Reifenverschleiß
Die Lebensdauer der Reifen hängt vom Reifendruck ab. Zu hoher oder zu niedriger Reifendruck verkürzt die Lebensdauer und verschlechtert die Fahreigenschaften.
Bei längerer Fahrt mit hoher Geschwindigkeit steigt die Belastung von Reifen mit zu niedrigem Reifendruck, und sie erwärmen sich. Der Abrieb der Lauffläche nimmt zu, der Reifen kann sogar platzen. Außerdem steigt der Kraftstoffverbrauch.
Prüfen Sie daher den Reifendruck mindestens zweimal im Monat sowie vor jeder längeren Fahrt, auch beim Ersatzrad. Der Reifendruck wird an kalten Reifen geprüft; warme Reifen haben einen etwas höheren Druck. Korrigieren Sie den Druck deshalb nicht bei warmen Reifen. Die vorgeschriebenen Werte finden Sie auf dem Typenschild an der Innenseite der Tankklappe.
Bei Ausführungen mit vollflächigen Radabdeckungen ragt das Ventilverlängerungsstück nach außen.
Das Ventil dient zur Kontrolle und Einstellung des Reifendrucks. Ein Abschrauben ist nicht erforderlich. Der Reifenverschleiß nimmt auch durch schnelles Kurvenfahren, starkes Beschleunigen und Bremsen zu.
Auch eine falsche Radeinstellung oder Fehler bei der Spureinstellung begünstigen den Verschleiß. In diesen Fällen verschleißen die Reifen in der Regel einseitig und intensiv, außerdem wird die Fahrstabilität beeinträchtigt. Wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt.

Anzeichen für Reifenverschleiß: Kleine Querrillen mit einer Tiefe von 1,6 mm an 6-8 Stellen gleichmäßig verteilt über den Umfang des Rades.
Markierungen in Form von Buchstaben an den Seitenwänden der Reifen.
Zum Beispiel TWI oder ein Dreieck kennzeichnen die zulässige Verschleißgrenze.
Wenn das Profil an diesen Stellen nicht mehr zu erkennen ist, muss der Reifen ersetzt werden.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Audi 80: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.