Fahrgestell

Fehlerinterpretation

~17Min. Lesezeit
DF001 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STEUERGERÄTEVERSORGUNG

1.DEF: Unterhalb des Mindestwerts
2.DEF: Oberhalb des Höchstwerts
3.DEF: Anormale Spannung

HINWEISE

Besonderheiten: Der Fehler wird bei einer Probefahrt mit einer Fahrzeuggeschwindigkeit > 10 km/h als vorhanden angezeigt.

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Die Diagnosevorgehensweise anwenden, unabhängig davon, ob der Fehler vorhanden oder gespeichert ist.

Zustand und Position der ABS-Sicherungen im Sicherungs- und Relaiskasten Motorraum prüfen.

Sicherung 25 A in F13 am UPC und Leistungssicherung 50 A in Position 5 an der Leistungssicherungsplatine (Sammelschiene).

Die Durchgängigkeit zwischen den Sicherungen und den Pins 2 und 3 des Steuergerätesteckers prüfen (Plus vor Zündung an den Pins vorhanden) sowie zwischen der UCH und Pin 18 des Steuergeräts (Plus nach Zündung an dem Pin vorhanden).

Festsitz und Zustand der Batteriepole prüfen.

Die Steckverbindung am 26-poligen Stecker des ABS-Steuergeräts prüfen.

Die ABS-Massen an Pin 1 und 4 (unter dem ABS-Aggregat verschraubt) prüfen und die gesamte ABS-Verkabelung optisch kontrollieren.

Den Speicher des Steuergeräts löschen, den Diagnosemodus verlassen und die Zündung ausschalten.

Mit dem Diagnosegerät eine erneute Prüfung durchführen. Bleibt der Fehler bestehen, wenden Sie sich an Ihre Techline.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Eine Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF006 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS RADDREHZAHLSENSOR VORNE LINKS

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
1.DEF: Magnetisches Problem / mechanisches Problem am Geberrad

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach einer Probefahrt mit einer Geschwindigkeit > 60 km/h als vorhanden angezeigt.

CO.0

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss sowie Zustand der Steckverbindung des Sensors und des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Folgende Leitungen auf Durchgang, Isolation und Freiheit von Störwiderständen prüfen:

Sensorstecker eine der 2 Leitungen → Pin 5 Steuergerätestecker
Sensorstecker die andere Leitung → Pin 16 Steuergerätestecker

Außerdem die Isolation zwischen diesen beiden Leitungen prüfen.

Sind die Prüfungen in Ordnung, den Raddrehzahlsensor ersetzen.

1.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung des Sensors prüfen.

Die Sensorverkabelung optisch prüfen und die Qualität der Steckverbindung am 26-poligen Steuergerätestecker kontrollieren.

Geberrad visuell auf Zustand prüfen (Verschmutzung, Metallabrieb usw.), bei Bedarf mit Druckluft reinigen.

Sitz des Raddrehzahlsensors prüfen (korrekt eingerastet).

Luftspalt Sensor/Geberrad über eine Radumdrehung prüfen: 0,1 mm < Luftspalt Vorderrad < 1,2 mm.

Geberrad auf Konformität prüfen (Zustand, Zähnezahl = 48). Dazu den Spezialbefehl SC001 „Kontrolle Geberradzähne“ verwenden.

Bei Bedarf Sensor ersetzen.

Sind alle Prüfungen in Ordnung, Steuergerät und Raddrehzahlsensor wieder anschließen und anschließend den Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Diagnose beenden, Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen.

Messlager ersetzen, falls der Fehler erneut auftritt.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF007 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS DREHZAHLSENSOR HINTEN LINKS

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
1.DEF: Magnetisches Problem / mechanisches Problem am Geberrad

HINWEISE

Besonderheiten: Die Raddrehzahlsensoren werden mit +12 V nach Zündung (APC) versorgt, die Messung dieser Versorgung ist jedoch nicht möglich (Versorgung bei fehlerhaftem Sensor abgeschaltet).

