Einen Test des Multiplexnetzes durchführen.

Kapitel "Multiplexnetz" in der Reparaturanleitung beachten.

Wenn das Problem nicht behoben ist, eine Diagnose des Antiblockiersystems und der Fahrdynamikregelung durchführen.

Im Reparaturleitfaden das Kapitel "Antiblockiersystem - Fahrdynamikregelung" aufrufen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF038 VORHANDEN ODER GESPEICHERT SCHALTKREIS DREHZAHLSENSOR TURBINE

1. FEHLER: Kein Signal
2. FEHLER: Signal gestört

HINWEISE

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden, Motor läuft und Schalthebel steht auf "P".

Batterie abklemmen.

Den „Modulsteckverbinder“ abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abziehen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. "Universelle Klemmleiste Elé. 1681" verwenden. Isolation und Durchgang der folgenden Verbindungen prüfen (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel "Systemfunktion und Pinbelegung"):

Steuergerät Pin 45 → Pin D1 Modulstecker, Stiftseite
Steuergerät Pin 46 → Pin D2 Modulstecker, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 45 und 46 am Steuergeräteanschluss prüfen, ob der Widerstand des Turbinendrehzahlsensors bei einer Temperatur von etwa 20 °C 300 Ω ± 40 Ω beträgt.

Weicht der Wert ab, ist der Sensor oder die Leitung beschädigt.

Den Turbinendrehzahlsensor ersetzen.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF048 VORHANDEN ODER GESPEICHERT FAHRZEUGGESCHWINDIGKEITSINFORMATION

1. FEHLER: Störung des Systems, das die Geschwindigkeitsinformation erzeugt, oder gestörtes Signal
2. FEHLER: Kein Signal

HINWEISE

Sind die Fehler DF117, DF118, DF175 oder DF176 vorhanden oder gespeichert, diese vorrangig beheben.

Einen Test des Multiplexnetzes durchführen.

Kapitel "Multiplexnetz" in der Reparaturanleitung beachten.

Wenn das Problem nicht behoben ist, eine Diagnose des Antiblockiersystems und der Fahrdynamikregelung durchführen.

Im Reparaturleitfaden das Kapitel "Antiblockiersystem - Fahrdynamikregelung" aufrufen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF049 VORHANDEN ODER GESPEICHERT GETRIEBEÖLDRUCKREGELUNG

1. FEHLER: Druckregelung
2. FEHLER: Gemessener Druck unter dem Solldruck

HINWEISE

Diagnose des Einspritzsystems durchführen und sicherstellen, dass es einwandfrei funktioniert.

Sind die folgenden Fehler vorhanden oder gespeichert, diese vorrangig beheben: DF003 - DF005 - DF020 - DF023 - DF036 - DF038

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach einer Probefahrt.

Um sicherzustellen, dass am Öldrucksensor keine Störung vorliegt, die Fehlerauswertung DF005 "Stromkreis Öldrucksensor" anwenden.
Um sicherzustellen, dass am Druckmodulationsmagnetventil keine Störung vorliegt, die Diagnose DF036 "Stromkreis Druckmodulationsmagnetventil" durchführen.
Qualität und Füllstand des Getriebeöls prüfen.

Falls ein Eingriff erforderlich ist, im Reparaturleitfaden das Kapitel "Ölwechsel - Befüllen - Füllstände" aufschlagen.

Prüfen, ob am Getriebe kein Ölverlust vorliegt.

Kapitel "Konformitätsprüfung" durchführen, um eine mögliche Störung zu erkennen.
Im Reparaturhandbuch das Kapitel "Leitungsdruckmessstelle" aufrufen.

Manometer zur Messung des Leitungsdrucks anschließen.

Motor warm, Getriebeöltemperatur zwischen 60 und 80 °C.

Die Leitungsdruckwerte unter folgenden Bedingungen messen:
  • Wählhebel in Stellung "P" oder "N" und Motordrehzahl 2000 U/min, der Druck muss zwischen 2,6 und 3,2 bar liegen.
  • Wählhebel in Stellung "R" und Motordrehzahl 2000 U/min, der Druck muss über 4 bar liegen.
  • Wählhebel in Stellung "D" und Motordrehzahl 2000 U/min, der Druck im ersten Gang muss über 7 bar liegen.

