Zündzeitpunkt-Regelsystem
ALLGEMEINE ANGABEN

Einstellung des Grund-Zündzeitpunkts
Die kontaktlose Zündanlage dient zur Fremdzündung des im Motorzylinder verdichteten Arbeitsgemischs.
des im Zylinder verdichteten Arbeitsgemischs. Die Entzündung des Gemischs erfolgt mit
Hilfe eines Funkens zwischen den Elektroden der Zündkerze. Hohe Leistungswerte und gute Kraftstoffwirtschaftlichkeit des Motors bei gleichzeitiger Verringerung der Schadstoffe
emissionen im Abgas werden durch das elektronische Zündzeitpunkt-Regelsystem (ZZR) gewährleistet, das vom Steuergerät (ECU) gesteuert wird.
des Motors.
Um den Zündzeitpunkt zu berechnen, muss das ECU folgende Parameter erfassen:
folgende Parameter:.
– Kurbelwellenwinkel.
– Kurbelwellendrehzahl.
– Motorlast (Unterdruck im Ansaugkrümmer).
– Atmosphärischer Druck.
– Kühlmitteltemperatur des Motors.
– Erzeugung des Hochspannungs-Referenzsignals. Dieses Signal ermöglicht dem ECU, die Drehzahl und die Winkelstellung der Kurbelwelle zu berechnen.
– Erzeugung des Niederspannungs-Referenzsignals. Die entsprechende Leitung
ist mit Masse im Zündsteuergerät verbunden. Vorhandene Spannung kann die normale
Funktion des Zündsystems stören. Daher kann eine Unterbrechung dieser Leitung zu einer Verschlechterung
der Arbeitseigenschaften des ZZR und zu Leistungsverlust des Motors führen.
– Steuerung des Nebenschlusses. Bei Erreichen einer Kurbelwellendrehzahl von etwa 400 U/min gibt das ECU an Klemme C3 eine Steuerspannung von 5 V aus, um die Funktion der Zündzeitpunktregelung vom Zündsteuergerät auf das ECU umzuschalten.
Bei
Masseschluss oder Unterbrechung der Leitung setzt das ECU den Fehlercode 42 und
überträgt die Funktion der Zündzeitpunktregelung an das Zündsteuergerät. Dabei
arbeitet der Motor mit dem ursprünglich eingestellten Zündzeitpunkt plus
einem kleinen Vorzündwinkel, der im Algorithmus des Zündsteuergeräts hinterlegt ist.
– Erzeugung des Steuersignals für den Zündzeitpunkt. Über Klemme D10 und die entsprechende Leitung sendet das ECU Steuerimpulse an das Zündsteuergerät. Das ECU ermittelt nicht den absoluten Wert des Zündzeitpunkts. Es berechnet nur die Korrektur gegenüber dem ursprünglich eingestellten (Grund-)Wert des Zündwinkels.
Zündzeitpunkts und sendet Steuersignale, die etwas später oder
früher als das vom Zündsteuergerät empfangene Referenzsignal erfolgen. Aus diesem Grund
führt eine falsche Grundeinstellung des Zündzeitpunkts zu einer allgemeinen
Verschiebung der Zündzeitpunkte in allen Betriebsbereichen des Motors.
Eine Unterbrechung oder ein Masseschluss der Signalleitung des ZZR führt zur Ausgabe des Fehlercodes 42 und zur Abschaltung des ZZR. Dabei wird der Zündzeitpunkt vom Zündsteuergerät ohne Beteiligung des ECU eingestellt. Bei der Regelung des Zündzeitpunkts verarbeitet das ECU
vom Zündsteuergerät ohne Beteiligung des ECU eingestellt.
die Signale des Ansaugkrümmer-Drucksensors (DAD) und des Kühlmitteltemperatursensors (DTZh).
Der Algorithmus des ECU sieht vor:
• Frühzündung erhöhen bei niedriger Spannung des DAD-Signals und bei niedriger Kühlmitteltemperatur.
• Frühzündung verringern bei hoher Spannung des DAD-Signals und bei hoher Kühlmitteltemperatur.
Daher tritt Klopfen in der Regel
bei niedriger Spannung des DAD-Signals oder bei hohem elektrischem
Widerstand des DTZh-Thermistors auf. Leistungsverlust des Motors kann bei hoher Spannung des DAD-Signals oder bei niedrigem elektrischem Widerstand des DTZh-Thermistors auftreten.
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