Funktionsweise
Das Drehmoment wird vom Motor über die Kupplung auf das Getriebe übertragen. Sie arbeitet ausschließlich reibschlüssig, was man sich wie folgt vorstellen kann: Zwei Reibflächen werden fest gegen eine dritte gedrückt und halten sie so stark, dass sie sich zwangsläufig mit ihnen dreht. Der Sinn der Konstruktion besteht darin, dass diese Verbindung jederzeit getrennt werden kann, sonst könnte man beide Teile genauso gut miteinander verschrauben. Benennen wir sie: Mit dem Motor fest verbunden sind das Schwungrad und die durch Federkraft belastete Druckplatte. Dazwischen ist die Kupplungsscheibe eingeklemmt, die fest mit der Verzahnung der Getriebeeingangswelle verbunden ist.
Eine weitere wichtige Funktion übernimmt das Ausrücklager: Beim Betätigen des Kupplungspedals wird es über die Kupplungsbetätigung (siehe nächster Abschnitt) gegen die Druckplatte gedrückt und überwindet die Kraft der Tellerfeder. Die Kupplungsscheibe wird dadurch aus ihrer Klemmung gelöst und kann sich zwischen Druckplatte und Schwungrad frei drehen. Die Drehmomentübertragung zwischen Motor und Getriebe ist unterbrochen.
Wird das Kupplungspedal wieder losgelassen, drückt die Tellerfeder der Druckplatte die Kupplungsscheibe erneut gegen das Schwungrad und beendet ihr freies Drehen schlagartig. Alle drei Bauteile bilden wieder eine starre Verbindung. Das Motordrehmoment kann nun auf den Antrieb übertragen werden.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Audi 80: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.