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach einer Probefahrt mit einer Geschwindigkeit > 60 km/h als vorhanden angezeigt.

CO.0

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung von Sensor und Steuergerät prüfen.

Steckverbindung (Pins 31 und 32) am schwarzen 52-poligen Zwischenverbinder R2 unter dem linken Vordersitz prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang der folgenden Leitungen prüfen und sicherstellen:

Sensorstecker, eine der 2 Adern → Pin 6 Steuergerätestecker
Sensorstecker, die andere Ader → Pin 17 Steuergerätestecker

Außerdem die Isolation zwischen diesen beiden Leitungen prüfen.

Bei fehlerhaften Leitungen folgende Prüfungen durchführen: Zustand und korrekten Anschluss des Zwischenverbinders R2 sicherstellen.

Durchgang, Isolation und das Fehlen von Übergangswiderständen zwischen folgenden Punkten sicherstellen:

Steuergerätestecker Pin 6 → Pin 32 des Zwischenverbinders
Steuergerätestecker Pin 17 → Pin 31 des Zwischenverbinders

Bei Bedarf Leitung reparieren oder ersetzen.

Durchgang, Isolation und das Fehlen von Übergangswiderständen zwischen folgenden Punkten sicherstellen:

Sensorstecker, eine der 2 Adern → Pin 31 des Zwischenverbinders
Sensorstecker, die andere Ader → Pin 32 des Zwischenverbinders

Bei Bedarf Leitung reparieren oder ersetzen.

Sind die Prüfungen in Ordnung, den Raddrehzahlsensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

1.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung von Sensor und Steuergerät visuell prüfen.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung (Pins 31 und 32) am schwarzen 52-poligen Zwischenverbinder R2 unter dem linken Vordersitz prüfen.

Geberrad visuell auf Zustand prüfen (Verschmutzung, Metallabrieb usw.); bei Bedarf mit Druckluft reinigen.

Sitz des Raddrehzahlsensors prüfen (korrekt eingerastet).

Luftspalt Sensor/Geberrad über eine Radumdrehung prüfen: 0,1 mm < Luftspalt Hinterrad < 1,2 mm.

Geberrad auf Konformität prüfen (Zustand, Zähnezahl = 48). Dazu den Spezialbefehl SC001 „Kontrolle Geberradzähne“ verwenden.

Bei Bedarf Sensor ersetzen.

Sind alle Prüfungen in Ordnung, Steuergerät und Raddrehzahlsensor wieder anschließen und anschließend den Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Diagnose beenden, Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen.

Messlager ersetzen, falls der Fehler erneut auftritt.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF017 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STEUERGERÄT

1.DEF: Versorgung oder interne elektronische Störung

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach einer Probefahrt mit einer Geschwindigkeit > 60 km/h als vorhanden angezeigt.

Zustand und Sitz der beiden ABS-Leistungssicherungen (50 A und 60 A) im Motorraum-Verbindungskasten prüfen.

Durchgang zwischen der Sicherung und den Pins 2 und 3 des Steuergerätesteckers sicherstellen (+ vor Zündung EIN an den Pins vorhanden) sowie zwischen der Innenraumzentraleinheit und Pin 18 des Steuergeräts (+ nach Zündung EIN an dem Pin vorhanden).

Festsitz und Zustand der Batteriepole prüfen.

Die Steckverbindung am 26-poligen Stecker des ABS-Steuergeräts prüfen.

ABS-Massen an den Pins 1 und 4 prüfen (unter der ABS-Einheit verschraubt) und die gesamte ABS-Verkabelung visuell kontrollieren.

Bei Bedarf reparieren.

Den Speicher des Steuergeräts löschen, den Diagnosemodus verlassen und die Zündung ausschalten.