Bleibt das Problem bestehen, liegt ein mechanischer oder hydraulischer Fehler im Getriebe vor.

Alle "Zustände" und "Parameter" auf Konformität prüfen, um die Ursache des Fehlers zu finden.

Falls der Fehler weiterhin besteht, Technische Hotline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF055 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERBINDUNG EINSPRITZUNG / AUTOMATIKGETRIEBE

1. FEHLER: Kein Signal
2. FEHLER: Signal gestört

HINWEISE

Nichts festzustellen.

Einen Test des Multiplexnetzes durchführen.

Diagnose "Multiplexnetz" im Reparaturhandbuch nachlesen.

Wenn das Problem nicht behoben ist, eine Diagnose des Einspritzsystems durchführen.

Im Reparaturleitfaden das Kapitel "Einspritzung" aufrufen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF064 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS ANZEIGE

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse

HINWEISE

Zündung einschalten

Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung der Wählhebelanzeige prüfen.
Batterie abklemmen.

Steuergerät abstecken. Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

Universal-Klemmleiste "Elé. 1681" verwenden. Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderstand der folgenden Verbindungen prüfen:

Steuergerät Pin 4 → Pin 2 Wählhebelanzeige

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF085 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE SEQUENZMAGNETVENTILE "EVS1"

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
CC: Kurzschluss

HINWEISE

Liegt der Fehler DF012 "Versorgung der Magnetventile" vor oder ist er gespeichert, ist dieser vorrangig zu beheben.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation und Durchgang folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 10 → Pin B11 Modularer Steckverbinder, Stiftseite
Steuergerät Pin 1 → Pin B3 Modularer Steckverbinder, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 10 und 1 des Steuergerätesteckers den Widerstand des Sequenzmagnetventils Nr. 1 prüfen: 40 Ω ± 2 Ω bei etwa 20 °C.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach die Konformitätsprüfung durchführen

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF086 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE SEQUENZMAGNETVENTILE "EVS2"

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
CC: Kurzschluss

HINWEISE

Liegt der Fehler DF012 "Versorgung der Magnetventile" vor oder ist er gespeichert, ist dieser vorrangig zu beheben.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation und Durchgang folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 9 → Pin B8 Modularer Steckverbinder, Stiftseite
Steuergerät Pin 1 → Pin B3 Modularer Steckverbinder, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 9 und 1 des Steuergerätesteckers den Widerstand des Sequenzmagnetventils Nr. 2 prüfen: 40 Ω ± 2 Ω bei etwa 20 °C.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF087 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE SEQUENZMAGNETVENTILE "EVS3"

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
CC: Kurzschluss

HINWEISE

Liegt der Fehler DF012 "Versorgung der Magnetventile" vor oder ist er gespeichert, ist dieser vorrangig zu beheben.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation und Durchgang folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 1 → Pin B3 Modularer Steckverbinder, Stiftseite
Steuergerät Pin 7 → Pin B10 Modularer Steckverbinder, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 1 und 7 des Steuergerätesteckers den Widerstand des Sequenzmagnetventils Nr. 3 prüfen: 40 Ω ± 2 Ω bei etwa 20 °C.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF088 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE SEQUENZMAGNETVENTILE "EVS5"

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
CC: Kurzschluss

HINWEISE

Liegt der Fehler DF012 "Versorgung der Magnetventile" vor oder ist er gespeichert, ist dieser vorrangig zu beheben.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abstecken. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen. Universal-Klemmleiste "Elé. 1681" verwenden. Isolation und Durchgang der folgenden Verbindungen prüfen. (Die Steckverbinder-Zuordnung des "Modularen Steckverbinders" ist im Kapitel "Systemfunktion und Pinbelegung" zu finden.)

Steuergerät Pin 1 → Pin B3 Modularer Steckverbinder, Stiftseite
Steuergerät Pin 13 → Pin B5 Modularer Steckverbinder, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 1 und 13 des Steuergerätesteckers den Widerstand des Sequenzmagnetventils Nr. 5 prüfen: 40 Ω ± 2 Ω bei etwa 20 °C.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF089 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE SEQUENZMAGNETVENTILE "EVS4"

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
CC: Kurzschluss

HINWEISE

Liegt der Fehler DF012 "Versorgung der Magnetventile" vor oder ist er gespeichert, ist dieser vorrangig zu beheben.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Batterie abklemmen.

