Kupplung, Aus- und Einbauen
Kupplung, Aus- und Einbauen, mit Zweimassenschwungrad, Sachs
Erforderliche Spezialwerkzeuge und Werkstattausrüstung
- Schwungradhalter -3067-
- Zentrierdorn - Kupplungsscheibe -T10097-
- Drehmomentschlüssel 1331 5-50 Nm -VAG1331-
- Fett für Verzahnung der Kupplungsscheibenwelle
- Schmierfettzuordnung. Siehe Teilekatalog.
- Bei Motoren mit einer Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser oder Motoren mit Nadellager in der Kurbelwelle.
Ausbauen
Das Getriebe ist ausgebaut.
- Schwungradhalter -3067- einsetzen, um die Schrauben zu lösen.
Beim Ausbauen die Schrauben wie folgt lösen, damit sich die Kupplungsdruckplatte nicht verzieht (sonst Ruckeln beim Beschleunigen):
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten lösen.
Beim Lösen müssen sich der Anschlag -2- und die Schraube -1- gemeinsam lösen.
- Wenn sich der Anschlag nicht löst: Schraube in Richtung Zweimassenschwungrad drücken.
- Druckplatte und Kupplungsscheibe ausbauen.

Einbau
Einbau in umgekehrter Reihenfolge unter Beachtung folgender Punkte:
Hinweis
- Kupplungsdruckplatte und Kupplungsscheibe entsprechend dem Motorcode zuordnen. Siehe Teilekatalog.
- Die Keilwellen der Getriebeeingangswelle und (bei gebrauchten Kupplungsscheiben) die Keilverzahnung der Nabe reinigen. Korrosion entfernen und dann eine sehr dünne Schicht Schmiermittel auf die Keilwellen auftragen. Anschließend die Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle hin und her bewegen, bis sich die Nabe frei auf der Welle bewegt. Überschüssiges Fett entfernen.
- Die Kupplungsdruckplatten sind korrosionsgeschützt und gefettet. Die Kupplungsdruckplatte nicht reinigen, mit Ausnahme der Reibfläche der Kupplungsscheibe. Andernfalls verkürzt sich die Lebensdauer der Kupplung erheblich.
- Die Reibflächen an der Kupplungsdruckplatte und am Schwungrad müssen gründlich gereinigt (entfettet) werden.
- Um den Geruch einer verbrannten Kupplung zu reduzieren, das Getriebegehäuse rund um die Kupplung sowie den Motor auf der Getriebeseite gründlich reinigen.
- Das Zweimassenschwungrad nur mit Druckluft reinigen.
- Die Kupplungsbeläge müssen vollflächig auf dem Schwungrad und auf der Reibfläche der Kupplungsdruckplatte aufliegen. Schrauben einsetzen.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten anziehen, damit die Zentrierbohrungen in der Druckplatte und die Zentrierstifte am Schwungrad nicht beschädigt werden.
- Sicherstellen, dass die Zentrierhülsen für die Zentrierung von Motor/Getriebe im Zylinderblock eingebaut sind. Gegebenenfalls einbauen.
- Fehlen die Zentrierhülsen, ist das Schalten schwergängig, es treten Kupplungsprobleme auf und das Getriebe kann Geräusche verursachen (lose Klappergeräusche).
Einbaulage der Kupplungsscheibe
- Die Markierung "Getriebeseite" und der Federkäfig zeigen zum Getriebe.

Die Enden der Tellerfeder prüfen
- Verschleiß bis zur halben Dicke der Tellerfeder -Pfeile- ist zulässig.

Die Federverbindungen und Nietverbindungen prüfen
- Zugfeder in Ordnung
- Geringer Versatz im äußeren Bereich -Pfeile A-.
- Zugfedern beschädigt
- Die Kupplungsdruckplatten müssen ersetzt werden, wenn die Zugfeder verbogen ist oder abgebrochen ist -Pfeil B-.

Die Federverbindungen und Nietverbindungen prüfen
- Die Federverbindungen zwischen Druckplatte und Deckel auf Risse prüfen und sicherstellen, dass die Nietverbindungen fest sitzen.
- Druckplatte ersetzen, wenn die Federverbindungen beschädigt sind oder die Nietverbindungen -Pfeile- lose sind.