Mit dem Diagnosegerät eine erneute Prüfung durchführen. Bleibt der Fehler bestehen, wenden Sie sich an Ihre Techline.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF020 VORHANDEN PROGRAMMIERUNG TACHOMETERINDEX

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Das ABS-Steuergerät BOSCH 8.0 mit „Tachofunktion“ liefert das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal an alle Verbraucher dieser Information im Fahrzeug (Kombiinstrument, Motorsteuerung ...).

Dieses Fahrzeuggeschwindigkeitssignal ersetzt das Signal des Geschwindigkeitssensors am Getriebe.

Das ABS-Steuergerät berechnet die Fahrzeuggeschwindigkeit aus den Raddrehzahlen und dem Abrollumfang der am Fahrzeug montierten Reifen.

Hinweis: Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird über Leitung (Pin 23) an das COSLAD-Steuergerät, das Radio und das elektrische Schiebedach sowie über das Multiplexnetz an die übrigen Steuergeräte übermittelt.

Der Abrollumfang des Reifens ist im Speicher eines neuen Steuergeräts zu programmieren. Dazu wird mit dem Diagnosegerät über den Befehl VP007 „Tachometerindex“ ein Index „X“ eingegeben.

Nach Eingabe des Index über den Befehl VP007 den Speicher des Steuergeräts löschen und anschließend die Zündung ausschalten.

Mit Parameter PR030 prüfen, ob der eingegebene Index korrekt übernommen wurde.

Besteht der Fehler weiter, wenden Sie sich an Ihre Techline.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF026 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS DREHZAHLSENSOR VORNE RECHTS

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
1.DEF: Magnetisches Problem / mechanisches Problem am Geberrad

HINWEISE

Besonderheiten: Die Raddrehzahlsensoren werden mit +12 V nach Zündung (APC) versorgt, die Messung dieser Versorgung ist jedoch nicht möglich (Versorgung bei fehlerhaftem Sensor abgeschaltet).

Voraussetzungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach einer Probefahrt mit einer Geschwindigkeit > 60 km/h als vorhanden angezeigt.

CO.0

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung von Sensor und Steuergerät prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Folgende Leitungen auf Durchgang, Isolation und Freiheit von Störwiderständen prüfen:

Sensorstecker, eine der 2 Adern → Pin 9 Steuergerätestecker
Sensorstecker, die andere Ader → Pin 10 Steuergerätestecker

Außerdem die Isolation zwischen diesen beiden Leitungen prüfen.

Sind die Prüfungen in Ordnung, den Raddrehzahlsensor ersetzen.

1.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung des Sensors prüfen.

Die Sensorverkabelung optisch prüfen und die Qualität der Steckverbindung am 26-poligen Steuergerätestecker kontrollieren.

Geberrad visuell auf Zustand prüfen (Verschmutzung, Metallabrieb usw.); bei Bedarf mit Druckluft reinigen.

Sitz des Raddrehzahlsensors prüfen (korrekt eingerastet).

Luftspalt Sensor/Geberrad über eine Radumdrehung prüfen: 0,1 mm < Luftspalt Vorderrad < 1,2 mm.

Geberrad auf Konformität prüfen (Zustand, Zähnezahl = 48). Dazu den Spezialbefehl SC001 „Kontrolle Geberradzähne“ verwenden.

Bei Bedarf Sensor ersetzen.

Sind alle Prüfungen in Ordnung, Steuergerät und Raddrehzahlsensor wieder anschließen und anschließend den Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Diagnose beenden, Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen.

Messlager ersetzen, falls der Fehler erneut auftritt.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Eine Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF027 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS DREHZAHLSENSOR HINTEN RECHTS

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
1.DEF: Magnetisches Problem / mechanisches Problem am Geberrad

HINWEISE

Besonderheiten: Die Raddrehzahlsensoren werden mit +12 V nach Zündung (APC) versorgt, die Messung dieser Versorgung ist jedoch nicht möglich (Versorgung bei fehlerhaftem Sensor abgeschaltet).

