Ventilspiel erstmals alle 24.000 km (14.500 Meilen, 48 Monate) prüfenPrüfung
Das Ventilspiel muss geprüft und eingestellt werden: a) bei der regelmäßigen Inspektion, b) bei Arbeiten am Ventiltrieb und c) wenn die Nockenwellen zur Instandsetzung ausgebaut wurden.
Kraftstofftank anheben und abstützen. Siehe „Kraftstofftank ausbauen und einbauen“ in Abschnitt 1g (Seite 1g-9).
Luftfiltergehäuse ausbauen. Siehe „Luftfiltergehäuse ausbauen und einbauen“ in Abschnitt 1d.
Zylinderkopfhaube ausbauen. Siehe „Motoroberseite zerlegen“ in Abschnitt 1d.
Zündkerzen ausbauen. Siehe „Zündspule und Zündkerze ausbauen und einbauen“ in Abschnitt 1h.
Ventilspiel (kalt): Einlass: 0,08 – 0,18 mm (0,003 – 0,007 in) Auslass: 0,18 – 0,28 mm (0,007 – 0,011 in)
Ventilsteuerungs-Prüfdeckel (1) abnehmen.
Hinweis
Zum Prüfen des Ventilspiels muss sich die Nocke in Position „a“ oder „b“ befinden.
Das Ventilspiel darf nicht in einer anderen Nockenstellung als in diesen beiden Positionen gemessen werden.
Das Ventilspiel ist bei jedem Zylinder im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungshubs zu messen.
Die Spielvorgabe gilt für den kalten Zustand.
Zum Drehen der Kurbelwelle für die Ventilspielprüfung unbedingt einen Schraubenschlüssel verwenden und in normaler Laufrichtung drehen.
Kurbelwelle so drehen, dass die Linie „c“ auf dem Rotor des KW-Sensors (CKP) mit dem Schlitz „d“ der Verschlussschraubenbohrung fluchtet und die Kerben „e“ an den linken Enden beider Nockenwellen (Auslass und Einlass) wie dargestellt stehen.
In dieser Stellung das Ventilspiel an den Ventilen „f“ messen (Ein- und Auslass von Zylinder 4, Auslass von Zylinder 3 und Einlass von Zylinder 2). Liegt das Spiel außerhalb der Vorgabe, Spiel einstellen.
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Kurbelwelle um 360° (eine Umdrehung) drehen, bis die Linie auf dem Rotor des KW-Sensors mit der Rippe hinter dem Kupplungsdeckel fluchtet und die Kerben „e“ wie dargestellt stehen.
Spiel an den übrigen Ventilen „g“ messen und bei Bedarf einstellen.
Einstellung
Das Spiel wird eingestellt, indem die vorhandene Ventilstößel-Ausgleichsscheibe durch eine dickere oder dünnere ersetzt wird.
Ein- oder Auslassnockenwelle ausbauen. Siehe „Motoroberseite zerlegen“ in Abschnitt 1d.
Ventilstößel (1) und Ausgleichsscheibe (2) mit den Fingern oder einem Magnetstab entnehmen.
Die Aufdrucke auf der Ausgleichsscheibe prüfen. Diese geben die Dicke der Scheibe an, wie abgebildet.
Eine Ersatzscheibe wählen, mit der sich ein Spiel innerhalb des vorgegebenen Bereichs ergibt. Für diese Einstellung sind insgesamt 21 Größen an Ventilstößel-Ausgleichsscheiben erhältlich, von 1,20 bis 2,20 mm in Schritten von 0,05 mm.
Die gewählte Ausgleichsscheibe (2) mit den Ziffern zum Ventilstößel auf das Ventilschaftende setzen. Die Scheibengröße unbedingt mit einem Mikrometer nachmessen.
Hinweis
Ober- und Unterseite der Ventilstößel-Ausgleichsscheibe unbedingt mit Motoröl benetzen.
Beim Einsetzen der Ventilspielausgleichsscheibe darauf achten, dass die beschriftete Seite zum Ventilstößel zeigt.
(Einlassseite)Tabelle zur Auswahl der Ventilstößel-Ausgleichsscheiben [Einlass] Ausgleichsscheiben-Nr. (12892-05C00-xxx) (Auslassseite)Tabelle zur Auswahl der Ventilstößel-Ausgleichsscheiben [Auslass] Ausgleichsscheiben-Nr. (12892-05C00-xxx)
Nockenwellen und Steuerkettenspanner einbauen.
Siehe „Motoroberteil Montage“ in Abschnitt 1d.
Motor so drehen, dass der Ventilstößel vollständig eingedrückt ist. Dadurch wird Öl herausgedrückt, das zwischen Scheibe und Ventilstößel eingeschlossen ist und eine falsche Messung verursachen könnte. Danach das Spiel erneut prüfen, um sicherzustellen, dass es im vorgegebenen Bereich liegt.
Nach Abschluss der Ventilspieleinstellung die ausgebauten Teile wieder einbauen. Siehe „Motoroberteil Montage“ in Abschnitt 1d.
Zündkerze wechseln Zündkerze alle 12.000 km (7.500 Meilen, 24 Monate) wechseln
Siehe „Zündspule und Zündkerze aus- und einbauen“ in Abschnitt 1h.
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