Symbolik der Arbeitsverfahren
Nachfolgend finden Sie die detaillierten Erläuterungen, die zum Verständnis der Methoden erforderlich sind.
Diese werden bei Bedarf fortlaufend mit den Ausgaben der Dokumente aktualisiert.
Das bedeutet, dass die zuletzt veröffentlichte Reparaturanleitung als Referenz gilt.
1. Grundregeln für den Austausch eines Strukturbauteils
In der Regel muss die Reparatur beim Austausch eines geschweißten Karosseriebauteils hinsichtlich Punktanzahl und Schweißart dem Original entsprechen, und zwar aus Gründen des Erscheinungsbilds und der Sicherheit.
Wenn diese Regel aus reparaturtechnischen Gründen nur teilweise eingehalten werden kann, werden die Ersatzlösungen in den Reparaturmethoden angegeben.
Diese Lösungen gewährleisten die Einhaltung der mechanischen Festigkeiten und entlasten den Reparaturbetrieb von der Verantwortung.
Daher sind in den Methoden nur die Schweißbesonderheiten angegeben, die vom Original abweichen; Widerstandspunktschweißungen werden in den Zeichnungen nicht mehr dargestellt.
Die häufigsten Fälle für den Ersatz einer Widerstandspunktschweißung:
- Stopfenschweißen
- Raupennaht
- Kleben
- Nieten
Außerdem werden in bestimmten Fällen angegeben:
- die für die Arbeitsgänge verwendeten Werkzeuge und Materialien,
- die Blechstärken-Aufbauten, die Erläuterungen erfordern,
- die Maße für die Positionierung bestimmter Bauteile,
- die Lage der Schnittlinien für Teilaustausche,
- die Lage der für die Reparatur spezifischen Klebebereiche.
Ist ein Teil symmetrisch (rechte und linke Seite identisch), wird in der Methode nur eine Seite beschrieben (Beispiel: Bodenblech hinten, hinterer Teil).
Das bedeutet, dass die gegenüberliegende Seite nach derselben Methode (Anzahl der Schweißpunkte usw.) auszuführen ist; andernfalls sind die Besonderheiten angegeben.
Gilt auch für Ausführungen mit Rechts- und Linkslenkung.
In dem Dokument veranschaulichen die Zeichnungen den Austausch der verschiedenen Teile nach einem in jeder Einleitung beschriebenen typischen Aufprall bestmöglich.
Die Abbildung muss das auszutauschende Teil ohne die Umgebungsteile zeigen, die als bereits ausgebaut vorausgesetzt werden.
Es ist jedoch möglich, dass einige Zeichnungen von dieser Regel abweichen, um das Teil in seiner Umgebung besser darzustellen.
Die Strukturreparaturen werden an blanken Karosserieblechen ausgeführt.
Die Originaldichtstoffe sind nicht dargestellt.
Besonderheiten bei Austauschen mit Schnitten: Die Schnittbereiche in den Methoden sind in der Regel nur als Richtwerte angegeben. Sie können je nach aufprallbedingten Verformungen angepasst werden, wobei die wichtigsten Sicherheitsregeln einzuhalten sind, die in den Allgemeinen Hinweisen des Karosserie-Merkblatts beschrieben sind.
Ist die Schnittposition in der Methode angegeben, muss diese eingehalten werden.
WICHTIG: Die Zeiten der codierten Arbeitsgänge (TM) beziehen sich auf die Lage der im Handbuch angegebenen Schnitte.
Das bedeutet, dass bei Wahl eines anderen Schnittbereichs durch den Monteur die vorgegebene Arbeitszeit nicht mehr zutrifft.
2. Erläuterung der Kennzeichnung
Nachfolgend finden Sie einige Darstellungsbeispiele für einen Teileaustausch aus dem Reparaturhandbuch Vel Satis.
Alle Erläuterungen sind kursiv angegeben.
BEISPIEL NR. 1: Radkasten vorne, vorderer Teil (Kapitel 42A-H):




BEISPIEL NR. 3: Radkasten außen (Kapitel 44A-E)

BEISPIEL NR. 4: Radkasten außen, Kapitel 44A-E.



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