Motorstart und Fahrzeugbedienung

Fahrweise

~3Min. Lesezeit

Bei starkem Seitenwind verringern Sie die Geschwindigkeit, um die Fahrstabilität zu erhöhen.
Fahren Sie langsam und möglichst im rechten Winkel auf Bordsteine oder Hindernisse.
Vermeiden Sie das Überfahren scharfkantiger Gegenstände und von Schlaglöchern. Andernfalls kann der Reifen platzen.
Beim Parken an einem steilen Hang drehen Sie die Vorderräder bis an den Bordstein, um ein unbeabsichtigtes Wegrollen zu verhindern. Ziehen Sie die Feststellbremse an
und stellen Sie den Wählhebel auf Position P (bei Automatikgetriebe) bzw. legen Sie den ersten Gang ein (bei Schaltgetriebe). Legen Sie bei Bedarf Unterlegkeile unter die Räder.
Beim Waschen des Fahrzeugs oder beim Fahren durch Pfützen kann Wasser in die Bremsen gelangen.
Prüfen Sie den Wassereintritt in die Bremsen, indem Sie leicht auf das Pedal treten (sofern kein Verkehr behindert wird). Spüren Sie nur eine schwache Bremswirkung, sind die Bremsen nass.
Um die Bremsen zu trocknen, ziehen Sie die Feststellbremse an und treten bei niedriger Geschwindigkeit leicht auf das Bremspedal. Stellt sich die Bremswirkung nicht wieder ein, fahren Sie an den Straßenrand und rufen Sie den Pannendienst einer Werkstatt.

* Vor Fahrtbeginn stellen Sie sicher, dass die Feststellbremse gelöst und die Kontrolllampe erloschen ist.

* Lassen Sie das Fahrzeug mit laufendem Motor nicht unbeaufsichtigt.

Halten Sie während der Fahrt den Fuß nicht auf dem Bremspedal, da sonst die Bremsen überhitzen und verschleißen und der Kraftstoffverbrauch steigt.

Bei langen Gefällestrecken oder beim Herunterfahren steiler Hänge verringern Sie die Geschwindigkeit und schalten in einen niedrigeren Gang.

Beachten Sie, dass bei zu häufigem Bremsen die Bremsen überhitzen und die Bremswirkung nachlässt.

Fahren Sie auf rutschiger Fahrbahn vorsichtig beim Beschleunigen, beim Hoch- oder Herunterschalten und beim Bremsen.

Plötzliches Beschleunigen oder Motorbremsen kann dazu führen, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät.

Fahren Sie nicht mit nassen Bremsen, da sich der Bremsweg verlängert und die Bremswirkung ungleichmäßig wird. Außerdem hält die Feststellbremse das Fahrzeug nicht.

Vermeiden Sie das Fahren durch tiefe Pfützen. Gelangt viel Wasser in den Motorraum, können Motor und/oder elektrische Bauteile beschädigt werden.

Besonderheiten beim Fahren von Fahrzeugen mit Allradantrieb 4x4

Die Reifen aller Räder müssen die gleiche Bauart und Größe haben.
Der Reifendruck muss den Vorgaben entsprechen (siehe Unterabschnitt 2.1).
Um die Wirkung des Allradantriebs zu erhalten, muss der Verschleiß der Reifen aller Räder gleichmäßig sein.
Tauschen Sie die Räder regelmäßig (siehe Unterabschnitt 2.6.7).
Zur besseren Traktion auf Schlamm, Sand oder Schnee montieren Sie Schneeketten an den Vorderrädern.
Prüfen Sie unmittelbar nach dem Durchfahren schwieriger Strecken (Schlamm, Wasser usw.) die Funktion der Bremsen.
Bei schwierigen Einsatzbedingungen verkürzen Sie die Intervalle der regelmäßigen Wartung.
Besonderheiten beim Fahren im Winter
Das Kühlsystem muss mit Frostschutzmittel auf Basis von Ethylenglykol befüllt sein.

* Frostschutzmittel auf Alkoholbasis ist nicht zulässig.

Prüfen Sie den Zustand der Batterie und der Starterkabel.
Bei niedriger Temperatur sinkt die Kapazität der Batterie. Daher muss die Batterie für den Motorstart bei winterlichen Bedingungen vollständig geladen und funktionsfähig sein.
Stellen Sie sicher, dass die Viskosität des Motoröls der Jahreszeit entspricht.
Die Verwendung von Sommerölen mit höherer Viskosität erschwert den Motorstart. Lassen Sie sich im Kundendienst bezüglich der Wahl des Winteröls beraten.
Treffen Sie Maßnahmen gegen das Einfrieren der Türschlösser. Träufeln Sie dazu ein spezielles Enteisungsmittel für Schlösser oder Glycerin in die Schlüsselöffnungen. Erwärmen Sie den Schlüssel vor dem Öffnen der Tür.
Füllen Sie in den Behälter der Scheibenwaschanlage eine Flüssigkeit mit Frostschutzzusatz. Es ist nicht zulässig, zum Reinigen der Scheiben Frostschutzmittel aus dem Motorkühlsystem zu verwenden, da es den Karosserielack angreift.
Bei Frost parken Sie das Fahrzeug nicht mit angezogener Feststellbremse.
Schalten Sie beim Parken den ersten Gang ein bzw. stellen Sie den Wählhebel bei Automatikgetriebe in Stellung P. Bei gefrorener eingedrungener Feuchtigkeit kann sich der Mechanismus der Feststellbremse nicht lösen.
Verhindern Sie, dass sich unter den Radkästen Schnee und Eis ansammeln, da diese das Lenken der Räder erschweren.
Halten Sie bei Schneefall von Zeit zu Zeit an und prüfen Sie, ob sich Schnee unter den Radkästen angesammelt hat.
Bei winterlichen Fahrbedingungen empfiehlt es sich, bestimmtes Zubehör mitzuführen: Schneeketten, eine Schneeschaufel, einen Beutel mit Sand oder Salz, Warnfackeln, Starthilfekabel u. a.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Toyota Corolla: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.