- Beim Einbau den Schwungradhalter -3067- verwenden.

Motoren mit einer Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser -Pfeil-, oder Motoren mit Nadellager -Pfeil- in der Kurbelwelle

Zentrierung der Kupplungsscheibe, Aus- und Einbauen der Druckplatte bei Motoren mit einer Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser oder Motoren mit Nadellager in der Kurbelwelle.

Hinweis
Pfeile -A und B- ignorieren.
Fortsetzung für alle
Beim Einbau die Schrauben wie folgt anziehen, damit sich die Druckplatte nicht verzieht (sonst Ruckeln beim Beschleunigen):
- Sicherstellen, dass sich der Anschlagstift (Positionsgeber) -Pfeil- leicht bewegt.
- Die Druckplatte auf die Zentrierstifte setzen.
- Alle Schrauben gleichmäßig von Hand eindrehen, bis die Schraubenköpfe an der Druckplatte anliegen.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten anziehen.
Dabei muss der Anschlagstift -Pfeil- von der Druckplatte abheben.
- Das Getriebe einbauen.

Anzugsdrehmomente
- Druckplatte auf dem Schwungrad.
Kupplung, Aus- und Einbauen, mit Zweimassenschwungrad, LuK
Erforderliche Spezialwerkzeuge und Werkstattausrüstung
- Schwungradhalter -3067-
- Zentrierdorn - Kupplungsscheibe -T10097-
- Drehmomentschlüssel 1331 5-50 Nm -VAG1331-
- Fett für Verzahnung der Kupplungsscheibenwelle
- Fettzuordnung. Siehe Teilekatalog. Bei Motoren mit einer Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser oder Motoren mit Nadellager in der Kurbelwelle.
Ausbauen
Das Getriebe ist ausgebaut.
- Schwungradhalter -3067- einsetzen, um die Schrauben zu lösen.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten lösen.
- Druckplatte und Kupplungsscheibe ausbauen.
Einbau
Einbau in umgekehrter Reihenfolge unter Beachtung folgender Punkte:
Hinweis
- Kupplungsdruckplatte und Kupplungsscheibe entsprechend dem Motorcode zuordnen. Siehe Teilekatalog.
- Die Keilwellen der Getriebeeingangswelle und (bei gebrauchten Kupplungsscheiben) die Keilverzahnung der Nabe reinigen. Korrosion entfernen und dann eine sehr dünne Schicht Schmiermittel auf die Keilwellen auftragen. Anschließend die Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle hin und her bewegen, bis sich die Nabe frei auf der Welle bewegt. Überschüssiges Fett entfernen.
- Die Kupplungsdruckplatten sind korrosionsgeschützt und gefettet. Die Kupplungsdruckplatte nicht reinigen, mit Ausnahme der Reibfläche der Kupplungsscheibe. Andernfalls verkürzt sich die Lebensdauer der Kupplung erheblich.
- Die Reibflächen an der Kupplungsdruckplatte und am Schwungrad müssen gründlich gereinigt (entfettet) werden.
- Um den Geruch einer verbrannten Kupplung zu reduzieren, das Getriebegehäuse rund um die Kupplung sowie den Motor auf der Getriebeseite gründlich reinigen.
- Das Zweimassenschwungrad nur mit Druckluft reinigen.
- Die Kupplungsbeläge müssen vollflächig auf dem Schwungrad und auf der Reibfläche der Kupplungsdruckplatte aufliegen. Schrauben einsetzen.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten anziehen, damit die Zentrierbohrungen in der Druckplatte und die Zentrierstifte am Schwungrad nicht beschädigt werden.
- Sicherstellen, dass die Zentrierhülsen für die Zentrierung von Motor/Getriebe im Zylinderblock eingebaut sind. Gegebenenfalls einbauen.
- Fehlen die Zentrierhülsen, ist das Schalten schwergängig, es treten Kupplungsprobleme auf und das Getriebe kann Geräusche verursachen (lose Klappergeräusche).
Einbaulage der Kupplungsscheibe
- Die Markierung „Getriebeseite“ zeigt zum Getriebe.