Voraussetzungen für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden nach einer Probefahrt mit einer Geschwindigkeit > 60 km/h.

CO.0

HINWEISE

Besonderheiten: Keine.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung von Sensor und Steuergerät prüfen.

Steckverbindung (Pins 33 und 34) am schwarzen 52-poligen Zwischenverbinder R2 unter dem linken Vordersitz prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang der folgenden Leitungen prüfen und sicherstellen:

Sensorstecker, eine der 2 Adern → Pin 8 Steuergerätestecker
Sensorstecker, die andere Ader → Pin 19 Steuergerätestecker

Außerdem die Isolation zwischen diesen beiden Leitungen prüfen.

Bei fehlerhaften Leitungen folgende Prüfungen durchführen: Zustand und korrekten Anschluss des Zwischenverbinders R2 sicherstellen.

Durchgang, Isolation und das Fehlen von Übergangswiderständen zwischen folgenden Punkten sicherstellen:

Steuergerätestecker Pin 8 → Pin 34 des Zwischenverbinders
Steuergerätestecker Pin 19 → Pin 33 des Zwischenverbinders

Bei Bedarf Leitung reparieren oder ersetzen.

Durchgang, Isolation und das Fehlen von Übergangswiderständen zwischen folgenden Punkten sicherstellen:

Sensorstecker, eine der 2 Adern → Pin 34 des Zwischenverbinders
Sensorstecker, die andere Ader → Pin 33 des Zwischenverbinders

Bei Bedarf Leitung reparieren oder ersetzen.

Sind die Prüfungen in Ordnung, den Raddrehzahlsensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

1.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung von Sensor und Steuergerät visuell prüfen.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung (Pins 33 und 34) am schwarzen 52-poligen Zwischenverbinder R2 unter dem linken Vordersitz prüfen.

Geberrad visuell auf Zustand prüfen (Verschmutzung, Metallabrieb usw.); bei Bedarf mit Druckluft reinigen.

Sitz des Raddrehzahlsensors prüfen (korrekt eingerastet).

Luftspalt Sensor/Geberrad über eine Radumdrehung prüfen: 0,1 mm < Luftspalt Hinterrad < 1,2 mm.

Geberrad auf Konformität prüfen (Zustand, Zähnezahl = 48). Dazu den Spezialbefehl SC001 „Kontrolle Geberradzähne“ verwenden.

Bei Bedarf Sensor ersetzen.

Sind alle Prüfungen in Ordnung, Steuergerät und Raddrehzahlsensor wieder anschließen und anschließend den Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Diagnose beenden, Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen.

Messlager ersetzen, falls der Fehler erneut auftritt.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF063 VORHANDEN ODER GESPEICHERT KOHÄRENZ RADDREHZAHLEN

CC.1: Kurzschluss gegen +12 V
1.DEF: Störeinflüsse

HINWEISE

Priorität bei der Behandlung mehrerer Fehler: Die Behandlung der Fehler DF006, DF007, DF026 und DF027 hat Vorrang, auch wenn sie gespeichert sind.

Voraussetzungen für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt als vorhanden bei einer Probefahrt mit Überschreitung von 60 km/h auf kurviger Strecke.

CC.1 - 1.DE

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Den einwandfreien Zustand des Bremssystems prüfen (Zustand der Bremsbeläge, Dichtheit, Festsitzen, Entlüftung ...).

Zustand der Fahrwerkskomponenten sowie Konformität und Zustand der Reifenbereifung prüfen.

Anschluss und Zustand der Steckverbindungen der Sensoren und des Steuergeräts optisch prüfen.

Anschluss und Zustand der Steckverbindung (Pins 31, 32, 33 und 34) an der Zwischenverbindung R2, schwarz, 52-polig, unter dem vorderen linken Sitz prüfen.

