Fahrgestell

Allgemeines

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1. ANWENDBARKEIT DES DOKUMENTS

Dieses Dokument beschreibt die Diagnose für alle zentralen Elektronikeinheiten mit folgenden Merkmalen:

Fahrzeug(e): MEGANE II
Betroffene Funktion: REIFENDRUCKKONTROLLSYSTEM
Steuergerätename: UCH
Programm-Nr.: 0B20
Vdiag-Nr.: 44 - 48 - 4C

2. FÜR DIE DIAGNOSE ERFORDERLICHE ELEMENTE

Dokumentationsart

Diagnoseverfahren (vorliegendes Dokument):

  • Assistierte Diagnose (im Diagnosegerät integriert), Papier (Reparaturanleitung 364 und 366 oder Technische Hinweise), Dialogys.

Stromlaufpläne:

  • Visu-Schéma (CD-ROM), Papier (Technische Hinweise 8206A).

Art der Diagnosegeräte

  • CLIP

Art der unverzichtbaren Werkzeuge

UNVERZICHTBARES SPEZIALWERKZEUG

Multimeter
Elé. 1681 Universelle Klemmleiste
Ms. 1607 Ventilerreger
Manometer
Reifenfüllsystem

3. HINWEISE

Vorgehen

Um die Steuergeräte des Fahrzeugs zu diagnostizieren, schalten Sie die Zündung in den Diagnosemodus (+ nach Zündung über Notzündung).

Gehen Sie wie folgt vor:

  • Fahrzeugschlüssel auf die Schlüsselablage legen (Fahrzeuge ohne Schlüssel Szenario 1, Einstiegsklasse, ohne Keyless-Go, und Szenario 2, Oberklasse, mit Keyless-Go),
  • Start-Taste länger als 5 Sekunden gedrückt halten, ohne die Startbedingungen zu erfüllen,
  • Diagnosegerät anschließen und die gewünschten Arbeiten durchführen.
Hinweis: Die Steuergeräte für die Xenonscheinwerfer rechts und links werden beim Einschalten des Abblendlichts mit Spannung versorgt.

Die Diagnose dieser Steuergeräte ist daher erst möglich, nachdem die Zündung in den Diagnosemodus (+ nach Zündung über Notzündung) geschaltet und das Abblendlicht eingeschaltet wurde.

Zum Abschalten von + nach Zündung gehen Sie wie folgt vor:

  • Diagnosegerät abklemmen,
  • Start-Taste zweimal kurz (weniger als 3 Sekunden) drücken,
  • Abschalten von +nach Zündung über Notzündung prüfen: Die Steuergeräteanzeigen im Kombiinstrument müssen erlöschen.

Fehler

Der Status „vorhanden“ der Fehler ist beim Einsatz des Diagnosegeräts nach dem Einschalten von +nach Zündung zu berücksichtigen (ohne Eingriff in die Systemkomponenten).

Bei einem vorhandenen Fehler ist dieser gemäß dem Vorgehen im Kapitel „Fehlerinterpretation“ zu bearbeiten.

Im Reifendruckkontrollsystem ist kein Fehler gespeichert.

Konformitätsprüfung

Die Konformitätsprüfung hat zum Ziel, Zustände und Parameter zu prüfen, die im Diagnosegerät keinen Fehler anzeigen, obwohl sie nicht plausibel sind. Dieser Schritt ermöglicht daher:

  • das Diagnostizieren von Störungen ohne Fehleranzeige, die einer Kundenbeanstandung entsprechen können,
  • die Überprüfung der einwandfreien Funktion des Systems und die Sicherstellung, dass ein Fehler nach der Reparatur nicht erneut auftritt.

Dieses Kapitel enthält daher die Diagnose der Zustände und Parameter unter den Bedingungen ihrer Prüfung.

Wenn ein Zustand nicht normal funktioniert oder ein Parameter außerhalb der Toleranz liegt, lesen Sie die entsprechende Diagnoseseite.

Kundenbeanstandungen – Fehlersuchbaum

Wenn die Prüfung mit dem Diagnosegerät ohne Befund ist, die Kundenbeanstandung aber weiterhin besteht, ist das Problem über „Kundenbeanstandungen“ zu bearbeiten.

4. DIAGNOSEVORGEHEN

Vorgehen vor Beginn der Diagnose mit dem Diagnosegerät

  • Sind die betroffenen Räder mit Ventilen mit Drucksensoren ausgestattet, oder waren sie zum Zeitpunkt des Vorfalls damit ausgestattet?
  • Position der Räder am Fahrzeug prüfen (Farbcode der Radsensoren). Räder an ihren Platz zurücksetzen und die Codes der vier Radsensoren anlernen, wenn die Räder nicht an ihrer ursprünglichen Position montiert sind.
  • Reifendruck mit einem Manometer prüfen. Entspricht er den Werten auf dem Türaufkleber oder in der Betriebsanleitung?
Eine Übersicht über das Vorgehen finden Sie als Ablaufdiagramm auf der folgenden Seite.

4. DIAGNOSEVORGEHEN

Préliminaires

5. DIAGNOSEBLATT

VORSICHT

Alle Störungen an einem komplexen System müssen mit geeigneten Werkzeugen vollständig diagnostiziert werden. Das DIAGNOSEBLATT, das während der Diagnose auszufüllen ist, dient dazu, den Ablauf der durchgeführten Diagnose festzuhalten und aufzubewahren. Es ist ein wesentliches Element der Kommunikation mit dem Hersteller.

DAHER IST BEI JEDER DURCHGEFÜHRTEN DIAGNOSE EIN DIAGNOSEBLATT AUSZUFÜLLEN

Dieses Blatt wird immer angefordert:

  • Bei technischen Unterstützungsanfragen an die Techline.
  • Bei Genehmigungsanträgen für den Austausch von Teilen mit vorgeschriebener Genehmigung.
  • Zur Beilage bei den zurückgeforderten Teilen „unter Beobachtung“. Es ist Voraussetzung für die Erstattung der Garantie und trägt zu einer besseren Analyse der ausgebauten Teile bei.

6. SICHERHEITSHINWEISE

Bei jedem Eingriff an einem Bauteil sind Sicherheitsregeln einzuhalten, um Sach- und Personenschäden zu vermeiden:

  • Ladezustand der Batterie prüfen, um Schäden an den Steuergeräten bei niedriger Ladung zu vermeiden.
  • Geeignete Werkzeuge verwenden.

7. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

  • ALP: Arbeitsablauf zur Fehlerlokalisierung (Fehlersuchbaum).
  • APC: Nach Zündung (+ nach Zündung).
  • CAN: Controller Area Network.
  • CC: Kurzschluss.
  • CO: Unterbrechung (offener Stromkreis).
  • MR: Reparaturanleitung.
  • NT: Technische Hinweise.
  • SSPP: Reifendruckkontrollsystem.
  • UCE: Zentrale elektronische Einheit.
  • UCH: Zentrale Innenraumeinheit.
  • VIN: Fahrzeug-Identifizierungsnummer.

Testen Sie sich

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