Die Enden der Tellerfeder prüfen
- Verschleiß bis zur halben Dicke der Tellerfeder -Pfeile- ist zulässig.

Die Zugfedern und Nietverbindung prüfen
- Zugfeder in Ordnung
- Geringer Versatz im äußeren Bereich -Pfeile A-.
- Zugfedern beschädigt
- Die Kupplungsdruckplatten müssen ersetzt werden, wenn die Zugfeder verbogen ist oder abgebrochen ist -Pfeil B-.

Die Federverbindungen und Nietverbindungen prüfen
- Sicherstellen, dass die Nietverbindungen -Pfeile B- an allen Zugfedern -Pfeile A- korrekt sitzen.
- Kupplungsdruckplatten mit losen Nietverbindungen -Pfeile B- ersetzen.

Position des Nachstellmechanismus nur bei neuen Druckplatten prüfen.
- Beide Kanten -A- des Nachstellrings müssen zwischen beiden Kerben -Pfeile B- liegen.
- Wenn der Nachstellring bei neuen Druckplatten eine andere Position einnimmt, dürfen Druckplatte und Kupplungsscheibe nicht eingebaut werden.
- Bei gebrauchten Kupplungen kann der Nachstellring eine Position außerhalb der Kerben einnehmen.

- Beim Einbau den Schwungradhalter -3067- verwenden.

Motoren mit einer Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser -Pfeil-, oder Motoren mit Nadellager -Pfeil- in der Kurbelwelle

Zentrierung der Kupplungsscheibe, Aus- und Einbauen der Druckplatte bei Motoren mit einer Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser oder Motoren mit Nadellager in der Kurbelwelle.

Hinweis
Pfeile -A und B- ignorieren.
Fortsetzung für alle
Beim Einbau die Schrauben wie folgt anziehen, damit sich die Druckplatte nicht verzieht (sonst Ruckeln beim Beschleunigen):
- Die Druckplatte auf die Zentrierstifte setzen.
- Alle Schrauben gleichmäßig von Hand eindrehen, bis die Schraubenköpfe an der Kupplungsdruckplatte anliegen.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten anziehen.
- Das Getriebe einbauen.
Anzugsdrehmomente
- Druckplatte auf dem Schwungrad.
Kupplung, Aus- und Einbauen, mit Einmassenschwungrad
Erforderliche Spezialwerkzeuge und Werkstattausrüstung
- Schwungradhalter -3067-
- Zentrierdorn - Kupplungsscheibe -T10097-
- Drehmomentschlüssel 1331 5-50 Nm -VAG1331-
- Fett für Verzahnung der Kupplungsscheibenwelle
- Schmierfettzuordnung. Siehe Teilekatalog.
Ausbauen
Getriebe ist ausgebaut.
- Schwungradhalter -3067- einsetzen, um die Schrauben zu lösen.
Beim Ausbauen die Schrauben wie folgt lösen, damit sich die Kupplungsdruckplatte nicht verzieht (sonst Ruckeln beim Beschleunigen):
- Alle Schrauben nacheinander im Uhrzeigersinn in Stufen von 90° lösen, bis die Kupplungsdruckplatte frei ist.
- Druckplatte und Kupplungsscheibe ausbauen.
Einbau
Hinweis
- Kupplungsdruckplatte und Kupplungsscheibe entsprechend dem Motorcode zuordnen. Siehe Teilekatalog.
- Die Keilwellen der Getriebeeingangswelle und (bei gebrauchten Kupplungsscheiben) die Keilverzahnung der Nabe reinigen. Korrosion entfernen und dann eine sehr dünne Schicht Schmiermittel auf die Keilwellen auftragen. Anschließend die Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle hin und her bewegen, bis sich die Nabe frei auf der Welle bewegt. Überschüssiges Fett entfernen.
- Die Kupplungsdruckplatten sind korrosionsgeschützt und gefettet. Die Kupplungsdruckplatte nicht reinigen, mit Ausnahme der Reibfläche der Kupplungsscheibe. Andernfalls verkürzt sich die Lebensdauer der Kupplung erheblich.
- Die Reibflächen an der Kupplungsdruckplatte und am Schwungrad müssen gründlich gereinigt (entfettet) werden.
- Um den Geruch einer verbrannten Kupplung zu reduzieren, das Getriebegehäuse rund um die Kupplung sowie den Motor auf der Getriebeseite gründlich reinigen.
- Die Kupplungsbeläge müssen vollflächig auf dem Schwungrad und auf der Reibfläche der Kupplungsdruckplatte aufliegen. Schrauben einsetzen.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten anziehen, damit die Zentrierbohrungen in der Druckplatte und die Zentrierstifte am Schwungrad nicht beschädigt werden.
- Sicherstellen, dass die Zentrierhülsen für die Zentrierung von Motor/Getriebe im Zylinderblock eingebaut sind. Gegebenenfalls einbauen.
- Fehlen die Zentrierhülsen, ist das Schalten schwergängig, es treten Kupplungsprobleme auf und das Getriebe kann Geräusche verursachen (lose Klappergeräusche).
Einbaulage der Kupplungsscheibe: Die Kennzeichnung "Getriebeseite" bzw. der Federkäfig zeigt zur Druckplatte.