Bei Bedarf reparieren.

Festsitz der Raddrehzahlsensoren prüfen (korrekte Rastung).

Luftspalt Sensor - Geberrad über eine Radumdrehung prüfen: 0,1 mm < Luftspalt Räder < 1,2 mm.

Geberrad auf Konformität prüfen (Zustand, Zähnezahl = 48). Dazu den Spezialbefehl SC001 „Kontrolle Geberradzähne“ verwenden.

Bei Bedarf reparieren.

Wenn alle Prüfungen in Ordnung sind, den Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Diagnose beenden und eine Probefahrt durchführen.

Wenn der Fehler weiterhin besteht, Durchgang, Isolation und Freiheit von Parallelwiderständen an der Verkabelung der vier Sensoren prüfen.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Eine Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF066 VORHANDEN ODER GESPEICHERT MULTIPLEX-SIGNAL EINSPRITZUNG FEHLT

1.DEF: Diagnoseverfahren für das Multiplexnetz anwenden

HINWEISE

Besonderheiten: Obwohl im Steuergerät gespeichert, stammt der Fehler nicht von den Komponenten des ABS, sondern von denen der Einspritzung. Daher ist eine Diagnose der Einspritzung durchzuführen.

Hinweis: Die Einspritzung speichert solche sporadischen Fehler nicht immer so schnell wie das ABS.

Falls im Fehlerspeicher des Einspritzsteuergeräts kein Fehler gespeichert ist, den Motor starten. Tritt kein Fehler auf, Ihre Techline kontaktieren. Nach Behebung des Problems in der Einspritzung die Fehlerspeicher des ABS-Steuergeräts löschen.

Das Multiplex-Signal der Einspritzung wird über das Schutz- und Schaltgerät an das ABS übertragen.

Priorität bei der Bearbeitung mehrerer Fehler: Die Fehler DF152 und DF153 zuerst bearbeiten, falls vorhanden oder gespeichert.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler gilt beim Motorstart als vorhanden.

Mit dem Diagnosegerät einen Test des Multiplexnetzes und eine Prüfung der Einspritzung durchführen.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Eine Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF152 VORHANDEN MULTIPLEX-NETZWERK

1.DEF: Diagnoseverfahren für das Multiplexnetz anwenden

HINWEISE

Besonderheiten: Bei Problemen im Multiplexnetz das Diagnoseverfahren für das Multiplexnetz anwenden.

Diagnoseverfahren für das Multiplex-Netzwerk anwenden.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF153 VORHANDEN MULTIPLEX-NETZWERK

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Elektronisches Problem CAN ABS, Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF188 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS BREMSLICHTSCHALTER

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Den gespeicherten Fehler löschen, eine Probefahrt mit einer Geschwindigkeit > 60 km/h durchführen und eine Bremsung mit Eingriff der ABS-Regelung der Räder ausführen.

Anschluss und einwandfreien Zustand des Steckers des Bremslichtschalters prüfen.

Vorhandensein von +Klemme 15 an den Pins 2 und 4 am Stecker des Bremslichtschalters prüfen und sicherstellen.

Funktion des Bremslichtschalters sicherstellen:
  • Bremspedal betätigt (Schalter geschlossen): Durchgang zwischen den Pins 3 und 4.
  • Bremspedal losgelassen (Schalter offen): Isolation zwischen den Pins 3 und 4.

Bremslichtschalter bei Bedarf ersetzen.

Wenn die Störung weiterhin besteht, Anschluss und einwandfreien Zustand des Steckers des ABS-Steuergeräts - Dynamische Fahrdynamikregelung prüfen. Durchgang und Isolation der Verbindung zwischen folgenden Punkten prüfen:

Stecker Bremslichtschalter Pin 1 → Pin 20 Steckverbindung Steuergerät

Bei Bedarf instand setzen.

Wenn der Fehler weiterhin besteht, Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Speicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Renault Megane: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.