Maßnahmen bei nicht anspringendem Motor

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ALLGEMEINES
Einfache Prüfungen

Stellen Sie vor den Prüfungen sicher, dass Sie die Maßnahmen aus Unterabschnitt 1.6 genau ausgeführt haben und das Fahrzeug ausreichend mit Kraftstoff betankt ist.
Ist das Fahrzeug mit einer Motorstart-Codierung (Wegfahrsperre) ausgestattet, starten Sie den Motor mit den anderen Schlüsseln des Satzes. Springt der Motor an, liegt der Fehler am Zündschlüssel. Lassen Sie den Schlüssel im Kundendienst prüfen. Lässt sich der Motor auch mit den anderen Schlüsseln nicht starten, wenden Sie sich an den Kundendienst, da eine Störung der Diebstahlwarnanlage möglich ist.

VORGEHENSWEISE
1. Dreht der Anlasser den Motor nicht oder nur schwach, prüfen Sie den Zustand der Klemmen der Starterkabel und den festen Sitz ihrer Befestigung.
2. Ist der Zustand der Klemmen in Ordnung, schalten Sie die Innenbeleuchtung ein. Leuchten die Lampen nicht oder werden sie beim Betätigen des Anlassers schwächer (oder erlöschen), ist die Batterie entladen. Starten Sie in diesem Fall den Motor mit einer Zusatzbatterie oder, wenn das Fahrzeug ein mechanisches Schaltgetriebe besitzt und kein Katalysator verbaut ist, durch Anschieben des Fahrzeugs. Einen Dieselmotor durch Anschieben zu starten gelingt bei stark entladener Batterie in der Regel nicht.
3. Erlöschen die Lampen nicht, der Motor springt aber nicht an, ist eine Motoreinstellung oder Instandsetzung erforderlich. Wenden Sie sich in diesem Fall für eine fachgerechte Hilfe an den Kundendienst.

* Warnung. Den Motor niemals anschleppen oder anschieben. Andernfalls kann es nach dem Anspringen zu einem Unfall kommen. Die Motoren der Baureihen 4E-FE, 4A-FE und 7A-FE dürfen auch nicht angeschoben werden. Der Katalysator kann überhitzen und einen Brand verursachen.

4. Dreht der Anlasser den Motor mit normaler Drehzahl, springt der Motor aber nicht an, gehen Sie wie folgt vor.

Benzinmotoren
5. Prüfen Sie, ob alle steckbaren Kabelverbindungen fest sitzen (insbesondere die Stecker am Verteiler und die Anschlüsse der Zündkabel an den Zündkerzen).
6. Sind die Verbindungen in Ordnung, liegt die Ursache für das Ausbleiben des Anspringens in einem zu fetten Gemisch und in überfluteten Zylindern (siehe unten).

Dieselmotoren
7. Wurde versucht, den Motor bei leerem Tank zu starten, muss Luft aus dem Kraftstoffsystem entfernt werden (siehe unten).
8. Ist die Luft entfernt, der Motor springt aber trotzdem nicht an, ist eine Reparatur erforderlich. Wenden Sie sich in diesem Fall an eine Fachwerkstatt.

Motorstart bei überfluteten Zylindern

Bei erfolglosen Startversuchen können die Zylinder durch wiederholtes Anlassen mit Kraftstoff überflutet werden.

VORGEHENSWEISE

Bei den Motoren 4E-FE, 4A-FE, 7A-FE
1. Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung START und treten Sie das Gaspedal voll durch. Halten Sie Schlüssel und Pedal höchstens 15 s, lassen Sie dann los. Nehmen Sie anschließend den Fuß vom Pedal und wiederholen Sie den Startvorgang.
Bei den Motoren der Ausführung SE
2. Treten Sie das Gaspedal durch und halten Sie es 15–20 s gedrückt. Versuchen Sie dann, den Motor zu starten, ohne den Fuß vom Pedal zu nehmen. Das Pedal darf nicht getreten werden, es ist nur bis zum Bodenblech niederzuhalten.
3. Springt der Motor nach 15 s Anlasserbetrieb nicht an, schalten Sie den Anlasser aus, warten Sie einige Minuten und wiederholen Sie den Versuch.
4. Springen die Motoren 4E-FE, 4A-FE und 7A-FE nicht an, sind Instandsetzung oder Einstellung erforderlich.
5. Springt der Motor des Typs 2E nicht an, führen Sie das oben beschriebene Verfahren durch und gehen Sie anschließend wie folgt vor.
6. Schrauben Sie die Zündkerzen heraus und trocknen Sie die Elektroden.
7. Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung START und treten Sie das Gaspedal durch. Halten Sie Schlüssel und Pedal höchstens 15 s, lassen Sie dann los.
8. Schrauben Sie die Zündkerzen wieder ein.
9. Nehmen Sie den Fuß vom Pedal und versuchen Sie, den Motor zu starten. Springt er nicht an, sind Einstellung oder Instandsetzung erforderlich.

Testen Sie sich

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