"Modulstecker" abziehen und Sauberkeit sowie Zustand der Steckverbindung prüfen.

Steuergerät abklemmen. Sauberkeit und Zustand der Steckverbindungen prüfen. Die "Universal-Klemmleiste Elé. 1681" nehmen. Isolation und Durchgang folgender Verbindungen prüfen: (Lage der Steckverbindung des "Modulsteckers" siehe Kapitel „Systemfunktion und Pinbelegung“)

Steuergerät Pin 1 → Pin B3 Modularer Steckverbinder, Stiftseite
Steuergerät Pin 8 → Pin B7 Modularer Steckverbinder, Stiftseite

"Modulstecker" wieder anschließen.

Zwischen den Pins 8 und 1 des Steuergerätesteckers den Widerstand des Sequenzmagnetventils Nr. 4 prüfen: 40 Ω ± 2 Ω bei etwa 20 °C.

Wenn der Wert nicht den Vorgaben entspricht, ist das Magnetventil oder der Kabelbaum der elektrohydraulischen Schnittstelle beschädigt.

Wenn das Problem weiterhin besteht, die übrigen Fehler beheben und danach mit der Konformitätsprüfung fortfahren.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF093 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE MANUELLE IMPULSSCHALTUNG

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden, wenn bei einer Probefahrt der Wählhebel in Stellung "M" (Impulsschaltung) bewegt und dabei hoch- und heruntergeschaltet wird.

Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung des Impulsschaltermoduls prüfen.
Batterie abklemmen.

Steuergerät abstecken. Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

Universal-Klemmleiste "Elé. 1681" verwenden. Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderstand der folgenden Verbindungen prüfen:

Steuergerät Pin 36 → Pin B3 Impulsschaltermodul
Steuergerät Pin 37 → Pin A3 Impulsschaltermodul
Batteriemasse → Pin A2 Impulsschaltermodul

Ist der Fehler weiterhin vorhanden, das Impulsschaltermodul austauschen.
Besteht das Problem weiterhin, die übrigen Fehler beheben und anschließend die Konformitätsprüfung durchführen.

NACH DER REPARATUR

Befehl ausführen, um die Reparatur zu bestätigen.

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben.

Gespeicherte Fehler löschen und die Zündung ausschalten.

Eine Probefahrt durchführen.

Den Eingriff mit einer Kontrolle über das Diagnosegerät abschließen.

DF095 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREISE ELEKTROMAGNET WÄHLHEBELSPERRE

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach + 12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach Verwendung des Befehls AC024 ("Sequenzielle Ansteuerung der Stellglieder").

Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung des Wählhebel-Verriegelungsmagneten prüfen.
Bei eingeschalteter Zündung (Kontakt) prüfen, ob an Pin B1 des Steckers des Wählhebel-Verriegelungsmagneten +12 V anliegen. Liegen keine +12 V an:
  • Sicherung 5F im Schutz- und Schaltgerät sowie Sauberkeit und Zustand der Steckverbindung prüfen.
  • Batterie abklemmen.
  • Den Stecker PPH2 im Schutz- und Schaltgerät abstecken.
  • Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

Universal-Klemmleiste "Elé. 1681" verwenden. Isolation gegen Masse und Durchgang der folgenden Verbindung prüfen: Schutz- und Schaltgerät

Stecker PPH2 Pin 11 → Pin B1 Elektromagnet Wählhebelverriegelung

Liegen bei eingeschalteter Zündung weiterhin keine +12 V an Pin B1 des Steckers des Wählhebel-Verriegelungsmagneten an, Diagnose des Schutz- und Schaltgeräts durchführen.

Batterie abklemmen.

Steuergerät abstecken. Sauberkeit und Zustand des Steckers prüfen.

Universal-Klemmleiste "Elé. 1681" verwenden. Isolation und Durchgang der folgenden Verbindung prüfen:

Steuergerät Pin 11 → Pin B2 Magnetventil Wählhebelverriegelung

Zwischen Pin 11 des Steuergerätesteckers und Pin 11 des Steckers PPH2 des Schutz- und Schaltgeräts den Widerstand des Wählhebel-Verriegelungsmagneten prüfen.

Der Widerstand muss 40 Ω ± 4 Ω betragen bei einer Temperatur von etwa

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Renault Megane: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.