Die Enden der Tellerfeder prüfen
- Verschleiß bis zur halben Dicke der Tellerfeder -Pfeile- ist zulässig.

Federverbindung und Nietverbindungen prüfen
- Federverbindung zwischen Druckplatte und Deckel auf Risse prüfen und sicherstellen, dass die Nietverbindungen fest sind.
- Druckplatte erneuern, wenn die Federn beschädigt sind oder die Nietverbindungen -Pfeile- lose sind.

Die Zugfedern und Nietverbindung prüfen
- Zugfeder in Ordnung
- Geringer Versatz im äußeren Bereich -Pfeile A-.
- Zugfedern beschädigt
- Die Kupplungsdruckplatten müssen ersetzt werden, wenn die Zugfeder verbogen ist oder abgebrochen ist -Pfeil B-.

- Federverbindungen -Pfeile A- auf Beschädigungen prüfen und sicherstellen, dass die Nietverbindungen -Pfeile B- fest sind.
- Kupplungsdruckplatte erneuern, wenn die Federverbindungen stark geknickt oder gebrochen sind und die Nietverbindungen lose sind.
- Sicherstellen, dass die Nietverbindungen -Pfeile B- an allen Zugfedern -Pfeile A- korrekt sitzen.
- Alle Schrauben im Uhrzeigersinn auf das endgültige Anzugsdrehmoment anziehen.
- Kupplungsdruckplatten mit losen Nietverbindungen -Pfeil B- erneuern.

Metallring prüfen
- Metallring in der Kupplungsdruckplatte -Pfeil- auf Beschädigungen prüfen.
- Kupplungsdruckplatten mit gebrochenem Metallring erneuern.

- Beim Einbau den Schwungradhalter -3067- verwenden.
- Die Schrauben diagonal in kleinen Schritten anziehen.
- Das Getriebe einbauen.

Anzugsdrehmomente
- Druckplatte auf dem Schwungrad.
Spezialwerkzeuge

Erforderliche Spezialwerkzeuge und Werkstattausrüstung
- Schwungradhalter -3067-
- Zentrierdorn - Kupplungsscheibe -T10097-
- Drehmomentschlüssel 1331 5-50 Nm -VAG1331-
- Fett für Keilverzahnung der Kupplungsscheibenwelle -G 000 100-
- Kupplungspedal-Zange -T10005-

- Montagewerkzeug für Übertotpunktfeder -T10178-

- Dichtungswerkzeug -T10249-

- Schlauchschellenzange -VAS5024A-

- Bremsenbefüll-/Entlüftungseinheit -VAS5234-

- Schlauchklemmen bis 25 mm -3094-

- Bei Motoren mit Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser oder Motoren mit Nadellager in der Kurbelwelle. Siehe → Abb. ""Kupplungsscheibe zentrieren, Druckplatte aus- und einbauen bei Motoren mit Kurbelwelle mit kleinerem Durchmesser oder Motoren mit Nadellager in der Kurbelwelle.""Zentrierdorn -3176-.
- Nicht abgebildet:
- Motorstopfen-Satz -VAS6122-
- Kolbenbolzendorn -VW207-

Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Volkswagen Tiguan: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.